Hallo zusammen, der Thread ist zwar schon alt, aber vielleicht kann mir ja jemand sagen, was die zweiten Werte in der Messung bedeuten? Muss man die Widerstände bei ruhendem und drehendem Rad messen? Ich habe auch wieder Probleme mit immer wieder auftretendem ABS/ASR-Fehler und will mal die Sensoren durchmessen.TheChris1310 hat geschrieben: 12 Nov 2021 17:37 So, heute mit kalten Fingern gemessen. Aber immerhin nach 2 Wochen der Absonderung mal wieder draußen
Nicht ganz einfach mit dem Multimeter den 2. Wert zu messen. Deswegen habe ich ihn mal in Klammern geschrieben.Code: Alles auswählen
Drehzahlsensor hinten rechts - Pin 30/31 - 1,55 kOhm (bis 1,9kOhm) Drehzahlsensor hinten links - Pin 14/29 - 1,57 kOhm (bis 1,59kOhm) Drehzahlsensor vorne links - Pin 12/13 - 1,53 kOhm (bis 1,1kOhm) Drehzahlsensor vorne rechts - Pin 15/16 - 1,53 kOhm (bis 1,1kOhm)
Also zumindest erkenne ich, das sich etwas ändert.
Die Vorderachse schein ja auch mal zu passen. Hinten habe ich Abweichungen und wenn ich mir die Werte anschaue, fällt hinten links aus der Reihe… macht es sinn diesen dann mal zu tauschen?
Das leidige ABS-Thema
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Re: Das leidige ABS-Thema
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Re: Das leidige ABS-Thema
Ohmwerte Sensor:
1,8 KΩ offen, bei Metallannäherung kurzzeitig 4,0 KΩ und geht wieder zurück auf 1,8 KΩ.
Gemessen mit 2mm Abstand. (Der Sensor hat ein Magnetfeld).
• Marke Artikel-Nr.: 0 265 004 010 Mercedes-Nr.: 901 542 11 17, VW: 2D0 927 807 A
• Marke: BOSCH
• EAN Nummer: 3165141689037
• Einbauseite: Hinterachse
• Sensorart: Induktivsensor
• Ergänzungsartikel/Ergänzende Info 2: mit Kabel
• Länge über Alles [mm]: 1670
• nur in Verbindung mit: 2 261 024 304 Klemmhülse
• Temperaturbereich von [°C]: -40
• Temperaturbereich bis [°C]: 150
1,8 KΩ offen, bei Metallannäherung kurzzeitig 4,0 KΩ und geht wieder zurück auf 1,8 KΩ.
Gemessen mit 2mm Abstand. (Der Sensor hat ein Magnetfeld).
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Re: Das leidige ABS-Thema
Hallo Jan1, das heißt also, der Sensor muss 1,8 kOhm haben, wenn ich ihn "auf der Werkbank" messe und wenn ein Zahn vom Sensorring dran vorbeiläuft, muss der kurzzeitig auf 4 kOhm hochgehen?
Ich habe noch zwei Sensoren von Magneti Marelli da, das probiere ich morgen mal aus.
Mittlerweile brennt mein ABS und ASR auch dauerhaft und Bremswarnlicht ist angegangen... Bremssystem ist ein Fass ohne Boden...
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Re: Das leidige ABS-Thema
Ja, mit einem neuen Sensor gemessen.Themightydude hat geschrieben: 05 Apr 2026 21:01 Hallo Jan1, das heißt also, der Sensor muss 1,8 kOhm haben, wenn ich ihn "auf der Werkbank" messe und wenn ein Zahn vom Sensorring dran vorbeiläuft, muss der kurzzeitig auf 4 kOhm hochgehen?
