Surfmobil-welche Sprinter.....FORTSETZUNG

Mercedes Sprinter 1 (Typ T1N, Baumuster W901-W905) & VW LT 2 - ab 1995 bis 2006
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raftinthomas
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Surfmobil-welche Sprinter.....FORTSETZUNG

#1 

Beitrag von raftinthomas »

 Themenstarter

moin,

da das thema wohl wegen des datenbankdefekts jetzt gesperrt ist, mach ich mal hier weiter.
zusammenfassung (und erweiterung) meiner verschwundenen beiträge:

der alte transporter mit der kantigen schnauze heisst einfach transporter. umgangssprachlich bremer genannt, weil in bremen in den alten hannomagwerken gebaut (er erstzte den 206, der ja ein umgelabelter hannomag-hentschel war). typbezeichnung war 601, 602 und 603, jr nach zggw.
der wagen kam mitte der 70er auf den markt. auf dem stand ist auch die technik, speziell was das fahrwerk und die geräuschdämmung angeht. es gab zwei randstände mit 2,80 und 3,30 langem laderaum. ausserdem zwei motoren mit 65/68 (x07) und 88 ps (x09). flachdach oder hochdach. zudem verschiedene achsübersetzungen, die für endgeschwindigkeit, verbrauch und lärmpegel nicht unerheblich sind. laut waren sie aber alle. und zwar SEHR.
mitte der achtiger gabs eine modellpflege, die motoren wurden getauscht, dann gabs den x08 mit 70ps und den x10 mit 98 ps. äusserlich unterschieden sich die wagen nahezu nicht, einziger offensichtlicher unterschied waren die hecktüren des hochdachfahrzeugs, die jetzt nicht mehr bis zur regenrinne, sondern bis zum dach gingen. man stösst sich da weniger die birne...
mit den neuen motoren ist eine andere fahrkultur eingezogen. die autos waren deutlichst leiser. natürlich immer noch auf nutzfahrzeugniveau, aber man kann sich ohne anschreinen auf der autobahn unterhalten. auch der verbrauch sank signifikant bei besseren fahrleistungen.
mit der modellpflege ist auch ein dritter radstand eingezogen, der sog maxi: noch mal 50 cm länger, aber nur mit hochdach und als 4tonner zu haben (sehr seltenes auto, das heute manchmal mit anderer ha abgelastet wird).
die technik ist, bei guter pflege (zb vorderachse regelmässig abschmieren) fast unkaputtbar, die autos sind sehr robust. rost ist aber sicher ein grosses problem.
ich war mit meinem 210d sehr zufrieden, imho das beste auto, was ich je hatte. anspruchslos, sparsam und zuverlässig. natürlich darf man den fahrkomfort nicht mit einem cdi vergleichen. aber auch preislich liegen dazwischen ja welten. icvh denke, für vier bis fünftausend euro sollte man einen top-bremer bekommen, der noch jahre hält (schweissarbeiten vorausgesetzt), aber sicher nur einen müll-cdi mit problemen ohne ende. wenn überhaupt.

ach ja, ich bestätige noch mal meinen verbrauch zwischen 8,5 und 14 liter, 10,5 bei autobahn 120. übrigens leigt der verbauch bei fahrzeugen mit und ohne hochdach ziemlich gleich, offensichtlich war das hochdach strömungsgünstiger, so dass es die erhöhte stirnfläche wett gemacht hat.
der 208 lief 129 (127?)km/h top-speed, der 210 140.
wenn sich noch ein guter findet: nimm den 210er.
grüsse vom westzipfel, thomas


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tigger1983
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#2 

Beitrag von tigger1983 »

super dank dir für den ausführlichen bericht. Hat mir sehr weiter geholfen.
Aber kannst du mir evtl. noch was zu dem Rost erzählen. Sind das stellen die Lackierarbeiten erfordern, oder nicht sichtbarestellen?

Und kann man die kiste nicht so versiegeln das da nichts mehr durchrostet?
Also z.b. sollte der rost im unterboden sein, das man da mal ordentlich hammerit lack oder so drauf knallt?

PS: welche maschine hattest du? die mit 2.9liter?
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Kühltaxi
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#3 

Beitrag von Kühltaxi »

Unter Eingeweihten heißt er nicht einfach Transporter, sondern T1. :wink:
Einen T2 gibt es auch, den heutigen Vario.
Ich war dabei:

SprinterTreffen: 2010, 2018
Weihnachtstreffen Lauf: 2007, 2008, 2010, 2012, 2013, 2014
Treffen in Bonn: 2007
Werksbesichtigung Düsseldorf: 2008, 2013
raftinthomas
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#4 

Beitrag von raftinthomas »

 Themenstarter

jopp,

2,9l.
rosten tut der "klassisch": radläufe, schweller, einstiegsstufen, weniger aber auch am rahmen.
achja: servo war KEIN standard!
guck mal bei www.busfreaks.de vorbei.
achja: rein wirtschaftlich lohnt es überhaupt nicht, ein fahrzeug auszubauen. guck lieber nach fertig ausgebauten und ändere gegebenenfalls etwas dran.
es ist unglaublich, wieviel kohle man in den ausbau steckt.
grüsse vom westzipfel, thomas


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tigger1983
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#5 

Beitrag von tigger1983 »

also versteh ich das mit den roststellen richtig? Du schneidest die teile raus, und schweist ein frisches blech drüber? Aber wie machst du das bei sichtbaren stellen? Vom schrottplatz neues teil holen und umlackieren?

