Relevanz der Isolierungsdicke im Kastenwagen (9mm / 19mm)

Mercedes Sprinter 1 (Typ T1N, Baumuster W901-W905) & VW LT 2 - ab 1995 bis 2006
Steffen80
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Re: Relevanz der Isolierungsdicke im Kastenwagen (9mm / 19mm)

Beitrag von Steffen80 » 20 Nov 2019 20:00

Ob nun AF mit antibakterieller Beschichtung notwendig ist muss ebenso jeder selbst entscheiden.
XG gibt's ja auch- etwas günstiger als AF.

Insgesamt macht die Dosis das Gift. :mrgreen:
Also...wir verkleben auch gerade m² weiße XG in 19mm in unserem h2l3.

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jo.corzel
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Re: Relevanz der Isolierungsdicke im Kastenwagen (9mm / 19mm)

Beitrag von jo.corzel » 21 Nov 2019 09:00

Hallo Sprinterfreunde,

im Prinzip ist es mir "Wumpe" was ihr in euren Fahrzeugen einbaut. 8)

Die Industrie /Hersteller sind sehr darauf bedacht Informationen zu ihren Produkten die für den Verkauf nicht gerade förderlich sind geheim bzw. schwer auffindbar zu gestalten.

Warum wohl. :?:

Diese Frage muss sich jeder Interessierte selbst beantworten, auch Informationen zu Wohn-/Umweltgiften muss sich jeder Interessierte (mühsam) selber suchen.

Ich wäre damals beim Ausbau meines T4 dankbar für die Info gewesen und wäre auf unbedenkliche Produkte ausgewichen.

Um heraus zu finden ob ein zur Verwendung bestimmtes Produkt tauglich ist bleiben oft nur Schadstoffmessungen von Proben im Labor übrig.

Bei Armaflex ist es etwas einfacher, Flammschutzmittel und Weichmacher sind definitiv drin, was die mit dem menschlichen Organismus machen kann jeder einfach nach lesen, auch Ignoranten, wenn sie das wollen. Klar ist es schmerzhaft, vor allem wenn man (wie ich auch) schon ein paar hundert Euro und viel Arbeit investiert hat um "den Mist" ein zu bauen, hilft aber nix die Tatsachen bleiben, "auch wenn man den Kopf in den Sand steckt". :wink:

Ich denke ich habe alles zu diesem Thema gesagt.

Gruß
Jo
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Re: Relevanz der Isolierungsdicke im Kastenwagen (9mm / 19mm)

Beitrag von destagge » 21 Nov 2019 19:26

Toshy hat geschrieben:
16 Aug 2019 10:18
Annahmen:
-Es kann in einem Kastenwagen -nie- 100 des Bleches mit Dämmung beklebt werden.
-Stahl hat eine Wärmeleitfähigkeit von etwa 50 W / (m * K).
-Armaflex hat eine Wärmeleitfähigkeit von etwa 33 mW / (m * K).

Fallbeispiel:
====================================================================================================
0) ungedämmtes Fahrzeug

Der gesamte Wärmestrom pro Flächeneinheit ist 1,0 * 50 W/(m*K) / 1,5 mm = 33.333 W/(m2*K)

1) 90% des Fahrzeugs mit Armaflex 9mm gedämmt, 10% ohne Dämmung

Der gesamte Wärmestrom pro Flächeneinheit ist
0,1 * 50 W/(m*K) / 1,5 mm = 3.333,3 W/(m2*K)
+ 0,9 * 33 mW/(m*K) / 9 mm = 3,3 W/(m2*K)
= 3.336,6 W/(m2*K)

2) 90% des Fahrzeugs mit Armaflex 19mm gedämmt, 10% ohne Dämmung

Der gesamte Wärmestrom pro Flächeneinheit ist
0,1 * 50 W/(m*K) / 1,5 mm = 3.333,3 W/(m2*K)
+ 0,9 * 33 mW/(m*K) / 19 mm = 1,6 W/(m2*K)
= 3.334,9 W/(m2*K)
====================================================================================================
Ergebnis:
Durch die Dämmung von 90% des Fahrzeugs mit Armaflex erhält man eine Verringerung des Wärmestroms um einen Faktor 10.
Der Unterschied zwischen 9mm und 19mm Armaflex beträgt nur etwa 0,052%.
Hi,
ich möchte vorab sagen, dass ich das jetzt nicht im Detail und auf Nachkommastellen durchgerechnet habe, sondern nur fix überflogen.

