EDC - CR & CDI gemeinsame Kraffstoffleitung ?

Mercedes Sprinter 1 (Typ T1N, Baumuster W901-W905) & VW LT 2 - ab 1995 bis 2006
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bennyy
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EDC - CR & CDI gemeinsame Kraffstoffleitung ?

Beitrag von bennyy » 08 Aug 2019 18:03

Hallo Freunde ich habe folgendes Problem:

Hersteller: Mercedes-Benz Sprinter
Model: 311 CDI, Kasten 903, 3,5t
Baujahr: 2003
Km-Stand: 260.000

Motor lässt sich Starten läuft ruhig keine auffälligen Geräusche.
Rückwärts fahren funktioniert auch einwandfrei.
Im Leerlauf kann ich Problemlos bis auf +4000 Umdrehungen.

Problem ist das Vorwärtsfahren.
Sobald der Motor viel Kraftstoff benötigt leuchtet EDC auf und er schaltet ab und dabei kommt weißer Rauch aus dem Auspuff.
Das passiert beim Berg anfahren sowie auch auf der Geraden
Ich kann keine 5 km fahren ohne den Motor 3-5 mal wieder zu starten.
Er bekommt einfach nicht genug Power.
Die EDC Leuchte, leuchtet nicht dauerhaft, nur wenn er sich abschaltet.
Beim nächsten Starten ist die EDC Leuchte aus.

Zu erwähnen ist auch das ich im letzten Sommer von Deutschland bis nach Athen gefahren bin.
Da hat der Sprinter nicht die beste Spiritualität gesehen und auch viele staubige Straßen waren dabei.
Frage: Diesel System Reiniger zu empfehlen ?

Diesel Filter habe ich gewechselt.
Injektoren sind trocken. (wurden auch vor 30.000km gewechselt)
Diagnosegerät sagt: CDI gemeinsame Kraftstoffleitung
CR gemeinsame Kraftstoffleitung

Ich selber bin nur Hobby-Mechaniker, kein Profi.
Hat einer von euch Erfahrungen zu diesem Problem ?

bennyy
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Re: EDC - CR & CDI gemeinsame Kraffstoffleitung ?

Beitrag von bennyy » 05 Nov 2019 20:09

Ich habe nach langer Suche den Fehler in der Elektronik gefunden.

Der Kabelbaum war Hinter (siehe Bilder, eingerahmt) der Metall Halterung und hat an dieser gescheuert bis ein Kabel mit der Karosserie Kontakt aufgenommen hat und eine EDC Fehlermeldung rein gehauen hat.

Nun ist der Kabelbaum Repariert und befindet sich vor der Metall Halterung und ist auch mit zwei Kabelbindern befestigt das es nicht erneut zum Scheuern kommt.

Ich weis nicht ob das von Werk aus so gedacht worden war oder ob es ein Fehler beim verlegen war.

Ich hoffe ich konnte hier jemand weiter helfen :)
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Re: EDC - CR & CDI gemeinsame Kraffstoffleitung ?

Beitrag von v-dulli » 05 Nov 2019 21:22

Die beiden Löcher in dem Halter sind dafür da den Motorkabelsatz zu fixieren.
Gruß
v-dulli

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Re: EDC - CR & CDI gemeinsame Kraffstoffleitung ?

Beitrag von Vanagaudi » 06 Nov 2019 00:03

v-dulli hat geschrieben:
05 Nov 2019 21:22
Die beiden Löcher in dem Halter sind dafür da den Motorkabelsatz zu fixieren.
Der Ring um den Kabelbaum im Vordergrund innerhalb des grünen Kasten hat einen Fuß mit Widerhaken. Dieser Fuß wird in das Loch, das v-dulli beschreibt, hineingesteckt. Leider nutzen sich die Widerhaken mit der Zeit ab. Vielleicht sicherst du den Kabelbaum zusätzlich mit einem oder zwei Kabelbindern ab.
Für (Folge-) Schäden aller Art übernehme ich keine Haftung. Alle einschlägigen (Sicherheits-) Vorschriften sind zu beachten. Im Zweifelsfalle grundsätzlich einen Fachmann fragen bzw. die Arbeiten von einer Fachfirma ausführen lassen.

