"Ohren" für´s Querbett zur Verbreiterung

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Cheldon1
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Re: "Ohren" für´s Querbett zur Verbreiterung

Beitrag von Cheldon1 » 10 Nov 2018 12:40

http://www.desert-service.com/start.php?id=sprinter

Bei der Suche nach einem Halter für das 2.Reserverad bin ich auf diesen Anbieter gestoßen. Er fertigt und installiert auch die "Ohren".
Mit freundlichen Grüßen
Rolf

cappulino
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Re: "Ohren" für´s Querbett zur Verbreiterung

Beitrag von cappulino » 10 Nov 2018 12:53

Bitte 906 und vorherige Modellreihe unterscheiden, beim Vorgänger ist man bei Desert Service richtig... ansonsten fragen kostet ja erstmal nichts. Der 906 hat keine einfach entnehmbaren gummigefassten Scheiben die man durch anderes Material ersetzen kann. da bedarf es etwas mehr Aufwand.
siehe auch: viewtopic.php?f=20&t=16664&start=30#p181112

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Re: "Ohren" für´s Querbett zur Verbreiterung

Beitrag von VW LT 35 » 13 Nov 2018 15:26

Wie sieht es mit einer Abnahme vom TÜV hier in Deutschland aus?

Gibt es dabei Probleme? Dort will man doch sicherlich ein Materialgutachten haben wenn es sich um Kunststoffteile handelt oder?

Gruß Holger
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cappulino
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Re: "Ohren" für´s Querbett zur Verbreiterung

Beitrag von cappulino » 16 Dez 2018 06:49

cappulino hat geschrieben:
10 Nov 2018 12:53
Bitte 906 und vorherige Modellreihe unterscheiden, beim Vorgänger ist man bei Desert Service richtig...
Jetzt auch für 906 lt Webseiten.

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Re: "Ohren" für´s Querbett zur Verbreiterung

Beitrag von Schnafdolin » 16 Dez 2018 15:15

Meine Überlegung:

Ich hab wer weiß wie viele Scheiben ausgebaut und durch Alubleche ersetzt. Früher hab ich sie in den originalen Gummikeder gezogen, seit vielen Jahren klebe ich sie nur noch ein. Nie hat der DEKRA bei der Abnahme als Wohnmobil auch nur einen Piep wegen dem ausgebauten Glas und dem dafür eingebauten Blech gesagt.

Ob da nun ein Glas drin ist oder ein Blech, ist also eigentlich egal. Ob das Blech da drin ausgebaucht ist oder glatt, dürfte auch relativ egal sein.
Was spricht dagegen, sich die Blechform auszuschneiden, einen Rand daranzuschweißen und auf der Innenseite einen umlaufenden Steg zur Befestigung am originalen Scheibenrahmen per Sikaflex und Popnieten? Ich wollte vor Jahren mal für einen Kunden solche "Ohren" bei einem Reisemobilhersteller kaufen und hörte am Telefon die kuriosesten Schnurren von wegen Statikgutachten und Langzeitverträglichkeit. Ganz besonders gefiel mir die Angstmache mit Crashverhalten bei mehreren Fahrzeugen, die zu prüfen sei. Verkauft hat mir der Angstmacher damals kein Ohr. Ich hab dann mal mit meinem DEKRAmann geredet, der meinte, das Ding muss fest sein und fest mit der Karosserie verbunden sein. Mehr nicht. Sonst gäbs keinen Segen. Das Gleiche sagte mir auch ein Sprinterfahrer, den ich traf, der selbstgebauten "Ohren" aus Alu montiert hatte.


Also, mal überlegen, ob nicht der Selbstbau wesentlich günstiger ist.