Die Rechnung ist m.E. ein schönes Beispiel für das berüchtigte Milchmädchen.
Vorausgesetzt die aufgezeigte Ergebnisse sind richtig berechnet (wie gesagt hab ichs nur überflogen), dann würde das bedeuten 3,3kW ballern da bei 1K delta T durch 1qm Blechwand. Das ist ja ziemlicher Quark. Zur Veranschaulichung: bei innen 20°C und außen 0°C wären das 66kW (SECHSUNDSECHZIG KILOWATT!!!!!!!!!!!!) pro qm.
Ich hätte Angst, dass mir die Blechwand schmilzt.
Geht man von einer freien Konvektion mit leicht bewegter Luft aus, so ist alpha irgendwo zwischen 20 und 70 W/(m2*K), mehr geht garnicht ins Blech rein und somit kann auch nicht mehr durchs Blech durch. Da ist jetzt das nackige Blech gerechnet, am Blech selbst dürfte aber noch ne Verkleidung vor sein und somit sind wir bei Konvektion mit ruhender Luft -> 3,5 bis zu 35w/(m2*K) und dann sieht die Milchmädchenrechnung schon ganz anders aus...

Somit relativiert sich der Unterschied der gedämmten Flächen.

Soweit die Berechnung (und man möge mich gern drauf hinweisen, wenn ich da einen Denkfehler habe)

Zur Praxis: Nach der Berechnung oben sollte es ja keinen Unterschied machen ob ich überhaupt dämme (3333,3W zu 3,3W) und NATÜRLICH MACHT DAS EINEN UNTERSCHIED!

Grüße
Michael
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Re: Relevanz der Isolierungsdicke im Kastenwagen (9mm / 19mm)

Beitrag von joethesprinter » 22 Nov 2019 03:47

Wenn ich mich recht entsinne ist auch der Dämmwert von ACE etwas schlechter bzw. das Gewicht höher. KO-Kriterium warum das ACE in Deutschland nicht zugelassen ist, ist - korrekt - der mangelnde Flammschutz.
Wie gesagt Automotive ist am ehesten noch das Zeugs aus dem Rail Programm von Armacell.
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Re: Relevanz der Isolierungsdicke im Kastenwagen (9mm / 19mm)

Beitrag von jo.corzel » 22 Nov 2019 09:36

Hier nachgereicht der Quellen-Nachweis für meine Ausführungen.

https://baubiologie-magazin.de/schadsto ... wohnmobil/ (zum selber nachlesen)

Fabrikneue Wohnmobile emittieren oft viele flüchtige Schadstoffe wie beispielsweise VOC, Formaldehyd, Weichmacher, aromatische Kohlenwasserstoffe. Aus diesem Grund hat sich der Baubiologe IBN Volkmar Hintze ein schadstoffarmes Wohnmobil selbst ausgebaut.

Aktuell sind auf dem Markt keine schadstofffreien Wohnmobile oder Caravans erhältlich und die Hersteller sind mit Informationen zu Schadstoffen i.d.R. sehr zurückhaltend, wie verschiedene Anfragen gezeigt haben. Somit kam ein neues Fahrzeug für Volkmar Hintze nicht in Frage, da seine Ehefrau heftig auf Chemikalien reagiert (MCS). Auch gebrauchte Wohnmobile schieden meist aus, weil häufig Duftstoffe oder andere Chemikalien, insbesondere Rückstände von Insektensprays, vorhanden waren. Es blieb also nur der individuelle Ausbau mit speziellen, schadstoffarmen Materialien.

Materialsuche für den Möbelbau
Als Umweltingenieur und seit vielen Jahren als Baubiologe IBN und baubiologischer Messtechniker verfüge ich über Erfahrung mit baubiologischen Materialien. Allerdings gibt es deutliche Unterschiede zwischen einem Hausbau und dem Ausbau eines Wohnmobils. Das beginnt damit, dass es keinen speziellen „Bio-Ausbauhandel“ gibt und dass andere Anforderungen für einen mobilen Ausbau gefragt sind. Also muss man sich selbst auf die Suche nach geeigneten Materialien machen, die teilweise auch bei Ausbau-Händlern verfügbar sind, aber nicht speziell für einen schadstoffarmen Ausbau ausgelobt sind. Weitere Materialien sind dann aber auch in gut sortierten Naturbaustoffläden und im Baumarkt zu finden. Man muss eben nur lange genug suchen.

