Gerissener Batteriekasten Hymer ML-T

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v-dulli
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Re: Gerissener Batteriekasten Hymer ML-T

#16 

Beitrag von v-dulli »

MobilLoewe hat geschrieben: 18 Jan 2026 10:16
v-dulli hat geschrieben: 18 Jan 2026 10:02
MobilLoewe hat geschrieben: 18 Jan 2026 09:58
Mein Erfahrungen mit den letzten Hymer Modellen, die Fertigungsqualität ist durchaus akzeptabel. Trotz Thor... :wink:

Gruß Bernd
Ich weiß nicht was deine Erwartungen sind, a,für dich akzeptabel ist aber nicht wirklich gut.
Meine Erwartungen richten sich nach Preis, Markt und realistischen Alternativen. Natürlich ist bei Hymer nicht alles perfekt, aber insgesamt passt die Qualität für mich. Ernsthafte oder relevante Probleme hatte ich in den letzten Jahren nicht.

Gruß Bernd
Steht in der Preisliste von HYMER das Pfusch, wenn auch unregelmäßig, inbegriffen ist?
Versuche bitte nicht immer Alles zu relativieren, auch wenn Du, möglicherweise, nur akzeptable Erfahrung gemacht hast.
Ganz offensichtlich gibt es mit dieser Konstruktion Probleme sonst gäbe nicht so viele Berichte darüber und bei jedem solchen Fall eine Gewalteinwirkung zu unterstellen, ist etwas .... Meine Meinung!
Gruß aus OWL
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Vagabundo
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Re: Gerissener Batteriekasten Hymer ML-T

#17 

Beitrag von Vagabundo »

MobilLoewe hat geschrieben: 18 Jan 2026 09:58
v-dulli hat geschrieben: 18 Jan 2026 09:28 Ich weiß nicht wie die Fertigungstiefe bei HYMER ist, deren Verarbeitungsqualität ist aber, nach meiner Erfahrung, schlecht und so würde es mich nicht wundern, hätte die auch hier eine große Streuung in der Fertigungsqualität.
Ich glaube nicht, dass Hymer die Batteriekästen selbst fertigt. Oder?

Mein Erfahrungen mit den letzten Hymer Modellen, die Fertigungsqualität ist durchaus akzeptabel. Trotz Thor... :wink:

Gruß Bernd
Es geht nicht darum wer den Kasten fertigt sondern wer das Mobil baut und verkauft bzw. sich dadurch verantwortlich zeichnet...
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MobilLoewe
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Re: Gerissener Batteriekasten Hymer ML-T

#18 

Beitrag von MobilLoewe »

v-dulli hat geschrieben: 18 Jan 2026 10:48 Steht in der Preisliste von HYMER das Pfusch, wenn auch unregelmäßig, inbegriffen ist?
Versuche bitte nicht immer Alles zu relativieren, auch wenn Du, möglicherweise, nur akzeptable Erfahrung gemacht hast.
Doch ich relativiere! Ich bin Robel, Woelcke und Bimobile gefahren. Auch dort gab es das eine oder andere Problem, bis hin zu mittleren Katastrophen. Heutzutage oft weit über 250.000 Euro.

Welche Marke kann es in dem Preissegment besser und baut auf Sprinter 907, 910 oder 907 4-Matic?

Adria
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Amstervan
Arca
Auto-Sleepers
Autocruise
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Bürstner
Carado
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Niesmann+Bischoff
Pilote
Rapido
Roller Team
Sunlight
Weinsberg
Westfalia

Auf die Schnelle gegoogelt. Vielleicht kennst du die ultimate Marke in diesem Segment?

Es ist immer auch eine Frage der Alternative. Akzeptiere bitte einfach eine andere Sichtweise und Erfahrungen über Jahrzehnte.

Gruß Bernd
Zuletzt geändert von MobilLoewe am 18 Jan 2026 12:52, insgesamt 1-mal geändert.
Ab 3/26 Hymer ML-T 570 auf Sprinter 907 4-Matic, 10,25″ MBUX, 9-G-Tronic, OM654 mit 190 PS, Assistenten fast volle Hütte.

