Ideen? Familien-Nah-und-Fernreisemobil

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Re: Ideen? Familien-Nah-und-Fernreisemobil

Beitrag von helgaaah » 02 Aug 2018 04:53

:D :D
Die Kühlbox läuft nicht ins Panel, da kanns keinen Schaden anrichten :wink:

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Re: Ideen? Familien-Nah-und-Fernreisemobil

Beitrag von hljube » 02 Aug 2018 16:52

Als Sicherungskasten konnte ich den bereits verbauten Mercedeskasten nutzen. Da gibts Stecker, die man ans Kabel presst und damit den Sicherungskasten nutzen kann - saubere Lösung, gut zugänglich und mehr als moderat im Preis:
Kannst du mal nachgucken welche Nummer der Kabelschuh hat? Ich hab irgendwas von A0085457926 gefunden, will aber sicher sein bevor ich zum Teiletresen gehe (die finden das wahrscheinlich eh nicht selber) :D
Vielen Dank schon mal
MFG
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Re: Ideen? Familien-Nah-und-Fernreisemobil

Beitrag von helgaaah » 02 Aug 2018 18:21

Hallo,
Teilenummer hab ich leider keine, weil ich die beim Autoelektronik-Laden gekauft hab. Der hat mir "die für den Mercedes" gegeben.
Aber wenn ich die Teilenummer in die Bildersuche eingebe, kommen da schon genau die Dinger daher, die ich habe.

Viele Grüße, Thomas

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Re: Ideen? Familien-Nah-und-Fernreisemobil

Beitrag von hljube » 10 Aug 2018 22:03

Für Leute die sich aufgrund dieses Threads später nochmal auf die Suche nach den Kontaktfedern machen sollten, ich hab da im Bereich Schraubertips was zusammengetragen: https://www.sprinter-forum.de/viewtopic ... 24#p204624
MFG
Julian

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Re: Ideen? Familien-Nah-und-Fernreisemobil

Beitrag von helgaaah » 15 Aug 2018 18:00

Jetzt ist das Bett für die Kleine grundsätzlich fertig. Fehlt nur noch eine Rausrollsicherung.

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Re: Ideen? Familien-Nah-und-Fernreisemobil

Beitrag von Darth Fader » 15 Aug 2018 21:25

Vergiss das!
Ich hab mir extra ein passendes Netz für unser Kinderbett fertigen lassen - da ahnte ich aber nicht, dass die Viecher grundsätzlich quer im Elternbett schlafen... :twisted: :roll: :mrgreen:
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Re: Ideen? Familien-Nah-und-Fernreisemobil

Beitrag von helgaaah » 28 Aug 2018 19:39

Um den Fahrersitz drehbar zu machen, musste klarerweise die Handbremse tiefergesetzt werden.

Dazu hab ich das kürzere Handbremsseil (Teilenummer: A9064203885 ) eingezogen und eine Platte gefertigt.

Bild

und lackiert:

Bild

Sie setzt den Hebel einerseits tiefer, kippt ihn aber auch nach vorne:

Bild

Mit gekürzter Plastikverkleidung ist der Hebel gelöst nun so:

Bild

und angezogen geht sichs gut aus:

Bild

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Re: Ideen? Familien-Nah-und-Fernreisemobil

Beitrag von helgaaah » 02 Sep 2018 13:06

Da die Holzplatte für den Innenausbau leider noch nicht gekommen ist, konnte ich mich um ein paar kleinere Sachen kümmern.

Als erstes kam die Halterung fürs Reserverad dran. Die Halterung A9064001141 kam mit massig Montagezubehör, das ich alles nicht brauchen konnte, was hingegen gefehlt hat, war eine Befestigung an den Querträger. Hier im Forum gibts neben der Lösung "anschweißen" auch eine Idee mit einer quer liegenden Metallplatte. Ich hab es mir aber relativ "einfach" gemacht und zwei Montagewinkel gefertigt:

Bild

Dieser wird im Querträger fixiert. Da sind schon die 2 passenden Bohrungen, die man aber leider von innen nicht erreicht. Also 2 Schrauben an eine Platte geschweißt, mithilfe eines Drahtes vorgeschoben und schon kann der Winkel angeschraubt werden.

