Hebelweg der Feststellbremse

Mercedes Sprinter 1 (Typ T1N, Baumuster W901-W905) & VW LT 2 - ab 1995 bis 2006
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Massa
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Hebelweg der Feststellbremse

Beitrag von Massa »

Hallo,
ich habe mal eine Frage, bei mir ist bei der Letzten Hauptuntersuchung das beanstandet worden, Hebelweg der Feststellbremse zu lang.
Die Bremswirkung war Okay, ist das viel Arbeit den Hebelweg einzustellen.
Gruß von Werner
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Ein Reisemobil Robel 630G LT 35 Bj. 2000, 3,8T.
mit Benzinmotor Mercedes 314er( M111) und Flüssiggasanlage (LPG)
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skipper01
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Re: Hebelweg der Feststellbremse

Beitrag von skipper01 »

im Normalfall keine 5 min.

am Handbremsseil Verteiler von unten den Exzenter lösen ( 13 Ringschlüssel) Exzenter mittels Inbusschlüssel 4,5 oder 6 mm.. weiß ich jetzt nicht genau... verstellen und Klemmschraube wieder festziehen.
ninetyninersprintliner,lang und schmutzig.
312D 500.000+km ninetyninersprintliner der zweite ..... kurz und flach :-)

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v-dulli
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Re: Hebelweg der Feststellbremse

Beitrag von v-dulli »

skipper01 hat geschrieben:
06 Jan 2020 14:18
im Normalfall keine 5 min.

am Handbremsseil Verteiler von unten den Exzenter lösen ( 13 Ringschlüssel) Exzenter mittels Inbusschlüssel 4,5 oder 6 mm.. weiß ich jetzt nicht genau... verstellen und Klemmschraube wieder festziehen.
Wenn man unters Auto kommt und der Ausgleich nicht fetgegammelt ist.
Gruß
v-dulli

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benjamin
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Re: Hebelweg der Feststellbremse

Beitrag von benjamin »

skipper01 hat geschrieben:
06 Jan 2020 14:18
im Normalfall keine 5 min.

am Handbremsseil Verteiler von unten den Exzenter lösen ( 13 Ringschlüssel) Exzenter mittels Inbusschlüssel 4,5 oder 6 mm.. weiß ich jetzt nicht genau... verstellen und Klemmschraube wieder festziehen.
Die Grundeinstellung dauert etwas länger, da muss man an/in die Bremstrommel an der Hinterachse.
- beim Einfachbereiften kann man eine Radschraube ausbauen und kommt so an die Verstellschraube
- beim Doppelbereiften müssen die Räder abgebaut werden

Detaillierte Anleitung auf Anfrage, steht jedoch bestimmt auch irgendwo hier im Forum.

alles in Allem braucht es doch etwas Routine...und hält leider meistens nicht allzulang.

wir haben mittlerweilen in einem grossen Teil unserer Fahrzeuge Unterlegekeile dabei, um das Fz zu sichern, wenn es am Hang steht und die Feststellbremse nicht hält.
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Re: Hebelweg der Feststellbremse

Beitrag von Tester »

alles in Allem braucht es doch etwas Routine...und hält leider meistens nicht allzulang.
jo....das ist eine Schei...Konstruktion.
kenne das Problem mit dem Tüv auch!
ch.
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Re: Hebelweg der Feststellbremse

Beitrag von BOSS »

Tester hat geschrieben:
06 Jan 2020 19:27
..........jo....das ist eine Schei...Konstruktion.......
Das sehe ich überhaupt nicht so!
Wenn der Bremswirkung i.O. ist wie der TO geschrieben hat,
dann ist echt kein Problem, Exzenter zu verstellen. Das geht
ziemlich schnell und dafür braucht man kein Meisterbrief.
Es ist meine Meinung. :D

Beste Grüße
Gordan

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benjamin
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Re: Hebelweg der Feststellbremse

Beitrag von benjamin »

BOSS hat geschrieben:
07 Jan 2020 16:05
Tester hat geschrieben:
06 Jan 2020 19:27
..........jo....das ist eine Schei...Konstruktion.......
dann ist echt kein Problem, Exzenter zu verstellen. Das geht
ziemlich schnell und dafür braucht man kein Meisterbrief.
Den Exzenter kannst du maximal bis an den Anschlag verstellen, dann ist Schluss...und wenn dann nachgestellt werden muss, ist es innen an der Backen in der Bremstrommel.
Dann wird es Level 2, auch wenn kein Meisterbrief benötigt wird, braucht es Zeit und Nerven.

