Wozu Querstabilisator beim 4x4 ?

Mercedes Sprinter 2 (Typ NCV3, Baumuster W906) & VW Crafter 1 - ab 2006 bis 2017 bzw. 2018
Winni2506
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Wozu Querstabilisator beim 4x4 ?

Beitrag von Winni2506 » 28 Jul 2019 13:57

Hallo,
ich habe seit fast 2 Jahren einen 316 CDI 4x4 Hochdachkasten 3,5t, welcher als Wohnmobil ausgebaut ist. Bei diesem Fahrzeug sind (sogar verstärkte) Querstabilisatoren verbaut, obwohl dies bei geländegängigen Fahrzeugen unüblich ist, zumal die Federwege hier nur wenige Zentimeter betragen. Ich wollte keinen Sportwagen mit optimaler Kurvenlage und auch kein Nutzfahrzeug für Straßen und höhere Lasten sondern ein möglichst geländegängiges Wohnmobil haben!

Schon beim Fahren über kleinste Unebenheiten verliert eines der angetriebenen Hinterräder den Bodenkontakt und bis die Antischlupfregelung (ASR) eingreift vergehen 1 bis 2 Sekunden - sehr nervig. Solange schaufelt das durchdrehende Rad den Untergrund in die Radkästen und hinterlässt Flurschäden. Ebenso beim zügigen Fahren durch enge Serpentinen hebt oft eines der Hinterräder ab und dreht kurz durch. Beim Fahren durch sehr unebenes Gelände oder große Schlaglöcher kippt der Wagen wegen mangelndem Federweg regelrecht in die Löcher hinein, was zu unangenehmen und ungewöhnlichen Wankbewegungen des Kastens führt.

Ich habe daher kürzlich kurzentschlossen beide Querstabilisatoren ausgebaut. Die Fahreigenschaften haben sich eher verbessert als verschlechtert und die befürchtete Zunahme der Seitenneigung in Kurven ist sehr gering und eher angenehm. Die Federung ist viel zu hart für eine stärkere Seitenneigung. Weitere Tests über unebenes Gelände stehen noch aus aber erste Erfahrungen bestätigen mich in der Annahme, das dieses Fahrzeug völlig unnötigerweise Querstabilisatoren besitzt, welche die Geländegängigkeit unnötig einschränken (und außerdem überflüssiges Gewicht am Fahrzeug erzeugen).

Jeder Interessierte kann das sehr leicht selber ausprobieren: man braucht nur jeweils eine der jeweils 2 kurzen Verbindungs- bzw. Koppelstangen des Querstabilisators ausbauen (2 Schrauben). Dann ist der Querstabilisator schon deaktiviert und die Räder sind befreit von dem Zwang der Bewegungsrichtung des gegenüberliegenden Rades!
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Re: Wozu Querstabilisator beim 4x4 ?

Beitrag von Vanagaudi » 28 Jul 2019 14:05

Der 4x4 Sprinter ist entgegen landläufiger Meinung kein Geländefahrzeug, daher ist das Fahrwerk auch für Straßenbetrieb ausgerichtet. Und der Hersteller baut sicherlich keine unnötigen oder überflüssigen Bauelemente in das Fahrzeug.
Für (Folge-) Schäden aller Art übernehme ich keine Haftung. Alle einschlägigen (Sicherheits-) Vorschriften sind zu beachten. Im Zweifelsfalle grundsätzlich einen Fachmann fragen bzw. die Arbeiten von einer Fachfirma ausführen lassen.

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Re: Wozu Querstabilisator beim 4x4 ?

