vom 318 CDI mit Oberaigner zum Expeditionsmobil - Ausbau

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Simondhartha
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vom 318 CDI mit Oberaigner zum Expeditionsmobil - Ausbau

Beitrag von Simondhartha » 24 Okt 2016 19:25

Hallo zusammen,
ich lese seit längerer Zeit hier gespant mit und möchte erstmal allen hier für die tolle Arbeit und die interessante Beiträge danken. Mit diesem Thread möchte ich etwas zurückgeben und vor Allem aber meine Freude an unserem Meister Hora teilen!
Über Feedback, Inspiration und Tipps freue ich mich natürlich auch.

Meine Partnerin und ich planen eine Weltreise in ein paar Jahren und bereiten nun das für uns passende Fahrzeug vor. Nach längeren Überlegungen, die vom Buschtaxi bis zur Pick-Up-Kabine reichten, haben wir uns für einen Allrad-Sprinter entschieden. Hier die geplanten Facts&Figures des fertigen Wagens:

Ziele und Anwendung:
- autarkes, dezent aussehendes „stealth“-Expeditonsmobil für unsere Weltreise
- optimiert für 2 Personen mit Sitz- und Schlafmöglichkeiten für 2 zusätzliche Kinder
- höhen- und einigermassen geländetauglich
- zuverlässig bei mässigem Verbrauch und guter Ersatzteilversorgung

Fahrzeug:
- Mercedes-Benz Sprinter 318 CDI (noch Euro 4)
- Baujahr 2009 - kein Rost!
- Oberaigner 4x4 - ZG4 mit permanentem Allrad und Mittelsperre (Hecksperre wir noch nachgerüstet)
- 3l CDI mit 184 PS
- Goldschmitt 2-Kreis-Luftfederung
- Kastenwagen original als 6-Sitzer L3 und Hochdach inkl. 2 Schiebefenstern hinten. Sonst geschlossen
- 220l Alu-Dieseltank
- Dachträger 4 x 1,4m
- ZGG - noch 3,5t. Das wird nicht ganz reichen. 3,8t sollten es schon sein. Allerdings müssten wir dann beide neue Führerscheine machen. Das ist gerade noch ein Thema bei uns. Ich denke in Europa liesse sich das Fahrzeug schon um die 3,5t bewegen. Halt nicht vollgetankt mit Sprit und Wasser. Ausserhalb Europa ist das Fahrzeug nicht an der Grenze. Fahrwerk, etc. Da würde mich eure Meinung auch interessieren.

Ausbau:
- klassischer Grundriss: Längsschläfer, Duschbad und Frontsitzgruppe bei gedrehten Sitzen
- 105l Frischwasser
- davon 15l im Elgena EE-Warmwassserboiler
- Komplett mit 3-5cm penibel mit Armaflex gedämmt. Evtl. noch Brunnenschaum in die Holme. Da gibts ja verschiedene Meinungen dazu… Zielheizlast bei -10° Aussentemperatur und gerinem Luftwechsel sind 2 kW bei abgedeckten Fenstern und mit Vorhang abgetrenntem Fahrerhaus
- 2. Sitzreihe mit günstigem Aguti-Sitzbock - vom Tüv bestätigt mit Befestigung im Fahrzeug in bestehende Gewinde
- neuer Fahrzeugboden von Eurotech AG
- Energie- und Aussichtsplattformdach mit 400 Wp PV
- 260 Ah LiFeYPO4 Batterien mit BMS
- 1500- max. 3000W Wechselrichter
- keine Gasanlage - Draussen wird mit Kartuschenkocher, drinnen mit Induktionsfeld gekocht
- keine weiteren Fenster. Nur grosse Schiebedachluke aus dem Yachtbereich über dem Bett. Fungiert gleichzeitig als Dachausstieg
- Möbelbau simpel und rudimentär mit beschichtetem Sperrholz (Kombination aus 9 und wenig 18mm) mit sehr niedrigem Schwerpunkt. Keine Hochschränke, etc.
- >1000l Stauraum in Kunststoffboxen
- Engel 45 FS-Kühlbox
- Eberspächer Airtronic D2 mit Höhenkit
- Sackmarkise Thule 1200 - 3,5m zur Aufbewahrung im Fahrzeug bei Nichtbenutzung.

