Potentialausgleich zur Karosserie vom Wechselrichter

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farnham
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Re: Potentialausgleich zur Karosserie vom Wechselrichter

#16 

Beitrag von farnham »

frankkk hat geschrieben: 29 Jun 2025 11:22 Technik und Batterien sind deutlich erschwinglicher geworden, also umgebaut auf Strom, mit der Idee zu kochen damit und Wasser zu heizen und alles sowas. Fazit nach einer Reise in Afrika: völlig untauglich. Warum..?
So unterschiedlich sind die Wahrnehmnungen. - wenn ich bloß an die Schmerzen denke, die ich letztes Jahr in Sambia durchlitten habe um ein paar Gaskartuschen zum Brotbacken zu kaufen. Letzlich hab ich meine leeren Ventilkartuschen mit abenteuerlicher Adaptierung aus einer überteuerten 3kg-Flasche mit inkompatiblem Ventil selbst befüllt, bevor es in Botswana dann für umgerecht 5 EUR je 220g-Kartusche (Langnasen-Sonderpreis) wieder Gas zu kaufen gab.

Der 2,2kW-Wechselrichter und die 4kWh-Lithium-Batterie (Eigenbau) tat hingegen unbeirrt ihren Dienst und klimatisierte nachts bei 30°C und gefühlt 100% Luftfeuchte im Dezember fernab des nächsten Landstromanschlusses am Luangwa River die Kabine. Allerdings komplett ohne Schaudt und ähnlichen Zauber in extra-billiger Camping-Qualität.

Bei der nächsten Renovierung wird der Afrika-Camper jedenfalls genauso gasfrei umgebaut, wie der Europa-Sprinter. Den logistischen Albtraum mit dem Gas (50 Adapter an Bord und keiner passt) brauch ich nicht mehr.
906er im Umbau zum Womo, 319 CDI, 7G+
frankkk
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Re: Potentialausgleich zur Karosserie vom Wechselrichter

#17 

Beitrag von frankkk »

Hey,

das ist mit dem Gas in Afrika so, wenn man das Europäisch löst. Am nächsten Europäisch kommt man mit den kleinen, blauen Campingazflaschen in 3 oder 5kg aus, wenn man nicht die 5kg Afrikamodelle haben will, So oder so lässt sich alles überall ohne Adapter billig füllen. Wenns schon Kartuschen sein müssen, dann nur 206, die gibts auch in Afrique, wenn auch überteuert. Die populären Kartuschenkocher gibt es in andern Ländern auch mit einem Anschluss für einen Schlauch.

Egal wie, solange alles funktioniert, prima, wenn nicht mehr, ganz schlecht. Alles Gasmässige lässt sich überall auf der Welt reparieren, tauschen, improvisieren, was auch immer, das ganze Elektronikzeugs eher nicht. Für mich steht die sog. "redundancy"..wie heisst das auf Deutsch, im Vordergrund und da hat sich bei aller Ausrüstung, egal ob Strom, Wasser, Auto was auch sonst, das Einfachste als Bestes herausgestellt.

Effizienztechnisch könnt´ man ja mal rechnen, die Energie aus einer 5kg Gasflasche gegen die xx Energie aus LiPo oder sowas und dann noch den finanziellen Aufwand dagegen gestellt...ich glaub´ da gibt´s einen klaren Sieger. Für mich sowieso, weil ich das ganze "Hochvoltzeug" im Auto nicht für dahingehörend halte.

Automotive werden elektrische Anforderungen mit DC und max 24V gelöst, das ist auch noch Heute so, vor allem bei Nutzfahrzeugen, wo es um max. Zuverlässigkeit geht, E-Mobilität ausgeklammert, denn die kommt für Afrika eh´ nicht wirklich in Frage..obwohl Zunder von der Sonne gibts ja genug..

Viel Spass
Frank
312 D ´98, Auto, 2L2H, +5cm, 245/75 16, i=4,7
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