Warmwasserboiler mit Wasserstandheizung (Binar etc.) betreiben

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sebbll
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Re: Warmwasserboiler mit Wasserstandheizung (Binar etc.) betreiben

Beitrag von sebbll »

Also ich habe die Planar 2D / Air 2D mit dem Nautic Air 6L Boiler verbaut.

Das Problem mit der warmen Luft im Sommer im Auto umgehe ich mit einer Regelklappe nach dem Boiler.
Die warme Luft wird dann im Sommer durch den Fahrzeugboden unter das Auto geleitet.

Warmes Wasser gibt es so nach 20-40 Minuten je nach eingestellter Leistung der Heizung und Kaltwassertemperatur.
Wie warm das Wasser direkt aus dem Boiler dann ist kann ich nicht sagen, da ich einen Verbrühschutz eingebaut habe.
Das Wasser aus dem Wasserhahn ist bei mir dann max. 40°C warm.

Der Boiler hält die Wärme sehr gut, auch einige Stunden nach dem Abschalten der Standheizung ist das Wasser noch warm.
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Re: Warmwasserboiler mit Wasserstandheizung (Binar etc.) betreiben

Beitrag von Vagabundo »

Steffen G. hat geschrieben: 07 Okt 2020 23:07
Vagabundo hat geschrieben: 07 Okt 2020 15:19
Na da sind wir uns ja dann fast einig, denn mit deiner Aussage bestätigst du ja meine. Denn du hast eine Kombitherme, die es dir ermöglicht (durch Nutzung der Heizung) den Brenner auch mal länger laufen zu lassen. Deshalb ja auch mein Vorschlag mit dem zusätzlichen Wärmetauscher.
Ich behaupte, das eine Warmwasserheizung die alleinig zum aufheizen eines Boilers verwendet wird, schneller Probleme bekommt als eine Kombilösung. Alternativ wäre auch eine Heizung mit weniger Leistung eine Option, die dann nur für das aufheizen des Boilers die geforderte Mindestlaufzeit braucht.


Eine ganz andere Variante wäre noch ein Durchlauferhitzer, wie ich ihn schon öfters in amerikanischen Fahrzeugen oder TinyHäusern gesehen habe. Allerdings laufen diese meist auf Gas. Wies es Zulassungstechnisch hier in Deutschland aussieht bliebe auch noch zu klären.
Falsch, und deshalb muß ich Dir einfach nochmals wiedersprechen. Die Systeme sind bei der Warmwasserbereitung im Sommer nicht in direkter Kombination demnach also auch keine von Dir erwähnte Kombitherme. Im Sommer wird nicht ein einziges Mal die Heizung zugeschalten um die Standheizung länger laufen zu lassen. Und nein Probleme mit der Dieselheizung oder verrußen gab es beim jetzigen Fahrzeug in 8 Jahren nicht. Mein beruflicher Ursprung hat was mit Heizung zu tun und deshalb, einfach mal vertrauen :wink:

Gruß Vagabundo
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Steffen G.
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Re: Warmwasserboiler mit Wasserstandheizung (Binar etc.) betreiben

Beitrag von Steffen G. »

Vagabundo hat geschrieben: 08 Okt 2020 09:08
Steffen G. hat geschrieben: 07 Okt 2020 23:07
Vagabundo hat geschrieben: 07 Okt 2020 15:19
Na da sind wir uns ja dann fast einig, denn mit deiner Aussage bestätigst du ja meine. Denn du hast eine Kombitherme, die es dir ermöglicht (durch Nutzung der Heizung) den Brenner auch mal länger laufen zu lassen. Deshalb ja auch mein Vorschlag mit dem zusätzlichen Wärmetauscher.
Ich behaupte, das eine Warmwasserheizung die alleinig zum aufheizen eines Boilers verwendet wird, schneller Probleme bekommt als eine Kombilösung. Alternativ wäre auch eine Heizung mit weniger Leistung eine Option, die dann nur für das aufheizen des Boilers die geforderte Mindestlaufzeit braucht.


