Eisbär hat geschrieben: 17 Nov 2024 19:28
Also das mit dem Geld sparen für Schulungen.
Das war schon der Unterschied zwischen Vertragspartner und und Werksniederlassungen und die hat man verkauft. Und jetzt wo die Niederlassungen verkauft wurden, hat man die gut geschulten Mechaniker herausgeekelt weil sie, mit Industrietarif, schlicht zu teuer waren
und sie dadurch den Gewinn geschmälert haben.
Ne ist eher anders herum. Wir haben in Deutschland einen extremen Fachkräftemangel. Leute die in Ihrem Bereich wird gut sind werden derzeit mit Geld zugeschüttet und auch sehr regelmäßig abgeworben durch Headhunter. Was früher nür im Managebereich üblich war ist mehr und mehr auch im Handwerk zu sehen.
Freunde von mir weurden wen Sie aus dem Autohaus nach Feierabend raus gehen regelmäßig on Headhuntern angehalten mit Jobangeboten. Das ist ein richtig brutaler Kampf der verschiedenen Häuser um die besten Mitarbeiter geworden.
Warum sind dann die Werkstätten, in großen Teilen, so unfähig?
Mit mir sind 3, im Nfz., wichtige Qualifikationen, frühzeitig, verlorengegangen. Nahezu das ganze Bus-Team ist zum örtlichen, städtischen Busunternehmen, und weitere Kollegen wurden in Vorruhestand geschickt.
Dass Deutschland einen Fachkräftemangel hat, höre ich schon seit den 1980ern nur ausgebildet wurden keine. Dafür wurde das ganze Bildungssystem an die Wand gefahren. Heute sind doch nicht ein Mal mehr Abiturienten zum Mechaniker ausbildungsfähig.
SiMsound hat geschrieben: 18 Nov 2024 07:08... werden derzeit mit Geld zugeschüttet ...
... Mit mir sind 3, im Nfz., wichtige Qualifikationen, frühzeitig, verlorengegangen. Nahezu das ganze Bus-Team ist zum örtlichen, städtischen Busunternehmen, und weitere Kollegen wurden in Vorruhestand geschickt. ...
Auswüchse dieser Sklaverei spüren quasi alle Handwerksbetriebe meiner Heimat durch die subventionierten Sklavenhalter, deren Werkzeugbediener "gleichen Lohn für gleiche Arbeit" erpressen, jedoch weder in S, noch M hausen, sondern täglich zig km wiederum steuerlich subventioniert ans Band pendeln. Aus der Altmark hörte ich Berichte über sechsstellige Summen >1 als erste Ziffer, die in WOB vergossen werden, damit die Beschäftigten schnellstens bloß nicht mehr wiederkommen.
(Zu) viele Beschäftigte bekommen viel zu viel Geld für deren Tätigkeiten. Es geht ihnen viel zu gut. Aber deren Tätigkeiten z.B. des Paketkutschers bringen nicht annähernd ein, was die Beschäftigten dafür bekommen. So einfach konnte man bestenfalls nach der Wende Geld einsammeln und/oder sogar verdienen, aber selbst dazu hat heuer kaum mehr jemand Ambitionen; ich mit Ü5x selbst nicht (mehr) ./. hatte jedoch zuvor in der Schule aufgepaßt und jahrzehntelang die A...backen zusammengekniffen, um mir was zusammen zu ramschen, damit´s im Alter reicht, was diejenigen mir wiederum neiden und gar wegnehmen wollen, die gar nix erst erwirtschaftet, oder gleich verpraßt haben. Ich differenziere zwischen Arbeit, Mitarbeit, Beschäftigung, Tätigkeit, auf Arbeit fahrenden ... HomeGammlern, mobilen Gammlern.
Ein Trost bleibt mir; auch unsere Vorfahren bezweifelten, daß aus uns mal was werden würde.
PS, was dem Betreff zumindest näher kommt: ich suche inzwischen keinen Fähigen mehr, sondern Hard- und Software, um meine Motorsteuergeräte des M272 und M273 selbst zu vereinen, resp. zu codieren.
324 M272 EZ 03/16 H2L2 + LANDIRENZO 14tkm
324 M272 EZ 02/07 H1L2 + PRINS 169tkm zu verkaufen
324 M273 EZ 06/08 H2L2 + PRINS 48tkm irgendwann mal
224 M272 EZ 09/08 H1L2 223tkm in Teilen zu verkaufen
319 OM642 EZ 05/16 im HYMER ML-I 540 verkauft
Bezüglich des PSM ist MB der falsche Ansprechpartner, weil das ja als Schnittstelle für die Aufbauhersteller gedacht ist. Die Informationen dazu finden sich im WIS oder hier im Manual:
Wie kommst du auf diese glorreiche Schlussfolgerung?
