Hallenser hat geschrieben: 24 Feb 2026 16:50
Für mein Verständnis war der Luftdruck viel zu hoch - Spritsparer
Würde ich auch sagen. Entsprechend schlimm könnte der Zustand aller anderen Teile der Fahrwerksaufhängung sein.
Wobei ich schon ein bisschen staune, das man in 45.000km einen Straßenreifen, noch dazu einen in einer transporter-typischen Größe, derart zurichten kann. Meine ganz sicher erheblich weicheren ATs sehen nach 20.000 km aus 5m Abstand betrachtet wie neu aus. Beim Nachmessen fehlt ca. 1/3 des Original-Profils.
Hatte das Auto eventuell in sehr jungem Alter mal einen Unfall, der zum Einkauf "gut gebrauchter" Reifen vom Schrottplatz führte? Stimmt der Kilometerstand? Bist du sicher, dass die Spurvermessung mit exakt diesem Fahrzeug und nicht mit dem Sprinter vom Werkstattmeister gemacht wurde?
KudlWackerl hat geschrieben: 28 Feb 2026 08:33
Erfahrener MB-Meister hat achsweise und einzelnen Reifen gewogen und tatsächlich war das Fahrzeug vorne links etwa 150 kg schwerer als rechts. Fahrer, Startbatterie, Bordbatterie. Zusätzlich fahre ich in der Regel bei weiten Reisen Autobahn mit gleichmäßig 100 und rolle flott in die Ausfahrt (Rechtskurve)
Alle Sprinter sind links, mehr oder weniger, schwerer als rechts und ja, im üblichen Verkehr biegt man nach rechts mit einer höheren Geschwindigkeiten ab als nach links.
In diesem Thread geht es aber um die Hinterräder und um einen Verschleiß in der Mitte des Reifens was absolut für einen viel zu hohen Reifendruck spricht.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor v-dulli für den Beitrag (Insgesamt 2):
Hallo zusammen,
nun melde ich mich als Neuling in diesem Forum zu diesem Thema Achse.
Es wird kaum ein Fahrzeug geben, das an allen vier Rädern gleich hoch steht. Das liegt in der Natur der Nutzfahrzeuge. Nutzen heist auch laden, und das Beladungsgewicht wird nie mittig sein. Besonders Wohnmobile haben eine oder zwei Wassertanks, eine Küchenzeile, einpaar schwere Batterien usw. Das heist: die Standhöhe ändert sich mit der Beladung. Aus diesem Grund wird bei den "normalen Achsprüfständen" auch die Standhöhe gemessen und in den Achsmess-PC eingegeben. Dieser Wert wird im Programm berücksichtigt und berechnet irgend eine Abweichung mit ein. Das ganze ist theorethisch, wird umgerechnet und berücksichtigt, wird aber nie mit der tatsächlich vorhandene Spur übereinstimmen.
Die andere Variante ist die dynamische Vermessung unter tatsächlichen Bedingungen. Voll geladen, mit achsweise gleichem Luftdruck, achsweise gleichen Reifen und keinen ausgeschlagenen Gelenken. Das Fahrzeug fährt langsam über eine Spurmessplatte. Die durch das ungleiche Gewicht verursachte Spuränderung verursacht eine Verschiebung der Spurmessplatte. Diese Verschiebung wird gemessen und angezeigt +oder- . An den Spurstangen wird dann exakt auf 0 eingestellt (mehrmals wird darübergefahren und nachjustiert). Wenn beide Räder geradeaus laufen gibt es keine Vor- oder Nachspur mehr und die Messplatte bleibt beim überfahren unbewegt (auf 0).
Ich habe dieses Messverfahren im LKW Bereich kennen gelernt und bin absolut begeistert wieviele Fehler von der einfachen Technik lokalisiert und behoben werden können.
Im übrigen gibt es in diesem Forum einen Werbepartner der genau diese dynamische Spureinstellung anbietet.
Beste Camper Grüße
Wufiz: Crafter Bj2022 L2H2 140PS Fronttriebler Selbstausbau zum Camper