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Re: EDC - CR & CDI gemeinsame Kraffstoffleitung ?

Beitrag von v-dulli » 06 Nov 2019 00:06

Vanagaudi hat geschrieben:
06 Nov 2019 00:03
v-dulli hat geschrieben:
05 Nov 2019 21:22
Die beiden Löcher in dem Halter sind dafür da den Motorkabelsatz zu fixieren.
Der Ring um den Kabelbaum im Vordergrund innerhalb des grünen Kasten hat einen Fuß mit Widerhaken. Dieser Fuß wird in das Loch, das v-dulli beschreibt, hineingesteckt. Leider nutzen sich die Widerhaken mit der Zeit ab. Vielleicht sicherst du den Kabelbaum zusätzlich mit einem oder zwei Kabelbindern ab.
Einen breiten Kabelbinder durch bei Löcher führen und den Kabelsatz damit ordentlich befestigen.
Gruß
v-dulli

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Re: EDC - CR & CDI gemeinsame Kraffstoffleitung ?

Beitrag von jo.corzel » 06 Nov 2019 08:45

:twisted:

was für`n billiger Mist den die da einbauen, na ja ich forste meine Karre auch noch durch und installiere in der Regel gummierte Edelstahlschellen an stark beanspruchten Teilen/Stellen.
Da hilft wohl nur rechtzeitig inspizieren/modifizieren und austauschen, bevor einem so etwas widerfährt.

Danke für die Info über das Problem.

Gruß
Jo
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Re: EDC - CR & CDI gemeinsame Kraffstoffleitung ?

Beitrag von v-dulli » 06 Nov 2019 08:56

jo.corzel hat geschrieben:
06 Nov 2019 08:45
:twisted:

was für`n billiger Mist den die da einbauen, na ja ich forste meine Karre auch noch durch und installiere in der Regel gummierte Edelstahlschellen an stark beanspruchten Teilen/Stellen.
Da hilft wohl nur rechtzeitig inspizieren/modifizieren und austauschen, bevor einem so etwas widerfährt.

Danke für die Info über das Problem.

Gruß
Jo
Die Werkslösung funktioniert so lange tadellos bis sich ein Unfähiger daran zu schaffen macht und dafür kann der Hersteller nichts.
Gruß
v-dulli

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Re: EDC - CR & CDI gemeinsame Kraffstoffleitung ?

Beitrag von jo.corzel » 07 Nov 2019 08:45

v-dulli hat geschrieben:
06 Nov 2019 08:56
jo.corzel hat geschrieben:
06 Nov 2019 08:45
:twisted:

was für`n billiger Mist den die da einbauen, na ja ich forste meine Karre auch noch durch und installiere in der Regel gummierte Edelstahlschellen an stark beanspruchten Teilen/Stellen.
Da hilft wohl nur rechtzeitig inspizieren/modifizieren und austauschen, bevor einem so etwas widerfährt.

Danke für die Info über das Problem.

Gruß
Jo
Die Werkslösung funktioniert so lange tadellos bis sich ein Unfähiger daran zu schaffen macht und dafür kann der Hersteller nichts.
sorry, das sehe ich anders. 8)

Aus meiner persönlichen Sicht ist mein Sprinter ein billig und minderwertig hergestelltes Wegwerf-Fahrzeug auch als "Rostlaube" bekannt.
Inklusive einiger künstlicher Obsoleszenzen, Kein brauchbarer Korrosionsschutz usw., wie der o.g. billigen Plastik-Clipse.

(Wird dieser Prozess durch die Hersteller aus marktstrategischen Gründen bewusst herbeigeführt, spricht man von geplanter Obsoleszenz.)

Ich kann aus diesem KFZ mit brauchbarem ausbaufähigen Fahrwerk und noch robustem, leistungsfähigen Motor (kann ich vom VW-Pendant mit billig gemachtem "Zahnriemen-Motor", der aber für den Kunden teuer wird, nicht behaupten) nur mit erheblichem Aufwand an Geld und Arbeitszeit (mehr als 20.000,00€ und hunderten Arbeitsstunden) ein gut verarbeitetes (rostfrei und gut konserviert), nachhaltiges weil haltbares Expedi-/Reisemobil machen.

