Stabilisator Hinterachse wechseln / Stärke

Mercedes Sprinter 2 (Typ NCV3, Baumuster W906) & VW Crafter 1 - ab 2006 bis 2017 bzw. 2018
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OlliG
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Stabilisator Hinterachse wechseln / Stärke

#1 

Beitrag von OlliG »

 Themenstarter

Hallo zusammen!

Ich hab trotz der vielen Beiträge die ich schon alle gelesen hab mal wieder ne Frage zum Thema Stabi hinten.

Bei meinem 14er 906 sind die Codes C42 Stabi HA unter Rahmen und C45 Stabi VA verstärkt verbaut.

Da ich mich ja gerade eh mit dem Thema Fahrwerk/Höherlegung beschäftige hab ich hinten mal nachgemessen.

Der Stabi hat einen Durchmesser von 17 mm. :shock: - also wohl der dünnste den es gibt.

Ich bin mit dem Auto 85 % auf der Strasse unterwegs, ab und an muss mal ein Feldweg, eine Wiese oder eine Dirtroad in Italien oder Spanien unter die Räder.

Ich glaube da macht es keinen Sinn auf den ganz dicken 25er originalen oder alternativ Goldschmitt mit 28 mm zu wechseln, oder?
Er soll kein Kart werden und sich wenn wir mal im "Gelände" sind noch verschränken können.

Bei Kleinanzeigen bin ich über einen 21mm starken aus dem 907 gestolpert, der sollte doch wenn er kpl mit den Koppelstangen getauscht wird passen, oder?

Danke für Eure Meinungen.

LG

Olli
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Exilaltbier
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Re: Stabilisator Hinterachse wechseln / Stärke

#2 

Beitrag von Exilaltbier »

...ich habe den 21mm drunter gemacht....das reicht mir vollkommen...das Schwanken ist trotz 225/75/16 hohen Gummireifen weg. 21er gabs aber schon beim 906er.
´
Hier gibts einen Beitrag vom Foristen Tante Rietha, der hat sich einen 907er unter den 906 gebaut und das funktioniert wohl einwandfrei...

Apropos verschränken im Gelände....du kannst eine Koppelstange mittig durchtrennen, beidseitig Gewinde aufschneiden und mit einer Langmutter wieder verbinden. Zum Geländefahren schraubst du die Mutter runter und lässt die Koppelstange einfach hängen. Danach wieder zusammenschrauben und gut ist. Gibts einige Geländejünger, die mit sowas rumfahren...

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moare
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Re: Stabilisator Hinterachse wechseln / Stärke

#3 

Beitrag von moare »

Hi,

Ich habe auf Goldschmitt gewechselt,. fährt auf der Straße sehr gut im Gelände umso schlechter.

Habe nur gewechselt weil ich im Urlaub immer viel Zeug auf dem Dach habe und das Auto so wesentlich besser um die Kurve fährt. Im nicht ausgeladenen Zustand war alles okay. Daran hat auch die höherlegung nichts geändert.

Grüße
Moritz
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der.harleyman
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Re: Stabilisator Hinterachse wechseln / Stärke

#4 

Beitrag von der.harleyman »

Wie Du vermutlich in meiner kleinen Fzg.-Umbaupräsi bereits gesehen hast, fahre ich auch die dicken Goldschmitt-Stabis v&h.
Allerdings würde ich dies nicht wiederholen. Als ich die Goldschmitt erworben hatte, fehlte mir der vollständige Überblick
über die MB-Stabis. Heute würde ich den nächstdünneren MB-Stabi preiswert beim GTC oder einem Verwerter kaufen.

