Möchte bei meinem T1N Plaste-Radläufe in die Radhäuser einsetzen, die natürlich leider auch mit Karosserieschrauben befestigt werden müssen. Nun bin ich prinzipiell kein Freund von Karosseriebohrarbeiten, weil dessen Löcher mit der Zeit immer Rostgammel ansetzen. Als Schrauben habe ich Edelstahlblechschrauben erworben, was das rosten aber sicherlich auch nicht verhindern wird.
Weiß jemand aus der Community hier, ob es solche Plaste-Schraubdübel für Karosseriebleche gibt, vielleicht ähnlich den Gibskarton-Plattendübel im Trockenbau???
Im Netz wurde ich zwar fündig, aber das sind alles diese viereckigen Karosseriedübel. Nun bin ich halt immer noch nich in der Lage, viereckige Löcher zu bohren!
Weiß jemand, was für Dübel da geeignet genug erscheinen?
Gruß
Olli
Mercedes Benz T1N (kurz) Produktionsstättenverlass: 20.08.1998, W902, 208D Dieselmotor OM 601, 2300 ccm, 79 turbinenlose PS mit 58 Kilowatt, Luxusversion mit Differentialsperre, Drehzahlmesser und Zentralveriegelung.
A0009901210 - Reparaturlösung für abgebrochene Schweissbolzen in den Radhäusern und Unterboden bei Pkw und jüngeren Transportern.
Daran kann man dann mit Hilfe vom Kunststoffmuttern die Innenkotflügel und Unterbodenverkleidungen befestigen.
Hab´die Dinger mir mal angeguggt! Das sind doch solche schwarze Dingerchen, die mit Maulschlüssel festgehalten werden.
Nur wie soll man die festhalten können, wenn man die Radhausschalen drin hat, kommt man von außen ja gar nimmer heran. Diese Muttern müßten sich halt irgendwie selber im Bohrloch verankern bzw. verkeilen können, damit man dann die Schraube von außen reindrehen kann.
LG Olli
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Dein Argument hat mich überzeugt, auch wenn ich nun die bereits besorgten, nich grad billigen Edelstahl-Blechschrauben übrig habe. Ich habe aber noch verzinkte Blechbohrschrauben von meiner errichteten Blechgarage übrig. Könnte man denn diese dazu verwerten? Diese haben eine kombinierte Edelstahlunterlegscheibe mit Gummidichtring bereits dran!
Auch will ich die Schrauben ja generell nich direkt ins Bleche reinwürgen, sondern suche dazu solche Plaste-Karosseriedübel oder Muttern, die ich dann in die eigens dafür vorgebohrten Löcher reindrücke oder schraube. In diese würde ich dann wiederum die Schrauben reindrehen wollen. Somit würden dann die Edelstahlschrauben auch keinen Direktkontakt zum Karosseriebleche haben, weil sie ja vom Plastedübel oder Plastemutter umfasst werden.
LG Olli
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v-dulli hat geschrieben: 20 Mär 2018 00:09
Das sind Nietmuttern mit Gewindebolzen.
Hallo v-dulli,
Danke dir für den Tipp! Sollten das diese Blindnietmuttern sein, würde mir diese Befestigungssystem sogar gefallen! Mußte mir diese allerdings im Netz erst mal anguggen, um zu wissen, was du damit meinst! https://www.ebay.de/itm/150-tlg-Nietmut ... Swna1ZwhKd
Habe aber nur Bedenken, wenn ich irgendwann mal diese dort eingedrehten Schrauben wieder lösen muß, daß sich dann beim herausdrehen, diese ganze Blindnietmutter "frech-aufm-dem-Blech" dreht und ich dann zur Bohrmaschine greifen muß, um dieser bockigen, vergriesknaddelten Schraubverbindung den Garaus zu machen!
Benötigt man dafür eigentlich eigens eine spezielle Blindnietzange oder reicht da auch solch eine normale Blindnietzange, so, wie wir sie aus dem Baumarkt kennen??? LG Olli
Mercedes Benz T1N (kurz) Produktionsstättenverlass: 20.08.1998, W902, 208D Dieselmotor OM 601, 2300 ccm, 79 turbinenlose PS mit 58 Kilowatt, Luxusversion mit Differentialsperre, Drehzahlmesser und Zentralveriegelung.
Ist Deine Suche noch aktuell? Wir haben solche "Dübel" bei uns in der Firma. Es gibt zwei (runde!) Ausführungen: a) ein einfacher Dübel, der sich leicht aufspreizt, wenn eine Blechschraube eingedreht wird. Hier muß halt relativ eng gebohrt werden, daß sich der Dübel nicht mitdreht. Und b) eine Gummikappe mit Rand, in deren hinterem Ende eine M4-Mutter fest eingebracht ist, die beim Eindrehen einer Schraube den Gummi durch Beiziehen "verdickt" und so festklemmt. Ich würde Dir zu "a" raten, da die Messinggewinde von "b" gerne mal die Schrauben darin gammeln lassen und dann hat man Spaß beim Herausdrehen...
Wieviele benötigst Du? Bei zuviel kann ich Dir zumindest versuchen, eine Teilenummer zu beschaffen. Dauert aber ein paar Tage.