Der Exzenter selbst wird über eine M8 Mutter gehalten, die in ca. 2mm dickem Blech greifen soll...irgendwann ist das Gewinde im Blech ausgelutscht und der Excenter hält nicht mehr fest.
man kann behelfsweise oben eine Mutter anbringen, aber die passt nicht an allen Stellen auf die Position am Exzenter.

Die Konstruktion hat schon ihre Schwachstellen, das würde auch besser gehen. Aber mindestens garantiert es einen Werkstattbesuch vor jeden Hauptuntersuchung für den TüV oder die MFK. :mrgreen: :lol:
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benjamin
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Re: Hebelweg der Feststellbremse

Beitrag von benjamin »

BOSS hat geschrieben:
07 Jan 2020 16:05
Tester hat geschrieben:
06 Jan 2020 19:27
..........jo....das ist eine Schei...Konstruktion.......
Das sehe ich überhaupt nicht so!
Wenn der Bremswirkung i.O. ist wie der TO geschrieben hat,
dann ist echt kein Problem, Exzenter zu verstellen. Das geht
ziemlich schnell und dafür braucht man kein Meisterbrief.
Es ist meine Meinung. :D

Beste Grüße
Gordan
okay, ich habe ev. nicht ganz gut durchgelesen...zugegeben, wenn die Bremswirkung erreicht wird und es am langen Hebelweg nur daran liegt, dass der Handbremshebel viel Leerweg macht, bis der Exzenter überhaupt die Seile seitlich zu den Bremsbacken spannt und sich der Weg über das Spannen des Exzenters verkürzen lässt, dann ist es easy.

ein weiterer ev. wertvoller Tipp ist es übrigens auch, den Exzenter selbst (mit 4 M8 /13er-Schrauben am Chassis hochgeschraubt) zu lösen und so weit es geht nach hinten zu verschieben, damit kann auch schon eine Vorspannung auf das Seilsystem gebracht werden, falls der Hebelweg immer noch zu lang ist.

eine saubere Grundeinstellung geht anders, aber solange man drum rum kommt, kann man es auch so machen...; )
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Re: Hebelweg der Feststellbremse

Beitrag von jo.corzel »

Hmm,

eigentlich ist das Lego für Große. 8)

Da gab es 2012 schon mal was, eine Thread hier im Forum, mehr muss man da eigentlich nicht zu sagen: :mrgreen:
Handbremse einstellen- DAS Video

https://youtu.be/lEdmsi_xtkc

und hier der Seillängenausgleich:

https://youtu.be/1RdKhtE0LZw

Viel Spaß beim nachmachen. :mrgreen:

Gruß
Jo
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Re: Hebelweg der Feststellbremse

Beitrag von MainzMichel »

Tester hat geschrieben: jo....das ist eine Schei...Konstruktion.
Die Konstruktion nicht, aber die Wirkung. Bei unserem WoMo hält die Feststellbremse das Fzg. am Berg, bzw. auf Auffahrkeilen nicht zuverlässig. Das geht nur mit Bremskeilen, bzw. Sperrkeilen an den Auffahrböcken. Und das trotz neuer Beläge (Jurid), neuen Scheiben (Textar, mit extra aufgerauter Innenfläche für die Feststellbremse) und knackig eingestelltem Gestänge. Das Ding ist einfach zu schwer für diese Mickrigkonstruktion.

