Neues größeres Reisemobil Fragen zu LxHxBxGxAxR

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kledaric
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Neues größeres Reisemobil Fragen zu LxHxBxGxAxR

Beitrag von kledaric » 12 Aug 2018 18:04

Moin Moin,
da ist man kaum fertig mit dem Ausbau des Reisemobils schon liebäugelt man mit einem neuen und größerem. Da es ja eigentlich keine wirkliche Alternative zu einem MB Vario/Düdo gibt wird es wohl in diese Richtung gehen. Nun aber zu meinen Fragen bzw zu Euren Erfahrungen.

1. Welche Länge, Höhe, Breite haben sich auf Euren Reisen bewährt?
2. Ab welchen Gewicht kommen unverhältnismäßig hohe Zusatzkosten auf einen zu (z.B. bei Fähren)?
3. Die Achszahl wird wohl bei 2 bleiben da 3 Achser in der bis 7,5t Klasse zuviel Gewicht kosten oder?
4. Räder auf der Hinterachse einfach oder doch Zwillingsreifen?

Der Einsatzzweck soll 60-70% normale Straßen, 10-20% unbefestigte Wege (Wald-, Feld- und Schotterwege) und der Rest ist dann Offroad (Strand, nasse Feld- und Ackerwege) sein. Desweiteren soll es eine Stehhöhe von min 1,9m besser 2m haben. Die Alltagstauglichkeit eines solchen Gefährts geht ja gegen null aber da ich mir keine zwei Autos vor die Tür stelle wird der auch mehr oder weniger täglich gefahren.
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Re: Neues größeres Reisemobil Fragen zu LxHxBxGxAxR

Beitrag von Vagabundo » 12 Aug 2018 18:43

kledaric hat geschrieben:
12 Aug 2018 18:04
Moin Moin,
da ist man kaum fertig mit dem Ausbau des Reisemobils schon liebäugelt man mit einem neuen und größerem. Da es ja eigentlich keine wirkliche Alternative zu einem MB Vario/Düdo gibt wird es wohl in diese Richtung gehen. Nun aber zu meinen Fragen bzw zu Euren Erfahrungen.

1. Welche Länge, Höhe, Breite haben sich auf Euren Reisen bewährt?
2. Ab welchen Gewicht kommen unverhältnismäßig hohe Zusatzkosten auf einen zu (z.B. bei Fähren)?
3. Die Achszahl wird wohl bei 2 bleiben da 3 Achser in der bis 7,5t Klasse zuviel Gewicht kosten oder?
4. Räder auf der Hinterachse einfach oder doch Zwillingsreifen?

Der Einsatzzweck soll 60-70% normale Straßen, 10-20% unbefestigte Wege (Wald-, Feld- und Schotterwege) und der Rest ist dann Offroad (Strand, nasse Feld- und Ackerwege) sein. Desweiteren soll es eine Stehhöhe von min 1,9m besser 2m haben. Die Alltagstauglichkeit eines solchen Gefährts geht ja gegen null aber da ich mir keine zwei Autos vor die Tür stelle wird der auch mehr oder weniger täglich gefahren.
1. Auf großer Reise L 6,00 mtr. ansonsten 7,00 mtr. max. / B 2,20 mtr. / Höhe 3.10 mtr.
2. Nicht das Gewicht macht den Verschiffungspreis sondern das Volumen LxBxH
3. Je mehr Achsen desto mehr Reifen und eventuelle Probleme bzw. Luft ablassen und wieder reinpumpen
4. Einzelbereifung ist vorteilhaft im Sand und bei steinigen Pisten. Haben mit beiden Varianten unsere Erfahrung. Als Weltreisefahrzeug würde ich eine Einzelbereifung wählen. Auf Island mußten wir manchen groben Stein zwischen den Doppelreifen hervorwürgen. Geht mit einer Schraubzwinge aber recht gut.

Etwa 10% Offroad ist sicher zu hoch gegriffen! Nasse Feld und Ackerwege ist bei mir kein Offroad, sorry, das hat man aber z.B. in der Sahara. Wir fahren momentan einen 519 er mit GFK Kabine. Der Vario ist super, robust und zuverlässig. Als Reisefahrzeug mit Offroad Ambition sicher in dieser Größe momentan nicht die schlechteste Wahl nur schwer zu bekommen. Die Jungs haben mittlerweile diesen Vorteil erkannt und der Gebrauchtmarkt gibt nicht so sehr viel her.