Zur Verwendung dicker Stabis an sich berücksichtige bitte folgendes:
- Das Fzg. wird sich weniger neigen / wesentlich weniger schwanken. Du hast kein "Entenfeeling" mehr.
- Gehe das Stabithema nur gesamt an, also v&h. Baue nicht nur an einer einzelnen Achse einen dicken Stabi ein. Das Fahrverhalten kann dadurch leiden.
- Das Fzg. ist nicht mehr verschränkungswillig. Bei mir reicht bereits eine diagonal angefahrene Einfahrt, um mal hinten ein Beinchen (Rad) zu heben.
- Wenn Du Schlaglochwege fährst, bei denen abwechselnd rechts / links Löcher sind, wirst Du künftig stark durchgeschüttelt.
- Einseitig auftretende Fahrbahnunebenheiten gehen durch den dicken Stabi nun auch auf die andere Seite. Das fühlt sich "härter" / sportlicher an.
Der von exilaltbier gebrachte Hinweis mit einem entkoppelten Stabi für offroad ist zutreffend. Aber...
ich würde bei einem schweren Fzg. (WoMo) immer zuerst vorn entkoppeln, um beidseitig das Gewicht des Ausbaus auf den Anbtriebsrädern zu haben.
Also hängt dann in Zweifelsfall ein Vorderrad in der Luft... :D Man könnte ggf. auch vorn & hinten entkoppeln, um maximale Verschränkung zu erreichen.
Den hinteren Stabi zu entkoppeln wäre einfach. Eine der 12er-Schrauben der Koppelstangen am Längsträger raus und gut ist.
Die Amis haben da auch was... https://vancompass.com/products/front-s ... 0-and-3500

Die Stabis des 906 / 907 unterscheiden sich dadurch, dass das Auge einmal an der Koppelstange und einmal am Stabi angebracht ist.
Wenn Du die Fotos von exilaltbier anschaust, sihst Du den "alten" 906er Stabi. Dieser wird am hinteren Ende weit aufgeschmiedet, um Platz für die
Gummilager zu schaffen. Beim neuen 907er Stabi ist am stabi nur noch eine Bohrung, während das Gummilager nun in der Koppelstange sitzt.
Die Größe selbst ist aber offenbar grundsätzlich gleich und macht einen Quertausch möglich.
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OlliG
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Re: Stabilisator Hinterachse wechseln / Stärke

#5 

Beitrag von OlliG »

 Themenstarter

Guten Morgen und vielen Dank für Eure Info´s.

Ich find die Kombi die original verbaut wurde halt recht komisch, vorne verstärkt, hinten "normal".

Der vordere hat bei mir 23 mm, der hintere 17 mm Durchmesser.

Daher die Überlegung zumindest beides auf verstärkt anzugleichen.

Ich werd dann wohl mal den 21er aus dem 907 bei Kleinanzeigen kaufen, umbauen und ausprobieren.

Apropos Einbau: stehen die Stabis unter Spannung oder kann man sie einfach los losschrauben?

LG
Olli
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Re: Stabilisator Hinterachse wechseln / Stärke

#6 

Beitrag von Winni2506 »

der.harleyman schrieb:

".....Das Fzg. wird sich weniger neigen / wesentlich weniger schwanken. Du hast kein "Entenfeeling" mehr.
- Gehe das Stabithema nur gesamt an, also v&h. Baue nicht nur an einer einzelnen Achse einen dicken Stabi ein. Das Fahrverhalten kann dadurch leiden.
- Das Fzg. ist nicht mehr verschränkungswillig. Bei mir reicht bereits eine diagonal angefahrene Einfahrt, um mal hinten ein Beinchen (Rad) zu heben.
- Wenn Du Schlaglochwege fährst, bei denen abwechselnd rechts / links Löcher sind, wirst Du künftig stark durchgeschüttelt.
- Einseitig auftretende Fahrbahnunebenheiten gehen durch den dicken Stabi nun auch auf die andere Seite. Das fühlt sich "härter" / sportlicher an......."

Genau diese Thematik hatte ich in meinem Thema "Wozu Querstabilisator beim 4x4" angesprochen und ich stehe immer noch dazu. Ich fahre jetzt seit vielen Jahren ohne Querstabilisator vorne und hinten und bin damit sehr zufrieden. Leider muss ich zum TÜV immer die Koppelstangen am vorderen Stabilisator wieder anbauen, was ja nicht viel Arbeit ist. Weil ich mir den aufwendigen Ausbau des vorderen Stabilsators erspart habe und man diesen daher immer noch sieht bei der Prüfung. Der fehlende hintere Stabilisator wurde noch nie bemängelt, weil er komplett entfernt ist.
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der.harleyman
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Re: Stabilisator Hinterachse wechseln / Stärke

#7 

Beitrag von der.harleyman »

