Elektromotorräder mit Solardach auf Sprinter laden?

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PeterZ
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Re: Elektromotorräder mit Solardach auf Sprinter laden?

#16 

Beitrag von PeterZ »

Moin,

Ich hab dasselbe Problem mit Fahrradakkus, ist ja ähnlich.

1) kannst Du Deine Akkus denn wirklich laden, wenn Du nur die passende Ladespannung anlegst?
Oft sind die Akkus intelligent und tauschen Daten mit dem Ladegerät aus, und sei es nur um Nachbau des Laders zu erschweren.

2) Es gibt schon Solarladeregler für 120V Ausgang
https://de.aliexpress.com/item/32258144354.html

3) Der Akku besteht ja aus ganz vielen Akkus.
Man könnte im Akku Kabel anbringen und dann direkt Akkugruppen laden.
zB dritteln und 3 x 48V Victron Mppt Lader nehmen.
Dann wäre auch 1) ohne Belang

Es wäre wichtig zu wissen, wieviele Akkus exakt verbaut sind
mpetrus
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Re: Elektromotorräder mit Solardach auf Sprinter laden?

#17 

Beitrag von mpetrus »

Ich hoffe ihr beachtet bei all euren Arbeiten auch die Problematik der el. Spannung und deren Gefahren des Stromschlages.
Nicht umsonst haben z.B. Fahrrad Akkus "nur" +/-50 Volt Gleichstromspannung, liegen also im unteren Bereich der Schutzkleinspannung.

Die elektrische Leitungen/Verbindungen im "Vibration Bereich" Auto unterliegen eben einer höheren Sorgfaltspflicht.
Einfach mehrere Solarpanels, vielleicht noch Panels für Hausdächer mit noch höhere Spannung (40V), in Reihe schalten um so evtl. auf die Spannung der zu ladenden Akkus zu kommen wäre mir etwas zu "Joker".
Selbst wenn von 12V über Wechselrichter auf 230V dann in das Ladegerät zum Akku, sollte der Leitungsquerschnitt von der 12V Batt. zum Wechselrichter entsprechend ausgelegt werden.
Da gehören auch ordentliche Schutzmaßnahmen dazu. Ihr werft hier Leistungen von 3,5 bis 5 KW in den Raum. Fangt mal an die nötigen Leitungsquerschnitte hierfür zu berechnen.

Wenn Akku laden, dann bitte mit Leistungen die "ungefährlich" bzw. haushaltsübliche 220V Ladegeräte haben.
Dann dauert die Ladung eben länger und wird mit Sicherheit nicht den Mopedakku voll machen, aber so ist das halt.
Grüße Michael
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Re: Elektromotorräder mit Solardach auf Sprinter laden?

#18 

Beitrag von mh.schreiber »

 Themenstarter

Moin,

zu 1)
Denke nein, ich muss über das Motorrad eigene BMS gehen, allein schon um nicht die Garantie zu verlieren. Da die Batterien irgendwas bei 6-8000€ kostet, würde ich das Risiko meiden wollen. Aber die passende Spannung ist der erste wichtige Schritt.

2) danke! Les ich mir mal durch

3) leider wegen Garantieverlust keine Option, zudem ist die Batterie versiegelt.

Beste Grüße!
PeterZ hat geschrieben: 20 Jun 2022 19:18 Moin,

Ich hab dasselbe Problem mit Fahrradakkus, ist ja ähnlich.

1) kannst Du Deine Akkus denn wirklich laden, wenn Du nur die passende Ladespannung anlegst?
Oft sind die Akkus intelligent und tauschen Daten mit dem Ladegerät aus, und sei es nur um Nachbau des Laders zu erschweren.

2) Es gibt schon Solarladeregler für 120V Ausgang
https://de.aliexpress.com/item/32258144354.html

3) Der Akku besteht ja aus ganz vielen Akkus.
Man könnte im Akku Kabel anbringen und dann direkt Akkugruppen laden.
zB dritteln und 3 x 48V Victron Mppt Lader nehmen.
Dann wäre auch 1) ohne Belang

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Re: Elektromotorräder mit Solardach auf Sprinter laden?