Adios
Michael
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Kühltaxi
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Re: Hebelweg der Feststellbremse

Beitrag von Kühltaxi »

Ich sags ja immer, Lucassättel hinten sind besser. Da hat man keine extra Trommelbremse und muß garnix einstellen, nur rückstellen beim Klotzwechsel, das ist aber einfach wenn man's einmal kann. Daimler mag die aber anscheinend nicht, auch die Pkws haben das so wie der Sprinter.
Ich war dabei:

SprinterTreffen: 2010, 2018
Weihnachtstreffen Lauf: 2007, 2008, 2010, 2012, 2013, 2014
Treffen in Bonn: 2007
Werksbesichtigung Düsseldorf: 2008, 2013

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jo.corzel
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Re: Hebelweg der Feststellbremse

Beitrag von jo.corzel »

Korrekt und das funktioniert auch, wenn es richtig eingestellt ist nicht nur im PKW dort aber meist als Fuß-Feststellbremse nur z.B. im W201 als Handbremse.

Um das Fahrzeug gegen wegrollen zu sichern kann man bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe den 1. Gang einlegen und bei Automatik auf P schalten (muß man sowiso).
Keile hab ich noch nicht gebraucht. :mrgreen:

Gruß
Jo
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Re: Hebelweg der Feststellbremse

Beitrag von v-dulli »

Kühltaxi hat geschrieben:
12 Jan 2020 15:00
Daimler mag die aber anscheinend nicht, auch die Pkws haben das so wie der Sprinter.
Das ist im wahrsten Sinne des Wortes richtig.

Eine gepflegte und funktionierende MB FBA dient auch als Hilfsbremsanlage und funktioniert unabhängig von der BBA. Verschlissene Bremsklötze (Eisen auf Eisen) und Scheiben haben eine noch schlechtere bis gar keine Wirkung und können sogar zum kompletten Ausfall der BBA führen.
Mit diese unabhängigen FBA kann man, im Notfall, das Fahrzeug "kontrolliert" zum stehen bringen.
Gruß
v-dulli

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Re: Hebelweg der Feststellbremse

Beitrag von jo.corzel »

MainzMichel hat geschrieben:
12 Jan 2020 14:16
Tester hat geschrieben: jo....das ist eine Schei...Konstruktion.
Die Konstruktion nicht, aber die Wirkung. Bei unserem WoMo hält die Feststellbremse das Fzg. am Berg, bzw. auf Auffahrkeilen nicht zuverlässig. Das geht nur mit Bremskeilen, bzw. Sperrkeilen an den Auffahrböcken. Und das trotz neuer Beläge (Jurid), neuen Scheiben (Textar, mit extra aufgerauter Innenfläche für die Feststellbremse) und knackig eingestelltem Gestänge. Das Ding ist einfach zu schwer für diese Mickrigkonstruktion.

Adios
Michael
Noch eine Idee am Rande. :wink:

Gehen wir mal davon aus, die Feststellbremse ist korrekt eingestellt, wenn Bremsscheiben und Bremsbeläge neu sind (bei jeder Bremse) erreichen sie anfangs nicht die maximal mögliche Bremsleistung.
Grund ist, die Reibpaarung muss erst "eingebremst" werden, d.h. Reibbelag und Bremsscheibe/-Trommel müssen sich erst anpassen
(kräftige Bremsvorgänge ohne zu blockieren kann helfen), denn erst wenn der Reibbelag auf seiner ganzen Fläche Kontakt hat kann die max mögliche Bremsleistung erreicht werden. Das Fabrikat der Bremsenteile ist meiner Meinung nach nachrangig.

Bei meinem James-Cook mit 3,8t war es nie ein Problem das Fahrzeug auch an starkem gefälle 20% und mehr auch auf den Auffahrkeilen nur mit Feststellbremse allein zu halten. Klar hat der nachgewippt, wenn die normale Betriebs-Bremse gelöst wurde und nur noch die Hinterachse gebremst war, um das zu verhindern musste vorher eine zweite Person die Sicherungskeile vorlegen.

Mit der Getriebebremswirkung mochte ich nicht so, weil da starke Verspannungen im Antriebsstrang auftreten, war nur Backup.

Gruß
Jo
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