Bild

Bild

Der Bügel ist für 245/75 leider etwas zu schmal, wenn man die äußeren beiden Bügel etwas aufbiegt, geht sichs aber grad so aus:

Bild
Zuletzt geändert von helgaaah am 03 Sep 2018 11:02, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Ideen? Familien-Nah-und-Fernreisemobil

Beitrag von helgaaah » 02 Sep 2018 13:09

.
Zuletzt geändert von helgaaah am 03 Sep 2018 11:00, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Ideen? Familien-Nah-und-Fernreisemobil

Beitrag von helgaaah » 02 Sep 2018 13:11

Weiter gings mit dem Unterfahrschutz von Offroad Manni. Beschichtetes 3mm Stahl aus Russland, 24kg schwer, Motor und Getriebeschutz zusammen unter 200€ (!).


Bild

Passt relativ gut, nur 2 Winkel müssen etwas ausgeschnitten werden und hinten ein Gummi untergelegt werden.

Bild.

Fehlt nur noch der Unterbodenschutz, der ist nach dem Urlaub dran.

Außerdem hab ich beim Handbremse tieferlegen den Schacht zwischen den beiden vorderen Sitzen gefunden. Damit konnte ich das Stromkabel für die Verbraucher schön versteckt nach hinten leiten.

Bild

Bild

...jetzt fehlt nur noch die Holzplatte für den weiteren Innenausbau.

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Re: Ideen? Familien-Nah-und-Fernreisemobil

Beitrag von Jeroen_R90S » 05 Sep 2018 18:57

Sieht super aus, ich mag das Kinderbett! :)
Andere Lösungen sehen auch toll aus, schön das hier zu folgen, danke dafür :)

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Re: Ideen? Familien-Nah-und-Fernreisemobil

Beitrag von helgaaah » 20 Sep 2018 13:35

So, bis zum Urlaub doch noch der Großteil fertig geworden:
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Dusche wird nur mit Duschvorhang abgetrennt. WC ausziehbar, Kleiderschrank aufräumbar ;) :

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Sitzbereich, Tischform hab ich hier jemandem im Forum nachgebaut. Vielen Dank, weiß leider nicht mehr, wer das genau war. Aber die Form ist super!

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Re: Ideen? Familien-Nah-und-Fernreisemobil

Beitrag von Darth Fader » 21 Sep 2018 22:24

helgaaah hat geschrieben:
20 Sep 2018 13:35
Sitzbereich, Tischform hab ich hier jemandem im Forum nachgebaut. Vielen Dank, weiß leider nicht mehr, wer das genau war. Aber die Form ist super!
...ich war das nicht! (S. Anhang) Ein besseres Bild war gerade wegen schlafender Familie nicht zu machen.
Aaber: wenn du nen Sprinter suchst, der mit der gleichen Grünen Ikea Bettwäsche durchs Veneto kreuzt, kannste ja nochmal anfragen :mrgreen:
Ich bin auch immer wieder begeistert/bestürzt, wie viel Vorsprung andere Selbstausbauer nach wenigen Wochen haben. Ich bin nach 1 1/2 Jahren und nem Dutzend Ausrollungen (zwischen 3 Tagen und 2 Wochen) noch lange nicht am Ende. :oops:
Aber vorm diesjährigen Winterturn kommt endlich mal ne Isolierung in den Kasten... :evil:
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Re: Ideen? Familien-Nah-und-Fernreisemobil

Beitrag von Darth Fader » 21 Sep 2018 22:27

P.S.: bei deinem Tisch und deinem Ausbau wird's bald eng!!!
Wart mal ab, bis der MaxiCosi dem recorden weicht. Da verzweifelst du trotz ISOfix wegen des fehlenden Stauraumes recht schnell.

P.P.S.: und wenn die Blagen erst sitzen passt das mit dem 180Grad gedrehten Fahrersitz mit den Füßen auch nicht mehr. Deshalb ist mein Cutoff rund.
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Re: Ideen? Familien-Nah-und-Fernreisemobil

Beitrag von helgaaah » 05 Okt 2018 20:45

Darth Fader hat geschrieben:
21 Sep 2018 22:24
Ich bin auch immer wieder begeistert/bestürzt, wie viel Vorsprung andere Selbstausbauer nach wenigen Wochen haben. Ich bin nach 1 1/2 Jahren und nem Dutzend Ausrollungen (zwischen 3 Tagen und 2 Wochen) noch lange nicht am Ende. :oops:
Aber vorm diesjährigen Winterturn kommt endlich mal ne Isolierung in den Kasten... :evil:
... eigentlich bin ich mit der Ausbeute für dieses Jahr nicht wirklich zufrieden. Ich hätte ihn gern heuer fertig gestellt, davon bin ich aber leider noch weit entfernt. Gottseidank hab ich es gerade noch geschafft, den Wohnbereich soweit fertig zu stellen, dass wir ihn 3 Wochen testen konnten.

