Ausbauqualität bei Mercedes und VW Campern

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Schliedueker
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Ausbauqualität bei Mercedes und VW Campern

#1 

Beitrag von Schliedueker »

 Themenstarter

Hallo liebe Community,
ich bin neu hier und habe derzeit einen 21er Fiat Ducato Kastenwagen mit Etrusco Ausbau, mit dem ich bisher auch sehr zufrieden bin. Dennoch bin ich Allrad-Fan und möchte nun auf einen 4x4 umsteigen. Preislich kommen da der klassische Karmann Dexter auf Fordbasis, der brandaktuelle Dethleffs Globebus T16 (TI) auf VW Crafter oder der auch recht neue Pössl-Sprinter XT in die engere Auswahl. Für den Hymer Mercedes MLT reicht das Budget nicht, zumindest nicht für die Ausstattung ab BJ 2023.

Bei dem Ford ist der Preis schon verlockend, selbst mit 100mm Höherlegung und Diffsperre bleibt man noch unter 80k. Allerdings bin ich gerade im Ford Transit Forum über Berichte gestolpert, die mehrfach eine phänomenal miserable Qualität bei dem Innenausbau, besonders in dem nicht sichtbaren Bereich dokumentieren. Das könnte dem relativ niedrigen Preis geschuldet sein. Den Dexter und die entsprechende Verwandtschaft habe ich daher erst einmal ausgeschlossen.

Nun meine Frage: VW- und Mercedesbasierte Womos sind schon eine etwas teurere Liga. Ist da etwas bekannt, dass die Ausbauqualität (von wem auch immer) der Kastenwagen oder TI, besonders bei der Dämmung und der Behandlung von Durchbrüchen durch die Karosserie zu wünschen übrig lässt oder kann man hier bei Beträgen um die 100k+ auch davon ausgehen, dass in 6 Jahren nicht alles in den Zwischenräumen vergammelt ist? Ist ein Teilintegrierter vielleicht grundsätzlich schlauer, um solchem Problemen vorzubeugen?

Vielen Dank schonmal für Eure Gedanken dazu.

Gruß Krischan
Seicodad
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Re: Ausbauqualität bei Mercedes und VW Campern

#2 

Beitrag von Seicodad »

Hi, deine Frage ist natürlich abendfüllend mit viel Bier und Chips.

Der Ducato deines Baujahres läuft in der Regel, relativ störungsfrei und zuverlässig. Das bedeutet für dich, Wenn du nicht unbedingt Allrad brauchst, würde ich es dabei belassen um keine Überraschungen zu erhalten, die du bis jetzt noch nicht kanntest. Du solltest von deinem Ducato nämlich relativ verwöhnt sein.

Wenn du unbedingt! Allrad brauchst (Gelände) ist ein TI grundsätzlich immer etwas schlechter als ein Kastenwagen. Da die Kräfte bei einem TI auch immer durch den Aufbau gehen. Verschränkung und Geländefahrten sind nicht gut für den in der Regel verschraubten oder geklebten TI Aufbau. Schon gar nicht für einen, nennen wir es mal günstigen Aufbau.
Ein Kastenwagen ist da noch etwas stabiler und robuster, da die Karosserie grundsätzlich weniger anfällig darauf ist.
Für die richtigen Off-roader da muss der Aufbau aber entkoppelt sein. Aber dann sind wir ja eh in einer ganz anderen Klasse.

Wie du schon festgestellt hast, ist der Preis in der Regel auch an diverse Abstriche gekoppelt. Der Ford hat mit Abstand den schlechtesten Allrad und einen relativ schlechten Ruf, wenn man ihn etwas länger halten möchte. Drum haben die wenigsten die weiter wegfahren (Asien, Afrika und so weiter) einen Ford. Hier fährt meines Erachtens nach immer etwas unkalkulierbare Pannenangst mit. Ich achte immer darauf, welche (Camping) Fahrzeuge ich auf einem Abschleppwagen sehe. Und überdurchschnittlich oft ist es ein Ford.

