Hat schon mal jemand einen LT46 auf Allrad umgebaut (meine nicht den Igelhautumbau) oder kennt so ein Fahrzeug?
Ich habe nur Erfahrungen mit dem Umbau des LT1 auf Allrad und kenne einen Sprinter 312 der umgerüstet wurde, weiß aber nicht ob das Fahrwerk identisch ist.
Folgendes habe ich vor:
Umbau eines LT 46 MR Fahrgestells auf Allrad, Voll-Luftfederung, Verteilergetriebe mit Untersetzung und vorgeschaltetem Splitgetriebe. Reifengröße 35x15 (Amerikanisches Mass)
Umbau von LT46 auf Allrad
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Gelöschter User
Re: Umbau von LT46 auf Allrad
Bin vor der gleichen Aufgabe gestanden....
Nach Prüfungen und Informationen und einiger Fahrzeugumbauerfahrung habe ich einen fast neuen 313CDI nach meinem Wunsch gekauft und einen gebrauchten 312 mit Allrad von Iglhaut. Den Allrad (und noch vieles andere) habe ich ausgebaut und in mein Fahrzeug eingebaut. Habe mehrere Verbesserungen gemacht, z.B. das Verteilergetriebe höher montiert, Gelenkwellenwinkel verbessert, den Reduktionsschalthebel in das Armaturenbrett montiert. Das ist sau arbeit, zumal die Vorderachse des 312 nicht genau zum 313 Motor paßt..
Wollte den 416, der hat viele Nachteile (wie der LT46). Der 4Tonner hat einen Rahmenobergurt 100mm, der 3er (und 2er mit dünnerem Blech) 60mm. Daher hat der 4er mehr Leergewicht und eine höhere Bodenplatte (vor allem mit 4x4! ists dann sau hoch).
Das Schlimmste sind aber die Zwillinge beim 4er. Niemals Allrad mit Zwillingen!!! Es gibt Chance beim 4er Single (hinten nur den äußeren Reifen) zu montieren, das ist nicht wirklich gut, Achslast muß runter und eine Auswahl von Felgen und Reifen gibts nicht! Dazu kommt, daß man beim 4er wenn man nicht ablastet nur 80 fahren dart und einen LKW-Schein (oder den alten deutschen Schein) braucht. In der Schweiz glit das Pickerl nimmer und man muß Straßensteuer usw zahlen.... und und und... Daher 316, wobei der 313 auch genug Leistung hat (notfalls mit Chiptuning für die Sanddünen) und 40kg leichter ist. Den 3er kann man auch für bis ca. 4to zulassen und bei Berücksichtigung des Leergewichtunterschiedes ist der Zuladeunterschied nimmer groß. Ich nehm halt für den Aufbau dann Flugzeugalu und mach einen hohen Hifsrahmen, das muß nicht schwer sein.
Die Sache mit dem Splitgetriebe wäre auch lösbar (nicht billig), das und noch mehr per Mail bei Bedarf, ist vielleicht nicht mehr von Allgemeininteresse.
Abraten würde man bei Allradanwendung vom Sprintshift.
Habe sowohl den Allrad von Iglhaut als auch den von Oberaigner (von MB verkauft) geprüft und kenne die unterschiedliche Konstruktion genau und habe (in dieser Gegend gibts viele Allradler) viele Referenzen. Der Oberaigner-Allrad ist für Wüsten-Wohnmobile oder andere schwerere Anwendungen nicht geeignet. Z. B. sind Geschwindigkeit abgeregelt, keine andere Bereifung zulässig, schlechter Schutz der Achse, dadurch sau teure Schäden möglich usw. Aber gut für Hotelliers in Wintersportorten und so. Habe auch mit Oberaigner sehr schlechte Organisatorische Erfahrung!
Der ehemalige dritte Umbauer in der Schweiz hat für den Sprinter nichts gemacht.
Ein eigener Umbau der Vorderachse ist fast unmöglich, da sehr aufwändig, wegen der Einzelradaufhängung.
