Dieselskandal: Kommt nun Software-up oder nicht?

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Sprinter3134x4
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Re: Dieselskandal: Kommt nun Software-up oder nicht?

Beitrag von Sprinter3134x4 »

Hallo Forumsgemeinde!

Ich hätte da eine Frage:

Hab bei Daimler mal die FIN eingegeben, wegen dem ganzen Dieselgezeter.

Raus gekommen ist, das mein Fahrzeug Teil der freiwilligen Kundendienstmaßnahmen ist.

Kann mir jemand sagen, was dort gemacht würde, wenn ich das machen lassen würde?

Gruß

Roland
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JanN
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Re: Dieselskandal: Kommt nun Software-up oder nicht?

Beitrag von JanN »

Sprinter3134x4 hat geschrieben: 14 Okt 2021 19:40 Kann mir jemand sagen, was dort gemacht würde, wenn ich das machen lassen würde?
Es würde ein Motorsteuerungssoftware-Update eingespielt. Was das genau bewirkt bzw. ändert könnte MB dir sagen - tun die aber nicht :wink: .
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Re: Dieselskandal: Kommt nun Software-up oder nicht?

Beitrag von MaSchu »

derHenry hat geschrieben: 14 Okt 2021 16:36
1. auf Autobahnen gibt es die wenigsten Unfälle und kaum welche wegen "überhöhter Geschwindigkeit"
2. nur Fahrzeuge die langsam fahren machen viele Unfälle, wie LKW's auf den Autobahnen
3. auf Land- und Bundesstraßen mit einem Limit gibt es viele Unfälle

[/quote]

Zu 1. und zu 2. Deine Meinung oder ist das nachprüfbar?

Zu 3. Der Unterschied zwischen Autobahn und Landstraße ist bekannt??????

asap, da kann man nur mit dem Kopf schütteln..... :roll:

Entschuldigung henry... :wink:
Zuletzt geändert von MaSchu am 15 Okt 2021 15:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Dieselskandal: Kommt nun Software-up oder nicht?

Beitrag von Hörb »

MaSchu hat geschrieben: 15 Okt 2021 13:25
derHenry hat geschrieben: 14 Okt 2021 16:36
1. auf Autobahnen gibt es die wenigsten Unfälle und kaum welche wegen "überhöhter Geschwindigkeit"
2. nur Fahrzeuge die langsam fahren machen viele Unfälle, wie LKW's auf den Autobahnen
3. auf Land- und Bundesstraßen mit einem Limit gibt es viele Unfälle
Zu 1. und zu 2. Deine Meinung oder ist das nachprüfbar?

Zu 3. Der Unterschied zwischen Autobahn und Landstraße ist bekannt??????

Henry, da kann man nur mit dem Kopf schütteln..... :roll:
[/quote]

Das hatte nicht derHenry gepostet, sondern asap.
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Viele Grüße

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Re: Dieselskandal: Kommt nun Software-up oder nicht?

Beitrag von Vanagaudi »

MaSchu hat geschrieben: 15 Okt 2021 13:25Zu 1. und zu 2. Deine Meinung oder ist das nachprüfbar?
Da hilft das statistische Bundesamt weiter.
  • Startseite -> Themen -> Gesellschaft und Umwelt -> Verkehrsunfälle
Nach dieser Grafik sind Autobahnen die sichersten Straßenverbindungen für Radfahrer, zumindest in 2020. :mrgreen:

Und ich dachte, wir könnten nun wieder mit der Motorsteuersoftware weiter machen....
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Re: Dieselskandal: Kommt nun Software-up oder nicht?

Beitrag von MaSchu »

Es nutz nichts: ich muss es loswerden!

https://www.adac.de/_mmm/pdf/statistik_ ... 208844.pdf

Schaut man sich die Länge des Straßennetzes an, so ist der Autobahnanteil marginal.

Des Weiteren gibt es auf der Autobahn recht selten:

-Ampeln
-Zebrastreifen
-Rechts vor Links
-scharfe Kurven
-Fußgänger
-Radfahrer
-Unübersichtliche Straßenverhältnisse
u.s.w.