Alle sichtbaren Möbel(-teile) wurden aus beschichteten Möbelbauplatten aus Pappelsperrholz hergestellt. Nicht sichtbare Möbelteile wurden aus unbehandelten Pappelsperrholzplatten geschreinert. Die Dämmung wurde mit weichmacherfreien PE-Schaumplatten (nicht verklebt) unter der Sperrholz-Innenverkleidung bewerkstelligt. Die Polster wurden aus einem emissionsarmen Kaltschaum angefertigt und mit einem pestizidfreien Baumwollstoff bezogen. Der Boden wurde ebenfalls mit PE-Schaumplatten gedämmt und mit Alu-Riffelblechplatten zum Innenraum hin ausgelegt.

Innendämmung
Der Ausbau von Fahrzeugen rein mit Naturmaterialien gestaltet sich durch die relativ dichte Blechkarosserie schwierig. Ein nach außen diffusionsoffener Aufbau ist nicht möglich, das sichere Anbringen einer Dampfsperre schwierig. Zudem muss der Dämmstoff leicht und flexibel sein. Der Einsatz von weichmacherfreien PE-Schaumplatten, die ohne Zwischenräume direkt an den Blechen befestigt werden, ist eine schadstoffarme und aus baubiologischer Sicht tolerierbare Alternative.

Viel Spaß beim Ausbau
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Re: Relevanz der Isolierungsdicke im Kastenwagen (9mm / 19mm)

Beitrag von jo.corzel » 22 Nov 2019 09:39

Hier Teil 2 Quellen-Nachweis.

https://www.bulliforum.com/viewtopic.php?t=100835 (zum selber nachlesen)


Dämmung - ökologisch vertretbar...
Beitrag von RüdivonWestfalen » 11.04.2018, 14:11

Moin.

Das Thema Art der Dämmung von WoMo Ausbauten ist ja hier schon zur Genüge durchgekaut und verhandelt worden. Da mache ich auch kein neues altes Philosphien-Fass auf, ich habe fast alles hier zu synthetischen Kautschuk Dämmungen wie Armaflex (AF, RG, ACE Unterschiede usw), Polyethylenschäumen wie Trocellen/Xtreme von Reimo und Co gelesen, weiß um Taupunkte und Rostvorsorgeprobleme rings um die Dämmung und habe eine Meinung zur Dampfsperre im Auto.

Nachdem ich mir allerdings gerade aus Verzweiflung über mangelnde Material- Alternativen (Bitumen scheidet aus wegen der Inhaltsstoffe) das Alubutyl Zeug von Reckhorn verklebt habe und mich gefragt habe, was für einen Chemiepansch ich mir da jetzt doch in mein rollendes Schlafgemach für einige Wochen im Jahr klebe, habe ich dann doch angefangen, mir neue Gedanken über die weitere Dämmung zu machen (bin auch Frühjahr/Herbst unterwegs). Proben vom Reimo Xtrem und 32mm Armacell RG habe ich schon hier und ich hatte auch fast schon bestellt. Das Armacell lässt sich super in schwierigen Ecken verkleben (ist viel biegsamer/weicher als der Xtrem Isolator), aber Polyethylenschaum kam mir nach einiger Recherche weniger gesundheitsschädlich vor (Das Armaflex gibt es auch in einer NH Variante für sensible Bereiche (ÖPNV, zB Busse), aber da kostet die Kiste dann mal schnell 450€ und nicht mehr 80€), auch weil es viel weniger nach Plastik/Chemie riecht.
Und der Ausbau des Busses, von dem die Proben übrig sind, liegt bereits Monate zurück. Ich schlafe einfach ungern in Chemieausdünstungen und irgendwie hab ich auch keine Lust, mich auf Werbe- und Materialeigenschaftstexte auf den Homepages der Hersteller zu verlassen, ich habe selbst lange für einen Großkonzern gearbeitet und weiß, wieviele Augen bei solchen Texten zugedrückt werden, um das Produkt besser zu verkaufen.

Das mag mancher anders sehen, aber meine Frage wäre auf Grund dieser Erfahrungen mit den beiden beliebtesten Dämmmaterialien, die ich aber ungern verbauen würde:
Hat irgendjemand schonmal erfolgreich mit z.B. Kork gedämmt oder kennt andere Dämmalternativen aus z.B. dem ökologischen Bausegment, die in Frage kämen?