Für Allradinteressierte
sigrid.mueller@vol.at
Nach Prüfungen und Informationen und einiger Fahrzeugumbauerfahrung habe ich einen fast neuen 313CDI nach meinem Wunsch gekauft und einen gebrauchten 312 mit Allrad von Iglhaut. Den Allrad (und noch vieles andere) habe ich ausgebaut und in mein Fahrzeug eingebaut. Habe mehrere Verbesserungen gemacht, z.B. das Verteilergetriebe höher montiert, Gelenkwellenwinkel verbessert, den Reduktionsschalthebel in das Armaturenbrett montiert. Das ist sau arbeit, zumal die Vorderachse des 312 nicht genau zum 313 Motor paßt..
Wollte den 416, der hat viele Nachteile (wie der LT46). Der 4Tonner hat einen Rahmenobergurt 100mm, der 3er (und 2er mit dünnerem Blech) 60mm. Daher hat der 4er mehr Leergewicht und eine höhere Bodenplatte (vor allem mit 4x4! ists dann sau hoch).
Das Schlimmste sind aber die Zwillinge beim 4er. Niemals Allrad mit Zwillingen!!! Es gibt Chance beim 4er Single (hinten nur den äußeren Reifen) zu montieren, das ist nicht wirklich gut, Achslast muß runter und eine Auswahl von Felgen und Reifen gibts nicht! Dazu kommt, daß man beim 4er wenn man nicht ablastet nur 80 fahren dart und einen LKW-Schein (oder den alten deutschen Schein) braucht. In der Schweiz glit das Pickerl nimmer und man muß Straßensteuer usw zahlen.... und und und... Daher 316, wobei der 313 auch genug Leistung hat (notfalls mit Chiptuning für die Sanddünen) und 40kg leichter ist. Den 3er kann man auch für bis ca. 4to zulassen und bei Berücksichtigung des Leergewichtunterschiedes ist der Zuladeunterschied nimmer groß. Ich nehm halt für den Aufbau dann Flugzeugalu und mach einen hohen Hifsrahmen, das muß nicht schwer sein.
Die Sache mit dem Splitgetriebe wäre auch lösbar (nicht billig), das und noch mehr per Mail bei Bedarf, ist vielleicht nicht mehr von Allgemeininteresse.
Abraten würde man bei Allradanwendung vom Sprintshift.
Habe sowohl den Allrad von Iglhaut als auch den von Oberaigner (von MB verkauft) geprüft und kenne die unterschiedliche Konstruktion genau und habe (in dieser Gegend gibts viele Allradler) viele Referenzen. Der Oberaigner-Allrad ist für Wüsten-Wohnmobile oder andere schwerere Anwendungen nicht geeignet. Z. B. sind Geschwindigkeit abgeregelt, keine andere Bereifung zulässig, schlechter Schutz der Achse, dadurch sau teure Schäden möglich usw. Aber gut für Hotelliers in Wintersportorten und so. Habe auch mit Oberaigner sehr schlechte Organisatorische Erfahrung!
Der ehemalige dritte Umbauer in der Schweiz hat für den Sprinter nichts gemacht.
Ein eigener Umbau der Vorderachse ist fast unmöglich, da sehr aufwändig, wegen der Einzelradaufhängung.
Für Allradinteressierte
sigrid.mueller@vol.at
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Gelöschter User
Re: Umbau von LT46 auf Allrad
Bin vor der gleichen Aufgabe gestanden....
Nach Prüfungen und Informationen und einiger Fahrzeugumbauerfahrung habe ich einen fast neuen 313CDI nach meinem Wunsch gekauft und einen gebrauchten 312 mit Allrad von Iglhaut. Den Allrad (und noch vieles andere) habe ich ausgebaut und in mein Fahrzeug eingebaut. Habe mehrere Verbesserungen gemacht, z.B. das Verteilergetriebe höher montiert, Gelenkwellenwinkel verbessert, den Reduktionsschalthebel in das Armaturenbrett montiert. Das ist sau arbeit, zumal die Vorderachse des 312 nicht genau zum 313 Motor paßt..