Der weiter von dir genannte Globebus 4x4 hat den Riesen Nachteil auf dem MAN/Crafter zu bauen. Was auf den ersten Blick modern und toll suggeriert wird, ist für Techniker auf den zweiten Blick ein Graus. VW hat es hier tatsächlich geschafft, den Zahnriemen in Öl zu bauen, was die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit völlig kaputtmacht. André Hersteller, die damit auch alle auf die Nase gefallen sind, hören jetzt wieder auf damit. VW fängt an.
Kopfschüttel.
Darum ist dieses Modell bei Detleffs leider ein absoluter Ladenhüter und wird dir mit massiven Rabatten angeboten. Wenn du das Fahrzeug nicht allzu lange fahren möchtest, bis maximal 80.000 km und vielleicht nur fünf Jahre, dir der Aufbau gefällt (Geschmackssache), dich die Riesenstufe zwischen Führerhaus und Aufbau nicht stört, du einen satten Rabatt bekommst jedenfalls eine Überlegung wert


Ich bin sicher grundsätzlich kein Mercedes Fan, aber ich muss tatsächlich zugeben, dass der Mercedes mit Abstand die beste Wahl wäre. Motorisch, Allradtechnisch, und vor allem das Neun Gang Automatikgetriebe sind hier in einer ganz anderen Welt wie die vorher genannten.
Vor allem, wenn du mit dem Pössl leben kannst eine gute Wahl. Mir zum Beispiel hat der leider im Vergleich zum Grand Canyon überhaupt nicht gefallen. Ich finde ihn fast schon hässlich innen. Ich hatte ihn auch in die engere Wahl geschlossen, aber als ich ihn live gesehen habe, war ich froh.
Aber das sind ja subjektive Eindrücke und über Geschmack lässt sich streiten.
Vom GrundFahrzeug jedenfalls triffst du mit dem Sprinter mit Abstand die beste und zuverlässigste sowie technologisch ausgereifteste Technik. Kostet eben auch.

Die reine AusbauQualität ist ja auch immer etwas an dem Preis gekoppelt. Ich zum Beispiel muss tatsächlich zugeben, dass unser neuer Hymer, nach Knaus, Eura, Dethleffs mit Abstand am besten verarbeitet ist (auch die Kabelverlegung oder Leitungen hinter den Schränken) und bisher keine Mängel aufweist. Das hatten wir bisher bei noch keinem Fahrzeug. Die hatten zwar fast immer nur kleine Mängel, welche dann meistens relativ unbürokratisch und einfach entfernt werden konnten.

Nichtsdestotrotz möcht ich noch einmal betonen, wenn man nicht unbedingt Allrad benötigt, ist man mit einem nicht Allradgetriebenen Fahrzeug deutlich! Deutlich! Besser beraten. Vor allem ist die Auswahl um ein vielfaches höher und die Kosten um ein vielfaches geringer.

Ich will mit meinem Beitrag nichts schlecht oder gut reden, keine anderen Marken schlecht machen, einfach nur meinen Gedankengang aus dem Stehgreif aus technischer Sicht mitteilen.


PS: nur noch ein Gedankengang als möglicher Kompromiss, wenn du dich dennoch verändern möchtest. Mit einem Heckgetriebenen Fahrzeug bist du schon deutlich besser unterwegs als mit einem Frontangetriebenen. Da sind auch schon Welten dazwischen in Sachen Traktion. Da hat Hymer mit dem HYMER Grand Canyon S Xperience ein echt tolles (kompaktes) Fahrzeug. Und auch preislich im Rahmen.

Der wäre es für uns schon fast geworden.

Duck und weg….☺️
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Spueler
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Re: Ausbauqualität bei Mercedes und VW Campern

#3 

Beitrag von Spueler »

Preise haben natürlich immer einen gewissen Effekt auf die Qualität, Außnahmen bestätigen die Regel. :mrgreen:

Auf dem Massenmarkt spielt die Preispsychologie eine große Rolle, Neben dem Fahrzeug spielt dann der Ausbau (Bauqualität und Ausstattung) eine Rolle. Wie so oft gibt es Lockangebote, bei denen dann das eine oder andere weggelassen wird.