Natürlich ist MB der Ansprechpartner dafür. Entweder man schult seine Leute damit die sich damit auskennen oder man nutzt den Service den Daimler da anbietet (Kostenpflichtig).
Aufbauhersteller können es ebenfalls nutzen um den Verdrahtungsaufwand geringer zu halten. Natürlich müssen die dann ihre Mitarbeiter ebenfalls schulen.
Fachmann hat geschrieben: 22 Nov 2024 15:31
Wie kommst du auf diese glorreiche Schlussfolgerung?
Weil´s so ist. MB programmiert Dir kein PSM (wozu auch), es werden damit nur Aufbauhersteller unterstützt und dazu mußt Du als eben solcher im Portal registriert sein. Ob das gefällt oder nicht, und müssen tun die diesbezüglich gar nix. Selbst die meisten Aufbauhersteller, zumindest im Campingbereich, machen ihr eigenes Ding, weil ihnen die Geschichte mit dem PSM zu komplex erscheint.
Aber es steht doch jedem frei, das ganze selbst in die Hand zu nehmen. Manual hab´ ich ja oben verlinkt und im WIS steht´s auch. Besser als lamentieren ist es allemal, selbst der Versuch...
Gruß
Walter
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor loki für den Beitrag:
Natürlich wissen die wie es funktioniert. Ob sie (der MB Händler oder das Mutterschiff) aber einen 'Programmierservice' anbieten, ist eine ganz andere Frage.
Wie schon oben erwähnt, ist das PSM für Aufbauhersteller gedacht und entsprechend dokumentiert, inkl. der Funktionsweise bzw. wie es zu programmieren ist.
Solange der Aufbauhersteller das Ding im Rahmen der Dokumentation verwendet, ist er auch in der Verantwortung, falls es irgendwelche Fehlfunktionen gibt oder irgendwas eingestellt wird, welches gehen eine Vorschrift (StVZO) verstösst. Wenn Mercedes jetzt die Einstellungen übernimmt, müssen die die Verantwortung übernehmen.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor orange13 für den Beitrag:
Das freischalten eines Steuerausgangs für Zusatzfernlicht kann erstmal gegen nichts verstoßen, wenn der Nutzer dort illegale Scheinwerfer mit ansteuert ist das nicht das Problem von MB .
Ich glaube auch nicht ( kann da natürlich falsch liegen) das Kabe oder Frankia da Ausgänge programmieren sondern das sie bestellen was sie haben möchten.
Sprinter 419 4x4 2021 Kabe Van 2022
Do what you want but do it with style
gerdmann hat geschrieben: 15 Nov 2024 12:24
Jetzt habe ich von Mercedes eine Nummer in Frankfurt bekommen. Aber auch da kann mir keiner helfen. Jetzt wird es so richtig peinlich für Mercedes.
Für guten Service sind die ja sowieso nicht bekannt.
Wieso soll das peinlich für Mercedes werden? In keinster Weise. Wieso sollen die irgendwelche mitgebrachten bastelteile anlernen? Die haben absolut nichts mit den Dingern zu tun.
Es gibt ein anspruchsdenken, teilweise. Ich kann nur den Kopf schütteln.
Finde den Thread auch spannend, weil ich ab Werk auch ein PSM a Board habe. Mit Deep Research von ChatGPT inkl. Verweis aus PSM Manual hat KI mir das zusammen gestellt (einiges wurde auch schon von euch gesagt - vllt hilft es trotzdem etwas weiter)…
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Automatische Ansteuerung einer Zusatz-LED-Fernleuchte über das PSM (Sprinter 907/910)
Signalidentifikation
Der erste Schritt ist, ein passendes Signal im Innenraum-CAN (CAN-B) zu finden, das den Fernlichtstatus anzeigt. Laut Aufbaurichtlinien darf der CAN-Bus nicht direkt durch Anzapfen verändert werden – stattdessen ist hierfür das Parametrierbare Sondermodul (PSM) als Schnittstelle vorgesehen . Das PSM ermöglicht die Umsetzung von Innenraum-CAN-Informationen auf seine Ausgänge . Im Signal-Pool des PSM steht beispielsweise das Signal „Fernlicht EIN“ (Signal-ID 104C) zur Verfügung, welches den aktiven Fernlichtzustand repräsentiert . Dieses Signal dient als Indikator dafür, wann das Fernlicht eingeschaltet ist, und kann folglich zur Steuerung der Zusatz-LED-Leuchte herangezogen werden. (Alternativ existieren auch Signale für den Fernlichthebel bzw. die Lichthupe, doch für das rein automatische Mitschalten der Lampe mit dem Fernlicht ist Fernlicht EIN am geeignetsten .)