Winni2506 hat geschrieben: 02 Mai 2022 12:08 ...
Genau diese Thematik hatte ich in meinem Thema "Wozu Querstabilisator beim 4x4" angesprochen und ich stehe immer noch dazu. Ich fahre jetzt seit vielen Jahren ohne Querstabilisator vorne und hinten und bin damit sehr zufrieden. Leider muss ich zum TÜV immer die Koppelstangen am vorderen Stabilisator wieder anbauen, was ja nicht viel Arbeit ist. Weil ich mir den aufwendigen Ausbau des vorderen Stabilsators erspart habe und man diesen daher immer noch sieht bei der Prüfung. Der fehlende hintere Stabilisator wurde noch nie bemängelt, weil er komplett entfernt ist.
Völlig unstrittig...!
Allerdings ist der Einsatz bei mir sehr straßenlastig. Und da bevorzuge ich eben eine gewisse Reserve auch auf der BAB gegen das Schwanken. Für mich geht mein Umbau völlig in Ordnung. Aber bei anderen Einsatzzwecken können die Lösungen natürlich ganz anders aussehen.
Ein Traum wäre eine schaltbare Koppelstange oder ein aktiver Stabi selbst, die man vom Innenraum aus per Schalterbetätigung deaktivieren / ausklinken könnte. Ab -sagen wir mal 50km/h- könnte dann über das PSM die Koppeung wieder aktiviert werden.
Es gab / gibt ja in den vergangenen Jahren im Pkw- und Geländewagenbereich durchaus mal derartige Konzepte in Serie.
https://www.porsche.com/germany/aboutpo ... article15/
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Re: Stabilisator Hinterachse wechseln / Stärke

#8 

Beitrag von moare »

OlliG hat geschrieben: 02 Mai 2022 11:25
Apropos Einbau: stehen die Stabis unter Spannung oder kann man sie einfach los losschrauben?
Hi,

kannst einfach losschrauben.
Hinten ist der Wechsel in 15min vollzogen.


Vorne ist es deutlich aufwändiger, da muss zumindest ein Querlenker raus.

Grüße
Moritz
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OlliG
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Re: Stabilisator Hinterachse wechseln / Stärke

#9 

Beitrag von OlliG »

 Themenstarter

moare hat geschrieben: 02 Mai 2022 15:05
OlliG hat geschrieben: 02 Mai 2022 11:25
Apropos Einbau: stehen die Stabis unter Spannung oder kann man sie einfach los losschrauben?
Hi,

kannst einfach losschrauben.
Hinten ist der Wechsel in 15min vollzogen.


Vorne ist es deutlich aufwändiger, da muss zumindest ein Querlenker raus.

Grüße
Moritz

ok, dank Dir!

Bin mega gespannt - gerade nochmal gefahren und jetzt wenn man weiss was verbaut ist bestätigt sich auch das Popo-Gefühl, dass er hinten stärker wankt als vorne.
War mir zwar in der Vergangenheit aufgefallen aber ich hab es nicht auf die unterschiedlich starken Stabis zurück geführt.

Den 21er aus Kleinanzeigen hol ich gleich ab, werde berichten ob bzw wie man die 4 mm Unterschied merkt.

LG
Olli
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Re: Stabilisator Hinterachse wechseln / Stärke

#10 

Beitrag von arvid »

Moin,

ich habe auch einen 907 aber 23 mm drunter.
Ging super einfach und hat ne Menge gebracht.
Mein RTW hat ja doch etwas mehr Masse in ungünstiger Höhe und das Wanken ist jetzt deutlich geringer.
Vorn habe ich gelassen, gerade auch wegen des umfangreichen Einbaus.

Grüße
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OlliG
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Re: Stabilisator Hinterachse wechseln / Stärke

#11 

Beitrag von OlliG »

 Themenstarter

so, Umbau heute erledigt und was soll ich sagen - jetzt schwankt er zumindest annähernd vorne und hinten gleich.

Kreisverkehre - und von denen haben wir hier am Niederrhein sehr sehr viele - kannste jetzt locker zügig durch, das ganze Fahrverhalten ist spürbar stabiler geworden.

Und das bei nur 4 mm mehr Durchmesser des Stabis!