Offene Punkte, bei denen ich noch Hilfe benötige derzeit:
- Handbremstieferlegung - wo bekomme ich das? Im Drehkonsolenthread habe ich schon gelernt, dass ich mit Isri-Fahrerschwingsitz nur die Konsolen von Drehkonzept nehmen kann.
- Wo bekomme ich einen Diesel-Vorfilter mit Wasserabscheider?
- Wer baut mir für die Reise den DPF ohne Probleme aus?
- Ich suche noch eine Halle in Zürich

Aber seht selbst. Folgend ein paar Bilder. Bei Interesse werde ich das hier weiter pflegen und dokumentieren.
$_20 (2).JPG
Beim Kauf
Dateianhänge
IMG_0155.JPG
Auf dem OTA-Treffen in Österreich

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Re: vom 318 CDI mit Oberaigner zum Expeditionsmobil - Ausbau

Beitrag von Toolman » 24 Okt 2016 19:30

Ah am Erzberg, war das heuer? :mrgreen:
cheers Martin!

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Re: vom 318 CDI mit Oberaigner zum Expeditionsmobil - Ausbau

Beitrag von destagge » 24 Okt 2016 20:07

Hi Simondhartha,

Was willst du zum Fahrwerk/ Gewicht wissen?

Ich habe auch den L3 und wir haben auch schon -10°C gehabt - denke mit 2kW brauchst du da nicht anfangen. Wir haben 3,9kW und die lief da fast auf Vollast. Gedämmt ist mit 3-4cm Trocellen ohne Kältebrücken an Boden, Seiten, und Dach, Türen hi sind ohne Kältebrücke, Schiebetür ist im unisolierten Übergang zur Karosserie größtenteils durch Möbel verdeckt somit auch nahezu 100%ig gedämmt, Dachhauben sind mit Doppel-"Glas" (deine?), Fahrerhaus ist abgetrennt mit Vorhang.

Geländegängigkeit vom langen Sprinter kannst du Dir bei meinen Videos (Signatur) ansehen :-)

Grüße
Michael
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Re: vom 318 CDI mit Oberaigner zum Expeditionsmobil - Ausbau

Beitrag von Simondhartha » 24 Okt 2016 22:24

Toolman hat geschrieben:Ah am Erzberg, war das heuer? :mrgreen:
Ja genau, warst du auch da?

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Re: vom 318 CDI mit Oberaigner zum Expeditionsmobil - Ausbau

Beitrag von Simondhartha » 24 Okt 2016 22:28

destagge hat geschrieben:Hi Simondhartha,

Was willst du zum Fahrwerk/ Gewicht wissen?

Ich habe auch den L3 und wir haben auch schon -10°C gehabt - denke mit 2kW brauchst du da nicht anfangen. Wir haben 3,9kW und die lief da fast auf Vollast. Gedämmt ist mit 3-4cm Trocellen ohne Kältebrücken an Boden, Seiten, und Dach, Türen hi sind ohne Kältebrücke, Schiebetür ist im unisolierten Übergang zur Karosserie größtenteils durch Möbel verdeckt somit auch nahezu 100%ig gedämmt, Dachhauben sind mit Doppel-"Glas" (deine?), Fahrerhaus ist abgetrennt mit Vorhang.