Eine ganz andere Variante wäre noch ein Durchlauferhitzer, wie ich ihn schon öfters in amerikanischen Fahrzeugen oder TinyHäusern gesehen habe. Allerdings laufen diese meist auf Gas. Wies es Zulassungstechnisch hier in Deutschland aussieht bliebe auch noch zu klären.
Falsch, und deshalb muß ich Dir einfach nochmals wiedersprechen. Die Systeme sind bei der Warmwasserbereitung im Sommer nicht in direkter Kombination demnach also auch keine von Dir erwähnte Kombitherme. Im Sommer wird nicht ein einziges Mal die Heizung zugeschalten um die Standheizung länger laufen zu lassen. Und nein Probleme mit der Dieselheizung oder verrußen gab es beim jetzigen Fahrzeug in 8 Jahren nicht. Mein beruflicher Ursprung hat was mit Heizung zu tun und deshalb, einfach mal vertrauen :wink:

Gruß Vagabundo
Wenn ich dich richtig verstehe, verwendest du die Heizung im Sommer einzig zum Aufwärmen des Wassers, aber im Winter auch als Heizung. Dann hast du ja eine zeitliche Kombitherme. Ich bestreite ja auch nicht das es nicht geht, nur sollte man sehr genau wissen was man da tut.

Daher meine Bedenken, das es bei alleiniger Nutzung zu Problemen führen kann. Lass das doch einfach als Hinweis für einen eventuellen Anwender so stehen, damit derjenige sich entsprechende Gedanken machen kann. Letzt endlich trägt er ja auch die Verantwortung für sein System. Einfach zu behaupten das es funktioniert, so als wäre die Heizung genau für diesen Einsatz gebaut, könnte den Eindruck hinterlassen das man sich darüber keine Gedanken machen muss. Nicht um sonst raten die Hersteller davon ab, was aber nicht heißt, das man es mit entsprechenden Wissen und daraus Resultierenden Maßnahmen nicht machen kann.

Damit ist für mich dieser Part abgeschlossen, ich denke ich habe für den Fragesteller ausreichend auf mögliche Probleme hingewiesen, so das dieser sich entsprechend entscheiden kann.
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Re: Warmwasserboiler mit Wasserstandheizung (Binar etc.) betreiben

Beitrag von Vagabundo »

@ Steffen: Nein wir haben keine Kombitherme! Wir haben eine Warmwasser Dieselstandheizung. Von dieser geht Vor- und Rücklauf zu einem Umschaltventil. Hier wird eingestellt, nur Boiler oder eben Boiler und Heizung zusammen. Der Boiler wird in diesem Fall zuerst aufgeladen, sobald die Temperatur erreicht ist geht die ankommende Wärme über die Heizung. Wir haben schon immer Webasto. Hierbei sollte man einmal im Monat die Heizung einschalten. Die extremen Hinweise wie bei Binar kenne ich bei Webasto nicht. Könnte aber darauf hindeuten daß es bei Binar öfters zu Verrußungen kommt. Es gilt sicher auch den Preisunterschied richtig einschätzen zu können. Umweltfreundlich ist diese Lösung gegen verrußen ganz sicher nicht!

Gruß Vagabundo

Hier die Hinweise zu Binar
Diese Heizung ist mit einem Höhenkit ausgestattet. Das bedeutet, dass die Heizung selbstständig und abhängig vom Umgebungsluftdruck die Einspritzmenge reduziert, damit bei fallendem Luftsauerstoffgehalt ein Verrußen der Brennkammer verhindert bzw. drastisch reduziert werden kann. Proportional zu der Menge des Sauerstoffs in der Luft sinkt auch die entsprechend erreichbare Maximaleistung der Heizung! Über den Daumen: Ab 2000m verliert man pro 500m Höhe ca. 5% an Leistung.