Gruß aus der Lausitz
Martin
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Re: "Ohren" für´s Querbett zur Verbreiterung

Beitrag von Vanagaudi » 16 Dez 2018 17:28

Andererseits liest man, dass die eingeklebten Scheiben auch aufgrund der Karosseriesteifigkeit eingeklebt wurden. Wird statt dessen, oder statt einer originalen Verblechung etwas anderes eingefügt, soll regelmäßig ein umlaufender Rahmen montiert werden. So steht in den 906 Aufbaurichtlinien:
MB in "Aufbaurichtlinien Neuer Sprinter" hat geschrieben:Scheiben müssen in einem stabilen Rahmen eingefasst werden. Dieser Rahmen ist mit anderen Karosserieelementen kraftschlüssig zu verbinden. Werden durch den nachträglichen Einbau von Fenstern (Panoramaverglasung) Eingriffe in die tragende Struktur (Säulen, Verstärkung, Befestigung der Spriegel) des Grundfahrzeugs durchgeführt, muss eine dem Grundfahrzeug entsprechende Ersatzsteifigkeit geschaffen werden.

Sollen durch den Aufbauhersteller eigene Scheiben eingesetzt werden, stehen ab Werk der Code W94 "Wegfall Scheiben bei Busausführung" zur Verfügung.
Das sollte analog auch für die Ohren gelten.
Für (Folge-) Schäden aller Art übernehme ich keine Haftung. Alle einschlägigen (Sicherheits-) Vorschriften sind zu beachten. Im Zweifelsfalle grundsätzlich einen Fachmann fragen bzw. die Arbeiten von einer Fachfirma ausführen lassen.

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Re: "Ohren" für´s Querbett zur Verbreiterung

Beitrag von destagge » 16 Dez 2018 19:19

Da steht „tragende Struktur“, „Säulen, Verstärkung, Befestigung der Spriegel“.
Da steht nix von Blechflächen oder Glasflächen. Für mich in diesem Zusammenhang also eindeutig...

Grüße
Michael
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Re: "Ohren" für´s Querbett zur Verbreiterung

Beitrag von Darth Fader » 16 Dez 2018 21:07

Ich würde da mit Micha konform gehen - zumal es explizit um den nachträglichen Einbau von (Panorama-)Fenstern geht. Und solange nur das Blech in den entsprechenden Bereichen gegen eine andere Fläche getauscht wird, wird sich statisch recht wenig ändern (vergl. Blech<>Glas in Bus<>Kastenwagen)
Bliebe also die Frage, inwiefern sich die Statik durch die Verlagerung der Fläche nach außen ändert - wenn ich die teilweise lausige Verklebung meiner Bleche in diese Gedanken einbeziehe, dann traue ich einer sauber (wasserdicht) eingeklebten GFK Fläche eine deutlich bessere Statik zu...
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Re: "Ohren" für´s Querbett zur Verbreiterung

Beitrag von Vanagaudi » 16 Dez 2018 21:29

Darth Fader hat geschrieben:
16 Dez 2018 21:07
Ich würde da mit Micha konform gehen - [...] solange nur das Blech in den entsprechenden Bereichen gegen eine andere Fläche getauscht wird, wird sich statisch recht wenig ändern (vergl. Blech<>Glas in Bus<>Kastenwagen)
Ich sehe das ebenso. Wenn allerdings eine geklebte Scheibe gegen eine Scheibe getauscht wird, die sich über Scharniere öffnen lässt, oder die nur per Dichtgummi eingesetzt wird, könnte ein zusätzlicher Rahmen notwendig werden.
Für (Folge-) Schäden aller Art übernehme ich keine Haftung. Alle einschlägigen (Sicherheits-) Vorschriften sind zu beachten. Im Zweifelsfalle grundsätzlich einen Fachmann fragen bzw. die Arbeiten von einer Fachfirma ausführen lassen.

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Re: "Ohren" für´s Querbett zur Verbreiterung

Beitrag von Schnafdolin » 17 Dez 2018 07:13

Im Extremfall ist es nur eben die Rahmenbreite, die vom Blech darunter verdeckt werden. Also grob gesagt: Scheibe raus, Blech rein, Loch in dieses, SEITZfenster eingebaut. Das SEITZ hat ca. 50mm Rahmenbreite. Aber selbst darüber hat sich noch nie ein Prüfer beschwert.