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Re: Das leidige ABS-Thema
Interessant, hattest du das mit einem Oszilloskop gemessen, oder einem besonders fein messenden Multimeter? Der Sensor hatte aus der Verpackung 1,95 kOhm und wenn ich ihn irgendwo drübergewischt habe, ging es nie höher als 2,3 kOhm, im eingebauten Zustand ebenso. Hinten links und hinten rechts beide im Stillstand 1,82 kOhm, vorne links 1,95 kOhm, der schien wohl mal neu gekommen zu sein. Der ging beim Rad drehen auf etwa 2,3 - 2,5 kOhm hoch, aber das ließ sich mti dem Multimeter nur schlecht messen.
Nun jedenfalls, vorne rechts war im Stillstand 1,82 kOhm, hat aber den Wert beim Rad drehen nicht wesentlich verändert. Wurde getauscht, ABS, ASR und Bremswarnleuchte sind aber immer noch an. Alle Verschleißkontakte gezogen, das hat nichts geändert. Da ich ja Allrad habe und das Allradsignal ABS und ASR ausschaltet, könnte da der Schalter im VTG hängen? Hatte den allerdings abgezogen und ABS und ASR waren immer noch deaktiviert.
Ich habe einen Schaltplan hier, aber auf dem ist die Bremswarnleuchte nicht konkret ausgewiesen, nur Kombiinstrument P15 und dann Zahlen, die vermutlich für die Pinbelegung stehen? Ich wüsste aber gerne, welche Signale ganz konkret das Bremswarnlicht auslösen, das rote links oben im Cluster. So weit ich weiß, wird das von Verschleißanzeigen oder Füllstand Bremsflüssigkeit ausgelöst (wobei Verschleißanzeige diese gelbe leuchte mit den drei Strichen links und rechts neben dem Kreis hat) - Füllstand Bremsflüssigkeit auf Maximum - den Sensor kann man ja nicht separat entfernen, der könnte festkleben?
Bremslichtschalter hatte ich durchgemessen, der scheint zu funktionieren - ein Öffner- und ein Schließerkreis.
Ich bin nun etwas ratlos :/
Edit: Die Bremswarnleuchte trat auf, nachdem ich im Verdacht, das eine Relais hinter der Klappe an der Seite vom Fahrersitz gehöre zu den Sonderausstattungen, gezogen habe. Während der Motor lief. Das hatte nichts verändert, ohne Relais ging aber die Zündung nicht und dann ging beim Losfahren zusätzlich zu ABS und ASR die Bremswarnleuchte an.
Dazu muss ich auch sagen, dass nicht alle Sicherungen und Relais an dieser Seitenklappe beschriftet sind. Hat da jemand eine Info?
Nun jedenfalls, vorne rechts war im Stillstand 1,82 kOhm, hat aber den Wert beim Rad drehen nicht wesentlich verändert. Wurde getauscht, ABS, ASR und Bremswarnleuchte sind aber immer noch an. Alle Verschleißkontakte gezogen, das hat nichts geändert. Da ich ja Allrad habe und das Allradsignal ABS und ASR ausschaltet, könnte da der Schalter im VTG hängen? Hatte den allerdings abgezogen und ABS und ASR waren immer noch deaktiviert.
Ich habe einen Schaltplan hier, aber auf dem ist die Bremswarnleuchte nicht konkret ausgewiesen, nur Kombiinstrument P15 und dann Zahlen, die vermutlich für die Pinbelegung stehen? Ich wüsste aber gerne, welche Signale ganz konkret das Bremswarnlicht auslösen, das rote links oben im Cluster. So weit ich weiß, wird das von Verschleißanzeigen oder Füllstand Bremsflüssigkeit ausgelöst (wobei Verschleißanzeige diese gelbe leuchte mit den drei Strichen links und rechts neben dem Kreis hat) - Füllstand Bremsflüssigkeit auf Maximum - den Sensor kann man ja nicht separat entfernen, der könnte festkleben?
Bremslichtschalter hatte ich durchgemessen, der scheint zu funktionieren - ein Öffner- und ein Schließerkreis.