Vielleicht gibts ja ein Material, dass nicht ganz so dampfundurchlässig wie Polyethylenschaum oder synthetischer Kautschuk ist, etwas weniger saugt als die alte gelbe Faserwolle, die bei mir drin war (Joker, übrigens ringsum ab Serie mit Massen Sprüh-Kraft-Kleber Scheiss verklebt) und eine etwas ökologischere Materialbeschaffenheit hat?

Vielleicht kann man hier ja Möglichkeiten diskutieren. Bin gespannt auf Kokos/Schurwoll/Einschweisstüten Konzepte!

Grüße!

Sehe ich leider auch so.

Gruß
Jo
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Re: Relevanz der Isolierungsdicke im Kastenwagen (9mm / 19mm)

Beitrag von f54 » 22 Nov 2019 11:19

Man kann jetzt auch überall Probleme sehen. :roll:
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Re: Relevanz der Isolierungsdicke im Kastenwagen (9mm / 19mm)

Beitrag von Steffen80 » 22 Nov 2019 11:53

Jedem seine Meinung - es gibt sicher zwischen Aluhutträger und Vogel-Strauß-Taktik sehr viele Abstufungen.
Wer aber insbesondere beim Reisen mit einem Auto über zu vermeidende (Umwelt-)Emissionen kleinteilig argumentiert dem fehlt vielleicht der Weitblick :?:

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Re: Relevanz der Isolierungsdicke im Kastenwagen (9mm / 19mm)

Beitrag von IndependentLiving » 22 Nov 2019 19:57

joethesprinter hat geschrieben:
22 Nov 2019 03:47
Wenn ich mich recht entsinne ist auch der Dämmwert von ACE etwas schlechter bzw. das Gewicht höher. KO-Kriterium warum das ACE in Deutschland nicht zugelassen ist, ist - korrekt - der mangelnde Flammschutz.
Bei der Vielzahl an Armaflex´s kann man als Käufer ziemlich schnell das falsche kaufen. Vor allem weil es in DE erhältlich ist.
jo.corzel hat geschrieben:
22 Nov 2019 09:39
Vielleicht gibts ja ein Material, dass nicht ganz so dampfundurchlässig wie Polyethylenschaum
Ob 19mm Armaflex/PE oder 3mm Arma(evtl. auch in PE?) wird keinen großen Unterschied machen wenn man dann stattdessen noch 40mm Hanfplatte drüberlegt, aber sicherlich vollflächig oder nicht, wie der Therad-Ersteller festgestellt hat. Deshalb denke ich das eine Kombination aus beiden ein sehr guter Kompromiss wäre.

Die 3mm Armaflex beinhalten viel weniger FEF und schützen zuverlässig vor Dampf und lassen sich auch noch besser hinter Hohlräumen verlegen. Somit kann man vollflächiger Isolieren. Die 40mm Hanf sollten dann den Verlust zu 19mm Armaflex kompensieren können und dafür auch einen besseren Schutz im Sommer erzielen können. Evtl. würde die Hanfplatte auch sogar eine Verbesserung zur Luftqualität erzielen können wenn sie Ausdünstungen (Gestank von der Hohlraumversiegelung?) oder ähnliches einfängt und somit wie ein Luftfilter agiert.

Meine Meinung als Laie…
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Re: Relevanz der Isolierungsdicke im Kastenwagen (9mm / 19mm)

Beitrag von jo.corzel » 23 Nov 2019 13:07

Habe ich nicht geschrieben, sondern ein Mensch aus dem VW Bulli-Forum.
Ich habe es nur mit Quellenangabe hier eingestellt.

Hier mal stumpf der ganze Thread, um Fehlinterpretationen und Mißverständnissen vor zu beugen:



Dämmung - ökologisch vertretbar...
Beitrag von RüdivonWestfalen » 11.04.2018, 14:11

Moin.

Das Thema Art der Dämmung von WoMo Ausbauten ist ja hier schon zur Genüge durchgekaut und verhandelt worden. Da mache ich auch kein neues altes Philosphien-Fass auf, ich habe fast alles hier zu synthetischen Kautschuk Dämmungen wie Armaflex (AF, RG, ACE Unterschiede usw), Polyethylenschäumen wie Trocellen/Xtreme von Reimo und Co gelesen, weiß um Taupunkte und Rostvorsorgeprobleme rings um die Dämmung und habe eine Meinung zur Dampfsperre im Auto.