Beitrag von Winni2506 » 28 Jul 2019 21:43

"Für Straßenbetrieb ausgerichtet"? Trotz Allradantrieb, Reduziergetriebe, besserer Bodenfreiheit und Sonderbereifung? Die Werbung sagt da was anderes. Vielleicht haben sie einfach vergessen, bei der Allrad-Version die Stabis wegzunehmen ... Oder einfach nicht begriffen, das die da stören oder vielleicht meint der Hersteller, das die Kunden auf so was stehen. Ich habe jedenfalls dieses Fahrzeug gekauft um auch mal abseits von ebenen Straßen fahren zu können. Und das der Hersteller keine unnötigen Teile einbaut mag ja stimmen für die Wünsche der Mehrheit der Kunden. Für mich und sicher einige andere gab es aber bisher bei allen benutzen Fahrzeugen unnötige verbaute Teile und so ist das auch hier. Man denke nur an die vielen unsinnigen elektronischen Helferlein, für die man oft vergeblich den Abschaltknopf sucht.

Ich bin mir aber sicher, das die meisten Sprinter 4x4 - Besitzer nicht glücklich damit sind, wenn dieses Fahrzeug wirklich für den reinen Straßenbetrieb ausgerichtet wäre.
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Re: Wozu Querstabilisator beim 4x4 ?

Beitrag von alex76 » 29 Jul 2019 05:15

Hallo!

Habe ich auch schon ein paar mal über das kurzeitige und schnelle " Durchdrehen" der Räder geärgert. Nach meinem Urlaub werde ich auch mal zu Testzwrcken die Stabis ausbauen.

Danke für den Tipp
Alex

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Re: Wozu Querstabilisator beim 4x4 ?

Beitrag von hymeraner » 29 Jul 2019 06:43

Bedenken sollte man halt, dass man mit solchen Maßnahmen möglicherweise die Zulassung verliert...
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Re: Wozu Querstabilisator beim 4x4 ?

Beitrag von Vanagaudi » 29 Jul 2019 09:01

hymeraner hat geschrieben:
29 Jul 2019 06:43
Bedenken sollte man halt, dass man mit solchen Maßnahmen möglicherweise die Zulassung verliert...
Möglicherweise... Möglicherweise aber auch nicht. Bei meinen Fahrwerksrecherchen bin ich darauf gestoßen, dass manche 4x4 Fahrzeuge hinten mit dem Stabilisator bestückt sind, manche aber auch nicht. Warum das so ist, habe ich noch nicht herausgefunden.
Winni2506 hat geschrieben:
28 Jul 2019 21:43
Ich habe jedenfalls dieses Fahrzeug gekauft um auch mal abseits von ebenen Straßen fahren zu können.
Könntest du mir deine Fahrgestellnummer schicken? Dann suche ich mal heraus, aus welchen Teilen dein Fahrwerk werksmäßig zusammengestellt wurde. Vielleicht hilft es mir auch, die Regel zum Stabieinbau herauszufinden.
Für (Folge-) Schäden aller Art übernehme ich keine Haftung. Alle einschlägigen (Sicherheits-) Vorschriften sind zu beachten. Im Zweifelsfalle grundsätzlich einen Fachmann fragen bzw. die Arbeiten von einer Fachfirma ausführen lassen.

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Re: Wozu Querstabilisator beim 4x4 ?

Beitrag von Karsten61 » 30 Jul 2019 08:33

Es gibt auch US 4x4 bei denen die Stabis serienmässig ausgehängt werden können um mehr Verschränkung zu bekommen, und das der Sprinter für ein anderes Einsatzprofil vorgesehen ist als der Unimog, darüber sind wir uns schon einig?

Gruss Karsten

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Re: Wozu Querstabilisator beim 4x4 ?

Beitrag von Toolman » 31 Jul 2019 11:31

Ich hab das bei meinen Jeeps immer so gemacht, da gabs von JKS sogar Quick-Disconnects mit einem Splint. Aber das Fahrverhalten ohne Stabi war auf der Straße eher abenteuerlich. Flottes Kurvenfahren war keine gute Idee.
cheers Martin!

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Re: Wozu Querstabilisator beim 4x4 ?