Ausgangswahl
Das PSM der Sprinter-Baureihe 907/910 (Code ED5) bietet bis zu 19 frei nutzbare Multifunktionsausgänge (IO_1 bis IO_20) für eigene Zwecke . Jeder Ausgang ist entweder als High-Side (schaltet Plus) oder Low-Side (schaltet Masse) ausgeführt und hat eine bestimmte Stromtragfähigkeit. Für eine Zusatz-Fernlicht-LED sollte ein hochseitiger Ausgang mit ausreichender Stromreserve gewählt werden, damit die Lampe oder ein vorgeschaltetes Relais zuverlässig versorgt wird. Beispielsweise bieten IO_2 oder IO_4 als High-Side-Ausgänge eine Belastbarkeit von bis zu 10 A , was für die meisten LED-Zusatzscheinwerfer (oder zumindest für das Schalten eines Relais) genügend Reserve darstellt. Alternativ stehen auch mehrere High-Side-Ausgänge mit ca. 5 A zur Verfügung (z. B. IO_1, IO_3, IO_5 usw. ) – diese reichen aus, wenn das LED-Leuchtmittel einen geringeren Strom zieht oder ein Relais mit niedriger Spulenleistung angesteuert werden soll. In jedem Fall ist darauf zu achten, dass der gewählte PSM-Ausgang die Stromaufnahme der LED-Leuchte (oder der Relaisspule) sicher abdecken kann.
Signalverknüpfung im PSM
Nun wird das identifizierte Fernlicht-Signal aus dem CAN mit dem ausgewählten Ausgang im PSM verknüpft. Dies geschieht über die PSM-Parametrierung mithilfe der integrierten Logik (speicherprogrammierbare Steuerung). Konkret wird das Signal “Fernlicht EIN” aus dem Signal-Pool des PSM als Eingangsbedingung genutzt, um den definierten Ausgang zu schalten. Die Parametrierung erfolgt dabei so, dass bei aktivem Fernlicht-Signal der gewählte Ausgang eingeschaltet wird – und beim Abfallen des Signals wieder ausschaltet. Im einfachsten Fall kann dies durch eine 1-zu-1-Verknüpfung (ohne weitere Bedingungen) umgesetzt werden. Das heißt, das PSM-Programm enthält eine logische Zuordnung, die den Ausgang auf HIGH setzt, sobald Fernlicht EIN = TRUE (und auf LOW, wenn Fernlicht = FALSE). Dadurch wird die LED-Zusatzleuchte automatisch synchron mit dem Fernlicht ein- und ausgeschaltet, ohne dass eine manuelle Steuerung nötig wäre. Die Mercedes-Benz-Dokumentation bestätigt, dass solche Innenraum-CAN-Signale (wie Fernlicht) je nach Zustand direkt verwendet werden können, um einen bestimmten PSM-Ausgang anzusteuern – etwa um ein Relais für Zusatz-Fernscheinwerfer zu schalten . Zusätzliche Logik ließe sich bei Bedarf einfügen (z. B. AND-Bedingungen, Timer etc.), ist hier jedoch nicht erforderlich, da die Leuchte ausschließlich vom Fernlichtsignal abhängen soll. Wichtig ist, dass diese Verknüpfung im PSM hinterlegt wird, damit das Modul eigenständig das Fernlicht-Signal auf den Ausgang durchschaltet (dies passiert intern im PSM, ohne Eingriff in die Fahrzeugverkabelung).
Hardwareanschluss
Für die elektrische Anbindung der LED-Leuchte an den vorgeschlagenen PSM-Ausgang sind einige Schritte zu beachten:
1. Ausgangssignal abgreifen: Den gewählten PSM-Ausgang (z. B. IO_4) am PSM-Stecker identifizieren und eine Leitung von diesem Pin zur LED-Zusatzleuchte legen. (Hinweis: Falls kein vorkonfektionierter Anschluss vorhanden ist, kann die PSM-Standardkontakt-Erweiterung genutzt werden, um einen passenden Stecker bzw. Kabelsatz bereitzustellen.)
2. Masseverbindung: Die Masse der LED-Leuchte mit einem soliden Karosserie-Massepunkt verbinden (oder zurück zum vorgesehenen Massepin führen), um den Stromkreis zu schließen.