Unsere Tests bis 3440m dazu verliefen problemlos, wir denken bis ca. 4000m sind keine größeren Probleme zu erwarten. Die Software selbst rechnet auch bis 5000m, jedoch konnte diese Ansteuerung bisher nicht in realer Höhe getestet werden.

Wichtig: Für Anwendungen in großen Höhen ist vor allem der Freigang des Lüfters extrem wichtig. D.h. am besten KEINE Warmluftverrohrungen oder nur SEHR einfache verwenden, die Brennluftansaugung und der Auspuff sollten extrem kurz und widerstandsarm (=wenig Knicke, keine Verstopfungen oder Reduzierungen) verlegt werden.

Trotz allem sollte man Folgendes beachten: Der Betrieb in Höhen jenseits 3000m stellt in jedem Fall einen technischen Kompromiss dar. Auf längere Zeit muss man dafür sorgen, dass die Brennkammer auch mal wieder richtig heiß wird, und damit freigebrannt werden kann. Ist das nicht möglich, können trotzdem Rußablagerungen auftreten, genau wie bei Heizungen, die ständig nur auf kleinster Stufe im Flachland laufen. Daher gilt wie auch bisher schon: Es gibt keine Garantie für verrußte Brennkammern. Gab es nie, wird es auch mit Höhenkit nicht geben.

Also bitte dran denken: Auf niedrigeren Höhen auch mal wieder ordentlich freibrennen, dann sollte es keine Probleme geben. Generell gilt das sowieso für sämtliche Einsatzszenarien: Die Heizung muss alle 1-2 Wochen mal mind. eine halbe Stunde Vollast betrieben werden, damit die Brennkammer auch mal wieder die volle Temperatur erreicht. Mehr Wartung gibt es im Normalfall nicht.

Für Spezialspezialfälle mit wochenlangen Übernachtungen auf mehr als 4000 Metern ist dann vielleicht auch ein Säubern der Brennkammer samt Dichtsatz durchaus vertretbar :)
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Re: Warmwasserboiler mit Wasserstandheizung (Binar etc.) betreiben

Beitrag von Darth Fader »

Vagabundo hat geschrieben: 08 Okt 2020 15:08@ Steffen: Nein wir haben keine Kombitherme! Wir haben eine Warmwasser Dieselstandheizung. Von dieser geht Vor- und Rücklauf zu einem Umschaltventil. Hier wird eingestellt, nur Boiler oder eben Boiler und Heizung zusammen.
?!?
Das sagt Steffen doch???
Du hast die Möglichkeit, die Wärme des Brenners AUCH in die Heizung zu leiten. Das kannst du aber nicht, wenn du mit der Wasserheizung ausschließlich einen Boiler bedienst. Da ist dann nix mit Freibrennen - es sei denn, man lässt ordentlich Warmwasser laufen... :roll:
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Re: Warmwasserboiler mit Wasserstandheizung (Binar etc.) betreiben

Beitrag von Vagabundo »

Darth Fader hat geschrieben: 08 Okt 2020 16:51
Vagabundo hat geschrieben: 08 Okt 2020 15:08@ Steffen: Nein wir haben keine Kombitherme! Wir haben eine Warmwasser Dieselstandheizung. Von dieser geht Vor- und Rücklauf zu einem Umschaltventil. Hier wird eingestellt, nur Boiler oder eben Boiler und Heizung zusammen.
?!?
Das sagt Steffen doch???
Du hast die Möglichkeit, die Wärme des Brenners AUCH in die Heizung zu leiten. Das kannst du aber nicht, wenn du mit der Wasserheizung ausschließlich einen Boiler bedienst. Da ist dann nix mit Freibrennen - es sei denn, man lässt ordentlich Warmwasser laufen... :roll:
Wiederspruch: Freibrennen wegen reiner Boilerbeheizung und nur um die geht es...., das mache ich bis heute nicht und habe es auch noch nie gebraucht! Habe wirklich null Probleme und brauche deshalb auch nicht freibrennen. Das braucht es evtl. bei Binar, wie bereits geschrieben...