Beitrag von destagge » 31 Jul 2019 12:13

Karsten61 hat geschrieben:
30 Jul 2019 08:33
Es gibt auch US 4x4 bei denen die Stabis serienmässig ausgehängt werden können
möchte ich am Jeep nicht mehr missen 8)
Toolman hat geschrieben:
31 Jul 2019 11:31
da gabs von JKS sogar Quick-Disconnects mit einem Splint. Aber das Fahrverhalten ohne Stabi war auf der Straße eher abenteuerlich. Flottes Kurvenfahren war keine gute Idee.
war auch mein Gedanke mit den Disconnects, da findet sich bestimmt was in der Länge passendes.


Macht dann aber beim Sprinter trotzdem keinen Geländewagen draus, dafür ist die Federung/ Aufhängung halt nicht gedacht.
Bei meinem habe ich hinten keinerlei Unterschied in der Verschränkung messen können mit vs. ohne Stabi, begrenzend ist da die Federung. Vorn bringt es sicher etwas mehr, vorn ist der Stabi auf Straße auch deutlich wichtiger...

Grüße
Michael
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Re: Wozu Querstabilisator beim 4x4 ?

Beitrag von alex76 » 13 Aug 2019 08:03

...habe gearde foglendes gefunden:

https://www.gtv-van.com/de/sprinter-906 ... angen.html

Gruß!
Alex

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Re: Wozu Querstabilisator beim 4x4 ?

Beitrag von Winni2506 » 13 Aug 2019 18:58

Hallo Alex,

vielen Dank für den Link. Der Händler beschreibt genau die Effekte, welche ich hier versucht habe, verständlich zu machen. Ist doch eigentlich alles ganz logisch und ich verstehe nicht, warum die meisten auf diese Vorteile verzichten (bessere Traktion, geringere Wankbewegungen bei langsamen Tempo bzw. bei unebenem Gelände).

Weniger ist eben oft mehr und das stelle ich immer wieder fest.

Gruß Winfried
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Re: Wozu Querstabilisator beim 4x4 ?

Beitrag von Mopedfahrer » 13 Aug 2019 20:00

Winni2506 hat geschrieben:
13 Aug 2019 18:58
Weniger ist eben oft mehr und das stelle ich immer wieder fest.
Hallo Winfried,

weil mich als 4x4-Fahrer dieses Thema auch sehr interessiert, habe ich mir heute Abend mal die Mühe gemacht und versucht, das Ganze zu testen.

Ausgangssituation:
Ich habe meinen Sprinter hinten rechts mit dem Wagenheber aufgehoben und unter das rechte Hinterrad ein Blatt Papier gelegt und wieder komplett abgelassen.

Dann habe ich die Entfernung (Höhe) vom Boden bis zur höchsten Stelle der Rundung am Radhaus gemessen.
Ergebnis: 89,5 Zentimeter

Dann habe ich den Sprinter wieder aufgehoben bis ich das Blatt Papier unter dem Reifen hervorziehen konnte.
Ergebnis: 100 cm

Dann habe ich die Schraube an der Koppelstange rechts hinten entfernt und somit den Stabilisator deaktiviert und den Sprinter wieder angehoben bis ich das Blatt Papier entfernen konnte.
Ergebnis: 100,4 Zentimeter.

Ich weiß jetzt nicht genau, ob dieser Test der Realität entspricht, aber er zeigt, dass der Stabilisator den Sprinter nicht wirklich viel an der Verschränkung hindert.
Zum selben Ergebnis ist ja auch schon Michael (Destagge) gekommen.

Wenn man dazu noch bedenkt, dass die meisten 4x4-Fahrer hier im Forum vermutlich mehr als 95 Prozent der gefahrenen Kilometer auf Asphalt zurücklegen, sind diese vier Millimeter mehr Verschränkung eigentlich bedeutungslos - auch wenn sie vielleicht in bestimmten Situationen helfen könnten.

Der Sprinter wird auch ganz ohne Stabilisatoren kein echtes Geländeauto – er wird aus meiner Sicht immer ein guter Kompromiss bleiben.