War genau der Schritt in die richtige Richtung was FZ-Stabilität vorne hinten gleich angeht.

Umbau war easy, 6 Schrauben lösen, alten raus neuen rein.

Der vom 907 passt genauso in den 906.

Hier nochmal ein Bild von beiden damit man den schon geschilderten Unterschied sehen kann - links 907 rechts 906:

279403568_720500249078390_3718192061871554311_n.jpg

Vielen Dank nochmals für die Info´s und eure Hilfestellung.

LG

Olli
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Re: Stabilisator Hinterachse wechseln / Stärke

#12 

Beitrag von Winni2506 »

Ich verstehe bis heute nicht, was euch an dem Kurven-Schwanken so stört. Ist doch normal bei einem Fahrzeug mit hohem Schwerpunkt. Dann weiß man wenigstens, wie schnell man um die Kurve fahren kann. Bei starken Stabilisatoren merkt man das nicht und kippt in einer zu schnell gefahrenen Kurve einfach ansatzlos (ohne Vorwarnung) um.
Und wehe man fährt mit solchen Stabilisatoren über Unebenheiten, wie z.B. Schlaglöcher, Bordsteinkanten, schräge Auffahrten. Dann hebt typischerweise ein Rad ab und dreht in der Luft. Und da die Antischlupfregelung bei diesem Auto erstaunlicherweise bis zu zwei Sekunden für die Reaktion braucht, hat man dann keinen Grip oder schleudert Dreck in den Radkasten bei schüpfrigem Untergrund. Seitdem die Stabilisatoren bei mir weg sind, höre ich keine Klagen mehr von meiner Frau beim Fahren über unebenes Terrain!
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Re: Stabilisator Hinterachse wechseln / Stärke

#13 

Beitrag von OlliG »

 Themenstarter

ich glaub wenn meine Radbrille ca. 20 km (mit Kreisverkehren) hinten auf dem Reserverad liegen bleibt da ich sie dort vergessen habe wird die Umkipp-Gefahr nicht allzugross sein :shock:

279419967_371755191636157_6156237938160220483_n.jpg
Ansonsten würd ich sagen jeder so wie er mag - der eine fährt mehr Strasse der andere mehr Gelände.

Ich bin zumindest froh dass es jetzt vorne und hinten einigermassen gleich wankt!

LG

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Re: Stabilisator Hinterachse wechseln / Stärke

#14 

Beitrag von moare »

Winni2506 hat geschrieben: 04 Mai 2022 11:18 Dann weiß man wenigstens, wie schnell man um die Kurve fahren kann. Bei starken Stabilisatoren merkt man das nicht und kippt in einer zu schnell gefahrenen Kurve einfach ansatzlos (ohne Vorwarnung) um.
Hi,

nein, das wird nicht passieren.

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Re: Stabilisator Hinterachse wechseln / Stärke

#15 

Beitrag von der.harleyman »

Genauso ist es... Du kannst mit einer Ente (2CV) oder mit einem Sportwagen eine kurvenreiche Landstraße befahren. Es ist nur eine Frage von Komfort, Straßenlage und dem persönlichen Geschmack. Wie bereits beschrieben bin ich happy mit meinem Fahrwerk. Auch wenn es uns gelegentlich durchschüttelt. Ich selbst habe den Schwerpunkt des Fahrzeugs 7cm nach oben verlegt. Dazu werden später noch ca. 60kg permanente Dachlast kommen. Das eine gleicht das andere dann mehr oder weniger nur aus.
Und das Fahrzeug kippt erfahrungsgemäß auch nicht plötzlich um. Manchmal forciere ich die Kurvenfahrt durchaus. Das leise Winseln der Reifen signalisiert mir, dass wir dabei langsam von Haftreibung in leichten Schlupf übergehen. Der Popo signalisiert den Rest... :D Ich habe zwar nach W. Röhrl keine Fliegen auf den Seitenscheiben, aber durchaus Freude am Fahrzeug wie es ist.
Falls es doch hart auf hart kommt, gibt es immer noch ein ESP, das mich zurückpfeift, falls unvorhergesehene Überraschungen dabei auftreten.
Und nein, ich fahre nicht immer so. Nur manchmal! :D
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OlliG (05 Mai 2022 09:12)
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