Pössl und Co machen mit den Sprintern <100t€ sicher ganz gut Druck auf die vermeintlichen Premiummarken. Dabei dürfte der Sprinter neben dem Iveco Daily beim Allrad schon als Premium gelten. Sowohl der VW/MAN als auch Ford kommen da nicht ran, auch wenn deren Führerhäuser vielleicht auch Vorteile haben. Derzeit wirst man bei <7m die höchsten Qualitäten noch am ehesten mit Stern im Kühlergrill finden.

Was also nach dem Fahrgestell noch an Geld für den Ausbau über bleibt, lässt sich schwer abschätzen. Da kann man eigentlich nur versuchen sich bei anderen Modellen ein Blick hinter die Kulissen zu verschaffen. Kostengünstige Konstruktionen müssen nicht schlecht sein. Viele Dinge wie Heizung, Kühlschrank, Elektroverteilungen, Dachfenster und Co kommen eh nur von jeweils 2-3 Zulieferern. Von deren Qualität hängt also auch so einiges ab.

Bedenken solltest Du, dass nach dem Kauf auch gerne noch weiteres Geld fließen kann. Sei es der Umbau auf eine Kompost-TTT, Batterie, ZLF, Solar und andere Anbauteilen. Auch hier gilt es abzuwägen ob man sowas ab Werk, beim Händler oder bei anderen Fachbetrieben machen lässt. Das kann dann am Ende auch einen Unterschied bei der Qualität machen.
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Re: Ausbauqualität bei Mercedes und VW Campern

#4 

Beitrag von Schliedueker »

 Themenstarter

Seicodad hat geschrieben: 29 Jan 2026 14:18 ...der weiter von dir genannte Globebus 4x4 hat den Riesen Nachteil auf dem MAN/Crafter zu bauen. Was auf den ersten Blick modern und toll suggeriert wird, ist...

...dich die Riesenstufe zwischen Führerhaus und Aufbau nicht stört, du einen satten Rabatt bekommst jedenfalls eine Überlegung wert...
Hallo,
vielen lieben Dank für die ausführlichen Antworten! Ok, Ford bleibt dann raus.

Ein Fragezeichen habe ich noch bei dem Globebus: Der hat einen durchgängigen Boden bis zu den Pedalen und ist nicht unter 110k zu bekommen. Jetzt haben sie genau den 2026 noch mal als Kurzvariante T16 bis 3,5t rausgebracht, weil der T46 aus 2025 angeblich wie geschnitten Brot geht und bei mir derzeit ganz oben auf der Liste steht. Reden wir vom gleichen Fahrzeug? (Dethleffs Globebus Performance 4x4, T46 oder T16)

Das mit dem Zahnriemen ist ne Sache... Betrifft dann also auch die Kastenwagen, was die Auswahl noch weiter einschränkt. Ich werde mich da mal etwas mehr mit beschäftigen, danke für den wertvollen Hinweis!

Der Innenausbau sollte zeitgemäß sein aber nicht luxuriös, der XT reicht mir da völlig vom Stil her. Ein TI bietet halt noch etwas mehr Bewegungsfreiheit. Und ja, ich brauche UNBEDINGT Allrad. Ist so ein Spleen von mir, kann man nichts machen. Mehr als moddrige Feldwege, Schotter und Strand würde da aber nicht abgefordert werden.

Ok, ich lese aus euren Antworten, dass ein Benz auch sein Geld noch Wert ist, wenn er schon ein paar Meilen gelaufen hat. Das hilft mir bei der Entscheidung absolut weiter.

