Wozu Querstabilisator beim 4x4 ?

Mercedes Sprinter 2 (Typ NCV3, Baumuster W906) & VW Crafter 1 - ab 2006 bis 2017 bzw. 2018
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Uwe B.
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Re: Wozu Querstabilisator beim 4x4 ?

Beitrag von Uwe B. » 14 Aug 2019 14:20

Sorry, wenn aber dein T3 bei einer Vollbremsung vorne tief eintaucht und damit hinten mit dem Heck hoch kommt...weil er durch den kurzen Radstand dann dort schnell "leicht" wird...dann hat das nichts mit dem Stabi zu tun...der die beiden vorderen Achsschenkel zwar definiert steif verbindet...in den beiden Lagerschellen am vorderen Rahmen aber frei drehbar gelagert ist und so nichts gegen das Einfedern der Vorderachse tun kann.
Was dir gefehlt hat sind Stoßdämpfer mit einer "harten" Druckstufe...die verzögern das schnelle Eintauchen des Vorderwagens und damit das leicht werden des Hecks beim Bremsen.
Blöderweise hat der T3 an der Hinterachse keinen Bremskraftregler...sondern vorne am Chassis "nur" einen Bremsdruckbegrenzer für den hinteren Bremskreis...der das Schlimmste zu verhindern versucht...dein Wagen hat geschlingert weil die Hinterachse überbremst hat und dadurch Seitenführung fehlte.
Einen funktionsunfähigen Stabi vorne spürt man eher daran, dass die Lenkbefehle weniger straff umgesetzt werden weil sich der Vorderwagen erst seitlich neigt bevor er in die gewünschte Richtung fährt...und das spürt man auch im Sprinter/LT.
Das Sprinter/LT-typische Wanken kennt der T3 dank des aufwendig konstruierten Fahrwerks und des eher niedrigen Schwerpunktes ja überhaupt nicht :-)

Gruß, Uwe.

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Re: Wozu Querstabilisator beim 4x4 ?

Beitrag von Vanagaudi » 14 Aug 2019 18:43

Uwe B. hat geschrieben:
14 Aug 2019 14:20
.dann hat das nichts mit dem Stabi zu tun...
Nur, dass das Verhalten nach Erneuerung der Stabilisatoren wieder so stabil war, wie man es erwartet.
Für (Folge-) Schäden aller Art übernehme ich keine Haftung. Alle einschlägigen (Sicherheits-) Vorschriften sind zu beachten. Im Zweifelsfalle grundsätzlich einen Fachmann fragen bzw. die Arbeiten von einer Fachfirma ausführen lassen.

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