Gruß Vagabundo
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Re: Warmwasserboiler mit Wasserstandheizung (Binar etc.) betreiben

Beitrag von Steffen G. »

Vagabundo hat geschrieben: 08 Okt 2020 19:31
Darth Fader hat geschrieben: 08 Okt 2020 16:51
Vagabundo hat geschrieben: 08 Okt 2020 15:08@ Steffen: Nein wir haben keine Kombitherme! Wir haben eine Warmwasser Dieselstandheizung. Von dieser geht Vor- und Rücklauf zu einem Umschaltventil. Hier wird eingestellt, nur Boiler oder eben Boiler und Heizung zusammen.
?!?
Das sagt Steffen doch???
Du hast die Möglichkeit, die Wärme des Brenners AUCH in die Heizung zu leiten. Das kannst du aber nicht, wenn du mit der Wasserheizung ausschließlich einen Boiler bedienst. Da ist dann nix mit Freibrennen - es sei denn, man lässt ordentlich Warmwasser laufen... :roll:
Wiederspruch: Freibrennen wegen reiner Boilerbeheizung und nur um die geht es...., das mache ich bis heute nicht und habe es auch noch nie gebraucht! Habe wirklich null Probleme und brauche deshalb auch nicht freibrennen. Das braucht es evtl. bei Binar, wie bereits geschrieben...

Gruß Vagabundo
Das brauchst du auch nicht, denn spätestens, wenn du deine umstellbare Heizungsanlage (um nicht den Begriff Kombitherem zu verwenden) im Winter zum heizen benutzt, brennt sie sich von alleine frei. Vielleicht ist deine Anlage auch so gebaut, das sie es nicht nötig hat, ich kenne sie ja nicht. Ich möchte dir auch nicht widersprechen, das deine Anlage nicht funktioniert, aber es sollte nicht pauschalisiert werden, und ein mahnender Finger sei ja noch erlaubt. Das nennt man Risikoanalyse, wenn da am Ende raus kommt das das Risiko tragbar ist, so wie bei dir, ist ja alles gut. Blauäugig an die Sache zu gehen und mit gekreuzten Finger zu hoffen das alles gut geht, kann man machen, kann aber auch nach hinten los gehen. Dazu ist ja ein Forum da, die unterschiedlichen Meinungen zu einem Thema sich anzuhören, und sich dann für seinen Weg zu entscheiden. Wohin ein nicht objektive und emotionsarme Diskussion führt kann man ja gerade im C-Thread sehen.
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Re: Warmwasserboiler mit Wasserstandheizung (Binar etc.) betreiben

Beitrag von Vagabundo »

Steffen G. hat geschrieben: 08 Okt 2020 20:50
Vagabundo hat geschrieben: 08 Okt 2020 19:31
Darth Fader hat geschrieben: 08 Okt 2020 16:51 ?!?
Das sagt Steffen doch???
Du hast die Möglichkeit, die Wärme des Brenners AUCH in die Heizung zu leiten. Das kannst du aber nicht, wenn du mit der Wasserheizung ausschließlich einen Boiler bedienst. Da ist dann nix mit Freibrennen - es sei denn, man lässt ordentlich Warmwasser laufen... :roll:
Wiederspruch: Freibrennen wegen reiner Boilerbeheizung und nur um die geht es...., das mache ich bis heute nicht und habe es auch noch nie gebraucht! Habe wirklich null Probleme und brauche deshalb auch nicht freibrennen. Das braucht es evtl. bei Binar, wie bereits geschrieben...