Davor Hymer B-MCT 600, ML-T 580 V6 4x4 und zwischendurch kurze Zeit GCS 700 4-Matic, Sprinter seit 1999.
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v-dulli
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Re: Gerissener Batteriekasten Hymer ML-T

#19 

Beitrag von v-dulli »

MobilLoewe hat geschrieben: 18 Jan 2026 12:24
v-dulli hat geschrieben: 18 Jan 2026 10:48 Steht in der Preisliste von HYMER das Pfusch, wenn auch unregelmäßig, inbegriffen ist?
Versuche bitte nicht immer Alles zu relativieren, auch wenn Du, möglicherweise, nur akzeptable Erfahrung gemacht hast.
Doch ich relativiere! Ich bin Robel, Woelcke und Bimobile gefahren. Auch dort gab es das eine oder andere Problem, bis hin zu mittleren Katastrophen.

Welche Marke kann es in dem Preissegment besser und baut auf Sprinter 907, 910 oder 907 4-Matic?

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Auf die Schnelle gegoogelt. Vielleicht kannst du die ultimate Marke in diesem Segment?

Es ist immer auch eine Frage der Alternative. Akzeptiere bitte einfach eine andere Sichtweise und Erfahrungen über Jahrzehnte.

Gruß Bernd
Und was bitte hat das eine mit dem anderen zu tun? Hier ist die Rede von HYMER und von meinem anderen Hersteller der vielleicht noch schlechter ist.

Das ist nichts anderes als eine billige Entschuldigung/ Rechtfertigung für Pfusch welcher Marke auch immer!
Gruß aus OWL
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Re: Gerissener Batteriekasten Hymer ML-T

#20 

Beitrag von MobilLoewe »

v-dulli hat geschrieben: 18 Jan 2026 12:28 Das ist nichts anderes als eine billige Entschuldigung/ Rechtfertigung für Pfusch welcher Marke auch immer!
Nö, das ist die Realität. Alternative wäre auf ein Reisemobil zu verzichten oder selber basteln.

Reisemobile eben sind keine echten Industrieprodukte wie zum Beispiel PKWs, viel Handarbeit, viele individuelle Grundrisse, geringe Automatisierung. Viel Handwerk halt. Und ja, Konstrukteure und Handwerker machen keine Fehler. :lol:

Es kommt darauf an, wie man mit Mängeln umgeht. Garantie ist klar definiert, Kulanz ist bei Hymer eher die Ausnahme.

Um auf das Thema zurückzukommen: Ich würde Hymer direkt kontaktieren und nach Kulanz fragen, um die Verkehrssicherheit wieder herzustellen. :cry:

Gruß Bernd, der jederzeit wieder einen ML-T kaufen würde 8)
Ab 3/26 Hymer ML-T 570 auf Sprinter 907 4-Matic, 10,25″ MBUX, 9-G-Tronic, OM654 mit 190 PS, Assistenten fast volle Hütte.

Davor Hymer B-MCT 600, ML-T 580 V6 4x4 und zwischendurch kurze Zeit GCS 700 4-Matic, Sprinter seit 1999.
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Re: Gerissener Batteriekasten Hymer ML-T

#21 

Beitrag von v-dulli »

MobilLoewe hat geschrieben: 18 Jan 2026 13:10
v-dulli hat geschrieben: 18 Jan 2026 12:28 Das ist nichts anderes als eine billige Entschuldigung/ Rechtfertigung für Pfusch welcher Marke auch immer!
Nö, das ist die Realität. Alternative wäre auf ein Reisemobil zu verzichten oder selber basteln.

Reisemobile eben sind keine echten Industrieprodukte wie zum Beispiel PKWs, viel Handarbeit, viele individuelle Grundrisse, geringe Automatisierung. Viel Handwerk halt. Und ja, Konstrukteure und Handwerker machen keine Fehler. :lol:

Es kommt darauf an, wie man mit Mängeln umgeht. Garantie ist klar definiert, Kulanz ist bei Hymer eher die Ausnahme.