Der Dussel der sich an den Plastik-Clipsen zu schaffen macht ist der "Knatter-Rappel-Dieselmotor", aber der kann nix dafür, ist ja sein Job möglichst lange störungsfrei zu rappeln und zu knattern. :lol:

Wer solche minderwertigen, wenig haltbaren Materialien verbaut und somit Resourcen verschwendet gehört abgestraft, am Besten in dem man den Mist nicht kauft (wenn möglich). Die am Motor verbauten Kunststoffe altern schnell und stark, nach ca. 10 Jahren reicht eine Berührung/Demontageversuch und die Teile zerbröseln oft von selbst.

Wer es nachhaltig auf Dauer lösen möchte verwendet gummierte Edelstahlschellen mit Edelstahlschrauben, die billige Lösung sind neue Original-Clipse, zur Not frickeln wir was mit Kabelbindern.
Nachteil, nicht von Dauer, muß regelmäßig überwacht werden sonst "siehe oben".

Ein anderes Beispiel, MB hat in den 90er Jahren bei der Baureihe W201/W124 (Später C-Klasse W202 / E-Klasse W210) die Thermostatgehäuse und Ansaugbrücken aus Kunststoff verbaut. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, der letzte Mist. Alle Plastik-Thermostatgehäuse die ich gesehen habe waren gerissen und undicht, mussten alle gegen Aluminiumgehäuse ausgetauscht werden. 8)

Ich kann die Liste beliebig fortsetzen:
1. Bekleidungsindustrie z.B. "Primark", billigst hergestellte minderwertige Klamotten, die kaum die erste Wäsche heil überstehen und nur für die Tonne produziert werden.
2. Flugzeugindustrie, Boing 737 max, ein billig verschlimbesserter alter Kracher aus den 60er Jahren, der zur absoluten Fehlkonstruktion mutiert ist,
die niemals hätte fliegen dürfen, die seit fast einem Jahr am Boden stehenden über 500 Stück, produziert für die Tonne
3.
4.

Sorry gehört eigentlich nicht hierher, aber wenn ich diesen Irrsinn/Verschwendung aus Profitgier betrachte schwillt mir regelmäßig der Kamm. :twisted:

Gruß
Jo
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Re: EDC - CR & CDI gemeinsame Kraffstoffleitung ?

Beitrag von Vanagaudi » 07 Nov 2019 09:38

jo.corzel hat geschrieben:
07 Nov 2019 08:45
Wer solche minderwertigen, wenig haltbaren Materialien verbaut und somit Resourcen verschwendet gehört abgestraft,
Die Clipse werden seit mindestens den 80'er Jahren verwendet, und in allen mir bekannten Fahrzeugen. Sie halten ein Fahrzeugleben lang. Und sollte einer ausgenudelt sein, wird er ersetzt. Das sind Pfennigsartikel, heute muss ich Centartikel schreiben. Auch musst du erst jemanden finden, der den Einbau von Edelstahlschellen mit Edelstahlschrauben finanziert. Abgesehen vom Teilepreis, der Clip ist schnell eingesteckt, aber die Fummelei mit der Schraube? Nicht jeder Sprinterfahrer will ein Expeditionsmobil. Das sind eigentlich Lieferfahrzeuge. Das billigste, das den Zweck erfüllt, ist gut genug. Mehr bekommt der Hersteller auch nicht für sein Fahrzeug. Und dann forderst du gummierte Edelstahlschellen :roll: Falls du es forderst, steht es dir frei, die Clipse auszutauschen. Aber bitte verallgemeinere das nicht. Dass die Fahrzeuge kaum die Hälfte vom Listenpreis wert sind, steht auf einem anderen Blatt. Das ist dann Verhandlungssache.
Für (Folge-) Schäden aller Art übernehme ich keine Haftung. Alle einschlägigen (Sicherheits-) Vorschriften sind zu beachten. Im Zweifelsfalle grundsätzlich einen Fachmann fragen bzw. die Arbeiten von einer Fachfirma ausführen lassen.

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Re: EDC - CR & CDI gemeinsame Kraffstoffleitung ?

