HVO100 Kompatibilität
Re: HVO100 Kompatibilität
Bin bis jetzt ca. 5000km mit HVO100 gefahren. Motor läuft hörbar ruhiger. Gefühlt spritziger. Springt sofort an. DPF-Regenerationsintervalle sind minimal länger, jetzt ca 1100-1200km. Sehr gut finde ich die ausbleibende Geruchsbelästigung beim Tanken.
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- v-dulli (29 Sep 2025 14:00), JanN (16 Okt 2025 07:59), ChrisiColumbus (22 Dez 2025 12:15)
2015 W906 316 4x4 Kombi L2H1 ZG3 5G mit einmal alles + 245/75R16 (BFG AT), HA: 4,182, Lazer LED
Biete: fast komplette Dachklima für den 906
Suche: DPF-ReGen-Box A9069000503 viewtopic.php?t=17974&start=60#p183713
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Re: HVO100 Kompatibilität
Ich fahr jetzt ziemlich genau 10000km mit HVO100, allerdings im älteren OM646.
Läuft und Läuft und Läuft.
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- v-dulli (29 Sep 2025 18:47), f54 (30 Sep 2025 08:49), JanN (16 Okt 2025 08:00), ChrisiColumbus (22 Dez 2025 12:15)
Gruß Patrick
E320 W211 bj.03 45tkm
Sprinter 315 bj.07, 337tkm L4H2 im AngelCamper aufbau.
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ChrisiColumbus
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Re: HVO100 Kompatibilität
Herstellerabhängig.Sascha82 hat geschrieben: 23 Dez 2025 06:14 Gibt es da eigentlich bedenken bzgl. Dieselheizung (Autoterm bspw) ?
Autoterm gibt HVO100 frei: https://magazin.tigerexped.de/autoterm- ... be-hvo100/
Webasto: modellabhängige Freigabe (XTL/HVO sind paraffine Kraftstoffe - der Begriff wird dort verwendet)
Eberspächer: sollte i.d.R. funktionieren - bei Zweifel telefonische/schriftliche Anfrage
Die Eberspächer D5WS (Mercedes Warmwasserheizung) und die Air Top Evo 5500 von Webasto laufen damit bei mir problemlos.
Re: HVO100 Kompatibilität
Ich hause die nächsten 2 Wochen im Sprinter (Schwiegereltern über die Feiertage da, die schnarchen beide extrem); d.h. Planar wird durchlaufen. Ich werde berichten.
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Re: HVO100 Kompatibilität
HVO ist eher positiv für alle Anwendungen, da es sich ja um einen hochreinen, künstlichen Diesel handelt. Es gibt also keine Aromaverbindungen und Co die verbrannt werden müssen. Daher also auch deutlich weniger Rückstände bei der Verbrennung und viel weniger Geruch aus dem Auspuff. Meine Standheizung riecht damit eher so ein wenig nach Wachs/Teelicht.Sascha82 hat geschrieben: 23 Dez 2025 06:14 Gibt es da eigentlich bedenken bzgl. Dieselheizung (Autoterm bspw) ?
Ja, der Kram ist teurer, aber für die Technik definitv besser.
MLT 4x4 und andere Allradfahrzeuge
Re: HVO100 Kompatibilität
Ich hab extra meine Zusatzstandheizung angeworfen um den alten Diesel in den Leitungen und im Gerät auszuwechseln.
Seit einem Jahr ohne Probleme.
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W906, 313, L4 H2, 2014 (Mopf), 7G plus, mit GFK Blattfedern hinten !
Re: HVO100 Kompatibilität
Inzwischen fahre ich seid etwa 4.000km mit 100% HVO und habe heute Mal die Regenerationshistorie ausgelesen.
In diesem Punkt gibt es keine nennenswerte Besserung gegenüber Diesel.
In diesem Punkt gibt es keine nennenswerte Besserung gegenüber Diesel.
Gruß aus OWL
v-dulli (Helmut)
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NCV3 316CDI, 7G, Hymer GCS 4x2 i=3,923, 255/55 R18, Verbrauch 9,69l
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Re: HVO100 Kompatibilität
Warum sollte es auch? HVO100 hat im Wesentlichen die selben EIgenschaften wie Diesel. Weniger Rußentwicklung ist da nicht zu erwarten.