Um auf das Thema zurückzukommen: Ich würde Hymer direkt kontaktieren und nach Kulanz fragen, um die Verkehrssicherheit wieder herzustellen. :cry:

Gruß Bernd, der jederzeit wieder einen ML-T kaufen würde 8)
Naja, Alles schönreden und ja nicht das Kind beim Namen nennen! Entweder Du kannst oder willst es nicht verstehen und darum macht es keinen Sinn mit dir darüber zu diskutieren.
Wenn ich mich nicht irre, ist der TE schon deiner Empfehlung gefolgt bevor Du das zum besten gegeben hast. Im übrigen habe ich HYMER ebenfalls über systematische Qualitätsfehler hingewiesen. Als Dank hat man mir was von hervorragender Qualität und deren Sicherung erzählt. Grimm's Märchen waren nichts dagegen.
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Re: Gerissener Batteriekasten Hymer ML-T

#22 

Beitrag von Surfsprinter »

Ich würde das mit ein paar Lagen GfK und 1/2 Liter Epoxidharz selber flicken. Kostet zusammen 20€.

Mit der Qualität bei meinem ehemaligen Nugget von Westfalia war ich in vielen Bereichen auch nicht imner zufrieden. Das größte Problem war aber 1. einen Garantie-Händler zu finden
2. Termin zu bekommen
3. der Aufwand, das Fahrzeug dorthin zu bekommen und wieder abzuholen.

Der zeitliche Aufwand so eine GfK-Schale selber zu flicken ist da viel geringer:
Batterien raus, abschleifen, laminiert und Rissfuge füllen, danach schleifen und lackieren.
Bei schnell abbindendem Polyesterharz kriegt man das inkl. Pausen an einem Nachmittag hin.

Als Surfer muss man sowas mit seinen Boards nach einem guten Tag in der Brandung ständig machen...
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Re: Gerissener Batteriekasten Hymer ML-T

#23 

Beitrag von Karl-Ernst »

Ist was dran. Hymer hat dann aber noch einen Winkel unten am Kasten angesetzt und 2 Gewindestangen nach oben um mehr Gewicht abzunehmen.
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Re: Gerissener Batteriekasten Hymer ML-T

#24 

Beitrag von Seicodad »

Vorsorglich sollte man vorher oder auch nach der Reparatur die beiden schweren Bleiakkus vielleicht gegen einen leichten LiFePo4 tauschen.
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unbka
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Re: Gerissener Batteriekasten Hymer ML-T

#25 

Beitrag von unbka »

 Themenstarter

Nochmal Hallo

und Danke für die vielen Beiträge, ich habe nicht mit so einem großen Echo gerechnet.

Um das Thema besser einordnen zu können möchte ich noch ein paar Informationen ergänzen bzw. Bemerkungen anbringen:

Nachdem das Fahrzeug nur von mir und meiner Frau gefahren wird kann ich ein Aufsetzen zu 100% ausschliessen. Anderfalls hätte ich das kleinlaut reparieren lassen und möglichst keinem davon erzählt.

Die Bestückung des Batteriekastens erfolgte werksseitig, es ist noch Platz für eine vierte Batterie. Eine max. zulässige Zuladung ist mir nicht bekannt.

Der Schaden ist letztes Jahr auf einer 22.000 km und vier Monate langen Reise durch Kanada und Alaska entstanden. Die Straßenverhältnisse waren zugegebener Maßen oft schlecht, auch mit Gravelroads. Anderesseits wird das Fahrzeug aber auch mit 4x4, höhergelegt, verstärkte Federn, Zusatzscheinwerfern und AT Bereifung verkauft. Für was soll das Ganze gut sein wenn nicht für solche Einsätze? Alles nur Show? Tatsächlich hätte ich als Schwachstelle den Möbelbau vermutet, aber der hat problemlos gehalten.
Windy-ZX hat geschrieben: 17 Jan 2026 13:57
unbka hat geschrieben: 17 Jan 2026 11:30 Scheinbar gelten aber im Freizeitbereich andere Gesetze?
Servus Klaus,
spätestens bei der nächsten HU sind alle gleich :wink:
Wie schaut denn jetzt das weitere Vorgehen aus ?
Gruß
Michael
Bis zur nächsten HU ist es noch ein Jahr. Wenn ich so weiterfahren würde bin ich mir nicht sicher, ob dann die Batterien überhaupt noch das sind?