Geländegängigkeit vom langen Sprinter kannst du Dir bei meinen Videos (Signatur) ansehen :-)

Grüße
Michael
Hi Michael,
supercooler Wagen in deinen Videos! Ist das auch ein Oberaigner? Mit Hecksperre?
Zum Gewicht muss ich eigentlich nicht mehr viel wissen. Ich weiss, dass ich die 3,5t nicht schaffe mit Sprit, Wasser und Ausrüstung. Ich weiss auch, dass der Wagen mit mehr Gewicht wohl keine Probleme hat. Nur habe ich keine Lust deswegen mit einer Auflastung zwei neue Führerscheine zu machen und zu bezahlen... :-)
Danke für deine Einschätzung bezüglich der Heizlast. Leider habe ich die Airtronic D2 schon bestellt.
Ich versuche es mal damit und wenn es bei -10° dann innen halt mal nur +10° hat ist das auch kein Weltuntergang. Ich lasse mal ein wenig Platz beim Einbau, dass zur Not die D3 im Austausch noch reinginge...

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Re: vom 318 CDI mit Oberaigner zum Expeditionsmobil - Ausbau

Beitrag von Toolman » 25 Okt 2016 06:06

Simondhartha hat geschrieben:
Toolman hat geschrieben:Ah am Erzberg, war das heuer? :mrgreen:
Ja genau, warst du auch da?
heuer nicht, die letzten 10 Jahre aber. Nächstes Jahr dann hoffentlich mitm neuen Sprinter. :wink:
cheers Martin!

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Re: vom 318 CDI mit Oberaigner zum Expeditionsmobil - Ausbau

Beitrag von Simondhartha » 25 Okt 2016 15:10

OT: Kann mir jemand noch verraten wie ich den Thread hier abonnieren kann?

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Re: vom 318 CDI mit Oberaigner zum Expeditionsmobil - Ausbau

Beitrag von destagge » 25 Okt 2016 18:25

Simondhartha hat geschrieben: supercooler Wagen in deinen Videos! Ist das auch ein Oberaigner? Mit Hecksperre?
Danke :-), war viel Arbeit.
Ja, ist ein Oberaigner ZG4 mit kurzer Untersetzung und HA-Sperre
Simondhartha hat geschrieben: Zum Gewicht muss ich eigentlich nicht mehr viel wissen. Ich weiss, dass ich die 3,5t nicht schaffe mit Sprit, Wasser und Ausrüstung. Ich weiss auch, dass der Wagen mit mehr Gewicht wohl keine Probleme hat. Nur habe ich keine Lust deswegen mit einer Auflastung zwei neue Führerscheine zu machen und zu bezahlen... :-)
Kann ich alles 1:1 so bestätigen

Grüße
Michael
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Re: vom 318 CDI mit Oberaigner zum Expeditionsmobil - Ausbau

Beitrag von vs11 » 29 Okt 2016 15:26

Hallo !

Was wiegt den dein Auto leer ?
Wie viel Batterien werden den geplant , ? (Induktion)
Beim langem Radstand kann es schnell knapp werden mit dem ZGG.
Ob du dann mit 300kg mehr auskommst ?
Der Dachgepäckträger ist sicher auch nicht leicht.
Bei der Menge Diesel die du dabei hast und dann noch 130kg Wasser an Bord .
Vielleicht must du da mit etwas weniger zurecht kommen .
Aber trotz allem tolles Projekt .
Sprinter 316 CDI 4x4 BJ 2001

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Re: vom 318 CDI mit Oberaigner zum Expeditionsmobil - Ausbau

Beitrag von wo.wo » 29 Okt 2016 20:51

Hallo Simon ;-)

auch von mir hier ein herzliches Willkommen ;-))

Im Moment fällt mir zu deinem Gewichtsproblem nur eines ein -
- musst alleine reisen, dann sparst du schätzungsweise mit deiner Emi 55kg ein :-))))))

Viele Grüße aus dem Allgäu -- nach einem Glas Wein --

Wolfgang
inzwischen auf den großen Bruder - den Vario 818 Allrad umgestiegen

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Re: vom 318 CDI mit Oberaigner zum Expeditionsmobil - Ausbau