3. Spannungsversorgung und Absicherung: Die PSM-Ausgänge werden über interne Versorgungspins vom Bordnetz gespeist. Stelle sicher, dass die Stromversorgung des PSM-Moduls entsprechend abgesichert ist. Im Sitzkasten (Fahrerseite) befindet sich der Sicherungskasten für das PSM  – dort sind in der Regel die Versorgungskreise für die High-Side-Ausgänge abgesichert. Prüfe, welcher Sicherungswert dem gewählten Ausgangskreis zugeordnet ist (z. B. 10 A Sicherung bei einem 10 A-Ausgang). Gegebenenfalls ist es ratsam, eine separate Leitungssicherung in passender Größe in die Plus-Leitung zur LED aufzunehmen (sofern die bestehende PSM-Sicherung den Strombedarf der Lampe deutlich übersteigt oder mehrere Ausgänge gemeinsam absichert). Die Sicherung sollte dem Kabelquerschnitt und der Leistungsaufnahme des LED-Scheinwerfers entsprechen, um Leitungen und Bauteile vor Überlastung zu schützen.
4. Relais (optional): Falls die LED-Leuchte einen höheren Strom zieht als der PSM-Ausgang liefern kann oder man den Ausgang entlasten möchte, empfiehlt sich der Einsatz eines Relais. In diesem Fall schaltet der PSM-Ausgang nur die Relais-Spule (die nur ca. 0,1–0,2 A zieht), und das Relais verbindet dann die LED-Leuchte direkt mit der Batterie (oder dem Aufbau-Stromkreis). Das Relais muss ebenfalls mit einer eigenen Sicherung auf der Zuleitung zur Lampe versehen werden (Dimensionierung je nach Lampenstrom). Außerdem sollte man eine Freilaufdiode oder einen Entstörwiderstand über der Relais-Spule vorsehen, um Spannungsspitzen beim Abschalten zu dämpfen – viele automotive Relais haben allerdings bereits integrierte Suppressoren .
5. Leitungsführung: Verlege alle Kabel sauber und scheuerfest. Vom PSM (im Sitzkasten) kann die Leitung durch vorhandene Durchführungstüllen in den Motorraum geführt werden . Achte darauf, die Plusleitung ordentlich zu isolieren und entlang bestehender Kabelbäume zu verlegen. Bei einer Dachmontage der Scheinwerfer sind die Herstellerhinweise zur Kabelverlegung zu beachten (z. B. Durchführung an A-Säule hoch aufs Dach).
Durch diese Schritte ist die LED-Zusatzleuchte elektrisch so angebunden, dass sie vom PSM-Ausgang mit Bordspannung versorgt wird, sobald das Fernlichtsignal aktiv ist. Dank der Nutzung des PSM wird keine originale Fahrzeugleitung direkt belastet, was auch verhindert, dass die Lampenausfallüberwachung des Fahrzeugs eine Fehlermeldung aufgrund der Zusatzleuchte ausgibt. Der gesamte Zusatzstromkreis ist separat abgesichert und hält die Werksverkabelung unverändert – ganz im Sinne der Mercedes-Aufbaurichtlinien.
Codierungsoptionen ohne XENTRY
Die größte Herausforderung ist die Parametrierung des PSM, wenn keine XENTRY-Diagnose zur Verfügung steht. Da die Programmierung normalerweise über die Mercedes Diagnose erfolgt  , muss man auf alternative Wege zurückgreifen. Folgende Möglichkeiten bieten sich an, um die Funktion dennoch umzusetzen:
• Werksseitige Vorkonfiguration: Idealerweise wird bereits bei Fahrzeugbestellung die gewünschte PSM-Funktion hinterlegt. Mercedes-Benz bietet an, bestimmte PSM-Programme oder Codierungen ab Werk zu setzen, insbesondere wenn man die Sonderoption ED5 bestellt hat und über das Aufbauerportal oder den Vertrieb rechtzeitig die Anforderungen übermittelt. In einigen Fällen werden PSM-Funktionen bei bestimmten Ausrüstungscodes sogar automatisch codiert (z. B. bei Sonderfahrzeug-Paketen); fehlt dies, kann der Hersteller bzw. Aufbauhersteller vor Auslieferung ein Standardprogramm aufspielen. Dies erfordert natürlich Vorausplanung, ist aber der einfachste Weg, da das Fahrzeug dann ohne Vor-Ort-Codierung die gewünschte Logik mitbringt.