Beitrag von v-dulli » 07 Nov 2019 09:59

Zudem hat der gezeigte Clip dort überhaupt nichts zu suchen. Ab Werk ist dort ein ordentlicher Kabelbinder verbaut und genau passend festgezogen.

Edelstahlschrauben, wenn auch noch so edel, sind im Fahrzeugbau mit Vorsicht einzusetzen, oberflächenvergütete Schrauben sind da oft die bessere Wahl.
Gruß
v-dulli

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Re: EDC - CR & CDI gemeinsame Kraffstoffleitung ?

Beitrag von jo.corzel » 07 Nov 2019 20:00

Vanagaudi hat geschrieben:
07 Nov 2019 09:38
jo.corzel hat geschrieben:
07 Nov 2019 08:45
Wer solche minderwertigen, wenig haltbaren Materialien verbaut und somit Resourcen verschwendet gehört abgestraft,
Die Clipse werden seit mindestens den 80'er Jahren verwendet, und in allen mir bekannten Fahrzeugen. Sie halten ein Fahrzeugleben lang. Und sollte einer ausgenudelt sein, wird er ersetzt. Das sind Pfennigsartikel, heute muss ich Centartikel schreiben. Auch musst du erst jemanden finden, der den Einbau von Edelstahlschellen mit Edelstahlschrauben finanziert. Abgesehen vom Teilepreis, der Clip ist schnell eingesteckt, aber die Fummelei mit der Schraube? Nicht jeder Sprinterfahrer will ein Expeditionsmobil. Das sind eigentlich Lieferfahrzeuge. Das billigste, das den Zweck erfüllt, ist gut genug. Mehr bekommt der Hersteller auch nicht für sein Fahrzeug. Und dann forderst du gummierte Edelstahlschellen :roll: Falls du es forderst, steht es dir frei, die Clipse auszutauschen. Aber bitte verallgemeinere das nicht. Dass die Fahrzeuge kaum die Hälfte vom Listenpreis wert sind, steht auf einem anderen Blatt. Das ist dann Verhandlungssache.
Guten Abend

Ich fordere gar nichts, ich lehne nur billigen Tand ab. 8)

Wäre schön wenn die Plastik Clipse halten würden, aber vielleicht definieren wir ja ein Fahrzeugleben unterschiedlich?
Wegwerfautos wie lange leben die?

Wer mit dem billigsten was gerade den Zweck erfüllt zufrieden ist, ok warum nicht.
Wer billig kauft, kauft mindestens zweimal und das ist dann oft teurer.

Prinzipiell muss jeder selbst wissen was er will, stelle ich auch nicht in Abrede.
Ich habe nur einen Weg aufgezeigt eine bestehende Schwachstelle dauerhaft zu beseitigen, wem es egal ist ob ein Teil für wenige Cent, wie bei bennyy, zum Totalausfall des Fahrzeuges führen kann der fährt halt weiter so.
Die Edelstahl-Schellen und Schrauben liegen übrigens auch im Centbereich, wenn man sie nicht bei "Eisen-Karl oder OBI" kauft.

Es darf sich auch ein jeder seine Sachen schön reden, warum nicht. :lol:

Gruß
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Re: EDC - CR & CDI gemeinsame Kraffstoffleitung ?

Beitrag von jo.corzel » 08 Nov 2019 10:04

v-dulli hat geschrieben:
07 Nov 2019 09:59
Zudem hat der gezeigte Clip dort überhaupt nichts zu suchen. Ab Werk ist dort ein ordentlicher Kabelbinder verbaut und genau passend festgezogen.

Edelstahlschrauben, wenn auch noch so edel, sind im Fahrzeugbau mit Vorsicht einzusetzen, oberflächenvergütete Schrauben sind da oft die bessere Wahl.
Wie alles im Leben so haben auch Edelstahlschrauben ihre Vor- und Nachteile. Ein entscheidender Vorteil ist die Korrosionsbeständigkeit.
Aussehen ist für mich unwichtig sieht man unter der Motorhaube eh nicht.

Nachteil, solche Verbindungen sollten immer mit einer entsprechenden Montagepaste oder Fett eingesetzt werden, da bei "trockenem Einbau" die Gefahr des "Festfressens" groß ist.

