vom 318 CDI mit Oberaigner zum Expeditionsmobil - Ausbau

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wo.wo
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Re: vom 318 CDI mit Oberaigner zum Expeditionsmobil - Ausbau

Beitrag von wo.wo » 01 Jan 2018 13:49

ich würde das über die Feiertage angehäufte Hüftgold in Angriff nehmen :lol: :lol: :lol:
inzwischen auf den großen Bruder - den Vario 818 Allrad umgestiegen

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Re: vom 318 CDI mit Oberaigner zum Expeditionsmobil - Ausbau

Beitrag von Mopedfahrer » 01 Jan 2018 15:12

Hallo Simon,

so richtig Erfahrung mit so einer Reise habe ich nicht, aber:

1. den Greifzug würde ich ganz sicher weglassen. Das man sich zur Not selbst helfen könnte ist sicher ein schönes Gefühl.
Aber du brauchst auch was festes, wo du den Greifzug anhängen kannst ... Ob da immer ein Baum da ist?
Und ob du dein Auto (vermutlich > 3,5 Tonnen) damit wirklich z.B. aus einem Schlammloch herausziehen kannst?
Lieber genügend vernünftige Bergegurte mitnehmen.

3. Ersatzkanister weglassen.
220 Liter Diesel hast du im Tank. Selbst wenn du auf einer schlechten Straße 17 Liter brauchst, sind das noch ca. 1.300 Kilometer, das sollte doch reichen.

4. Anhängekupplung weglassen.
HInten links und rechts zwei Abschlepphaken am Rahmen anschrauben.
Wenn dir jemand schräg hinten drauffährt, hilft dir die Abschleppkupplung auch nicht wirklich als Aufprallschutz.
Viele Grüße Anton

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Re: vom 318 CDI mit Oberaigner zum Expeditionsmobil - Ausbau

Beitrag von Simondhartha » 01 Jan 2018 17:36

wo.wo hat geschrieben:
01 Jan 2018 13:49
ich würde das über die Feiertage angehäufte Hüftgold in Angriff nehmen :lol: :lol: :lol:
Das sagt der Richtige!... bist du nicht deswegen auf 7.5t umgestiegen?

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wo.wo
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Re: vom 318 CDI mit Oberaigner zum Expeditionsmobil - Ausbau

Beitrag von wo.wo » 01 Jan 2018 17:40

....eben deswegen musste ich auf 7,5t umsteigen, und die Beifahrer(innen) tragen den Rest dazu bei :D
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Re: vom 318 CDI mit Oberaigner zum Expeditionsmobil - Ausbau

Beitrag von Darth Fader » 01 Jan 2018 21:26

Nur, weil ich gerade zweimal Starthilfe brauchte (Vito + Sprinter):
Ist das so schlimm im Ernstfall ne Bakterie nach vorn zu buckeln?
Also dann, wenn Warten keine Option ist ???!?
Dann reichen 2m 16^2mm Kabel.

Der Beifahrer bringt lockere 100 kg Ersparnis; Sitz, Sitzerin und deren Hausrat. Also nix, was sich nicht mit einem Fässchen Rhum ersetzen ließe...
Mein Rollheim:
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Re: vom 318 CDI mit Oberaigner zum Expeditionsmobil - Ausbau

Beitrag von Simondhartha » 02 Jan 2018 09:32

Mopedfahrer hat geschrieben:
01 Jan 2018 15:12

4. Anhängekupplung weglassen.
HInten links und rechts zwei Abschlepphaken am Rahmen anschrauben.
Wenn dir jemand schräg hinten drauffährt, hilft dir die Abschleppkupplung auch nicht wirklich als Aufprallschutz.
Danke Anton!
Was für Haken mache ich dann da dran genau?

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Re: vom 318 CDI mit Oberaigner zum Expeditionsmobil - Ausbau

Beitrag von Simondhartha » 02 Jan 2018 09:52

Noch eine Frage, kennt jemand zufällig das Gewicht der AHK? Habe so eine hier:
Dateianhänge
Bildschirmfoto 2018-01-02 um 09.51.35.png

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Re: vom 318 CDI mit Oberaigner zum Expeditionsmobil - Ausbau

Beitrag von Mopedfahrer » 02 Jan 2018 10:09

Hallo Simon,

entweder die originalen Abschlepphaken:

A906 310 01 08 kosten ca. 50 € das Stück

oder vielleicht diese hier

http://desert-service.com/start.php?id=sprinter
Die haben auch zusätzliche Bergeösen für vorne.
Viele Grüße Anton

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Re: vom 318 CDI mit Oberaigner zum Expeditionsmobil - Ausbau

Beitrag von crafter4m » 02 Jan 2018 10:48

Hi,

da ich diese Anhängerkupplung gerade bei mir dran gebaut habe, kann ich das Gewicht benennen.
Sie wiegt mit der Trittstufe ca 35 KG.