#19 

Beitrag von mh.schreiber »

 Themenstarter

Danke für deine Ratschläge, am richtigen Kabel wird's nicht scheitern.

mpetrus hat geschrieben: 20 Jun 2022 20:58 Ich hoffe ihr beachtet bei all euren Arbeiten auch die Problematik der el. Spannung und deren Gefahren des Stromschlages.
Nicht umsonst haben z.B. Fahrrad Akkus "nur" +/-50 Volt Gleichstromspannung, liegen also im unteren Bereich der Schutzkleinspannung.

Die elektrische Leitungen/Verbindungen im "Vibration Bereich" Auto unterliegen eben einer höheren Sorgfaltspflicht.
Einfach mehrere Solarpanels, vielleicht noch Panels für Hausdächer mit noch höhere Spannung (40V), in Reihe schalten um so evtl. auf die Spannung der zu ladenden Akkus zu kommen wäre mir etwas zu "Joker".
Selbst wenn von 12V über Wechselrichter auf 230V dann in das Ladegerät zum Akku, sollte der Leitungsquerschnitt von der 12V Batt. zum Wechselrichter entsprechend ausgelegt werden.
Da gehören auch ordentliche Schutzmaßnahmen dazu. Ihr werft hier Leistungen von 3,5 bis 5 KW in den Raum. Fangt mal an die nötigen Leitungsquerschnitte hierfür zu berechnen.

Wenn Akku laden, dann bitte mit Leistungen die "ungefährlich" bzw. haushaltsübliche 220V Ladegeräte haben.
Dann dauert die Ladung eben länger und wird mit Sicherheit nicht den Mopedakku voll machen, aber so ist das halt.
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Re: Elektromotorräder mit Solardach auf Sprinter laden?

#20 

Beitrag von PeterZ »

mh.schreiber hat geschrieben: 20 Jun 2022 21:11 Denke nein, ich muss über das Motorrad eigene BMS gehen, allein schon um nicht die Garantie zu verlieren. Da die Batterien irgendwas bei 6-8000€ kostet, würde ich das Risiko meiden wollen. Aber die passende Spannung ist der erste wichtige Schritt.
Ich glaube, dass kannst Du so vergessen.
Du mußt ja dann das 240V Ladenetzteil "simulieren" mit Deiner Solarspannung.
Da ist zum einen die Ladespannung, die nicht feste ist. Und zum anderen evtl. Kommunikation mit dem BMS. Und letzteres ist vermutlich alles andere als trivial.
Falls Du einen Elektroniker zur Hand hast, könntet Ihr mal ein Ladegerät aufmachen.
Vielleicht könnte man das auch mit 130V Gleichspannung betreiben.
Aber ich vermute, dass das Ding mehrere Schaltnetzteile hat und direkt aus den 240V AC die Ladespannung generiert.
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Re: Elektromotorräder mit Solardach auf Sprinter laden?

#21 

Beitrag von mh.schreiber »

 Themenstarter

Jo, trivial ist es nicht :) Allerdings ist die Kommunikation die das BMS sonst mit normalen Ladesäulen via Typ2/Menecke Steckern hat noch überschaubar (alles analog, via Wiederstand).

Es überrascht mich nur sehr, dass es für meinen Anwendungsfall noch keine Lösung von der Stange gibt. Müsste doch in sonnenreichen Ländern genug Leute geben, die ihr Moped/Auto direkt Laden wollen.
PeterZ hat geschrieben: 20 Jun 2022 22:08
mh.schreiber hat geschrieben: 20 Jun 2022 21:11 Denke nein, ich muss über das Motorrad eigene BMS gehen, allein schon um nicht die Garantie zu verlieren. Da die Batterien irgendwas bei 6-8000€ kostet, würde ich das Risiko meiden wollen. Aber die passende Spannung ist der erste wichtige Schritt.
Ich glaube, dass kannst Du so vergessen.
Du mußt ja dann das 240V Ladenetzteil "simulieren" mit Deiner Solarspannung.
Da ist zum einen die Ladespannung, die nicht feste ist. Und zum anderen evtl. Kommunikation mit dem BMS. Und letzteres ist vermutlich alles andere als trivial.
Falls Du einen Elektroniker zur Hand hast, könntet Ihr mal ein Ladegerät aufmachen.
Vielleicht könnte man das auch mit 130V Gleichspannung betreiben.
Aber ich vermute, dass das Ding mehrere Schaltnetzteile hat und direkt aus den 240V AC die Ladespannung generiert.
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Re: Elektromotorräder mit Solardach auf Sprinter laden?