Nachdem ich mir allerdings gerade aus Verzweiflung über mangelnde Material- Alternativen (Bitumen scheidet aus wegen der Inhaltsstoffe) das Alubutyl Zeug von Reckhorn verklebt habe und mich gefragt habe, was für einen Chemiepansch ich mir da jetzt doch in mein rollendes Schlafgemach für einige Wochen im Jahr klebe, habe ich dann doch angefangen, mir neue Gedanken über die weitere Dämmung zu machen (bin auch Frühjahr/Herbst unterwegs). Proben vom Reimo Xtrem und 32mm Armacell RG habe ich schon hier und ich hatte auch fast schon bestellt. Das Armacell lässt sich super in schwierigen Ecken verkleben (ist viel biegsamer/weicher als der Xtrem Isolator), aber Polyethylenschaum kam mir nach einiger Recherche weniger gesundheitsschädlich vor (Das Armaflex gibt es auch in einer NH Variante für sensible Bereiche (ÖPNV, zB Busse), aber da kostet die Kiste dann mal schnell 450€ und nicht mehr 80€), auch weil es viel weniger nach Plastik/Chemie riecht.
Und der Ausbau des Busses, von dem die Proben übrig sind, liegt bereits Monate zurück. Ich schlafe einfach ungern in Chemieausdünstungen und irgendwie hab ich auch keine Lust, mich auf Werbe- und Materialeigenschaftstexte auf den Homepages der Hersteller zu verlassen, ich habe selbst lange für einen Großkonzern gearbeitet und weiß, wieviele Augen bei solchen Texten zugedrückt werden, um das Produkt besser zu verkaufen.

Das mag mancher anders sehen, aber meine Frage wäre auf Grund dieser Erfahrungen mit den beiden beliebtesten Dämmmaterialien, die ich aber ungern verbauen würde:
Hat irgendjemand schonmal erfolgreich mit z.B. Kork gedämmt oder kennt andere Dämmalternativen aus z.B. dem ökologischen Bausegment, die in Frage kämen?

Vielleicht gibts ja ein Material, dass nicht ganz so dampfundurchlässig wie Polyethylenschaum oder synthetischer Kautschuk ist, etwas weniger saugt als die alte gelbe Faserwolle, die bei mir drin war (Joker, übrigens ringsum ab Serie mit Massen Sprüh-Kraft-Kleber Scheiss verklebt) und eine etwas ökologischere Materialbeschaffenheit hat?

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Re: Dämmung - ökologisch vertretbar...
Beitrag von Jumpy » 11.04.2018, 14:28

Ich habe jetzt den dritten Bus mit Luftpolsterfolie gedämmt und bin zufrieden damit.
Sicher könnte man jetzt sagen, dass es für Ausflüge an den Nordpol oder Sibirien bessere
Möglichkeiten gäbe aber da will ich ja gar nicht hin.
Die Luftpolsterfolie ist günstig, entdröhnt, dämmt/isoliert gegen/für Wärme und lässt sich in die kleinsten Hohlräume stopfen.
Wenn man vorher die zu dämmenden Bereiche mit fluid-film einsprüht/pinselt ist der
Korrosionsschutz auch mit abgehakt. Eine spätere Entsorgung des Verpackungsabfalls ist auch problemlos.
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Re: Dämmung - ökologisch vertretbar...
Beitrag von RüdivonWestfalen » 11.04.2018, 16:28

Hi Jumpy, Danke, so langsam ziehe ich es auch ernsthaft in Betracht.

Besonders, da alle Arten von Kleber, die ich in meinem Bus vorgefunden habe, eine Katastrophe beim Entfernen waren. Dosenweise Silikonentferner nachdem sich Waschbenzin, Aceton, Alkohol und Bremsenreiniger alle als völlig Wirkungslos herausstellten. Der alte Sprühkleber ist immer noch überall drin, da ich ihn wohl nur wegschleifen könnte, aber keine Lust habe, den Bus von innen komplett neu zu lackieren, wo alle Fugen noch zu 99 Prozent top sind.

Keine Lust auf weitere Kleberpampe irgendwo.

Und wie hält die Folie bei Dir hinter der Verkleidung zB hinter der Küche? Da ist ja schon recht viel Platz überall...schneidest Du sie passend zu und dann mehrere Schichten oder einfach stopfen?