Die Platzverhältnisse funktionieren aktuell sehr gut. Im Gegensatz zu einem Ausbau für die Rente, der 15 Jahre lang gleich verwendet wird, wird sich unser Ausbau sicherlich über die Jahre verändern/anpassen, sei es durch anderen Platzbedarf oder geänderte Reisegewohnheiten. Aber für heuer und nächstes Jahr sollte es so passen.



Bild

Wir kommen gerade von unserer 3 wöchigen Balkanreise zurück und ich schreib - weil ich vor einem Jahr sowas sehr gerne gelesen hätte - ein Zwischenfazit für die, die über die einmal über die Suchfunktion auf der Suche nach einem familientauglichen Offroader hierher gelangen:

Vorweg: Wir kommen ja - wie gesagt - vom Hubdach Defender, unsre Ansprüche sind daher andre, als wenn man vom großen Wohnmobil kommt.
- Platzverhältnisse: Der Wohnraum ist für 2+1 Personen für uns großzügig bemessen. Das Fixbett hat sich sehr bewährt: Die Kleine kann da ohne Umbau sofort drauf spielen (fand sie super), gewickelt werden, außerdem ist man in der Früh sofort startklar. Das war recht praktisch, da unsre nach dem Frühstück recht bald ihren Vormittagsschlaf macht und den nutzten wir recht gern, um wieder ein Stück zu fahren.
Mit dem Sitzbereich durch die gedrehten Sitze vorne, dem Bett hinten und Küche/Stauraum in der Mitte hatten wir zu 3. noch mehr als genug Platz. Mit 2 Kindern, die vielleicht auch schon etwas größer sind, wird das Konzept aber an die Grenzen stoßen. Der große Stauraum unter dem Bett war für einen normalen Urlaub riesig und trotz Kinderwagen nicht voll.
- der Kastenwagen hat sich wie erwartet vom Komfort gegenüber einer Hubdachlösung sehr bewährt. Stehhöhe drinnen, absolut unempfindlich gegen Regen und (was uns diesmal öfter getroffen hat) Sturm - ohne jegliches Umbautheater, war schon sehr angenehm. Bei stürmischem Gewitter hab ich noch nie so entspannt geschlafen wie jetzt ;) Die Höhe des H2 Sprinters war fast nie ein Thema. Einmal konnten wir nicht in ein Einkaufszentrum fahren, weil die nur Tiefgaragenplätze hatten. Da sind wir halt dann einfach zum nächsten Supermarkt gefahren und einmal hatten wir offroad ein Problem mit dem immer enger werdenden Bewuchs, aber wir kamen immerhin durch, was mit einem Unimog mit Kabine wohl nicht mehr gegangen wäre.
- Fahrkomfort auf der Straße: Angenehm. Reisetempo auf der Autobahn war so bei 120kmh, mit Zeitdruck wäre aber sicher einiges mehr noch gegangen. Angenehm leise, dass man sich noch gut unterhalten kann, auch wenn meine Freundin hinten bei der Kleinen sitzt. Seitenwindanfällig ist er, gerade mit den größeren Reifen, aber alles kein wirkliches Problem. Die Klima arbeitet auffallend gut.
- Abseits der geteerten Straßen: In Kroatien und vor allem Bosnien haben wir doch einige interessante Strecken gefunden, da wir aber nie besonders lang am Stück gefahren sind, haben wir uns immer wieder kürzere Strecken rausgesucht. Dh maximal 2-3h, 20-25km (je nach Befahrbarkeit), eher einfache Sachen. Sie fand das übrigens recht gut, so gut wie auf den Rumpelpisten hat sie noch nie geschlafen. Einmal sind wir einen Weg gefahren, der dann immer steiler, grober und enger geworden ist, dass meine Freundin schlussentlich zum Linie suchen aussteigen musste, ein andres mal sind wir eher gröber auf einen 1700m hohen Gipfel gefahren, aber im Normalfall waren es landschaftlich schöne Schotterpisten, mal besser, mal schlechter, also der klassische Offroadreisebereich.