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Edit: Die Bremswarnleuchte trat auf, nachdem ich im Verdacht, das eine Relais hinter der Klappe an der Seite vom Fahrersitz gehöre zu den Sonderausstattungen, gezogen habe. Während der Motor lief. Das hatte nichts verändert, ohne Relais ging aber die Zündung nicht und dann ging beim Losfahren zusätzlich zu ABS und ASR die Bremswarnleuchte an.
Dazu muss ich auch sagen, dass nicht alle Sicherungen und Relais an dieser Seitenklappe beschriftet sind. Hat da jemand eine Info?
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Re: Das leidige ABS-Thema
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Gemessen mit FLUKE True RMS Multimeter.
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Re: Das leidige ABS-Thema
Hallo Jan1, danke für die Info, das wird dann Wertänderungen wesentlich genauer messen können, als mein Bauhaus-Hausmarke-Multimeter ohne true RMS. Der Bus geht morgen in die Werkstatt. Ich werde berichten. Danke schon einmal an alle für die Unterstützung!
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Re: Das leidige ABS-Thema
Hallo zusammen, das versprochene Update. Die Werkstatt sagte, die Sicherung der ABS-Rückförderpumpe habe eine "Unterbrechung" (O-Ton Rechnung), die wurde angeblich getauscht. Allerdings der Hinweis, dass wenn der Fehler wieder auftritt, wohl ein neuer ABS-Block rein müsse, weil der Pumpenmotor möglicherweise schwergängig sei und dann zu viel Strom ziehe. Fand ich erstmal merkwürdig, weil der Block ja relativ neu überholt ist, aber gut. Die rote Bremswarnleuchte ist in der Tat aus, aber ABS und ASR leuchten weiterhin. Die gingen sogar an, noch bevor ich auf dem Parkplatz der Werkstatt einen Meter gefahren bin. Wäre nicht schon Ladenschluss gewesen, hätte ich den Bus direkt wieder da gelassen... Fehler lässt sich durch Batterie abklemmen löschen, kommt aber wieder. Letztes Wochenende war er nach ausgiebiger Messorgie (ohne abgeklemmte Batterie) für ganze 5 km Fahrt weg und kam dann wieder. Hinweis: bin ein kurzes Stück auf losem Grund im Allrad gefahren.
Mir ist außerdem aufgefallen, dass so weit ich das sehen kann, die Werkstatt laut Belegungsplan die Sicherung für den Zuheizer getauscht hat?? Das ist laut Belegungsplan eine 10 A-Sicherung (Steckplatz 5), da hat nun eine 40 A gesteckt. Überhaupt sind nicht alle Sicherungen und Relais im Belegungsplan aufgeführt, der ist deckungsgleich mit dem hier:
https://www.bolidenforum.de/forum/threa ... r.1450878/
Ich habe aber auch auf den Plätzen 6-10 Sicherungen sowie weitere, die gar nicht nummeriert sind, diese drei kleineren auf der zweiten Leiste und die große 40 A-Sicherung. Letztere konnte ich als Hauptsicherung(?) für das ABS identifizieren, jedenfalls liegt an den großen Steckerpins keine 12 V mehr an, wenn diese Sicherung gezogen ist. Außerdem steckt da noch ein Relais das auch nicht beschriftet ist, es scheint das Starter-Relais zu sein, zumindest dreht der Anlasser nicht, wenn dieses Relais gezogen ist. Auf dem Belegungsplan steht da aber "Spezialausrüstung" bzw. "Sonderausstattung". Ein Anlasser ist aber eher Standardequipment, möchte ich meinen.