Ich denke aber das die Versteifung durch die AHK schon nicht zu unterschätzen ist, da hätte ich
doch sorge wenn da nur eine Öse im Rahmen ist das es diesen bei Beanspruchung verformen
könnte. und wenn dir hinten doch mal einer zu nah kommt ist der Schutz nicht zu unterschätzen
denn darunter ist nicht viel Blech, und wenn das verformt ist sind deine Türen hinten ratz fatz undicht.

Was wiegen denn die Solarpanele das finde ich recht großzügig bemessen die 500wp
aber das sind nur meine Persönlichen Gedanken dazu...

Viel Freude noch bei der Vorbereitung und der Reise!

Grüße Raphael

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Re: vom 318 CDI mit Oberaigner zum Expeditionsmobil - Ausbau

Beitrag von Simondhartha » 02 Jan 2018 10:52

Danke Raphael für die Infos! Ja ich hätte die AHK auch lieber dran, aber ich überlege jetzt halt auf was ich verzichten kann. Meine Kiste war halt komplett leer mit Dachträger und 220l-Tank (fast leer!) schon über 2800 kg. Da ist es sehr schwierig mit dem Gewicht zurecht zu kommen.
Das Solardach wiegt schon 50kg, aber das ist halt essenzieller Bestandteil des Konzepts. Kochen mit Induktion, kein Gas dabei, begehbare Terrasse, Tropendach, Dachbett, etc...

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Re: vom 318 CDI mit Oberaigner zum Expeditionsmobil - Ausbau

Beitrag von crafter4m » 02 Jan 2018 11:06

Ah ok, das ohne gas ist ja auch wieder eine Gewichtsreduktion.

Ich kenne das Problem bestens, wir sind zu viert im Crafter und ich kämpfe auch notorisch mit dem Gewicht, aber ich schaffe es seltenst
mit voller Beladung und vollen Tanks unter 3,6-3,7 Tonnen ;-((

Ich habe aber mit Achleitner gesprochen und die sagten das sämtliche Bauteile der Achsen auch beim 5 tonner verbaut werden,
was mich dahingehend dann etwas beruhigt hat.

Es ist trotzdem Krass was so alles an Kleinkram zusammenkommt bis es wirklich los geht, und ich frage mich bei vielen Kastenausbauten
wie die das mit dem Gewicht so hin bekommen und denke mir meinen Teil...

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Re: vom 318 CDI mit Oberaigner zum Expeditionsmobil - Ausbau

Beitrag von reisefieber » 07 Jan 2018 21:57

zum Solardach: ich hab 2x 100W drauf (flex, ich glaub 106x 53 cm) da wiegt jedes so 3kg. Ist zur Demontage geeignet und hat sich bewährt:
Schau da:
www.solarswiss.de
Gruß Günter
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Re: vom 318 CDI mit Oberaigner zum Expeditionsmobil - Ausbau

Beitrag von Mat » 22 Mär 2018 23:27

Simondhartha hat geschrieben:
02 Jan 2018 10:52
Das Solardach wiegt schon 50kg, aber das ist halt essenzieller Bestandteil des Konzepts. Kochen mit Induktion, kein Gas dabei, begehbare Terrasse, Tropendach, Dachbett, etc...
Moin!

Ich hab den Thread grade entdeckt - habe nicht alles gelesen, aber einiges.

Die anfangs genannte Argumentation mit der Gewichtsersparnis finde ich dann schon irgendwie zweifelhaft, wenn da jetzt 50kg Solaranlage auf dem Dach sind.
Irgendwo hattest du auch geschrieben "keine Oberschränke wegen des schlechten Schwerpunkts".