Wollte den 416, der hat viele Nachteile (wie der LT46). Der 4Tonner hat einen Rahmenobergurt 100mm, der 3er (und 2er mit dünnerem Blech) 60mm. Daher hat der 4er mehr Leergewicht und eine höhere Bodenplatte (vor allem mit 4x4! ists dann sau hoch).
Das Schlimmste sind aber die Zwillinge beim 4er. Niemals Allrad mit Zwillingen!!! Es gibt Chance beim 4er Single (hinten nur den äußeren Reifen) zu montieren, das ist nicht wirklich gut, Achslast muß runter und eine Auswahl von Felgen und Reifen gibts nicht! Dazu kommt, daß man beim 4er wenn man nicht ablastet nur 80 fahren dart und einen LKW-Schein (oder den alten deutschen Schein) braucht. In der Schweiz glit das Pickerl nimmer und man muß Straßensteuer usw zahlen.... und und und... Daher 316, wobei der 313 auch genug Leistung hat (notfalls mit Chiptuning für die Sanddünen) und 40kg leichter ist. Den 3er kann man auch für bis ca. 4to zulassen und bei Berücksichtigung des Leergewichtunterschiedes ist der Zuladeunterschied nimmer groß. Ich nehm halt für den Aufbau dann Flugzeugalu und mach einen hohen Hifsrahmen, das muß nicht schwer sein.
Die Sache mit dem Splitgetriebe wäre auch lösbar (nicht billig), das und noch mehr per Mail bei Bedarf, ist vielleicht nicht mehr von Allgemeininteresse.
Abraten würde man bei Allradanwendung vom Sprintshift.
Habe sowohl den Allrad von Iglhaut als auch den von Oberaigner (von MB verkauft) geprüft und kenne die unterschiedliche Konstruktion genau und habe (in dieser Gegend gibts viele Allradler) viele Referenzen. Der Oberaigner-Allrad ist für Wüsten-Wohnmobile oder andere schwerere Anwendungen nicht geeignet. Z. B. sind Geschwindigkeit abgeregelt, keine andere Bereifung zulässig, schlechter Schutz der Achse, dadurch sau teure Schäden möglich usw. Aber gut für Hotelliers in Wintersportorten und so. Habe auch mit Oberaigner sehr schlechte Organisatorische Erfahrung!
Der ehemalige dritte Umbauer in der Schweiz hat für den Sprinter nichts gemacht.
Ein eigener Umbau der Vorderachse ist fast unmöglich, da sehr aufwändig, wegen der Einzelradaufhängung.
Für Allradinteressierte
sigrid.mueller@vol.at
Nach Prüfungen und Informationen und einiger Fahrzeugumbauerfahrung habe ich einen fast neuen 313CDI nach meinem Wunsch gekauft und einen gebrauchten 312 mit Allrad von Iglhaut. Den Allrad (und noch vieles andere) habe ich ausgebaut und in mein Fahrzeug eingebaut. Habe mehrere Verbesserungen gemacht, z.B. das Verteilergetriebe höher montiert, Gelenkwellenwinkel verbessert, den Reduktionsschalthebel in das Armaturenbrett montiert. Das ist sau arbeit, zumal die Vorderachse des 312 nicht genau zum 313 Motor paßt..
Wollte den 416, der hat viele Nachteile (wie der LT46). Der 4Tonner hat einen Rahmenobergurt 100mm, der 3er (und 2er mit dünnerem Blech) 60mm. Daher hat der 4er mehr Leergewicht und eine höhere Bodenplatte (vor allem mit 4x4! ists dann sau hoch).