LG von Martin, der Berufsbedingt 45Jahre viel auf Deutschlands Straßen unterwegs war...
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Re: Dieselskandal: Kommt nun Software-up oder nicht?

Beitrag von Sprinter3134x4 »

JanN hat geschrieben: 15 Okt 2021 08:52
Sprinter3134x4 hat geschrieben: 14 Okt 2021 19:40 Kann mir jemand sagen, was dort gemacht würde, wenn ich das machen lassen würde?
Es würde ein Motorsteuerungssoftware-Update eingespielt. Was das genau bewirkt bzw. ändert könnte MB dir sagen - tun die aber nicht :wink: .
Danke dir!

Gruß

Roland
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Re: Dieselskandal: Kommt nun Software-up oder nicht?

Beitrag von JanN »

Edit Moderator Hans !
Beleidigender Inhalt dieses Beitrags wurde gelöscht !


Ich würde alle Beteiligten doch sehr bitten den eigentlichen Beitrag „Software-update“ hier nicht mehr weiter zu verwässern und die konträren politischen Statements auf den dafür vorgesehenen Plattformen abzugeben !

Weitere nicht zum Thema gehörende Einlassungen werden in Folge gelöscht !
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FAHRZEUG-RÜCKRUFE

Beitrag von Rosi »

Immer häufiger müssen Autobauer Fahrzeuge wegen Mängeln in die Werkstätten beordern. Laut einer Studie des Center of Automotive Management waren es allein in den USA im ersten Halbjahr 2,7 Millionen Pkw - mehr als im gesamten Vorjahr. Der prozentuale Anteil von Rückrufen aufgrund von Softwarefehlern hat sich im Vergleich zum Vorjahr von sieben auf 15 Prozent mehr als verdoppelt. Daimler fiel dabei besonders auf. Neben Softwarefehlern führen auch Probleme mit den Batterien in Elektrofahrzeugen immer häufiger zu kostspieligen Rückrufaktionen. (Handelsblatt)
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Re: Dieselskandal: Kommt nun Software-up oder nicht?

Beitrag von Vagabundo »

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Re: Dieselskandal: Kommt nun Software-up oder nicht?

Beitrag von hymeraner »

Dann kommentier ich mal: Leider bleibt weiter unklar, ob Opel nun illegale Abschalteinrichtungen verwendet hat oder nicht. Solange man nicht weiß, welche Beweise dafür vporgelegen habe (oder eben auch nicht) kann man das Verhalten der Staatsanwaltschaft, einen Deal abzuschließen, auch nicht sinnvoll bewerten.
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f54 (19 Okt 2021 11:25) • JanN (19 Okt 2021 12:34) • Tüdelbüdel (19 Okt 2021 13:21)
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Beitrag von Rosi »

hymeraner hat geschrieben: 19 Okt 2021 11:23 ... das Verhalten der Staatsanwaltschaft, einen Deal abzuschließen, ...
... ist erkauftes Recht, resp. korrupte Justitz :arrow: Rechtsbeugung, denn:
Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) geht nach wie vor davon aus, dass Opel solche Software eingesetzt hat. Es hat deswegen im Januar 2020 einen Rückruf für drei Opel-Diesel-Modelle veröffentlicht. Darin ist explizit von "unzulässigen Abschalteinrichtungen" die Rede, die durch ein Software-Update entfernt werden sollen.
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Re:

Beitrag von Vanagaudi »

