Dichtung Frontscheibe weglassen?

Mercedes Sprinter 1 (Typ T1N, Baumuster W901-W905) & VW LT 2 - ab 1995 bis 2006
Diesel smoke
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Re: NACHTRAG: Dichtung Frontscheibe weglassen?

Beitrag von Diesel smoke » 24 Sep 2019 10:33

Schnafdolin hat geschrieben:
24 Sep 2019 07:37

Ich denke, die Entwickler bei MB haben sich dabei was gedacht, als sie das Ding mit der Dichtung um die Frontscheibe gemacht haben. Vielleicht ist die Schichtdicke der Lackierung da vorn aber etwas zu dünn oder man sollte wie schon Jochen in seinem Beitrag schrieb, einen Streifen Lackschutzfolie ringsherum aufkleben, bevor die Scheibe wieder eingeklebt wird. Der Rost kommt aber meiner Meinung nach nicht ausschließlich durch die Bewegungen der Dichtung auf dem Lack, sondern in der Hauptsache aus Bereichen weiter hinten, aus den Karosseriedoppelungen. Bei den Seiten- und Heckfenstern gibts da unzählige Beispiele, an den Türunterkanten ebenso. Neulich erst fuhr vor mir ein Sprinter mit dicken braunen Rostfahnen an den Heckscheiben.
Du irrst dich, kannst jedoch glauben was du willst - steht ja jedem frei!
Schnafdolin hat geschrieben:
19 Sep 2019 13:21


Der Tip mit den "geeigneten Mitteln", die säurefrei sein sollen...
Ich unterstelle hier mal, dass du vom Karosseriebau so gut wie 0 (in Worten "Null") Ahnung hast, sonst würdest du so etwas nicht schreiben. Eben solche Kommentare finden sich zu Hauf in manchen Foren, das/die T-4-Foren sind nur ein Beispiel. Auch ein Tutorial beim Selbsthilfe- Fernsehen hilft da nicht weiter. Säurefrei ist übrigens alles, was am Auto eingesetzt wird. Es gibt eine Ausnahme: Die von Bob dem Pfuscher nachträglich ins Hochdach eingeklebte schweineteure Luke für sein "Van- Life- Car", die er mit essigsäurevernetzendem Baumarktsilicon da reinkleistert. ...


Genau darum geht es ja, kein normales Silikon nehmen!

Die von dir angeschlagene "Tonlage" ist übrigens ziemlich daneben. Vielleicht machst du dir darüber auch mal ein paar Gedanken. :wink:

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jo.corzel
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Re: NACHTRAG: Dichtung Frontscheibe weglassen?

Beitrag von jo.corzel » 24 Sep 2019 11:59

nestrac hat geschrieben:
24 Sep 2019 08:25
Schnafdolin hat geschrieben:
24 Sep 2019 07:37
...Nach der Trocknungszeit Scheibe einkleben/lassen wie gehabt und- das Wichtigste: ausreichend HOHLRAUMKONSERVIERUNG. ...
Moin Martin,

das sehe ich auch so. Da ich bekennender Mike Sanders-Anhänger bin, weiß ich, was das Zeugs kann - aber wie bekomme ich es nach dem Einkleben der Scheibe in die betreffenden Stellen?
Mein Auto ist recht gut "gesandert", aber von innen am Scheibenrahmen leider nicht - dazu müsste man wohl Cockpit, Säulenverkleidungen und Dachhimmel rausnehmen, oder hast Du einen Tip?

Carsten
Da ich gerade mitten in der Scheibenaktion bin, ich werde ordentlich Konservierungswachs an diesen Stellen hinter dem Dichtgummi (ist dann ja gerade alles neu eingebaut und noch kein Dreck drin) und am Scheibenrahmen verwenden,
ist einfacher in der Anwendung und sollte dort seinen Zweck erfüllen wo es mit Mike Sanders Fett zu schwierig wird (ich nehme das von BERNER, aber gibt sicher auch andere gute Produkte).

Ich verwende M.S. nur wenn kein Interieur drin ist, ist sonst schnell versaut wenn mal was daneben spritzt.

Gruß
Jo
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Re: Dichtung Frontscheibe weglassen?