• Standard-PSM-Programme nutzen: Mercedes-Benz stellt mehrere Standardprogramme für das PSM bereit, die häufige Anwendungsfälle abdecken  . Beispiele sind Programme für Work Truck, Freizeit/Reisemobile, Personenbeförderung oder Flottenfahrzeuge, die verschiedene Ein- und Ausgabefunktionen enthalten. Es lohnt sich zu prüfen, ob eines dieser Standardprogramme bereits die Kopplung eines Zusatzscheinwerfers an das Fernlicht beinhaltet (bzw. sich dafür zweckentfremden lässt). Über einen Mercedes-Benz Service-Partner kann ein solches Standardprogramm aus der Datenbank ausgewählt und in das PSM geladen werden  . Vorteil: Dies erfordert kein individuelles Programmieren, sondern nur das Aufspielen der fertigen Software – was auch ohne Expert Berechtigung möglich ist. Sollte kein Standardprogramm exakt passen, kann es dennoch einfacher sein, ein ähnliches Programm aufzuspielen und eventuell per Codierung anzupassen, als komplett neu zu programmieren.
• Programmdatei via Upfitter-Portal beziehen: Wenn eine spezifische Funktion (wie hier Fernlicht -> Ausgang) nicht durch vorhandene Standardsoftware abgedeckt wird, kann man als Aufbauhersteller über das Upfitter Portal von Mercedes-Benz eine kundenspezifische PSM-Programmierung anfordern . In diesem Fall erstellen die Mercedes-PSM-Experten ein passendes Programm oder aktivieren die nötigen Signalverknüpfungen und stellen eine Datei (meist im .psm oder neueren .cds-Format) zur Verfügung. Diese Programmdatei kann dann – z. B. auf einen USB-Stick kopiert – von einem Mercedes-Benz Händler in das Fahrzeug-PSM manuell geflasht werden . Hierfür ist zwar ein Werkstattbesuch nötig, aber der eigentliche Codieraufwand durch die Werkstatt entfällt, da nur die bereitgestellte Parametrierung aufgespielt wird (die Online-Verbindung stellt sicher, dass die Änderung in der Fahrzeugakte dokumentiert wird). Wichtig: Auch hierfür wird in der Regel ein Mercedes XENTRY mit Online-Zugriff benötigt, aber die Händler müssen keine eigene Logik entwickeln, sondern nur die Vorgabe einspielen.
• Variantencodierung ohne XENTRY: Einige PSM-Funktionen lassen sich begrenzt auch über Variantencodierungen (Konfigurationseinstellungen) ändern. Hierzu ist zwar ebenfalls spezielles Diagnose-Equipment nötig, aber es kann oft mit einfacheren Mitteln oder universellen OBD-Codiergeräten erfolgen, sofern man die entsprechenden Codierbits kennt. In Foren wurde berichtet, dass sich im MPM/PSM-Steuergerät diverse Einstellungen ohne direkten Dealer-Eingriff ändern lassen  – eventuell könnte darunter auch die Zuordnung bestimmter vordefinierter Signale zu Ausgängen fallen. So ließe sich prüfen, ob z. B. eine Codieroption existiert, die einen der PSM-Ausgänge als “Fernlicht-Signal-Ausgang” deklariert. Solche Codierungen sind aber nicht öffentlich dokumentiert und bergen Risiken; sie sollten nur von Personen mit tiefgehendem Systemwissen vorgenommen werden. Für den durchschnittlichen Anwender ohne XENTRY sind sie praktisch keine Option, werden hier der Vollständigkeit halber aber erwähnt.
Zusammenfassend gilt: Ohne eigene XENTRY-Zugriffsmöglichkeiten ist man darauf angewiesen, vordefinierte Lösungen von Mercedes zu nutzen oder Unterstützung von autorisierten Partnern zu erhalten. Entweder wird ein Standardprogramm (oder eine ab Werk codierte Funktion) verwendet, oder man beschafft eine fertige PSM-Parametrierdatei über das Upfitter-Portal und lässt diese einspielen. In jedem Fall sollte frühzeitig mit dem Mercedes-Service oder einem zertifizierten Aufbauhersteller kommuniziert werden, da das PSM eine herstellergeschützte Programmierung erfordert  . Ist all dies nicht möglich, bliebe nur die weniger elegante Alternative, auf das PSM zu verzichten und die Lampe z. B. mittels eines unabhängigen CAN-Bus-Interfaces (Nachrüstmodul) anzusteuern – dies würde jedoch den empfohlenen Weg des Herstellers verlassen. Optimal ist daher, das PSM wie vorgesehen zu verwenden, um die Fernlicht-Logik sicher und integriert umzusetzen. Dadurch schaltet die zusätzliche LED-Leuchte automatisch mit dem Fernlicht ein und aus, ganz ohne separate Schalter, und die Integration erfolgt konform zu den Herstellervorgaben (keine Beeinträchtigung des Fahrzeug-CAN und vollständige Aufrechterhaltung aller Diagnosefunktionen)
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