Beitrag von traumsprinter » 30 Okt 2016 09:50

Hallo Simon,
Traüme darf man ( n ) haben, bezüglich des zGG. Aber meistens gehen die nicht in Erfüllung!!! Nach der Beschreibung Dienes Ausbaus glaube ich , dass Du die 4 Tonnen nicht halten kannst.
Ich schreibe aus Erfahrung, erstes selber ausgebaute WOMO ( 2 Erw. und 1 Kind / VW LT 1 , 3,2 Tonnen ) 50 Liter Frischwasser ) Reisegewicht 3,8 Tonnen.
Jetzt Sprinter 4,6 Tonnen ( kein 4 x4 ) 7,35 m lang, Soperhochdach, 6 Zylinder, hinten Einzelreifen, 100 Liter Tank, und 100 Fiter Frischwasser, ausgebaut für 2 Erw. ( siehe Gallerie unter Traumsprinter ) und ----- Reisefertig überladen 260 kg!! Mit 2 Fahrrädern 20 Zoll.

Also an allen Ecken und Enden Gewicht sparen!!!!!!! Viel Erfolg beim Ausbauen!!

Mit lieben Gruß

Peter vom Traumsprinter

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Re: vom 318 CDI mit Oberaigner zum Expeditionsmobil - Ausbau

Beitrag von Simondhartha » 04 Nov 2016 15:15

vs11 hat geschrieben:Hallo !

Was wiegt den dein Auto leer ?
Wie viel Batterien werden den geplant , ? (Induktion)
Beim langem Radstand kann es schnell knapp werden mit dem ZGG.
Ob du dann mit 300kg mehr auskommst ?
Der Dachgepäckträger ist sicher auch nicht leicht.
Bei der Menge Diesel die du dabei hast und dann noch 130kg Wasser an Bord .
Vielleicht must du da mit etwas weniger zurecht kommen .
Aber trotz allem tolles Projekt .
Hallo vs11,
danke für deine Anmerkungen. Vollgetankt mit 220l Diesel (so würde ich in Europa natürlich nie rumfahren) wiegt der Wagen ca. 2800 kG. Ich habe in meiner Ausbautabelle alles penibel genau mit Gewicht aufgeschrieben und komme auf ein Expeditionsgewicht maximal mit vollen Tanks (Wasser und Sprit), sowie Ausrüstung (2 Ersatzräder, Werkzeug, Ersatzteile, etc.) aus ca. 3900kg.
Europaurlaubsgewicht mit wenig Sprit und Wasser, sowie anderen Einsparungen sollte um die 3600 kg liegen.

Die Hauptmassnahmen dafür sind:
- keine Gasanlage (Induktion mit 260Ah LiFeYPo)
- keine Oberschränke (auch besser für den Schwerpunkt)
- keine Schulbläden oder schwere Möbel
- Alles mit sog. RAKO-Kunststoffboxen und offenen Sperrholzmöbeln aus einer Kombi mit sehr wenig 18mm und mehr 9mm Sperrholz
- keine Winde (evtl. Seilzug)
- sehr leichte Sitzbankkonstruktion mit ca. 40kg
- kein Lattenrost - Lattenrost wirddirekt aus der 18 Sperrholzplatte rausgefräst
- 500Wp Solar mit Monokristallinen felxiblen Modulen. Insg. nur 8kg
- keine zusätzlichen Fenster. Nur eine Dachluke
- kein Waschbecken - nur Spüle
- keine feste Markise - nur Sackmarkise
- neuer Fahrzeugboden - nur 9mm Sperrholz mit Beschichtung
- Kassettentoilette ohne Keramikeinsatz
- keine Fahrräder dabei
- Reserve: evtl. AHK und 2. Reserverad weg (80kg ca.)


Hallo Traumsprinter,
danke auch für deine Rückmeldung. Ich werde die Bilder mal anschauen.

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Re: vom 318 CDI mit Oberaigner zum Expeditionsmobil - Ausbau

Beitrag von destagge » 04 Nov 2016 16:35

Hi Simon,

an was für einen Seilzug denkst du dabei? Ich habe auch auf eine Winde verzichtet (auch wegen zGG), Alternative wäre meiner Meinung nach ein vernünftiger Greifzug, und der kommt mit Seil auch auf gut 50kg.