Karl-Ernst hat geschrieben: 17 Jan 2026 19:09 So sieht das aus, bekommt aber nur die Werkstatt.
Aber wenn er handwerklich halbwegs geschickt ist könnte er die Reparatur auch selbst durchführen. Wäre bereit das mit Fotos meines Batteriekastens zu unterstützen...
Danke für das Angebot. Ich kenne die Fotos


Nachdem das Auto noch in Kanada steht werde ich versuchen den Schaden vor Ort reparieren zu lassen, damit wir unsere Reise fortsetzen können. Ich bin auch noch in Kontakt mit einer großen Fachzeitschrift und dem ADAC. Für mich habe ich das Thema abgehakt, aber die Schwachstelle muss seitens des Herstellers beseitigt werden. Das ist mein Ziel. In wie Weit man hier noch das KBA ins Spiel bringen soll warte ich mal ab.

Viele Grüße
Klaus
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Re: Gerissener Batteriekasten Hymer ML-T

#26 

Beitrag von mpetrus »

hwhenke hat geschrieben: 18 Jan 2026 09:10 Hallo,
Natürlich passieren solche Schäden von alleine.
Natürlich gab es nie eine Boden Berührung.
Das Thema gleicht der Diskussion um die Wanne vom wassertank.
Es wäre von Interesse, wieviel Fahrzeuge betroffen sind.
Ich fahre mit meinem Fahrzeug (gleiche Ausstattung) auch über Pisten und Feldwege. Ohne gerissene Kasten. Evtl. Entscheidet auch die Fahrweise.
Nur mal so als Meinung.
LG Horst

Es liegt immer am Wasser, wenn die Ente nicht schwimmt.
Wenn man in der "Fahrstellung" nur die erlaubten max. 20l Wasser im Frischwassertank hat, dürfte die Styroporwanne auch halten.
Aber die meisten haben wohl den MLT Frischwassertank "Rand voll", also bis zu 120l drin, da kann die Wanne auf Dauer eben nicht halten.
Zumal der Tank nur auf kleine Stützfüße (kleine Auflagefläche) und lose in der Wanne sitzt.
Grüße Michael
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Re: Gerissener Batteriekasten Hymer ML-T

#27 

Beitrag von MobilLoewe »

OT:
mpetrus hat geschrieben: 20 Jan 2026 17:44 Wenn man in der "Fahrstellung" nur die erlaubten max. 20l Wasser im Frischwassertank hat, dürfte die Styroporwanne auch halten.
Die Empfehlung (!) mit 20 l zu fahren hat m.E. nichts mit der (inzwischen verbesserten) Konstruktion zu tun. Außerdem gibt es ab Werk neuerdings einen Unterfahrschutz für den Frischwassertank.

Hymer (und andere Hersteller) gibt das vor, um Gewicht und Achslasten im gesetzlich vorgesehenen Rahmen zu halten. Mein immer voller Wassertank beim ML-T 580, mit aufgelasteter Hinterachse, hat bis zum Verkauf rund 68.000 Kilometer gehalten.

Es soll ML-T Fahrer geben, die gerade Offroad nicht auf Wasser verzichten wollen. Ist ja auch nachvollziehbar, wenn man tagsüber den Karton zweimal "ausgegraben" hat, will man am Abend nicht auf Duschen verzichten. :lol:
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Re: Gerissener Batteriekasten Hymer ML-T

#28 

Beitrag von mpetrus »

MobilLoewe hat geschrieben: 18 Jan 2026 13:10
Reisemobile eben sind keine echten Industrieprodukte wie zum Beispiel PKWs, viel Handarbeit, viele individuelle Grundrisse, geringe Automatisierung. Viel Handwerk halt. Und ja, Konstrukteure und Handwerker machen keine Fehler. :lol:

Es kommt darauf an, wie man mit Mängeln umgeht. Garantie ist klar definiert, Kulanz ist bei Hymer eher die Ausnahme.