Das Schlimmste sind aber die Zwillinge beim 4er. Niemals Allrad mit Zwillingen!!! Es gibt Chance beim 4er Single (hinten nur den äußeren Reifen) zu montieren, das ist nicht wirklich gut, Achslast muß runter und eine Auswahl von Felgen und Reifen gibts nicht! Dazu kommt, daß man beim 4er wenn man nicht ablastet nur 80 fahren dart und einen LKW-Schein (oder den alten deutschen Schein) braucht. In der Schweiz glit das Pickerl nimmer und man muß Straßensteuer usw zahlen.... und und und... Daher 316, wobei der 313 auch genug Leistung hat (notfalls mit Chiptuning für die Sanddünen) und 40kg leichter ist. Den 3er kann man auch für bis ca. 4to zulassen und bei Berücksichtigung des Leergewichtunterschiedes ist der Zuladeunterschied nimmer groß. Ich nehm halt für den Aufbau dann Flugzeugalu und mach einen hohen Hifsrahmen, das muß nicht schwer sein.
Die Sache mit dem Splitgetriebe wäre auch lösbar (nicht billig), das und noch mehr per Mail bei Bedarf, ist vielleicht nicht mehr von Allgemeininteresse.
Abraten würde man bei Allradanwendung vom Sprintshift.
Habe sowohl den Allrad von Iglhaut als auch den von Oberaigner (von MB verkauft) geprüft und kenne die unterschiedliche Konstruktion genau und habe (in dieser Gegend gibts viele Allradler) viele Referenzen. Der Oberaigner-Allrad ist für Wüsten-Wohnmobile oder andere schwerere Anwendungen nicht geeignet. Z. B. sind Geschwindigkeit abgeregelt, keine andere Bereifung zulässig, schlechter Schutz der Achse, dadurch sau teure Schäden möglich usw. Aber gut für Hotelliers in Wintersportorten und so. Habe auch mit Oberaigner sehr schlechte Organisatorische Erfahrung!
Der ehemalige dritte Umbauer in der Schweiz hat für den Sprinter nichts gemacht.
Ein eigener Umbau der Vorderachse ist fast unmöglich, da sehr aufwändig, wegen der Einzelradaufhängung.
Für Allradinteressierte
sigrid.mueller@vol.at
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Gelöschter User
Re: Umbau von LT46 auf Allrad
Hallo Wolfgang,
ich habe mich für den LT 46 wegen des stärkeren Rahmens entschieden. Da ich eine Alkovenkabine aufbauen möchte muß die Verdrehung des Rahmens vermieden werden, da sonst Risse entstehen an der Kabine.
Die Achsen werde ich komplett austauschen, hinten kommt dann auch Einzelbereifung. Probleme mit dem Pickerl und dem Führerschein sind für mich absolut unrelevant.Ich werde sogar zusehen das ich das Leergewicht über 4,0 T eingetragen bekomme, da dann die Besteuerung günstiger ist.
Das Federproblem an der Vorderachse löse ich durch eine Voll-Luftfederung, die auch bei den beengten Platzverhältnissen in den vorderen Radkästen problemlos einbaubar ist. Das Splitgetriebe ist recht preisgünstig, kommt von einem isländischen Hersteller.
Übrigens muß ich anmerken, das es sich nicht um einen Umbau in Deutschland sondern in Island handelt, da ich dort große Teile des Jahres über lebe und arbeite.
ich habe mich für den LT 46 wegen des stärkeren Rahmens entschieden. Da ich eine Alkovenkabine aufbauen möchte muß die Verdrehung des Rahmens vermieden werden, da sonst Risse entstehen an der Kabine.
Die Achsen werde ich komplett austauschen, hinten kommt dann auch Einzelbereifung. Probleme mit dem Pickerl und dem Führerschein sind für mich absolut unrelevant.Ich werde sogar zusehen das ich das Leergewicht über 4,0 T eingetragen bekomme, da dann die Besteuerung günstiger ist.
Das Federproblem an der Vorderachse löse ich durch eine Voll-Luftfederung, die auch bei den beengten Platzverhältnissen in den vorderen Radkästen problemlos einbaubar ist. Das Splitgetriebe ist recht preisgünstig, kommt von einem isländischen Hersteller.
Übrigens muß ich anmerken, das es sich nicht um einen Umbau in Deutschland sondern in Island handelt, da ich dort große Teile des Jahres über lebe und arbeite.