Fahrkomfort: Geht. Er ist "für ein Geländemobil" relativ straff abgestimmt, Schlaglochpisten fährt man natürlich bei Weitem nicht mehr so schnell wie wir es gewohnt waren. Wenn ichs vergleichen müsste, würd ich sagen, wie der 2012er Ford Ranger, den wir in Zentralasien ausgeliehen hatten. Wenn man mit einem Starrachsenmobil wie dem Land Rover oder dem älteren Grand Cherokee durch Schlaglöcher ohne Bremsen durchpfeift, überlegt man es sich mit dem Sprinter doch schon 2 Mal. Mit weniger Reifendruck hätten wir sicher noch was rausholen können, aber für einzelne Strecken war mir das dann doch zu aufwendig.
Offroadtauglichkeit: Also die Bodenfreiheit ist ziemlich gut, gerade mit Unterfahrschutz hat man definitiv nicht bei jedem Stein Angst, aufzusetzen. Unser Land Rover hatte hinten unter dem (irre großen) Differential sogar recht ähnlich viel, vorne hat der Sprinter uneingefedert mehr. Das gibt einem Sicherheit und war selbst auf einer recht gut ausgebauten Schotterstraße praktisch, da die Straße gerade mit einem Schürfbagger wieder hergerichtet wurde und überall hohe Schotterriegel noch aufgeschüttet waren.
Wo waren die Grenzen? Wir haben einen ZG3, also Untersetzung ohne Sperren, BF Goodrich All Terrain in 245/75 (die schon sehr viel gebracht haben). Man kommt weiter als gedacht, definitiv schon in die Region "Geländewagen", manches geht aber besser als anderes. Wir sind nirgends hängen geblieben, auch wenn wir 2x ein bisschen probieren mussten. Nur Heckantrieb funktioniert durch das leichte Heck im Gelände nicht wirklich gut, hab (im Gegensatz zum Ford Ranger) den Allrad eigentlich auf Schotter meistens zugeschalten. Gut funktioniert dieser elektronische Bremseingriff, wenn man eher gerade fährt und Geschwindigkeit mitbringt. Da bringt er einen auch relativ weit, auch wenn er dann irgendwann zum hüpfen anfängt, also wenn durch den Bremseingriff wieder Traktion aufgebaut wird. Das ist etwas lästig, weils alle durchschüttelt und im Innenraum einiges herumfliegt, in der Untersetzung ist dieses Hüpfen deutlich weniger und auch sanfter. Funktioniert - solange man in Bewegung ist - besser als ich vermutet hätte. Seine Probleme hat er mit sehr engen, steilen und losen Kehren. Durch die Stabilisatoren wird das kurveninnere, hintere Rad in Kurven durch die Neigung des Kastens entlastet und geht durch. Man sollte also auch Kehren relativ schnell durchfahren, sonst hat das ETS seine Probleme damit - je schneller man fährt, desto mehr entlastet es aber auch das innere Hinterrad. Die Thematik geht aber auch erst in einem Bereich los, wo man lange von Offroad-Touren als vom Offroad-Reisen spricht, da muss in Europa schon gezielt suchen, um solche Strecken zu finden. Die normalen Sachen sind kein Problem.
Schlamm und Sand hab ich nicht probiert, würde ich aber so einschätzen, dass solange man in Bewegung ist, einiges geht, wenn man aber steht, steht man. Auch hier hab ich wiederum nie Luft abgelassen, selbst mit 3.5 bar ist doch sehr viel gegangen. Als Reisemobil meiner Meinung nach ausreichend, der Wendekreis hat sich schlussendlich als problemlos herausgestellt, außer beim Umdrehen muss man ein bisschen arbeiten.


So, und jetzt noch 2 Fotos, wer noch mehr Fotos vom Sprinter im Sonnenuntergang sehen will, im Link in meiner Signatur sind noch ein paar weitere Bilder. Garantiert Influencer-frei, es sind nicht "die unglaublichsten Bilder und du wirst nicht glauben, wo dieser Sprinter unterwegs war!", außerdem verdienen wir nichts mit Amazon-Links ;)

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