Injektorenprobleme

Mercedes Sprinter 2 (Typ NCV3, Baumuster W906) & VW Crafter 1 - ab 2006 bis 2017 bzw. 2018
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Iceman411Cdi
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Injektorenprobleme

#1 

Beitrag von Iceman411Cdi »

 Themenstarter

Daimler hat bei der neuen CDI- Motorengeneration 4- Zylinder massive Probleme mit den neuen Piezo- Injektoren von Delphi. Diese sind in den Pkw- Versionen mit 170 und 204 PS verbaut, unter anderem in der C- Klasse, in der neuen E-Klasse und im GLK (220 CDI und 250 CDI).


Die betroffenen Fahrzeugen sind praktisch neu und erreichen Laufleistungen von 400 km bis 15.000 km bis zum Injektorendefekt. Diese werden dann einzeln gewechselt, so dass es öfter passiert das die Fahrzeuge mehrfach eingeschleppt werden. Bei den Taxifahrern (E-Klasse) ist es schon vorgekommen, dass die bereits gewechselten Injekt. nochmals ausgefallen sind, da es seitens Daimler/Delphi noch keine Abhilfe gibt. Delphi kann z.Zt. nicht genügend nachliefern, dadurch entstehen Standzeiten von 7- 14 Tagen!

Im Motor- Talk Forum ist in den entspechenden Rubriken die Hölle los. :evil: :evil: :evil: :evil:

Der 200 CDI soll nicht betroffen sein, da er andere, magnetisch gesteuerte Einspritzdüsen haben soll.

Meine Frage: Welche Injektoren sind im neuen OM 651 des NCV 3 verbaut?
Bei Motortalk gibt es unterschiedliche Aussagen.
Falls es die gleichen sein sollten, wäre es eine Voll- Katastrophe :roll: :roll:
EX-411CDI jetzt Iveco Daily 35 S 18
(Sprintsh.Pumpe+Relais,2xInjektoren,
Lichtmaschine, Kupplung, Turbolader, Blattfeder gebrochen, Rückfahrschalter, Bremsleitungen korrodiert, Steuergerät WSP innerhalb 36 Monate), wieder SSH-Pumpe, Motor ölt und Rost.
Rollidriver
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#2 

Beitrag von Rollidriver »

Hallo,

auch der OM 646 und auch der OM 642 haben schon Piezo-Injektoren drin!!!

Aber noch die drite Generation!!!

Für den OM 651 habe ich folgndes gefunden:

http://www.prova.de/archiv/2008/00-arti ... ndex.shtml


Auszug:

Mit dem neuen Dieselmotor geht bei Mercedes-Benz die vierte Generation der bewährten Common-Rail-Direkteinspritzung in Serie. Kennzeichen ist ein um 400 bar gesteigerter maximaler Raildruck, der jetzt 2000 bar beträgt. Dieses erhöhte Druckpotenzial war Voraussetzung, um die Motorleistung auf 150 kW/ 204 PS und das Drehmoment auf 500 Nm steigern zu können und parallel dazu das Rohemissionsverhalten deutlich zu verbessern. Wichtige Bestandteile der CDI-Technik der vierten Generation sind völlig neu entwickelte Piezo-Injektoren. Sie nutzen die Eigenschaft von Piezo-Keramik, ihre Kristallstruktur unter elektrischer Spannung mikrosekundenschnell zu verändern. Dabei treten allerdings nur kleine räumliche Bewegungen auf. Deshalb sind die neuen Injektoren mit einem Piezo-Stack ausgerüstet – im Prinzip in Reihe geschaltete Piezo-Elemente. Im Unterschied zu den bisher üblichen Systemen steuert ihre Bewegung die Düsennadel direkt an und erlaubt auch größere Volumenänderungen mit einer Präzision von nur wenigen Tausendstel Millimetern. Vorteile sind höheres zur Verfügung stehendes Einspritzvolumen sowie besonders feine und schnelle Dosierung der Einspritzmengen. Damit lässt sich die Kraftstoffeinspritzung noch genauer an die jeweilige Last- und Drehzahlsituation anpassen – beispielsweise durch präzise Mehrfacheinspritzungen -, was sich günstig auf Emissionen, Verbrauch und Verbrennungsgeräusch auswirkt. Gleichzeitig läuft der Motor im Vergleich zum Vorgängermotor im Leerlauf nochmals deutlich ruhiger.

Bedingt durch das neue Ansteuerkonzept arbeitet der Injektor komplett leckagefrei. Das bedeutet: Es ist keine Lecköl-Leitung mehr nötig, um wie bislang prinzipbedingt anfallende minimale Kraftstoffmengen im System rückzuführen. Dadurch verbessert sich der Wärmehaushalt des Einspritzsystems, so dass auch bei 2000 bar Raildruck eine Kraftstoffkühlung überflüssig ist. Das spart Energie. Außerdem reduziert sich die Antriebsleistung der Hochdruckpumpe um etwa ein kW bei hoher Last. Der Kraftstoff wird in einen Brennraum mit sorgfältig gestalteter Geometrie eingespritzt, zu der auch die präzise berechneten Mulden in den Kolbenböden gehören. Gegenüber dem Vorgängermotor wurde der Brennraum flacher und im Durchmesser etwas größer. Die Verdichtung wurde von 17,5 : 1 auf 16,2 : 1 reduziert. Dadurch wurde der Verbrennungsprozess so optimiert, dass er nachhaltig die Rohemissionen verringert – vor allem hinsichtlich NOx konnten deutliche Verbesserungen erzielt werden."

und hier git es noch erwas zu den Sprintermotor OM 651:

"Die Common-Rail-Einspritzanlage
düst den Diesel jetzt mit
maximal 1.800 bar über Magnetinjektoren
mit jeweils sieben Einspritzlöchern
ein. Auf die Piezo-Technik der PKW-Motoren
könne man, so Mercedes, angesichts
der neuen Generation der Magnetinjektoren
mit verbesserter Regelbarkeit, sogar
verzichten."

Nachzulesn hier:

http://www.kfz-anzeiger.com/images/stor ... nik_01.pdf
Grüße Rolli

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Alles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen.
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Re: Injektorenprobleme

#3 

Beitrag von Rennsprinter »

Iceman411Cdi hat geschrieben:
Meine Frage: Welche Injektoren sind im neuen OM 651 des NCV 3 verbaut?
Wie Rollidriver schon geschrieben hat - im Sprintermotor sind Magnetinjektoren verbaut, ich habe bis jetzt von keinen Ausfällen im Sprinter gehört !
Sprinter - was sonst ?
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#4 

Beitrag von Fachmann »

Zur Beruhigung, auch der 651 Motor im Sprinter hat die Magnet Injektoren verbaut. Die Piezo sind nur bei PKW im Einsatz.
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