Gruß Vagabundo
Das brauchst du auch nicht, denn spätestens, wenn du deine umstellbare Heizungsanlage (um nicht den Begriff Kombitherem zu verwenden) im Winter zum heizen benutzt, brennt sie sich von alleine frei. Vielleicht ist deine Anlage auch so gebaut, das sie es nicht nötig hat, ich kenne sie ja nicht. Ich möchte dir auch nicht widersprechen, das deine Anlage nicht funktioniert, aber es sollte nicht pauschalisiert werden, und ein mahnender Finger sei ja noch erlaubt. Das nennt man Risikoanalyse, wenn da am Ende raus kommt das das Risiko tragbar ist, so wie bei dir, ist ja alles gut. Blauäugig an die Sache zu gehen und mit gekreuzten Finger zu hoffen das alles gut geht, kann man machen, kann aber auch nach hinten los gehen. Dazu ist ja ein Forum da, die unterschiedlichen Meinungen zu einem Thema sich anzuhören, und sich dann für seinen Weg zu entscheiden. Wohin ein nicht objektive und emotionsarme Diskussion führt kann man ja gerade im C-Thread sehen.
@Steffen: Es macht wirklich keinen Sinn! Ich hatte geschrieben das wir 2x das gleiche System hatten, und es insgesamt 18 Jahre problemfrei bertrieben hatten, außer in Höhen über 3000 mtr. Wir kennen persönlich einen riesigen Personenkreis aus der Weltreise- und Camperszene. Da bespricht man technische Details und tauscht sich aus. Ich habe noch nie von dieser Art Ansicht auch nur annähernd gehört. Ich selber komme von der Heizung und hatte zudem jahrelang mit Erdgas- und Ölbrenner zu tun. Und nein ich brenne nicht im Winter frei. Bei einer Binar mußt Du das angeblich wöchentlich machen, wöchentlich....! Gerne kannst Du weiterhin Deine Thesen verbreiten.

Gruß Vagabundo
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Re: Warmwasserboiler mit Wasserstandheizung (Binar etc.) betreiben

Beitrag von Martin25 »

@Vegabundo:

Ich habe eine ähnliches Vorhaben wie der TE jedoch will ich abgesehen von Boiler mit der Dieselstandheizung auch meinen Kasten mit Warmwasser heizen (Fußbodenheizung + Konvektoren). Sprich Eigenbau Dieselwarmwasserheizung :)

Kannst du ein paar Details zu deiner Umsetzung geben. Vielleicht hast du deinen Ausbau ja auch schon irgendwo dokumentiert?
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Re: Warmwasserboiler mit Wasserstandheizung (Binar etc.) betreiben

Beitrag von Vagabundo »

Wer bitte ist TE, ich hab es nicht so mit Kürzeln :D
Öffentlich habe ich meine Umsetzung nicht dokumentiert. Schick mir am besten eine PN was Du wissen möchtest.

Gruß Puffi
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Steffen G.
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Re: Warmwasserboiler mit Wasserstandheizung (Binar etc.) betreiben

Beitrag von Steffen G. »

Vagabundo hat geschrieben: 16 Okt 2020 11:30 Wer bitte ist TE, ich hab es nicht so mit Kürzeln :D
Öffentlich habe ich meine Umsetzung nicht dokumentiert. Schick mir am besten eine PN was Du wissen möchtest.

Gruß Puffi
TE ist der Thread Ersteller, also der der das ganze hier angestoßen hat.
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Re: Warmwasserboiler mit Wasserstandheizung (Binar etc.) betreiben

Beitrag von strebitzel »

Hallo zusammen,

danke für die Zahlzeichen Rückmeldungen welche mir doch nochmal einige Gedankenanstöße gegebene haben.

In diesem Fall kann ich jedoch nicht von einer Umsetzung berichten, da wir uns erstmal gegen Warmwasser entschieden haben.