Auch sollte jedem "Hobbyschrauber" klar sein, das vom Hersteller vorgeschriebene Festigkeitsklassen (Standard 8.8, für Radbolzen 10.9 oder hochbelastete Fahrwerksteile 12.9) tunlichst eingehalten werden müssen.

Preiswerte Edelstahlverbindungselement haben oft keine Kennzeichnung der F.-Klasse, es gibt aber auch hochfeste Edelstahl- Verbindungselemente, z.B. die Radmuttern an meinem Jeep sind aus Edelstahl mit F.-Klasse 10.9.
Wer keine Ahnung davon hat sollte sich meiner Meinung nach kundig machen oder die Finger davon lassen. :mrgreen:

Die beschriebenen Schellenelemente und Schrauben liegen im Centbereich und sind somit oft günstiger als die (meiner Meinung nach) minderwertigen Plastik-Clipse der Fahrzeughersteller. Sie sind aber wesentlich dauerhafter.

Manchmal kann man die original-Clipse leider nicht austauschen, sondern muss sie überwachen und bei Versagen zeitnah durch original Teile ersetzen.

Beispiel:

An den alten MB Vorkammer-Dieselmotoren OM601, 602 und 603 sind die Dieseleinspritzleitungen mit solchen Plastikclipsen befestigt, die gehen schon wenn sie neu sind schnell kaputt, wenn man das nicht überwacht und einfach weiter fährt reißt durch die Vibrationen oft eine Dieselleitung ab (wie bei mir vor Jahren) und der ADAC-Abschleppservice ist gefragt. 8)

Seit dem habe ich immer einen kpl. Satz im Fahrzeug und bei jeder Ölstandskontrolle einen Blick auf gebrochene oder fehlende Clipse.
Eine Alternative sehe ich auf Grund der Platzverhältnisse und speziellen Anordnung leider nicht.

Gruß
Jo
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Re: EDC - CR & CDI gemeinsame Kraffstoffleitung ?

Beitrag von Fachmann » 09 Nov 2019 21:24

Ich rede auch mal bissl blöd daher. Der ganz oben beschriebene Fehler hat schon was mit dem defekten Kabelbinder zu tun. Plastik altert nun mal.
Solche Fehler bzw. Ausfälle lassen sich ganz einfach vermeiden. Man lässt an den Fahrzeugen ab und zu eine Wartung machen und zwar da wo die Leute sich mit den Fahrzeugen auskennen.
Das der Binder bzw zwei an dieser Stelle brechen können wird den Lehrlingen ab dem 1 Lehrjahr eingetrichtert. Es sind dann irgendwann mal einfache Erfahrungwerte.
Und jeder der dann meint er kann und weiß alles besser steht dann öfters am Straßenrand und schimpft über die sch.... Technik und über alles auf der Welt, nur nicht über seine eigene Unfä....
ähm Unwissenheit.
Und nun gibt`s mir.... :D :D :D

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Re: EDC - CR & CDI gemeinsame Kraffstoffleitung ?

Beitrag von jo.corzel » 10 Nov 2019 12:29

Klar damit liegst du immer richtig.

Wenn du mit deinem Wagen bei MB eine turnusmäßige Wartung machen läßt finden und beseitigen die solche Sachen in der Regel auch, auskennen die sich mit ihren Fahrzeugen meistens auch.

Kleiner Haken, auch wenn nichts kaputt ist bist du dafür schnell mal 500,00 bis 1.000,00€ los. :lol:

Wer keine Ahnung hat und sich auch keine aneignen möchte hat da kaum eine Wahl, habe die Rechnungen vom Vorbesitzer meines Sprinter, einem Dachdeckermeister alle mitbekommen, mein Gott was der für Kohle in die Werkstatt getragen hat.

z.B.
Die haben dem eine 100Ah Batterie für 200€ verkauft zuzüglich Einabau, gibt es auch in guter Qualität z.B. 85Ah (ausreichend für das Modell) für 63€ und eine Batt. einbauen ist kein Hexenwerk, finde ich. :mrgreen:

Gruß
Jo
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