Viele Grüße,
Krischan
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Re: Ausbauqualität bei Mercedes und VW Campern

#5 

Beitrag von MobilLoewe »

Schliedueker hat geschrieben: 29 Jan 2026 17:02 Ein TI bietet halt noch etwas mehr Bewegungsfreiheit. Und ja, ich brauche UNBEDINGT Allrad. Ist so ein Spleen von mir, kann man nichts machen.
Zustimmung, außerdem ist ein TI besser gedämmt. Allrad sehe ich genauso.
Big Toy... :lol:
Schliedueker hat geschrieben: 29 Jan 2026 13:18 Ist ein Teilintegrierter vielleicht grundsätzlich schlauer, um solchem Problemen vorzubeugen?
Davon ist auszugehen.

Gruß Bernd
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Re: Ausbauqualität bei Mercedes und VW Campern

#6 

Beitrag von Seicodad »

Zugegeben haben wir uns tatsächlich letztes Jahr nach erscheinen den längeren Globebus 4x4 angesehen (mit den Längsbetten).
Stufe ist vielleicht auch nicht richtig ausgedrückt, sondern die vorderen Sitze im Fahrerhaus sind so extrem niedrig, dass wenn man sich umdreht und zum Tisch sitzt es sehr unangenehm war. Gefühlt war der Tisch dann auf Brusthöhe 🤭

Wenn du mit den schon genannten Zahnriemenproblem und den allgemeinen kleineren TDI Schwachstellen leben kannst, ist das mit Sicherheit ein interessantes Fahrzeug wenn es dir gefällt

Aber wie geschnitten Brot, was dir wohl der Händler wegen den Preisverhandlungen erzählt hat, geht er sicher nicht😆 Handle auf jeden Fall einen großen Rabatt raus wenn du einen kaufst.
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Re: Ausbauqualität bei Mercedes und VW Campern

#7 

Beitrag von hljube »

Bei dem Zahnriemen der Ölpumpe nicht das Intervall ausreizen, Öl nach Freigabe benutzen und das sollte genau so hin hauen.

Bezüglich Allrad VAG vs MB:
beide arbeiten doch mittlerweile mit ner elwktronisch gesteuerten Lamellenkupplung, so unterschiedlich sind die doch gar nicht mehr?
MB schaltet meine ich die Vorderachse zu, VAG die Hinterachse.

Das MB Fahrwerk bietet halt nen bisschen mehr Luft beim Rampenwinkel durch den höheren vorderen Fahrschemel und die Klötze hinten zwischen Feder und Achse.
MFG
Julian

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Re: Ausbauqualität bei Mercedes und VW Campern

#8 

Beitrag von mks916 »

Bei VW gibt es ja nicht nur den Zahnriemen zum Antrieb der Ölpumpe, was aus meiner Sicht eine absolute Fehlkonstruktion ist.

Auch die Nockenwellen werden über Zahnriemen angetrieben mit einem Wechselintervall von 150 tkm ? oder 5-6 Jahre.
Genaue Zahlen weiß ich nicht.
Der Austausch ist ein erheblicher Kostenfaktor.

Eine Steuerkette zum Antrieb Nockenwellen, wie bei MB, hält in der Regel ein ganzes Motorleben.
Marius-HH
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Re: Ausbauqualität bei Mercedes und VW Campern

#9 

Beitrag von Marius-HH »

Na da frag mal VW, was die von Steuerketten halten… 🤣

Die hatten da vor ein paar Jahren kleinere Problemchen mit 🤪
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Re: Ausbauqualität bei Mercedes und VW Campern

#10 

Beitrag von Verratnix »

Mein PKW 2 l TDI hat 240.000 km Zahnriemintervall. Werde ich bei 210.000 ern lassen.

Der Zahnriemen Ölpumpe hat keinen Wechselintervall, werde ich mit ersetzen lassen. Es gibt dafür auch eine Lösung mit Stirnrädern/ Nachrüstsatz, um 1.000 €.

Schlimmer aber: Der Bulli von Ford incl Ford Motoren. Alle Zahnriemen laufen im Öl.

Kettenprobleme gab's auch bei MB. 30 Jahre her, zu 190ziger Zeiten. Gab div Motoren mit Simplexkette die gerissen war.

Bei VW Ketten die zu weich waren/ sich zu stark längten. Kettenräder auf der Kurbelwelle, zu weich, stark eingelaufen, etc.