Gruß Vagabundo

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Re: Neues größeres Reisemobil Fragen zu LxHxBxGxAxR

Beitrag von kledaric » 12 Aug 2018 18:51

Die 10% Offroad kommen halt von den Geländeeigenschaften meines Sprinters. Der bleibt schon stecken wenn er den nassen Feldweg von der Autobahn sieht. Heckantrieb und eine nicht vorhandene Sperre sei dank.
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Re: Neues größeres Reisemobil Fragen zu LxHxBxGxAxR

Beitrag von Vanagaudi » 12 Aug 2018 20:17

1. Fahre mit 7,8m Länge (eigentlich schon viel zuviel), 3,2m Höhe (3m wären mir lieber gewesen), 2,3m Breite (passt noch)
2. -.- wurde beantwortet
3. Eine dritte Achse kostet oft Sondermaut, mit Zwilling bist du günstiger dran.
4. Zwilling ist aber übel zum Pumpen. Wenn man nichts an den Ventilen ändert kommt man nur schlecht dran.
Für (Folge-) Schäden aller Art übernehme ich keine Haftung. Alle einschlägigen (Sicherheits-) Vorschriften sind zu beachten. Im Zweifelsfalle grundsätzlich einen Fachmann fragen bzw. die Arbeiten von einer Fachfirma ausführen lassen.

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Re: Neues größeres Reisemobil Fragen zu LxHxBxGxAxR

Beitrag von kledaric » 15 Aug 2018 20:39

Wie sieht es denn mit Alternativen zum Vario aus?
Wenn man die 7m Klasse mit 3,5t+ durchschaut dann gibt es nicht viele mit Allrad. Beim Sprinter ist die Frage 904 oder 906, Crafter oder doch ein Fiat? Hat jmd Erfahrungen mit den IVECO's? Den aktuellen gibt es ja sogar in XXL mit Allrad und 7,5t + 3,5t Anhänger was ja für den Ausbau viele Möglichkeiten eröffnet.
Habe ich noch ein Model vergessen was sich zu Ausbau eignet?
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Rolfi
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Re: Neues größeres Reisemobil Fragen zu LxHxBxGxAxR

Beitrag von Rolfi » 30 Aug 2018 07:50

Meine bevorzugten Abmessungen:

Länge:
möglichst unter 5 mtr, aber da es kaum noch Frontlenker gibt, zähneknirschend Höchstlänge ca. 5,50 / 5,60 mtr.
Damit hat man man gerade noch so die Chance, "normale" Parkplätze zu finden. Nicht immer, aber recht oft möglich. Das ist aber das absolute Maximum und somit ein guter Kompromiss.

6 mtr sind schon zu lang dafür. Daher meine Meinung: Wenn über 5,60 mtr, dann ist es auch fast egal ob 6 oder 7 Meter.

Das ganze gilt für Europa. In den USA oder Kanada ist es eh egal da sind die Parklpäze generell größer.

Breite:
Ideal ca. 1,70 mtr, damit machen schmale Sträßchen und Piste richtig Spass. Realistisch gesehen bis 2 mtr., guter Kompromiss, um ohne viel zu rangieren auch bei Gegenverkehr voranzukommen.
Knapp über 2 mtr geht auch noch, gezwungenermaßen, je nach Basisfahrzeug. Alles drüber (2,10 - 2,50 Breite) ist unpraktisch und nervig auch schmalen Straßen / Pisten.

Höhe:
Kommt darauf an, ob man das Dach noch beladen will und ob man im Dach schlafen möchte. Wenn man nicht im Dach schlafen will, sind 2,40 - 2,80 ok, sonst drüber, bis 3,10 oder 3,20.
Die Höhe stört meiner Meinung nach selten, wenn es seitlich nicht übersteht (Kabine, Alkoven), außer man möchte das Fahrzeug im Container verschiffen, da gibt es erhebliche Einschränkungen!


Der Iveco Daily hat einen Leiterrahmen und es gibt ihn in verschiedenen Längen und Höhen, und außerdem mit einem Schlechtwege-Allrad von Achleitner. Ich finde das nicht den schlechtesten Kompromiss für's Reisen. Zudem gibt es einen Spezialisten, der die modernen Motoren für Fernreisen manipulieren kann, damit die Kiste nicht stehen bleibt.

Ford Transit: Gibt's mit Front- Heck- und gegen einen sehr moderaten Aufpreis auch mit Allradantrieb. Die Firma Extrem bietet gegen einen nicht so moderaten Aufpreis eine Höherlegung und sonstige Optimierungen an. Auch hier gibt es eine Version um die 5 1/2 Meter Länge und ein sehr praktisches, richtig hohes Hochdach.
Wegen Fernreisen und der Höheproblematik hatte Ford als einer der wenigen Herstellern zumindest vor ein paar Jahren noch die Funktion über xxx Meter (4000?) - habe es vergessen) garantiert.

Mitsubishi / Fuso / Daimler Canter: Gibts nicht als Kastenwagen, man könnte eine Kabine aufbauen. Gibt es auch als Allrad. Die Europaversion scheint aber nicht so haltbar zu sein.

Fiat/Peugeot/Citroen Ducato: Vergiss die Allradvariante von Dangel, die scheint Murx zu sein. Mit Frontantrieb würde ICH nicht glücklich. Gute Karosserievarianten, aber sehr breit.

VW Crafter: Keine kürzere Variante mehr, ich würde mir bei der Haltbarkeit Sorgen machen, gibts als Allrad.

Renault-Opel-Nissan Master/Movano/N350:
Gibt es auch als Allradvariante in verschiedenen Längen.

Rolfi

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