Also kann mir irgendjemand mit einem korrekten Belegungsplan für die Sicherungen seitlich an der Fahrersitzkonsole helfen? Ist die Rückförderpumpe vom ABS separat abgesichert? Ich habe offen gestanden Zweifel, dass ich bei den Werkstätten ernst genommen werde... Ich probiere jetzt noch, eine Masseleitung direkt vom Pumpenmotorgehäuse auf Batteriemasse zu legen, das scheint bei anderen auch geholfen zu haben. Die Massepunkte W7 und den untem am Zuheizer habe ich geprüft, sind durchgängig. Da aber immer ABS und ASR zusammen angehen, vermute ich nach wie vor ein Drehzahlsensorproblem, die messen aber alle im Stand zumindest VR, HR und HL etwa 1,82 kOhm und VL 1,95 kOhm.
Hat jemand vielleicht auch einen Schaltplan vom ABS-Block?
Ich weiß, nur nochmal Auslesen lassen bringt was, aber wenn sie mir wieder sagen, die Rückförderpumpe sei schwergängig, wie weiß ich, dass vorher andere Fehlerquellen geprüft worden sind? Ich habe so den Eindruck, die letzte Werkstatt hat das mal eben schnell zusammengefrickelt.
Kann Feuchtigkeit, bzw Kühlmittel am/auf dem ABS-Block oder dessen Stecker auch ein Problem sein? Der Ausgleichsbehälter vom Kühler sifft etwas und das tropft immer genau auf den ABS-Block...
Mir ist außerdem aufgefallen, dass so weit ich das sehen kann, die Werkstatt laut Belegungsplan die Sicherung für den Zuheizer getauscht hat?? Das ist laut Belegungsplan eine 10 A-Sicherung (Steckplatz 5), da hat nun eine 40 A gesteckt. Überhaupt sind nicht alle Sicherungen und Relais im Belegungsplan aufgeführt, der ist deckungsgleich mit dem hier:
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Ich habe aber auch auf den Plätzen 6-10 Sicherungen sowie weitere, die gar nicht nummeriert sind, diese drei kleineren auf der zweiten Leiste und die große 40 A-Sicherung. Letztere konnte ich als Hauptsicherung(?) für das ABS identifizieren, jedenfalls liegt an den großen Steckerpins keine 12 V mehr an, wenn diese Sicherung gezogen ist. Außerdem steckt da noch ein Relais das auch nicht beschriftet ist, es scheint das Starter-Relais zu sein, zumindest dreht der Anlasser nicht, wenn dieses Relais gezogen ist. Auf dem Belegungsplan steht da aber "Spezialausrüstung" bzw. "Sonderausstattung". Ein Anlasser ist aber eher Standardequipment, möchte ich meinen.
Also kann mir irgendjemand mit einem korrekten Belegungsplan für die Sicherungen seitlich an der Fahrersitzkonsole helfen? Ist die Rückförderpumpe vom ABS separat abgesichert? Ich habe offen gestanden Zweifel, dass ich bei den Werkstätten ernst genommen werde... Ich probiere jetzt noch, eine Masseleitung direkt vom Pumpenmotorgehäuse auf Batteriemasse zu legen, das scheint bei anderen auch geholfen zu haben. Die Massepunkte W7 und den untem am Zuheizer habe ich geprüft, sind durchgängig. Da aber immer ABS und ASR zusammen angehen, vermute ich nach wie vor ein Drehzahlsensorproblem, die messen aber alle im Stand zumindest VR, HR und HL etwa 1,82 kOhm und VL 1,95 kOhm.
Hat jemand vielleicht auch einen Schaltplan vom ABS-Block?
Ich weiß, nur nochmal Auslesen lassen bringt was, aber wenn sie mir wieder sagen, die Rückförderpumpe sei schwergängig, wie weiß ich, dass vorher andere Fehlerquellen geprüft worden sind? Ich habe so den Eindruck, die letzte Werkstatt hat das mal eben schnell zusammengefrickelt.
Kann Feuchtigkeit, bzw Kühlmittel am/auf dem ABS-Block oder dessen Stecker auch ein Problem sein? Der Ausgleichsbehälter vom Kühler sifft etwas und das tropft immer genau auf den ABS-Block...
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