Bau die AHK ab, an der bleibst du an jeder kleinsten Böschung eh ständig hängen :lol:

Grüße
Michael
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Re: vom 318 CDI mit Oberaigner zum Expeditionsmobil - Ausbau

Beitrag von Lord » 04 Nov 2016 19:36

Simondhartha hat geschrieben:
vs11 hat geschrieben:Hallo !

Was wiegt den dein Auto leer ?
Wie viel Batterien werden den geplant , ? (Induktion)
Beim langem Radstand kann es schnell knapp werden mit dem ZGG.
Ob du dann mit 300kg mehr auskommst ?
Der Dachgepäckträger ist sicher auch nicht leicht.
Bei der Menge Diesel die du dabei hast und dann noch 130kg Wasser an Bord .
Vielleicht must du da mit etwas weniger zurecht kommen .
Aber trotz allem tolles Projekt .
Hallo vs11,
danke für deine Anmerkungen. Vollgetankt mit 220l Diesel (so würde ich in Europa natürlich nie rumfahren) wiegt der Wagen ca. 2800 kG. Ich habe in meiner Ausbautabelle alles penibel genau mit Gewicht aufgeschrieben und komme auf ein Expeditionsgewicht maximal mit vollen Tanks (Wasser und Sprit), sowie Ausrüstung (2 Ersatzräder, Werkzeug, Ersatzteile, etc.) aus ca. 3900kg.
Europaurlaubsgewicht mit wenig Sprit und Wasser, sowie anderen Einsparungen sollte um die 3600 kg liegen.

Die Hauptmassnahmen dafür sind:
- keine Gasanlage (Induktion mit 260Ah LiFeYPo)
- keine Oberschränke (auch besser für den Schwerpunkt)
- keine Schulbläden oder schwere Möbel
- Alles mit sog. RAKO-Kunststoffboxen und offenen Sperrholzmöbeln aus einer Kombi mit sehr wenig 18mm und mehr 9mm Sperrholz
- keine Winde (evtl. Seilzug)
- sehr leichte Sitzbankkonstruktion mit ca. 40kg
- kein Lattenrost - Lattenrost wirddirekt aus der 18 Sperrholzplatte rausgefräst
- 500Wp Solar mit Monokristallinen felxiblen Modulen. Insg. nur 8kg
- keine zusätzlichen Fenster. Nur eine Dachluke
- kein Waschbecken - nur Spüle
- keine feste Markise - nur Sackmarkise
- neuer Fahrzeugboden - nur 9mm Sperrholz mit Beschichtung
- Kassettentoilette ohne Keramikeinsatz
- keine Fahrräder dabei
- Reserve: evtl. AHK und 2. Reserverad weg (80kg ca.)


Hallo Traumsprinter,
danke auch für deine Rückmeldung. Ich werde die Bilder mal anschauen.
500Wp Solar ??? dann brauchst du zwei Laderegler oder willst du einen Überfordern?
Sperrholz als Lattenrost (mit Löchern) Schimmelt trotzdem schnell.

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Re: vom 318 CDI mit Oberaigner zum Expeditionsmobil - Ausbau

Beitrag von Simondhartha » 04 Nov 2016 22:51

Lord hat geschrieben:
500Wp Solar ??? dann brauchst du zwei Laderegler oder willst du einen Überfordern?
Sperrholz als Lattenrost (mit Löchern) Schimmelt trotzdem schnell.
Es kommt ein wahrscheinlich ein Victron Energy MPPT 100/50 für bis zu 700Wp bei 12V zum Einsatz. Danke für den Hinweis mit dem Sperrholz. Es ist beschichtetes Sperrholz und ich beabsichtige die Schnittflächen noch zu behandeln. Wie genau habe ich noch nicht entschieden. Ölen oder lackieren?

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