Gruß
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Dämmung - ökologisch vertretbar...
Beitrag von typfrad » 11.04.2018, 17:25

Also ich hab grad die Zwischenwand von meinem Haus gedämmt. Mit EPS Kugeln. Das ist der aktuelle Standard beim Haus sanieren. Das sind kleine ca. 5mm große Styroporkugeln die mit einer Grafitschicht überzogen sind.
Wenn du also die einzelnen Segmente im Bus zwischen den Säulen abdichtest das keine Löcher mehr sind und dann eine Folie vor die Verkleidung aufs Blech klebst, so wie bei den Türen kannst du anschließend den Hohlraum mit den Kugeln auffüllen. Vorteil wären die aktuell besten Wärmeleiteigenschaften mit einem U-Wert von 0.022 und sie sind Wasserabweisend. Und die Murmeln kommen wirklich ohne Aufwand in jede Ecke. Bei Bedarf kannst du die dann wieder mit einem Staubsauger problemlos entfernen/aussaugen und später wieder verwenden.
Glaube so ein Sack kostet im Baufachhandel um die 30€. Wiegt ca. 2-3kg. Ich denke da würde man Max 2-3 Säcke fürs ganz Auto benötigen. Vorteil, du kannst komplett bis zum Dach auch die Säulen voll machen. Hauptsache du hast nirgendwo das kleinste Loch. Das Zeug rieselt überall hin und eben auch raus.


Such mal nach Rigibead als Beispiel. Es gibt noch mehr Hersteller.


Von Naturprodukten würde ich generell abraten da sie über kurz oder lang Wasser ziehen. Und Staunässe ist bekanntlich der Tod der Falze.
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Re: Dämmung - ökologisch vertretbar...
Beitrag von Hacky » 12.04.2018, 09:08

Mein Posti ist vom Vorbesitzer vor über 20 Jahren mit Kokosfasen gedämmt worden, dämmt immer noch ordentlich und die Falze stört es garnicht...
Lieber mit nem Holzlenkrad in der Brust sterben, als mit Airbag 100 Jahre alt werden!

T3 Posti, AAZ, Bj 92, grüne Unsinnplakette
T3 Pritsche, JX, Bj 90, Rostlaube, grüne Unsinnplakette
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Güldner G40S Bj 67
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Re: Dämmung - ökologisch vertretbar...
Beitrag von HansB » 12.04.2018, 11:08

Noch eine weitere Idee wäre Holzfaserdämmung (bspw. Steicoflex).

Die Frage hierbei ist jedoch: Wie bekommst du das geschlossenporig. Das saugt sich sicher gut mit Wasser voll und fängt dann im Lauf der Zeit an zu gammeln.

Thread finde ich interessant - kann mir jedoch nicht wirklich vorstellen, dass es eine gute und ökologisch sinnvolle Möglichkeit gibt, den Bus zu dämmen UND die Bus-typischen Gegebenheiten (Blechkarosserie und möglichst geschlossenporige Dämmung wegen Rostvermeidung) zu vereinen. In einer diffusionsoffenen Wand (Fachwerkhaus --> Ständerwerk/Lehmbau) sind die Gegebenheiten ja grundsätzlich anders.

Viele Grüße,
HansB.
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Re: Dämmung - ökologisch vertretbar...
Beitrag von Der Purist » 12.04.2018, 14:08

Der Bus (und natürlich andere nachträglich umgebaute Fahrzeuge) ist voller Kältebrücken aber dennoch scheint es meistens recht gut zu klappen. Ich hatte bis vor wenigen Jahren einen 85er Weinsberg, der vor mir durch sechs Hände gegangen ist. Irgendwann musste ich mal hinter der Verkleidung Schiebetür und Heckklappe gucken und mir kam schon die gelbe Dämmung entgegengequollen. Ich habe alles herausgeholt und entsorgt. Aber die Bleche und Falze sahen super aus - keinen Anflug von Rost. Einer der besten Karossen, die ich je original gesehen habe (Spuren von Hohlraumkonservierung waren nicht zu sehen). Nun könnte es sein, dass sich alle sieben Besitzer peinlichst genau an eine Lüftungsdisziplin gehalten haben oder ihn fast nie als Camper genutzt haben aber das würde ich nach 25 Jahren Nutzung mit über 200.000 km ausschließen. Irgendwie kann Dämmung im Fahrzeug also schadlos funktionieren.
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Re: Dämmung - ökologisch vertretbar...
Beitrag von solarvent » 12.04.2018, 15:51