Und es gibt Situationen, da würden auch 10 Zentimeter mehr Verschränkung vermutlich nicht weiterhelfen:

Tunesien_2019_0359.jpg

Aber mit dem Sprinter geht wirklich viel mehr als man denkt. Wenn du mal Lust und Zeit hast, lies dir doch mal meinen Bericht über meine Tunesien-Tour dieses Jahr im Januar durch.
Glaub mir, es geht wirklich viel …

viewtopic.php?f=24&t=21598
Viele Grüße Anton

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Re: Wozu Querstabilisator beim 4x4 ?

Beitrag von Vanagaudi » 14 Aug 2019 10:28

Mopedfahrer hat geschrieben:
13 Aug 2019 20:00
Dann habe ich die Schraube an der Koppelstange rechts hinten entfernt und somit den Stabilisator deaktiviert und den Sprinter wieder angehoben
Du hast aber die vordere Stabilisierung aktiv belassen. So stand der Wagen auf dem Wagenheber und dem gegenüberliegendem Vorderrad, mit Unterstützung über die vordere Stabilisierung auf dem anderen Vorderrad. Das größte Problem bei diesem Test ist, dass sich das Fahrzeuggewicht nicht auf drei Räder verteilt, sondern ein überproportional großer Anteil vom Wagenheber übernommen wird.

Man kann den Test etwas anders ablaufen lassen. Dabei sollte man nicht die Karosserie anheben, sondern ein Hinterrad, und dabei die Belastung des anderen Hinterrads messen. Oder alternativ den Test mit dem Blatt Papier. Könnte man recht einfach in einer LKW-Werkstatt ausführen, die Wagenheber besitzen, die unter das Rad greifen. Damit hat man eine einzelne Erhebung getestet. Ich kann mir vorstellen, dass das Ergebnis ein anderes ist.
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Re: Wozu Querstabilisator beim 4x4 ?

Beitrag von Mopedfahrer » 14 Aug 2019 12:03

Hallo Helmut,

mir ist klar, dass das kein realistischer Test war.

Mir ging es vor allem darum, einmal zu testen, wie sehr z.B. die Hinterachse durch den Stabi in der Verschränkung eingeschränkt wird.

Klar, das Anheben direkt am Rad würde eine realistischere Situation darstellen:
ein Rad fährt z.B. über einen Stein und das andere wird durch die geringe Verschränkung angehoben und dreht leer durch ...

Aber dass der Unterschied von "mit Stabi" und "ohne Stabi" nur vier Millimeter beträgt hat mich dann auch etwas überrascht.

Man sieht dann doch, dass nicht nur der Stabi die Verschränkung behindert, sondern einfach das ganze Auto nicht für größere Verrenkungen konstruiert wurde.

Ich werde die Stabis auf jeden Fall drinnen lassen - der Fahrkomfort auf der Straße (vermutlich > 95%) will ich auf jeden Fall nicht missen :D
Viele Grüße Anton

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Re: Wozu Querstabilisator beim 4x4 ?

Beitrag von Vanagaudi » 14 Aug 2019 12:36

Mopedfahrer hat geschrieben:
14 Aug 2019 12:03
Ich werde die Stabis auf jeden Fall drinnen lassen - der Fahrkomfort auf der Straße (vermutlich > 95%) will ich auf jeden Fall nicht missen :D
Das ist nicht nur wegen des Komforts, sondern vor allem der Sicherheit. Beim T3 ist mir mal vorn eine Koppelstange gebrochen, hinten ist bei dem Wagen kein Stabi eingebaut. Auf der Autobahn musste ich so mal eine Vollbremsung hinlegen, dabei fing das Heck ganz nett an zu schaukeln. Und das bei gerader, ebener und trockener Fahrbahn, und von gerade mal 110km/h herunter. Eine Erfahrung, die ich nicht nochmal machen möchte. Ich kann nur dringend davon abraten, den Vorderachsstabi zu deaktivieren. Ich glaube, ich wiederhole mich gerade.
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