Hintergründe:
-im Sommer waren wir auch mit kaltem Wasser glücklich (das höchste der Gefühle ist Haare waschen über den Waschbecken oder die Außendusche um sich mal schnell abzubrausen) eine Dusche im Fahrzeug haben wir ja nicht.
-im Frühjahr und Herbst versuchen wir südlich der Alpen Urlaub zu machen --> also tendenziell auch noch eher warm genug.
-dieses Jahr - dem kleinen Covid sei "Dank"- waren wir nur in Deutschland unterwegs und die Standheizung lief mehr oder weniger durch.

Und genau aus letzterem Grund war relativ schnell klar. Wenn Warmwasserboiler, dann über die Warmluft. Aber auch das haben wir nicht für nötig empfunden, denn wir haben nach der Standheizung eine Y-Weiche (die einstellbare Variante) mit der wir den Luftstrom in den "Wohnraum" oder in die Heckgarage leiten können. Wenn wir die Weiche so einstellen, dass 20-25% der Warmluft in die Garage gehen, erwärmt sich dadurch unser Frischwasser ein wenig (nicht viel - aber es ist halt nicht eiskalt) sodass wir ganz leicht lau warmes Wasser haben. Und sind wir mal ehrlich - zum Haare waschen in einem beheizten Fahrzeug reicht das allemal.

Abgesehen von den grob 500€ die man für einen Warmluftboiler an Materialkosten hat, nimmt es auch nochmal ein ganzes Stück Platz weg und man muss nach den paar Tagen im Herbst (grundsätzlich sind wir wie gesagt eher südlich der Alpen), an denen man die Standheizung benutzt, dass ganze System Winterfest machen - spricht Wasser raus etc.

Wenn wir allerdings eine Indoor-Dusche hätten - dann wäre warmes Wasser absolut gesetzt.

Viele Grüße
Strebitzel
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Re: Warmwasserboiler mit Wasserstandheizung (Binar etc.) betreiben

Beitrag von Dr_Indy »

Hallo,

zum Thema Wasser erwärmen mittels Warmluft:

Ich habe neulich Tests durchgeführt mit einem selbstgebauten Luft/Wasser Wärmetauscher im Luftstrom meiner Standheizung. Eine Umwälzpumpe hat beständig das Wasser aus einem Kanister durch den Wärmetauscher gepumpt. Es ergab sich eine Heizleistung von ca. 250W ans Wasser (bei 900W Leistung der Standheizung). Das Reicht um 5-10l Wasser auf Temperatur zu bringen.
Demnächst mache ich noch Tests mit einem Wasserdurchströmten Ladeluftkühler aus China um Gewicht zu Sparen. Bei so einem System sind die Materialkosten inklusive Pumpe unter EUR 150.-.

Erweitern werde ich das System dann noch um einen Elektroheizstab für den Sommer und einen Kühlwasseranschluss.

Viele Grüße,
Christian
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Re: Warmwasserboiler mit Wasserstandheizung (Binar etc.) betreiben

Beitrag von strebitzel »

Dr_Indy hat geschrieben: 29 Okt 2020 16:56 Hallo,

zum Thema Wasser erwärmen mittels Warmluft:

Ich habe neulich Tests durchgeführt mit einem selbstgebauten Luft/Wasser Wärmetauscher im Luftstrom meiner Standheizung. Eine Umwälzpumpe hat beständig das Wasser aus einem Kanister durch den Wärmetauscher gepumpt. Es ergab sich eine Heizleistung von ca. 250W ans Wasser (bei 900W Leistung der Standheizung). Das Reicht um 5-10l Wasser auf Temperatur zu bringen.
Demnächst mache ich noch Tests mit einem Wasserdurchströmten Ladeluftkühler aus China um Gewicht zu Sparen. Bei so einem System sind die Materialkosten inklusive Pumpe unter EUR 150.-.

Erweitern werde ich das System dann noch um einen Elektroheizstab für den Sommer und einen Kühlwasseranschluss.

Viele Grüße,
Christian
Das klingt erstmal spannend. Da würden mich Bilder interessieren und ich vermute, dass ich da nicht der Einzige bin.
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