Hymer ML-T540 auf Sprinter 316 CDI, 7G-Tronic, Euro VI, Bj. 2015
Re: HVO100 Kompatibilität
Laut Hersteller/ Erfinder soll HVO100 rußärmer wenn nicht gar rußfrei verbrennen.hymeraner hat geschrieben: 14 Jun 2026 00:07 Warum sollte es auch? HVO100 hat im Wesentlichen die selben EIgenschaften wie Diesel. Weniger Rußentwicklung ist da nicht zu erwarten.
Gruß aus OWL
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Re: HVO100 Kompatibilität
Das sagt Gockel dazuhymeraner hat geschrieben: 14 Jun 2026 00:07 Warum sollte es auch? HVO100 hat im Wesentlichen die selben EIgenschaften wie Diesel. Weniger Rußentwicklung ist da nicht zu erwarten.
https://www.google.com/m?q=vorteile+hvo ... new&espv=1
inkl. weiterer Links.
Eine Mehrverbrauch kann ich nicht feststellen, Motorlauf ist etwas weicher, ruhiger.
Gruß aus OWL
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Re: HVO100 Kompatibilität
Ruß entsteht bei der Dieselverbrennung nicht in erster Linie aus Verunreinigungen im Kraftstoff, sondern dadurch, dass die Dieseltröpchen auch mit höchsten Einspritzdrücken nicht beliebig klein werden und daher allenfalls bei sehr hohen Verbrennungstemperaturen vollständig verbrennen.
Leider werden so hohe Verbrennungstemperaturen nur in wirkungsgradoptimierten LKW-Motoren erreicht. Der Nachteil: Hoher Stickoxidanteil im Rohabgas (also vor der Abgasnachbehandlung im SCR-Kat). Es wird also ein größerer SCR-Kat und mehr AdBlue gebraucht.
Bei PKW-Motoren (wie sie auch im Sprinter verbaut wurden und werden) ist Wirkungsgrad (leider) nicht das wichtigste Design-Ziel. Kleinere und billigere SCR-Kats und niedriger AdBlue-Verbrauch sind (aus absurden Gründen) wichtiger. Deshalb haben auch Euro-6-Motoren eine Abgasrückführung, deren einziges Ziel die Senkung der Verbrennungstemperatur ist. Dass die Motoren dadurch unnötig viel Diesel verbrauchen, stört anscheinend kaum jemanden ...
Zurück zum Thema: Aufgrund dieser Fakten scheint mir "weniger Ruß bei der Verbrennung" allenfalls bei Verwendung in LKW-Motoren mehr als eine Marketingaussage zu sein.
Leider werden so hohe Verbrennungstemperaturen nur in wirkungsgradoptimierten LKW-Motoren erreicht. Der Nachteil: Hoher Stickoxidanteil im Rohabgas (also vor der Abgasnachbehandlung im SCR-Kat). Es wird also ein größerer SCR-Kat und mehr AdBlue gebraucht.
Bei PKW-Motoren (wie sie auch im Sprinter verbaut wurden und werden) ist Wirkungsgrad (leider) nicht das wichtigste Design-Ziel. Kleinere und billigere SCR-Kats und niedriger AdBlue-Verbrauch sind (aus absurden Gründen) wichtiger. Deshalb haben auch Euro-6-Motoren eine Abgasrückführung, deren einziges Ziel die Senkung der Verbrennungstemperatur ist. Dass die Motoren dadurch unnötig viel Diesel verbrauchen, stört anscheinend kaum jemanden ...
Zurück zum Thema: Aufgrund dieser Fakten scheint mir "weniger Ruß bei der Verbrennung" allenfalls bei Verwendung in LKW-Motoren mehr als eine Marketingaussage zu sein.
