Auch ich rate meinen Kunden dazu, die Neufahrzeuge "einzufahren".
Wie vorher schon treffend geschrieben wurde:
Metallabrieb oder ähnliches findet heute nicht mehr statt.
Aber, es gibt Bereiche im Motor, wo sich das Gefüge doch noch etwas "festigen" muss, wo sich die Moleküle etwas "ausrichten" müssen, wo sich das Metall etwas "verdichten" muss ( Bereich um den Kolbenbolzen zum Beispiel).
Auch die Getrieberäder sind dankbar dafür, wenn sich mit etwas weniger Last ein vernünftiges Tragbild entwickeln kann.
Aber:
Bei der heutigen Verkehrsdichte muss man nicht mehr vom richtigen Einfahren sprechen. Einfach im Verkehr mitschwimmen ist langsam genug.
Ich habe es so gehandhabt, das meine erste Tour in den Urlaub nach Spanien ging. Anfangs durch die Schweiz mit Tempomat 120, dann Frankreich regelkonform mit max. 135 Km/h.
Die gesamt Einfahrtour ( Urlaubsreise) waren ca. 3500 Km.
Danach habe ich ihn aber auch mit Vollgas gefahren, er hatte aber noch die 161 km/h Drossel drin, wodurch sich die Einfahrzeit nochmals verlängerte.
Normalerweise wird ein Transporter ja sowieso nicht immer mit Vollgas gescheucht, wodurch für mich ein spezielles "Einfahren" nicht notwendig erscheint.
Also:
Einfach "normal" fahren, Dauervollgas die ersten paar Tausend Kilometer meiden, das passt dann schon.
Viel Spass, viele Grüsse,
Arne