Bei unserem derzeitigen sieht man das gut am SEITZ auf der Fahrerseite. Darunter ist Aludibond wie auch am Rest des Fahrzeuges, das mal ein Fensterbus war.

Bild

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Re: "Ohren" für´s Querbett zur Verbreiterung

Beitrag von Surfsprinter » 17 Dez 2018 13:34

Normalerweise achtet der Tüv auf ein wellenartiges ~ Prüfzeichen im Fenster. Das findet sich in allen zulässigen Fenstereinsätzen, egal ob von Seitz oder als Originalglas etc. Schaut mal in Euren Fahrzeugen nach. Es findet sich auf allen Verglasungen und Dachfenstern irgendwo unten in einer Ecke.
Ob die 'Ohren' auch unter die Vorschrift fallen, sollte man sonst besser vor dem Einbau mit dem Tüv-Prüfer klären.
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Re: "Ohren" für´s Querbett zur Verbreiterung

Beitrag von elli68 » 17 Dez 2018 19:06

Ich finde auch die Idee der klappbaren Ohren von Westfalia nicht so schlecht, denn die sehen halt im Fahrbetrieb dezenter aus als alles, was man sich an die Backen klebt.

https://www.youtube.com/watch?v=zavlTz6XQHQ

elli

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Re: "Ohren" für´s Querbett zur Verbreiterung

Beitrag von Exilaltbier » 09 Jan 2019 00:06

Ich hatte auch übers Querschlafen und die damit verbundene Betterweiterung nach draussen nachgedacht. Entweder einen entsprechenden Metallkasten mit Sika ankleben und nieten.....aber die Beulen sind mir zu klobig, selbst abgerundet sehen sie wie ein Fremdkörper aus und lassen sich auch nicht durch Farbe kaschieren.
Somit hatte ich eine andere Variante überlegt, einen 15cm breiten Metallrahmen mit 1,5cm Abkantungen auf beiden Seiten. Der wird durch die Öffnung geschoben, aussen wird auf den Metallrahmen die originale Schwarzglasscheibe geklebt. Die Abkantung auf der anderen Seite des Metallrahmens bekommt eine Dichtung aufgeklebt und nun kann man die Verbreiterung fürs Schlafen rausschieben und an 4 Punkten arretieren. Zum Fahren zieht man den Kasten wieder ein, bis die Glasscheibe an einer Aussendichtung auf der Karosserie anliegt und der Metallrahmen wird am Einzugsendpunkt wieder an den 4 Punkten festgesetzt. Also einen manuellen Slider ohne Schienenausschub.
Sieht aussen aus wie die normale Glasfront und zum Schlafen steht halt der Ausschub 15 oder 20 cm raus. Brauch ich mich nicht um Spiegelrücksicht, TÜV, Material usw. zu kümmern und habe eine wirkliche Bettverlängerung und nicht so eine halbherzige zentimetergeizende superteure Minimallösung.

Habe die Querschläferlösung dann verworfen, Grund wurde hier schon gesagt - Einer muss immer über den Anderen klettern.
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Re: "Ohren" für´s Querbett zur Verbreiterung

Beitrag von Exilaltbier » 09 Feb 2019 23:23

....wollte ich den Interessierten und Bastewilligen nicht vorenthalten...statt klobiger Metallkästen oder aufwendiger Formenbau für GFK-Schalen, ist mir die Idee gekommen, warum nicht gebrauchte Skisärge oder Dachboxen zweckentfremden. Die Dinger gibt's in fast jeder Größe, die Deckelschalen und manchmal auch die Bodenschalen haben schon die richtige aerodynamische Form und Tiefe. Die Dinger gibt's gebraucht schon für'n Zehner! Alurohrrahmen auf die Seitenwand um die Öffnung kleben/nieten und um den Alurahmen wird die Schale geklebt.
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Re: "Ohren" für´s Querbett zur Verbreiterung

Beitrag von carverroli » 14 Feb 2019 19:13

Mal da nachschauen ebkl 982667991-220-3874. Bin leider nicht in der Lage ein Bild einzufügen...

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