Adios
Michael
99er Sprinter 412D mit Concorde-Wohnmobilaufbau A720G, 2,9l/90KW Schaltgetriebe
Ja, die Suche iss gewissermaßen noch aktuell, auch wenn ich mir jetze auf anraten eines User´s hier im Forum, ein Set Nietmuttern + Zange in China besorgt habe. Aber der Weisheit letzter Schuß, scheint dies wohl auch nich zu sein, da ein festgammeln auch hier nicht ausgeschlossen werden kann: Alu-Nietmutter + Edelstahlschraube = chemische Reaktion bei Streusalzwasser im Winter.
Daher wäre mir eine Plaste-Version von Dübeln schon lieber. Aber in der Tat, viel Platz für große Löcher sind da wahrlich nicht möglich.
Muß direkt noch mal die Breite messen und dir die Anzahl der Dübel durchsagen.
Schön wäre zudem, wenn du mir ein Bild (oder Link) hierüber senden könntest, damit ich mir ne Vorstellung machen kann, wie die auszusehen haben.
Das mitdrehen des Dübels beim reindrehen der Schraube stellt mich gewissermaßen vor Probleme. Wie bereits gesagt, wenn es solche Spiraldübel (ähnlich den Gipskartonplattendübel im Trockenbau wären, das würde sich, glaube, ganz gut machen, da man diese (Spiral)Dübel rechts herum in die gleiche Richtung dreht, wie anschließend die Schraube. Aber so etwas muß wohl noch für den Karosseriebau erfunden werden. Habe mir auch noch nicht die Mühe gemacht, zu nem Karosseriebauer hin zu fahren und ihn zu fragen, wie er das Problem angehen würde.
Mit besten Gruße
Olli
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Online habe ich kein passendes Bild gefunden. Ich versuche, morgen dran zu denken, mal jeweils eines von den Teilen zu knipsen und dann hänge ich das hier an. Das Problem ist bei mir, daß ich halt DARAN DENKEN MUSS!
Ich versuche mein Bestes.
Diese Einziehmuttern sind nicht verkehrt, auch die haben wir in der Firma, allerdings nicht aus China. Solltest Du diese verwenden, rate ich zu verzinkten Schrauben, da ist die chemische Reaktion nicht so heftig.
Adios
Michael
99er Sprinter 412D mit Concorde-Wohnmobilaufbau A720G, 2,9l/90KW Schaltgetriebe
MainzMichel hat geschrieben: 08 Apr 2018 21:08
Online habe ich kein passendes Bild gefunden. Ich versuche, morgen dran zu denken, mal jeweils eines von den Teilen zu knipsen und dann hänge ich das hier an. Das Problem ist bei mir, daß ich halt DARAN DENKEN MUSS!
Ich versuche mein Bestes.
Diese Einziehmuttern sind nicht verkehrt, auch die haben wir in der Firma, allerdings nicht aus China. Solltest Du diese verwenden, rate ich zu verzinkten Schrauben, da ist die chemische Reaktion nicht so heftig.(Wie das? Keine Edelstahlschräubchen??? Und ich dachte eben gerade, dies sei noch halbwegs das beste Verschraubungsmaterial, als alles andere! Aber glaube, etwas weiter vorne nahm bereits einer davon Antwort! Werde die Schrauben sowieso bevor ich sie reindrehe, etwas in wasserfesten, weißen Sanitärfett oder technische Vaseline tunken)
Adios
Michael
Mercedes Benz T1N (kurz) Produktionsstättenverlass: 20.08.1998, W902, 208D Dieselmotor OM 601, 2300 ccm, 79 turbinenlose PS mit 58 Kilowatt, Luxusversion mit Differentialsperre, Drehzahlmesser und Zentralveriegelung.
wenn du Edelstahlschrauben verwendest, ist Fett besser als nichts.
Aber besser ist, du besorgst dir eine Anti - Size - Paste. Zum Beispiel von der Fa Loktite, oder Fa. Weicon, im technischen Großhandel, dann gibt es keine Korrosion, und auch kein "Fressen" der Schrauben, wenn du auch mal VA Muttern verwendest.
Fett alleine verhindert das " Fressen " nicht !!
Gruß aus Travemünde
Edelstahlschrauben (vor allem die Billigen) sind Mist, wenn du Pech hast fressen sich neue Schrauben beim Trocken Zusammenschrauben von selbst fest. Die Festigkeit einer Edelstahlschraube ist auch niedriger als einer guten "normalen".
cheers Martin!
2017 316 4x4
2023 Model Y
1980 Citroen Mehari
2021 Seat Mii electric
Edelstahlschrauben reagieren mit Salzwasser in Alu heftiger als verzinkte. Letztere ordentlich mit Fett geschützt und es sollte nix passieren.
Ich habe dran gedacht. Und sogar am ersten Tag.
Das sind die, die ich bei Dir für richtig halte. Wenn passend gebohrt wird, drehen sie sich auch nicht mit.
Das ist die Gumminummer. Im hier rechten Teil befindet sich die Mutter, zwischen Anschlag und Mutter wird der Gummi beim Anziehen dicker. Meine Meinung: Naja.
Warum verwendest Du nicht so etwas? Die halten richtig gut und Du hast KEINE Probleme mit Korrosion.
99er Sprinter 412D mit Concorde-Wohnmobilaufbau A720G, 2,9l/90KW Schaltgetriebe