Um auf das Thema zurückzukommen: Ich würde Hymer direkt kontaktieren und nach Kulanz fragen, um die Verkehrssicherheit wieder herzustellen. :cry:

Gruß Bernd, der jederzeit wieder einen ML-T kaufen würde 8)
Bernd, eine Frage:
Hast du schon mal eine Werksbesichtigung gemacht?
Da gibt es sehr wohl Robotik und CNC Technik in der Möbel und Aufbau Fertigung.
Der Zusammenbau, oder Montage, wird heute auch nach "industriellen Standard" gemacht.
Incl. der Montagezeit Vorgaben nach REFA oder MTM, da ist nix mehr mit "Handwerk" in einer Garage oder Halle.
Was dein Argument mit der "vielen Grundrisse" anbelangt. Auch PKW gibt es als Links/Rechtslenker, mit Automatik/Schaltgetriebe, Schiebedach, in verschiedene Ausstattungen und Karosserieformen (Limousine, Coupe, Caravan, SUV) die direkt hintereinander am Band gefertigt werden. Im WoMo Bau gibt es da größere Sequenzen oder gezielte Fertigungswerke für einzelne Modelle in der Markengruppe.
Auch PKW werden in der Montage von Menschen zusammen gebaut und zu 95% jede Schraube manuell (allerdings mit kalibrierten Schrauber und dokumentierende Drehmomente) eingedreht.
Diese Investitionen in Werkzeuge und Montagehilfsmittel spart sich der "Hinterhof Produzent" Hymer und hält hartnäckig die Kunden mit dem "Mythos" Handwerk und Kleinserie für Trottel.
Was die Qualität der zugekauften Teile anbelangt:
Ob Aufbautüren die sich verziehen, am Mückenrollo die Schnüre reisen, Kunststoffscharniere der Garagentüren platzen, Frischwassertankschale reißen, oder der Batteriekasten nicht den Anforderungen entsprechen, liegt in der Verantwortung von Hymer die ihre Mobile eben "günstig" konstruieren und auch "günstig" bei den Zulieferer einkaufen. Eine Nachbesserung der Qualität/Produkte erfolgt natürlich nicht.

PS: Was das KBA anbelangt. Das wurde wegen den Kunststoffscharniere an der Heckgarage von einer Person mit mehrere Beweise der Betroffene informiert. Hymer hat daraufhin die Konstruktion geändert, aber keine Rückrufaktion gestartet. Die Kunden mit Insiderwissen haben die Scharniere bezahlt bekommen, andere haben die entweder bei der "Hymer Apotheke" , oder billiger direkt bei Baur (Hersteller) gekauft.
Grüße Michael
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Re: Gerissener Batteriekasten Hymer ML-T

#29 

Beitrag von MobilLoewe »

mpetrus hat geschrieben: 20 Jan 2026 18:25 Bernd, eine Frage:
Hast du schon mal eine Werksbesichtigung gemacht?
Ja, aber da lebte Erwin noch.

Ansonsten, selbstverständlich hat Hymer die Verantwortung, wenn bei zugekauften Teilen Probleme auftauchen.
Ab 3/26 Hymer ML-T 570 auf Sprinter 907 4-Matic, 10,25″ MBUX, 9-G-Tronic, OM654 mit 190 PS, Assistenten fast volle Hütte.

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Re: Gerissener Batteriekasten Hymer ML-T

#30 

Beitrag von mpetrus »

MobilLoewe hat geschrieben: 20 Jan 2026 18:14 OT:
mpetrus hat geschrieben: 20 Jan 2026 17:44 Wenn man in der "Fahrstellung" nur die erlaubten max. 20l Wasser im Frischwassertank hat, dürfte die Styroporwanne auch halten.
Die Empfehlung (!) mit 20 l zu fahren hat m.E. nichts mit der (inzwischen verbesserten) Konstruktion zu tun.
Was oder wie wurde denn die Wanne in der Konstruktion verbessert?
Mir ist da nichts bekannt.

MobilLoewe hat geschrieben: 20 Jan 2026 18:14 Außerdem gibt es ab Werk neuerdings einen Unterfahrschutz für den Frischwassertank.
Ja, hab ich schon geschrieben, allerdings ist das ein Aufpreispflichtiges Zubehör.
Oder ist der jetzt bei jedem ML-T Serienmäßig?
Zuletzt geändert von mpetrus am 20 Jan 2026 18:33, insgesamt 1-mal geändert.
Grüße Michael
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