Ich habe 12 Jahre einen KY kastenwagen mit Glaswolle-Dämmung gefahren, ca. 4 Wochen Camping im Jahr. O.k., ich habe ihn dann 2001 an meine Cousine verschenckt, aber bis dahin hatte er null Rost-Probleme. Ich vermute das lag an der systematischen Verkleidung mit einer Folie als Dampfsperre zwischen Dämmschicht und Hartfaserplatte im Innenraum. Die Folie war mit doppelseitigem Klebeband an den Holmen verklebt, so dass auch keine Fasern in den Innenraum kommen sollten. Würde ich heute wieder so machen! Trotz ökologischer Präferenzen. Ansonsten wären sicher Isofloc oder Hanf zu empfehlen, aber ersteres muss in alle Richtungen gedichtet sein, letzteres ist meines Wissens nach nicht unproblematisch bei Feuchtigkeit.

Christian
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Re: Dämmung - ökologisch vertretbar...
Beitrag von Jumpy » 12.04.2018, 16:16

RüdivonWestfalen hat geschrieben:


Und wie hält die Folie bei Dir hinter der Verkleidung zB hinter der Küche? Da ist ja schon recht viel Platz überall...schneidest Du sie passend zu und dann mehrere Schichten oder einfach stopfen?

Gruß
Einfach zuschneiden und in mehreren Schichten "stapeln" , so haben wir es gemacht.
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Re: Dämmung - ökologisch vertretbar...
Beitrag von RüdivonWestfalen » 12.04.2018, 21:25

Das klingt ja schonmal interessant, an Kokosfasern habe ich auch gedacht, die sind zur Belüftung eh bei mir im Futon, daher hatte ich schon daran gedacht.

Ich werde jetzt als Test in der Schiebetür und der Heckklappe Thermo Hanf in 50mm ausprobieren. An diesen beiden Stellen komme ich schnell ran, kann gut Falze und Abläufe beobachten und Erfahrungen sammeln. Den Rest werde ich evtl. wie Jumpy mit Luftpolsterfolier machen, vielleicht Übergangsweise, vielleicht auch dauerhaft, wenn sich Hanf nicht bewährt.

In die Rückwände der Westfalia Camping Ausstattung werde ich ein, zwei ca. 50mm Löcher fräsen und mit Hohlraumstopfen versehen, dass ich immer mal Sichtkontrolle per Foto/Kamera machen kann.

Und ich werde in die Verkleidungen von Tür und Heckklappe einige Belüftungsbohrungen / ein Gitter setzen, damit ein Luftaustausch gewährleistet ist. (Weiß jemand, ob das beim H-Kennzeichen Probleme geben kann, wenn man seine original Inneneinrichtung modifiziert/löchert? :) )
An eine Dampfsperre im sich verwindenden Blechkasten glaube ich einfach nicht, daher keine Folie nach innen. Und wenn die Fenster mal undicht werden, hat man ja sonst auch den Salat.

Vielleicht teste ich auch noch Kokosfasern, allerdings sind die recht teuer und kommen irgendwo aus Ozeanien, da ists dann auch nicht weit her mit ner nachhaltigen Dämmung. Ähnliches gilt für Kork. Sind wohl auch beide leichter entflammbar als der Thermo-Hanf...

Ich werde berichten und auch einige Fotos posten, wenn Zeit und Material da sind.
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Re: Dämmung - ökologisch vertretbar...
Beitrag von JX_JOSCHI » 12.04.2018, 22:18

Sommercamper? Wenn ja dann mach das mit der luftpolsterfolie. Hab ich auch so und reichte bisher aus. Mit dem gesparten Geld kaufst dir nen guten Schlafsack. Ist meiner Meinung nach eh wichtiger denn den kann mit immer brauchen (z.b. kann ne Standheizung ja auch mal streiken).
Falls Nachwuchs mit dabei oder geplant ist: in ne Standheizung investieren, dann ist ne perfekte Dämmung auch nicht notwendig. Und die kleinen lieben es spätestens beim Wechsel der Kacktüte warm angeblasen zu werden.
Und ich würde mir den Heckmeck mit Löcher bohren und kontrollieren sparen. Der Einfluß bei welchen Bedingungen gecampt wird und wie gelüftet wird ist wesentlich stärker. Es gibt bestimmt wichtigere Baustellen am Bus. Einmal gscheit konservieren, dämmen und dann Kopf abschalten, campen, richtig durchlüften und genießen.
Grüße, joschi