Rosi hat geschrieben: 19 Okt 2021 11:44
hymeraner hat geschrieben: 19 Okt 2021 11:23 ... das Verhalten der Staatsanwaltschaft, einen Deal abzuschließen, ...
... ist erkauftes Recht, resp. korrupte Justitz :arrow: Rechtsbeugung, denn:
Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) geht nach wie vor davon aus, dass Opel solche Software eingesetzt hat. Es hat deswegen im Januar 2020 einen Rückruf für drei Opel-Diesel-Modelle veröffentlicht. Darin ist explizit von "unzulässigen Abschalteinrichtungen" die Rede, die durch ein Software-Update entfernt werden sollen.
Was hat das mit Rechtsbeugung zu tun? Das KBA ist eine Organisation zur Marktüberwachung. Diese ist der Auffassung, dass es sich um eine "unzulässige Abschalteinrichtung" handelt. Dem kann der Fahrzeughersteller widersprechen und bei weiterhin gegensätzlichen Auffassung ein Gericht zur Klärung aufrufen. Das hat absolut nichts mit Rechtsbeugung zu tun.
hymeraner hat geschrieben: 19 Okt 2021 11:23Solange man nicht weiß, welche Beweise dafür vorgelegen habe (oder eben auch nicht) kann man das Verhalten der Staatsanwaltschaft, einen Deal abzuschließen, auch nicht sinnvoll bewerten.
Der "Deal" wird offiziell Verständigung im Strafverfahren genannt. Der Beschuldigte gibt vor der Gerichtsverhandlung seine Schuld zu und zahlt eine Strafe in der Höhe, die sich voraussichtlich auch aus der Gerichtsverhandlung ergeben würde. Damit wird das Verfahren abgekürzt. Näheres steht im Wiki (Link siehe oben).

Das ist ebenfalls kein erkauftes Recht, der Fahrzeughersteller hat bei der Verständigung im Strafverfahren ein Fehlverhalten zugegeben, muss dafür eine Geldbuße zahlen und muss ebenfalls das Fehlverhalten abstellen. In diesem Fall entspricht der Hersteller dem Verlangen des KBA zur Beseitigung der "unzulässigen Abschalteinrichtungen". Nichts anderes sollte vor Gericht verhandelt werden.
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JanN (19 Okt 2021 12:35) • hymeraner (19 Okt 2021 13:23)
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Beitrag von Rosi »

Aber das Auto wird zur Dreckschleuder.
... seinen Kunden saubere Diesel versprochen, "aber regelrechte Giftgasschleudern verkauft".
... betrogene Bürger schauten in die Röhre.
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eliwan (19 Okt 2021 19:53)
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Re:

Beitrag von Tüdelbüdel »

Rosi hat geschrieben: 19 Okt 2021 11:44
hymeraner hat geschrieben: 19 Okt 2021 11:23 ... das Verhalten der Staatsanwaltschaft, einen Deal abzuschließen, ...
... ist erkauftes Recht, resp. korrupte Justitz :arrow: Rechtsbeugung, denn:
Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) geht nach wie vor davon aus, dass Opel solche Software eingesetzt hat. Es hat deswegen im Januar 2020 einen Rückruf für drei Opel-Diesel-Modelle veröffentlicht. Darin ist explizit von "unzulässigen Abschalteinrichtungen" die Rede, die durch ein Software-Update entfernt werden sollen.
Nein. Zum Glück ist nicht jedes Verhalten gegen eine Rechtsnorm gleich strafbar.
Strafbar ist nur vorsätzliches Handeln, wenn das Gesetz nicht ausdrücklich Fahrlässigkeit unter Strafe stellt.

Du kannst also "ausversehen" das Auto Deines Nachbarn rammen, ohne das eine strafrechtlich relevante Sachbeschädigung vorliegt.
Beschädigst Du das hingegen absichtlich, ist das sehr wohl eine strafbare Sachbeschädigung.

Und dann gibt es auch noch so Sachen wie Verbotsirrtum, etc.

Ganz so einfach ist es also nicht, der Justiz Korruption und Rechtsbeugung zu unterstellen.
Dazu müsste man schon ganz genau wissen wie diese "Abschalteinrichtungen" funktionieren und warum der Hersteller wusste, dass er so etwas nicht einsetzen darf. Da ist die Grauzone doch recht groß...
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hymeraner (19 Okt 2021 13:23) • f54 (19 Okt 2021 14:49)
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