Mein 20 Liter (8kg Füllmenge) Gastank wiegt mit Sicherheit weniger und ich könnte wochenlang am Stück (und nicht nur 2h) damit kochen - egal ob die Sonne scheint oder ich das Fahrzeug bewege.
Und zwar auf zwei Platten - sowohl innen, als auch Dank Gassteckdose außen.
Mein Schwerpunkt ist besser, da der Tank Unterflur verbaut ist und deutlich günstiger ist diese Lösung vermutlich auch.
Spezielle Töpfe brauche ich auch nicht, sondern nehme Beschichtete aus Alu von Ikea für unter 10€ - genial zum Kochen auf Gas.
LiFePo kostet ja schon ein Vermögen, dann noch die ganzen Panele, Inverter, Ladeelektronik & Verkabelung - immerhin war das Kochfeld billig.

Aber ich will dir deinen Ausbau nicht schlechtreden.
Insgesamt sehr sauber gearbeitet - würde gerne mehr Bilder sehen! :)


Ps: Ich hab aber noch was zu meckern (sonst wäre ich ja nicht ich):
Das Lattenrost finde ich oversized. Die Idee hinter einem Lattenrost ist ja, dass es flexibel ist.
Das ist bei 18mm Multiplex trotz der Ausfräsungen sicherlich nicht mehr gegeben.
Eine richtig gute Matratze ist sicherlich wichtiger, als ein vernünftiges Lattenrost, daher ist dieses Argument wohl zu vernachlässigen, aber an der Stelle hast du meiner Meinung nach Gewichtspotenzial verschenkt. Vielleicht nur ein paar kg, aber immerhin.

Multiplex ist extrem stabil und flexibel - da kann noch einiges an Material abgetragen werden.
Ich habe heute ein Reststück 4mm Multiplex durchgebrochen - bevor es geknackt hat habe ich ein U mit einem Schenkelabstand von ca. 30cm daraus formen können!

Ich habe bei uns ein Rollrost vom Ikea verbaut. Da sind die Hölzer auch aus mehreren Schichten (ca. 8mm?) und eine einzelne 80cm Latte hält mein gesamtes Körpergewicht aus!

Pps: Beim Schimmel-Thema (irgendwo am Anfang) würde ich mir primär um die Matratze sorgen machen und nicht um die Schnittkanten des Rostes.

Ppps: Nicht täuschen lassen von der überwiegenden Kritik - der Ausbau ist ordentlich! Ein Dropbox-Ordner wäre cool - gibt hier irgendwie nicht soo viele Bilder im Forum für Anregungen. Hängt vielleicht auch mit der Begrenzung auf 3 Stück zusammen :-(
Crafter EZ 2012, L3H2, 163PS, Wasserstandheizung, Einzelsitze vorne, Drehkonsole Fahrersitz, 2er Rückbank, Tempomat, PDC v+h, Fiamma Biketräger, Fiamma Heckleiter, Rhino Dachträger, 160x200cm Bett

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Re: vom 318 CDI mit Oberaigner zum Expeditionsmobil - Ausbau

Beitrag von Simondhartha » 23 Mär 2018 08:29

Moin Mat, danke für dein Lob, Interesse und deine berechtigte Kritik!
Nach dem Ausbau ist man selbst dann auch schlauer.
Rückblickend muss ich zugeben, dass das Kochen mit Induktion wohl eher keine Gewichtsersparnis mit sich bringt. Es hat andere Vorteile und noch weitere Nachteile...
Ich denke ich habe es gemacht, weil mein Hintergrund im Solarbereich ist und einfach, weil ich zeigen wollte, dass es geht. Ich bin jetzt damit, bis auf das Gesamtgewicht, aber zufrieden und würde es wohl wieder so lösen.
Auch beim Thema Lattenrost, bzw. Einsatz von 18mm Multiplex allgemein gebe ich dir recht. 15 oder vielleicht sogar 12mm hätten es allemal getan. Der Rost federt so aber schon ein wenig. Dort habe ich im Gesamtausbau sicher 30-40kg verschenkt. Ich könnte jetzt noch hingehen und weiter Löcher reinfräsen oder von unten Material wegnehmen, so wie es destagge sehr gut gelöst hat.
Ich schaue, dass ich nochmal mehr Bilder poste. Wenn wir dann mal endlich unterwegs sind gibt es vielleicht sogar ein Video zu dem Ausbau.

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Re: vom 318 CDI mit Oberaigner zum Expeditionsmobil - Ausbau

Beitrag von Simondhartha » 23 Mär 2018 08:39

Solardach:
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