Hinterachssperre beim Werksallrad sinnvoll oder Quatsch?

Mercedes Sprinter 3 (Typ VS30, Baumuster W907/W910) - ab 2018
MaSchu
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Re: Hinterachssperre beim Werksallrad sinnvoll oder Quatsch?

#46 

Beitrag von MaSchu »

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luz hat geschrieben: 04 Jun 2022 08:33 ein unimog ist eine andere liga, die sind dann aber für viele wege wieder zu gross und bei autobahnetappen mit 80 km/h und 100 db nicht jedermanns sache.
So war es halbwegs ertäglich :mrgreen:

LG Martin
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Frrroschi
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Re: Hinterachssperre beim Werksallrad sinnvoll oder Quatsch?

#47 

Beitrag von Frrroschi »

Hallo,
einen Sprinter mit einem Rover zu vergleichen ist schon mutig.....
Der Sprinter kann niemals ein Geländewagen sein.
ist meine Meinung
LG Horst
Klar ist das die reinen geometrischen Gegebenheiten unterschiedlich sind. Nur was hindert MB daran die Sperren, Bremseingriff, Elektronischen Helferchen usw. zu perfektionieren. Grundsetzlich gäbe es zwei Philosophien: Alle 3 Diff. 100% sperren oder mit einer intelligenten Steuerung zB. einfach das jeweils durch drehenden Rad, wenn es in der Luft ist, bremsen.
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Re: Hinterachssperre beim Werksallrad sinnvoll oder Quatsch?

#48 

Beitrag von Mopedfahrer »

Frrroschi hat geschrieben: 09 Jun 2022 11:13 Klar ist das die reinen geometrischen Gegebenheiten unterschiedlich sind. Nur was hindert MB daran die Sperren, Bremseingriff, Elektronischen Helferchen usw. zu perfektionieren. Grundsetzlich gäbe es zwei Philosophien: Alle 3 Diff. 100% sperren oder mit einer intelligenten Steuerung zB. einfach das jeweils durch drehenden Rad, wenn es in der Luft ist, bremsen.
Vielleicht will das Mercedes gar nicht?
Der Sprinter ist als Transporter konstruiert und diesen Zweck erfüllt er meiner Meinung nach sehr gut. Gefühlt fahren auf jeden Fall die meisten Kurierdienste einen Sprinter.

Und für die, die einen Trasporter mit Jeep- oder Unimog-Fähigkeiten wollen gibt es ja Oberaigner, Iglhaut und Achleitner. Der Sprinter wird zwar auch mit diesen Umbauten kein Unimog - aber egal - jeder so wie er mag ...

Für mich ist mein Serienallrad mit der nachgerüsteten Untersetzung genau das richtige Fahrzeug.
Eine Sperre an der Hinterachse wäre zwar manchmal ganz nett, aber so selten wie man die benötigt, ist mir das einfach zu teuer.

Wenn ich es härter will, dann nehm ich mein Moped.
Da komm ich dann auch dorthin, wo auch ein Unimog niemals hinkommt :D
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Re: Hinterachssperre beim Werksallrad sinnvoll oder Quatsch?

#49 

Beitrag von v-dulli »

Frrroschi hat geschrieben: 09 Jun 2022 11:13 oder mit einer intelligenten Steuerung zB. einfach das jeweils durch drehenden Rad, wenn es in der Luft ist, bremsen.
Und was sonst macht MB Deiner Meinung nach? Was wenn nicht genau das macht das ETS/4ETS?
Gruß aus OWL
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Re: Hinterachssperre beim Werksallrad sinnvoll oder Quatsch?

#50 

Beitrag von Frrroschi »

Und was sonst macht MB Deiner Meinung nach? Was wenn nicht genau das macht das ETS/4ETS?
...sie versuchen es jedenfalls. Aus eigener Erfahrung musste ich jedoch feststellen das es einige Hersteller gibt die wesentlich bessere Ergebnisse in Verbindung mit Allradantrieb im Gelände vorweisen können. Wenn ich mir was wünschen könnte für einen Allrad Sprinter wäre es ein System wie beim Range Rover....hier kann einfach von Straße auf Gelände umgeschaltet werden und schon grabbelt die Luxuskiste durchs Gelände und braucht keinen Geländeprofi hinterm Lenkrad. Super währe wenn dann noch 3x100% Sperren zum Ein- und Ausschalten dabei währen und die Elektronik komplett zum wegschalten.....nur für die Hardcore Typen hinterm Lenkrad. :lol:

Leider gibt es nicht einmal einmal eine Fahrhilfe die ähnlich einem Sperrdiff. arbeitet und das durchdrehende Antriebsrad bis zu einer geringen Drehzahl abbremst. Als 2WD Fahrer ist jede nasse Wiese eine Lottospiel und man steckt fest mit einem durch drehenden Hinterrad. Klar können 1000ende in Oberaigner, Iglhaut und Achleitner gesteckt werden für die 2 nassen Wiesen pro Jahr :wink:
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Re: Hinterachssperre beim Werksallrad sinnvoll oder Quatsch?