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Re: HVO100 Kompatibilität
Mein Verständnis: Diesel ist kein reiner Stoff, es ist ein Gemisch. Es gibt lange C-Ketten, die tendenziell viel Ruß erzeugen und kurze, die wenig erzeugen. Bei HVO scheint der Durchschnitt der Kettenlänge ähnlich zu sein, der Bereich ist herstellungsbedingt aber schmaler. Je nach Kettenlänge hat jeder Bestandteil unterschiedliche Eigenschaften - der eine schmiert vielleicht im Grenzbreich bei hoher Temperatur die HDP besonders gut, der nächste lässt die Dichtung quellen und vermeidet damit ein sonst vielleicht vorzeitig auftretendes Leck. Als Biodiesel (RME) ganz neu war, war die Euphorie groß und jede zweite Tanke hatte extra Säulen dafür. 5, 10, 20 Jahre später wissen wir, dass die Idee vielleicht doch nicht so nebenwirkungsfrei war, wie beworben. An den Mann bringen kann man das Zeug inzwischen nur noch durch zwangsweise Beimischungsquoten und die Leute geben pro Liter gerne mehr aus, um jeden Kontakt damit zu vermeiden. In 5, 10, 20 Jahren werden wir wissen, wo der Haken bei HVO war. Ich bin bei dem Experiment vorerst nicht dabei, da ich nicht abschätzen kann, ob die zweillos vorhandenen Vorteile die noch nicht statistisch sichtbaren Langzeiteffekte wirklich überwiegen.
Ich sehe auch die sonstigen angepriesenen Vorteile nicht: egal wie teuer der "richtige" Diesel wird, HVO ist und bleibt teurer, trotz erheblich geringerer Besteuerung. Und auch die groß beworbene CO2-Einsparung kaufe ich so nicht: jeder Liter fossilen Diesels, den ich nicht verbrenne, drückt den weltweiten Preis. Irgend ein Chinese, Afrikaner, Inder wird den Ball aufnehmen und halt genau diesen Liter mehr verbrennen, wenn sein Grenznutzen aufgrund des niedrigeren Preises jetzt plötzlich seine Grenzkosten übersteigt. Wie gut die internationalen Märkte sowas ausgleichen, sehen wir daran, dass wir trotz erheblicher Ausfälle von unseren bisherigen Dieselimporten (von Russland bis Qatar) trotzdem noch welchen an der Tanke kaufen können.
Ich sehe auch die sonstigen angepriesenen Vorteile nicht: egal wie teuer der "richtige" Diesel wird, HVO ist und bleibt teurer, trotz erheblich geringerer Besteuerung. Und auch die groß beworbene CO2-Einsparung kaufe ich so nicht: jeder Liter fossilen Diesels, den ich nicht verbrenne, drückt den weltweiten Preis. Irgend ein Chinese, Afrikaner, Inder wird den Ball aufnehmen und halt genau diesen Liter mehr verbrennen, wenn sein Grenznutzen aufgrund des niedrigeren Preises jetzt plötzlich seine Grenzkosten übersteigt. Wie gut die internationalen Märkte sowas ausgleichen, sehen wir daran, dass wir trotz erheblicher Ausfälle von unseren bisherigen Dieselimporten (von Russland bis Qatar) trotzdem noch welchen an der Tanke kaufen können.
906er im Umbau zum Womo, 319 CDI, 7G+
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Re: HVO100 Kompatibilität
Stimmt schon, die Norm für HVO ist eine andere als für Diesel, also gibt es Unterschiede, die zu Problemen führen könnten. Bei HVO sind diese Unterschiede viel geringer, wahrscheinlich auch viel weniger riskant, als bei Biodiesel, aber nicht Null.
Das Argument dagegen:
Das Argument dagegen:
ist reines Sankt-Florians-Prinzip: Ich mach nix weil's die anderen auch nicht machen. Verantwortung fängt aber immer beim Einzelnen an. Und wenn sich genügend Einzelne finden, dann verbrennen wir irgendwann keine fossilen Brennstoffe mehr. Wenn dagegegn jeder so argumentieren würde wie Du, hätten wir bis heute keinen Solar- und Windstrom und wäre diese Welt nicht zu retten. Zum Glück gibt es Menschen, die Verantwortung übernehmen, wenn auch leider zu wenige ...farnham hat geschrieben: 14 Jun 2026 10:25 die groß beworbene CO2-Einsparung kaufe ich so nicht: jeder Liter fossilen Diesels, den ich nicht verbrenne, drückt den weltweiten Preis. Irgend ein Chinese, Afrikaner, Inder wird den Ball aufnehmen und halt genau diesen Liter mehr verbrennen
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