#22 

Beitrag von Frrroschi »

Es überrascht mich nur sehr, dass es für meinen Anwendungsfall noch keine Lösung von der Stange gibt. Müsste doch in sonnenreichen Ländern genug Leute geben, die ihr Moped/Auto direkt Laden wollen.
.... in Südkalifornien zB., jedenfalls deutet die Akkuspannung darauf hin, sollte dementsprechendes Equipment zu finden sein.
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Re: Elektromotorräder mit Solardach auf Sprinter laden?

#23 

Beitrag von PeterZ »

mh.schreiber hat geschrieben: 20 Jun 2022 22:52 Allerdings ist die Kommunikation die das BMS sonst mit normalen Ladesäulen via Typ2/Menecke Steckern hat noch überschaubar (alles analog, via Wiederstand).
Da paßt doch was nicht zusammen. Du schriebst was von 110V Ladespannung.
Wenn Du den Menekes Stecker verwenden willst, mußt Du eine kompatible Wallbox simulieren.
Und da kommen bei einer Phase 220V AC durch den Stecker.

Menekes und Solargleichstrom geht nicht, soweit ich das in der Norm sehe.
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Re: Elektromotorräder mit Solardach auf Sprinter laden?

#24 

Beitrag von mh.schreiber »

 Themenstarter

Da habe ich etwas knapp formuliert. Es ging mir nur um den Punkt, dass die Kommunikation des BMS im Fall von Laden via Ladesäule (yes, in dem Fall AC) analog und theoretisch simulierbar wäre.

Ich möchte weiterhin DC laden, das geht übrigens auch in 2 Modi mit Mennekes Steckern (in der Norm), allerdings nicht mit meinem Moped.

Danke dir!
PeterZ hat geschrieben: 21 Jun 2022 08:35
mh.schreiber hat geschrieben: 20 Jun 2022 22:52 Allerdings ist die Kommunikation die das BMS sonst mit normalen Ladesäulen via Typ2/Menecke Steckern hat noch überschaubar (alles analog, via Wiederstand).
Da paßt doch was nicht zusammen. Du schriebst was von 110V Ladespannung.
Wenn Du den Menekes Stecker verwenden willst, mußt Du eine kompatible Wallbox simulieren.
Und da kommen bei einer Phase 220V AC durch den Stecker.

Menekes und Solargleichstrom geht nicht, soweit ich das in der Norm sehe.
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Re: Elektromotorräder mit Solardach auf Sprinter laden?

#25 

Beitrag von PeterZ »

Kannst Du denn aktuell Deine Motorräder irgendwie mit einem Ladegerät laden, das am Ausgang DC 110V oder ähnlich ans Motorrad weitterreicht?

Oder ist die gesamte Ladeelektronik im Motorrad verbaut und auf 220V AC ausgelegt?
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Re: Elektromotorräder mit Solardach auf Sprinter laden?

#26 

Beitrag von mh.schreiber »

 Themenstarter

Das eine mit integriertem Laderegler derzeit nicht, aber es gibt eine proprietäre Lösung vom Hersteller die es ermöglicht. Das allerdings kommuniziert tatsächlich digital und natürlich "verschlüsselt" mit dem BMS. Da rückt der Hersteller leider auch keine Infos zu raus.

Das andere hat "nur" ein externes Ladegerät, das 116V ausspuckt.
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Re: Elektromotorräder mit Solardach auf Sprinter laden?