#51 

Beitrag von MobilLoewe »

Ich fahre den zuschaltbaren Allradantrieb, der lässt auch ohne zusätzliche Untersetzung Spielraum für den einen oder anderen Ausflug ein wenig abseits vom Asphalt zu, so meine Erfahrungen. Damit bin ich zufrieden.

Quelle Mercedes Benz aus dieser Zeit:
Treten ungünstige Straßenbedingungen auf, wird aus dem Zweirad- schnell ein Vierradantrieb - ganz einfach per Knopfdruck. Die Antriebskraft des Sprinter 4x4 verteilt sich dann im Verhältnis 35 zu 65 auf Vorder- und Hinterachse. Der Allradantrieb arbeitet statt mit mechanischen Differenzialsperren mit dem Elektronischen Traktions-System 4ETS: Verlieren eines oder mehrere Räder auf rutschigem Untergrund die Traktion, bremst 4ETS die durchdrehenden Räder automatisch mit kurzen Impulsen ab und erhöht dadurch gleichermaßen das Antriebsmoment an den Rädern mit guter Traktion.
Ungünstige Straßenbedingungen!!! Nix Gelände!!!

Für Offroad bzw. Gelände Einsätze ist daher mein Reisemobil nicht geeignet, einmal vom Fahrgestell her, zum anderen wegen dem Aufbau, dem man nicht zu arge Verwindungen zumuten sollte. Das wusste ich vor dem Kauf.

Wer mehr braucht, der ist beim Sprinter mit Werksallrad nicht richtig aufgehoben. Auch nicht mit der neuen 4Matic.
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Re: Hinterachssperre beim Werksallrad sinnvoll oder Quatsch?

#52 

Beitrag von Der-Chris »

Frrroschi hat geschrieben: 10 Jun 2022 08:03
Und was sonst macht MB Deiner Meinung nach? Was wenn nicht genau das macht das ETS/4ETS?
...sie versuchen es jedenfalls. Aus eigener Erfahrung musste ich jedoch feststellen das es einige Hersteller gibt die wesentlich bessere Ergebnisse in Verbindung mit Allradantrieb im Gelände vorweisen können. Wenn ich mir was wünschen könnte für einen Allrad Sprinter wäre es ein System wie beim Range Rover....hier kann einfach von Straße auf Gelände umgeschaltet werden und schon grabbelt die Luxuskiste durchs Gelände und braucht keinen Geländeprofi hinterm Lenkrad. Super währe wenn dann noch 3x100% Sperren zum Ein- und Ausschalten dabei währen und die Elektronik komplett zum wegschalten.....nur für die Hardcore Typen hinterm Lenkrad. :lol:

Leider gibt es nicht einmal einmal eine Fahrhilfe die ähnlich einem Sperrdiff. arbeitet und das durchdrehende Antriebsrad bis zu einer geringen Drehzahl abbremst. Als 2WD Fahrer ist jede nasse Wiese eine Lottospiel und man steckt fest mit einem durch drehenden Hinterrad. Klar können 1000ende in Oberaigner, Iglhaut und Achleitner gesteckt werden für die 2 nassen Wiesen pro Jahr :wink:
Versuch doch mal, wenn ein Rad durchdreht das ASR zu deaktivieren. Dann sollte dein Fahrzeig anfangen das durchdrehende Rad zu bremsen. Meistens dreht aber dann zeitnah auch das zweite durch! 😬
Alternativ könnte man auch eine Sperre einbauen lassen, aber das kostet dann fast 3000 euro.
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Re: Hinterachssperre beim Werksallrad sinnvoll oder Quatsch?

#53 

Beitrag von hljube »

Poor mans Diflock: Handbremse anziehen :twisted:
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Re: Hinterachssperre beim Werksallrad sinnvoll oder Quatsch?

#54 

Beitrag von v-dulli »

Frrroschi hat geschrieben: 10 Jun 2022 08:03 Leider gibt es nicht einmal einmal eine Fahrhilfe die ähnlich einem Sperrdiff. arbeitet und das durchdrehende Antriebsrad bis zu einer geringen Drehzahl abbremst. Als 2WD Fahrer ist jede nasse Wiese eine Lottospiel und man steckt fest mit einem durch drehenden Hinterrad. Klar können 1000ende in Oberaigner, Iglhaut und Achleitner gesteckt werden für die 2 nassen Wiesen pro Jahr :wink:
Wie ko mmst Du darauf?
Jeder MB Transporter, , seit Mitte der 1990er, verfügt über ABD und diese Funktion ist nichts anderes als genau diese elektronische Sperrfunktion und das sowohl beim 4x2(ETS) als auch beim 4x4(4ETS).
Mag ja sein dass das ETS nicht so gut funktioniert wie bei einem Range Rover, dafür ist das Fzg. aber auch lange nicht so teuer und schon gar kein Geländewagen.
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OM18 (10 Jun 2022 20:21)
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