Die 1.9 TDI 1Z 90 PS unkaputtbar. Bester je gebauter TDI.
Zuletzt geändert von Verratnix am 30 Jan 2026 09:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ausbauqualität bei Mercedes und VW Campern

#11 

Beitrag von Spueler »

Wird glaube ich Zeit das der neue eSprinter kommt, die Elektromotoren haben den ganzen trödel nicht und laufen wesentlich zuverlässiger trotzdem sie wartungsfrei sind. :mrgreen:

Aber was haben Motoren eigentlich mit dem Thema des Thread "Ausbauqualität" zu tun? Wollen wir darauf zurückkommen?
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Re: Ausbauqualität bei Mercedes und VW Campern

#12 

Beitrag von MobilLoewe »

Die Frage nach der Ausbauqualität bei Mercedes und VW Campern verführt schon über die Qualität der Motoren usw. zu schreiben. Darüber hinaus ist das subjektive Empfinden über Qualität bei jedem ein wenig anders. Wenn der TE mit Etrusco aus der Hymer Group zufrieden war, dann dürfte es nicht so schwierig sein einen anderen Reisemobil Hersteller zu wählen.

Meine Vorgehensweise wäre zwei oder drei Stern Modelle auszuwählen, die vom Grundriss passen. Dann besichtigen, anfassen und einschätzen. :wink:

Gruß Bernd
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Re: Ausbauqualität bei Mercedes und VW Campern

#13 

Beitrag von peterV »

Dieses Jahr kommt auch der neue Mercedes Sprinter auf den Markt… Noch keine Erlkönigfotos durchgesickert? Haha! Wenn du nicht unbedingt danach suchst, warte doch einfach ab. Vielleicht gibt es ja diesmal eine (überschaubare) 6,4-Meter-Variante… das wäre eine echte Revolution im Mercedes-Sortiment…
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Re: Ausbauqualität bei Mercedes und VW Campern

#14 

Beitrag von Schliedueker »

 Themenstarter

Jetzt ist der erste kurze Globebus 4x4 bei mobile drin. Für schlappe 120k. Angepriesen wird er in diversen Videos aber für roundabout 95k. Sowas ähnliches beobachte ich auch bei dem Pössl XT, dass die mal so eben 15-20k teurer geworden sind in wenigen Wochen.

Naja, das nimmt den Druck, mich schnell entscheiden zu müssen weil in der Preisregion bis 120k gibt es schon ne gute Auswahl an anständigen Sprintern. Nächstes Wochenende ist Messe in HH und ich werde mal gucken und anfassen.

Ps: Ich würde gerne um und bei 6m bleiben, die 7m TI hängen mir zu weit über hinten, sieht echt nicht jut aus für meinen Geschmack und sind mir auch insgesamt zu lang.
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MobilLoewe (30 Jan 2026 10:48)
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Re: Ausbauqualität bei Mercedes und VW Campern

#15 

Beitrag von MobilLoewe »

Schliedueker hat geschrieben: 30 Jan 2026 10:47 Ps: Ich würde gerne um und bei 6m bleiben, die 7m TI hängen mir zu weit über hinten, sieht echt nicht jut aus für meinen Geschmack und sind mir auch insgesamt zu lang.
Glaube mir, in der Praxis sind 7m zu 6m selten ein Problem. Den Hängearsch kann man beheben. TI unter 7 m mit akzeptabelen Überhang gibt es auch. Insbesondere die auf Sprinter 4x4 sind da weitgehend unproblematisch (Böschungswinkel), da serienmäßig höher gelegt.

Ansonsten, setze Prioritäten, Dämmung, Grundriss, Raumgefühl, Ausstattung wie Automatik, Frontkratzer oder nicht. :wink: Mache dir eine Prioritätenliste, ganz oben die KO Kriterien, dann bist du schon ein Stück weiter.

Gruß Bernd
Zuletzt geändert von MobilLoewe am 30 Jan 2026 14:01, insgesamt 2-mal geändert.
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