Naja und mit dem Umbau, ich weis das ist ne teure angelegenheit, aber wann findet man schonmal die karre so ausgebaut wie man sie braucht in dem richtigen Model?
Ich meine en Rohling mit Standheizung, drehsitzen usw. wäre schon toll... Aber ich glaube da brauchts viel glück...

Achja servo = servolenkung? uih... ists teuer das nachzurüsten? Bzw. ist das unbedingt nötig? Ich meine die karre wird eh kein Stadtflitzer werden...
Dann hat man ein bissel Armtraining für unterwegs ;)

Ich hab auch gehört das es für das Teil kein Umwelt plakette gibt. In wie weit würde mich das einschränken? Also darf ich nicht durch Großstadte fahren bzw. wenn Autobahnen durch sie laufen bzw. vorbeiführen? Also im ruhrgebiet kommt das ja öfter vor. Und wie siehts mit klein städten dörfern aus? Bzw. mitm ausland? Haben nur wir Deutsche sone bescheidene Regelung oder auch andere Länder?
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#6 

Beitrag von SprinterSven1 »

Im Ausland gibt es diese Plakettenregelung gar nicht. In Dörfern oder auf dem Land auch nicht.

Umweltzonen gibt es momentan z.B. in Baden-Württemberg, Berlin usw.

Normalerweise liegen diese Zonen nur in den Innenstädten, Du kannst also ohne weiteres auf der Autobahn daran vorbeifahren.

Was in der Richtung noch kommt, ist aber offen. Ich könnte mir vorstellen, daß z.B. in Berlin auch einige Stadtautobahnen durch die Zone führen.

MFG Sven
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#7 

Beitrag von tigger1983 »

ok das mit den Plaketten klingt für mich noch relativ unproblematisch...

Noch eine frage zur Bereifung, ist es möglich und würde es Geschwindigkeits technisch etwas bringen größere Reifen drauf zu machen?
Mir kommt die standart bereifung so klein vor...
KettnerTh
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#8 

Beitrag von KettnerTh »

Ohne Servolenkung wirst Du beispielsweise keinen U-Turn hinbekommen.

Umweltzonen gibt es auch in Italien, schon ärgerlich, wenn man im Urlaub nicht mehr in die gewünschte Stadt fahren kann.

Größere Reifen gibt es, meiner hatte 215 R14, wurden auch für meine Auflastung gefordert.

Mit dem Auto von der Stange ist das so eine Sache. Meinen Ausbau kann man nicht kaufen.

Es stellt sich die Frage wie viel Geld du investieren willst. Ein ordentlicher Ausbau mit Heizung, Kühlschrankt, Schlafsitzbank und ggf. Hochdach ist kaum unter 10 000 EUR zu realisieren, auch nicht wenn man viel und günstig bei ebay kauft.

Thema Schlafsitzbank: Willst Du mehr als Fahrer und BeifahrerIn befördern brauchst Du eine crashgetestete Sitzbank. Soll darauf auch noch geschlafen werden, bist Du mindestens mit 2500 EUR dabei.

Fazit: Ein "schneller" Ausbau in einem preiswerten - weil alten - Auto für einen oder zwei Jahresurlaube lohnt sich nicht und lässt sich nicht realisieren.

Grüße aus Berlin
Thomas
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#9 

Beitrag von tigger1983 »

also ich wollte es mit dem ausbau nicht übertreiben...
Will mich mehr oder weniger um den rost kümmern. Also in stand halten vorne 3 sitze wenn möglich (ka obs von der Länge passt) hinter dem Fahrer eine Sitzbank mit 2oder 3 sitzen mit anschnallern. Und dahinter ein bett.
Kühlschrank usw. brauch ich erstmal nicht, evtl. später...

Hat das was gebracht mit der bereifung? also geschwindigkeitstechnisch?
Hab mal gehört das man mit größeren Reifen schneller is... Ka vielleicht isses auch quastch...
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#10 

Beitrag von SprinterSven1 »

Größere Räder wirken wie eine längere Übersetzung: -> geringere Drehzahl bei gleicher Geschwindigkeit -> weniger Lärm & Verbrauch.

Ob das Auto damit in der Endgeschwindigkeit schneller wird? Nur wenn der Motor genug Leistung hat.
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#11 

Beitrag von tigger1983 »

achso ne es geht nicht um die endgeschwindigkeit, ich wollte nur besser (rühiger) die 120 halten können. Aber wenn das eine Höhere Geschwindigkeit bei niedrigerer Drehzahl ermöglicht, geht der Tacho doch dann bestimmt nicht mehr richtig oder? Muss da dann was nachjustioert werden damit der TÜV nit meckert?
Gast

#12 

Beitrag von Gast »

Tachoangleichung wird immer bei sowas notwendig. Er darf mehr anzeigen, aber nie zuwenig. Ich glaube mich an 3% Abweichung zu erinnern.

Meine 20" hat er mit der Serienleistung (312er), auch leer, nichtmehr hinausgezogen, da war bei 145 ende. Nach dem Chippen dann problemlos auf 175.....
Drehzahl mit der kurzen Achse bei 125 jetzt 3000U/min....

Übersetzungsänderung immer nur innerhalb eines 8% Fensters zur verbauten Übersetzung. Liegt man ausserhalb der 8% wird ein Abgasgutachten fällig.

Blacky
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