#27 

Beitrag von Steffen G. »

Wenn ich hier einig Antworten lese wird mir schlecht.

Teile eines Akkus laden (Vorschlag 3 von PeterrZ) .-> dann kannst du gleich den Akku in die Tonne drücken, die Dysbalance der einzelnen Blöcke bekommt nur schwer wieder raus, außerdem würde das BMS meckern.

Ohne BMS oder mit dessen Umgehung laden.-> was meint ihr wohl warum der Hersteller das eingebaut hat, und warum es teilweise verschlüsselt ist(wobei die frage, ob ein Protokoll eine Verschlüsselung ist). Bestimmt nicht um euch zu ärgern, Solche Batterien können mal eben schnell zur Brandbombe werden.
Die meisten Konsumerbatterien sind so genannte Smart-Batterien, welche einen Controller/BMS verbaut haben, welches zu jeder Zeit den Zustand des Akkus kennt, und dem entsprechend das Ladegerät anweist bestimmte Ladespannungen und Ladeströme zu erzeugen (variables UI-Verfahren), damit die Akkus in jeder Situation schonend aber schnell geladen werden.
Mit anlegen einer Ladespannung geht da nicht viel, im Zweifel trennt das BMS den Akku vom Lader!

Wenn man sich mit Li-Battreien und deren Aufbau/Ladung nicht auskennt, sollte man lieber auf etablierte Technik setzen, also das originale Ladegerät verwenden.

Was spricht denn gegen die Lösung mit der Batterie als Zwischenspeicher? Hätte noch den Vorteil, das man schon Solarertrag Speichern kann, wenn man noch mit dem Moped unterwegs ist, oder fährst du damit nur Nachts und lädst sie am Tag. Die Batterie braucht ja max. nur die zu ladende Kapazität haben. Aber auch ne kleinere reicht aus. wenn die leer ist, schaltet der WR ab, und geht wieder an, wenn sie z.B. wieder bei 50% ist. Je kleiner die Batterie Kapazität, desto häufiger wiederholt sich der Vorgang. Ein Verlust an Ladung hast du hierbei nur durch die WR-Verluste, und diese sind heut zu Tage bei >90% und kann durch eine aufeinander angepasstes System optimiert werden.

Gruß Steffen
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Re: Elektromotorräder mit Solardach auf Sprinter laden?

#28 

Beitrag von mh.schreiber »

 Themenstarter

Steffen G. hat geschrieben: 22 Jun 2022 18:32 Wenn ich hier einig Antworten lese wird mir schlecht
Ball flach halten, Kollege. Keiner hat hier böse Absicht. Und es zwingt dich auch keiner, hier zu lesen oder zu schreiben.

Steffen G. hat geschrieben: 22 Jun 2022 18:32 Was spricht denn gegen die Lösung mit der Batterie als Zwischenspeicher? Hätte noch den Vorteil, das man schon Solarertrag Speichern kann, wenn man noch mit dem Moped unterwegs ist, oder fährst du damit nur Nachts und lädst sie am Tag. Die Batterie braucht ja max. nur die zu ladende Kapazität haben. Aber auch ne kleinere reicht aus. wenn die leer ist, schaltet der WR ab, und geht wieder an, wenn sie z.B. wieder bei 50% ist. Je kleiner die Batterie Kapazität, desto häufiger wiederholt sich der Vorgang. Ein Verlust an Ladung hast du hierbei nur durch die WR-Verluste, und diese sind heut zu Tage bei >90% und kann durch eine aufeinander angepasstes System optimiert werden.
Gruß Steffen
Primär das zusätzliche Gewicht im Fahrzeug der Pufferbatterien und die Anschaffungskosten. Und irgendwie auch die Absurdität, eine Batterie zu laden um damit eine andere zu laden.
Ich fahre nicht jeden Tag, daher kann das Moped ruhig tagsüber geladen werde.
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Re: Elektromotorräder mit Solardach auf Sprinter laden?