PS: Luftpolsterfolie ist z.b. dann ökologisch sinnvoll wenn man sie nutzt und sie anderenfalls Abfall wäre. So war es bei mir.
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KlausM
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Re: Dämmung - ökologisch vertretbar...
Beitrag von KlausM » 14.03.2019, 13:22

Welche Luftpolsterfolie würdet Ihr empfehlen, und wo kann ich diese am besten kaufen?
Grüsse,
Klaus
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Re: Relevanz der Isolierungsdicke im Kastenwagen (9mm / 19mm)

Beitrag von IndependentLiving » 02 Dez 2019 12:24

Ein Nachtrag vom Armaflex-Support zu meinen vorherigen Beiträgen.
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jo.corzel
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Re: Relevanz der Isolierungsdicke im Kastenwagen (9mm / 19mm)

Beitrag von jo.corzel » 02 Dez 2019 19:53

... Bundesamt für Risikobewertung... :lol: :lol: :lol:

Wie der Mensch vom VW-Bulli-Forum schon (sinngemäß) geschrieben hat, wenn du die Chemiepampe ins Labor sendest bekommst du ein klare und eindeutige Antwort, denn das Labor will dir nichts verkaufen, die sagen dir auch das die enthaltenen Weichmacher und Flammschutzmittel alles andere als gesundheitsförderlich sind. :mrgreen:

Habe übrigens noch einen ganzen Karton 9mm/10qm ab zu geben für 20€ (vom geklauten VW T4 übrig), wer sich mit dem Zeug vergiften will bitte schön, kostet nur 10€ Versandkosten (bitte via PN melden). Ich werde es auch im Motorraum nicht mehr verwenden.
Über Risiken und Nebenwirkungen ist ja alles gesagt. 8)

Gruß
Jo
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Re: Relevanz der Isolierungsdicke im Kastenwagen (9mm / 19mm)

Beitrag von IndependentLiving » 03 Dez 2019 10:43

jo.corzel hat geschrieben:
02 Dez 2019 19:53
wer sich mit dem Zeug vergiften will bitte schön, kostet
Jetzt mal ne andere Frage die leicht vom Thema abweicht, aber wie machst du das den mit dem Trinkwasser?
Das belastet Grundwasser mit Glphosat und Pestiziden von der Landwirtschaft, das angeblich durch unsere Kläranlagen gereinigt wird und zum einen täglich genutzt wird, im Gegensatz zu der Isolierung im WoMO. Den wirst du ja auch nicht trauen können, vermute ich mal?
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Re: Relevanz der Isolierungsdicke im Kastenwagen (9mm / 19mm)

Beitrag von Steffen80 » 03 Dez 2019 18:05

IndependentLiving hat geschrieben:
03 Dez 2019 10:43
Jetzt mal ne andere Frage die leicht vom Thema abweicht, aber wie machst du das den mit dem Trinkwasser?
Das belastet Grundwasser mit Glphosat und Pestiziden von der Landwirtschaft, das angeblich durch unsere Kläranlagen gereinigt wird und zum einen täglich genutzt wird, im Gegensatz zu der Isolierung im WoMO. Den wirst du ja auch nicht trauen können, vermute ich mal?
Jetzt sind wir arg weg vom Thema...aber die Belastungen des Trinkwassers durch Medikamentenreste wiegt sicher noch schwerer!

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Re: Relevanz der Isolierungsdicke im Kastenwagen (9mm / 19mm)

Beitrag von Rohbau » 03 Dez 2019 18:32

Moin zusammen,
ich lese schon lange mit und habe auch nicht vor, ein Auto zu isolieren. Dennoch verstehe ich diesen Thread langsam nicht mehr.
Wenn jemand das "Zeugs" nicht in seinem Wagen haben möchte - warum auch immer - ist das doch völlig O.K.
Da muss sich doch niemand drüber aufregen.
Und wenn das "Zeugs" dann günstig angeboten wird mit dem Hinweis, dass man es nicht haben will, dann soll derjenige das kaufen, der das für sich selbst verantworten kann - oder eben auch nicht.
Aber jetzt irgendwas mit Trinkwasser loszutreten bzw. Ansichten und Überzeugungen anderer Person anzuzweifeln ist doch in diesem Fall nun wirklich völlig überflüssig.
In diesem Sinne,
Gruß
ROHBAU
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