#29 

Beitrag von PeterZ »

Steffen G. hat geschrieben: 22 Jun 2022 18:32 Teile eines Akkus laden (Vorschlag 3 von PeterrZ) .-> dann kannst du gleich den Akku in die Tonne drücken
Ich schlug nicht vor, nur einen Teil des Akkus zu laden. Das wäre in der Tat Blödsinn. Danke für die Klarstellung.
Die Idee war, den Akku "aufzuteilen" und die Teilblöcke gleichzeitig mit mehreren Solarladern zu laden.
Also zB einen 96V Akku mit zwei 48V Solarladern zu laden.
Das geht ja problemlos.
Aber das ist wirklich eine Bastellösung, da man ja an die interne Akkuverkabelung dran kommen muß.

Ich selbst gehe (noch) den Weg über 3kW Wechselrichter und die normalen 220V Netzteile für meine Fahrradakkus. Aber die Wanderverluste sind schon ärgerlich.
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Re: Elektromotorräder mit Solardach auf Sprinter laden?

#30 

Beitrag von Steffen G. »

mh.schreiber hat geschrieben: 22 Jun 2022 19:00
Steffen G. hat geschrieben: 22 Jun 2022 18:32 Wenn ich hier einig Antworten lese wird mir schlecht
Ball flach halten, Kollege. Keiner hat hier böse Absicht. Und es zwingt dich auch keiner, hier zu lesen oder zu schreiben.
Sorry wenn sich hier jemand auf den Schlips getreten fühlt aber ich habe nur meine Meinung geäußert. Aber wann mir schlecht wird darf ich ja wohl noch entscheiden. Was andere mit ihrem Leben anfangen ist mir relativ egal, von daher dürfen sie auch solch "tolle" Aktionen machen.
mh.schreiber hat geschrieben: 22 Jun 2022 19:00
Steffen G. hat geschrieben: 22 Jun 2022 18:32 Was spricht denn gegen die Lösung mit der Batterie als Zwischenspeicher? Hätte noch den Vorteil, das man schon Solarertrag Speichern kann, wenn man noch mit dem Moped unterwegs ist, oder fährst du damit nur Nachts und lädst sie am Tag. Die Batterie braucht ja max. nur die zu ladende Kapazität haben. Aber auch ne kleinere reicht aus. wenn die leer ist, schaltet der WR ab, und geht wieder an, wenn sie z.B. wieder bei 50% ist. Je kleiner die Batterie Kapazität, desto häufiger wiederholt sich der Vorgang. Ein Verlust an Ladung hast du hierbei nur durch die WR-Verluste, und diese sind heut zu Tage bei >90% und kann durch eine aufeinander angepasstes System optimiert werden.
Gruß Steffen
Primär das zusätzliche Gewicht im Fahrzeug der Pufferbatterien und die Anschaffungskosten. Und irgendwie auch die Absurdität, eine Batterie zu laden um damit eine andere zu laden.
Ich fahre nicht jeden Tag, daher kann das Moped ruhig tagsüber geladen werde.
Anschaffungskosten und Gewicht hängen hier ja stark von der verwendeten Batteriegröße ab. Leider wurde ja noch nicht s zur der Größe der zu ladenden Batterie gesagt. Aber unabhängig davon, habe ich ja auch geschrieben, das man eine kleinere Batterie verwenden kann. Diese hier wiegt 6,5kg, hat 650Wh, kann max. 50A liefern und kostet ~470€. Da sie ja nur als Zwischenpuffer dient, könnte die Größe schon ausreichen. Letzt endlich soll ja Solar den Strom liefern. Der Beschränkenden Faktor ist sicherlich der max. Lade-/Entladestrom von 50A, was bei 12 V ja 650W Ladeleistung entspricht. Die dürfte das Ladegerät der Mopedbaterien nicht überschreiten.

Zum Thema Absurdität. Wer will denn hier was machen, was scheinbar in der Welt noch nicht angekommen ist? Das könnte man auch als Absurd bezeichnen :wink:
Aber jeder wie er möchte.

Gruß Steffen
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