Beitrag von Diesel smoke » 24 Sep 2019 14:21

jo.corzel hat geschrieben:
24 Sep 2019 11:59
Da ich gerade mitten in der Scheibenaktion bin, ich werde ordentlich Konservierungswachs an diesen Stellen hinter dem Dichtgummi (ist dann ja gerade alles neu eingebaut und noch kein Dreck drin) und am Scheibenrahmen verwenden,
ist einfacher in der Anwendung und sollte dort seinen Zweck erfüllen wo es mit Mike Sanders Fett zu schwierig wird (ich nehme das von BERNER, aber gibt sicher auch andere gute Produkte).

Ich verwende M.S. nur wenn kein Interieur drin ist, ist sonst schnell versaut wenn mal was daneben spritzt.

Gruß
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Ich verwende eigentlich immer Seilfett zur Versiegelung. Der große Vorteil von Seilfett ist, dass man es ganz einfach verarbeiten kann z.B. mit dem Pinsel. Aufwärmen muss man das Seilfett dabei nicht. Es trocknet aber recht langsam ab...

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Re: Dichtung Frontscheibe weglassen?

Beitrag von Schnafdolin » 25 Sep 2019 08:01

Moin,

mit dem Seilfett, Mike Sanders, Elaskon oder was auch immer würde ich nicht in unmittelbare Nachbarschaft von Kleberraupen des Scheibenklebers gehen. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass auf Dauer Hohlraumwachs, das in unmittelbarem Kontakt zu Scheibenkleber oder Karosseriedichtmitteln steht, in der Lage ist, diesen/dieses ein Stück zu unterwandern und vom Untergrund abzulösen. In der Praxis/ab Werk gibt es keinen umittelbaren Kontakt zwischen beiden.

Warm gemacht lässt sich jedes Fett leichter verarbeiten als kalt. Mike Sanders wird ja dabei (lt. Verarbeitungsvorschrift) fast schon zum Kochen gebracht, bei anderen reicht es aus, wenn man es in ein heißes Wasserbad stellt. Ich mach das meist mit einer Heißluftpistole und einer Holzkiste, in der der Blechtopf mit dem Elaskon steht und blase ihn mit der arretierten Pistole an, bis das Zeug dünnflüssig ist. Beim Spritzen durch die Sonde kühlt es sich aber fast augenblicklich ab. Seilfett tropft nicht ab, lässt sich also viel besser und vor allem in größerer Schichtstärke streichen. Gemunkelt wird, das MS auch nichts anderes ist, nur dass es eben heiß gemacht wird, damit es sich spritzen lässt.

@DieselSmoke:
- Ja, mein Tonfall ist manchmal überspitzt. Ich weiß das. 15 Jahre habe ich Fahrzeuglackierer ausgebildet, ein paar Jahre habe ich nebenher die Wohnmobile andere Leute saniert und dabei so viel Un- Heimwerker- und Unsinnwissen kennen gelernt, dass ich ab und zu in einen überheblichen Tonfall gerate. Lernen durch Schmerzen bzw. durch die Schilderung der verpfuschtesten Bausstellen würde ich das nennen. Ich nehme mich aber wohl doch besser in Zukunft zurück, wenn das so rüberkommt.

- Dass der Rost zwischen den Blechen entsteht und nicht ursächlich mit der schubbernden Dichtung zu tun hat, sieht man, wenn diese ausgebaut ist, weil die Scheibe raus musste. Sieht man beginnenden Rost, der eben anfängt, sich unterm Lack auszubreiten, ist dessen erstes sichtbares Auftreten immer zwischen zwei Blechen, an einer Überlappung oder einem Falz zu finden.
Im Fall der Frontscheibe kommt die Dichtung als eventuelle Ursache noch dazu. Bei zu dicker Scheibenkleberraupe liegt die Dichtung nicht komplett straff im Scheibenrahmen an und kann schubbern. Es gibt aber auch reichlich Beispiele, dass der komplette Windlauf verrostet ist und die Dichtung immer noch komplett am Lack anliegt, ohne zu reiben.
Die Fronttraverse hinterm Stoßfänger rostet auch gern an den überplatteten Blechen. die Türdoppelungen im unteren Bereich auch.... dort gibts gar keine Scheibendichtung. Von daher glaube ich auch weiterhin daran, dass der Rost in der Hauptsache von hinten und nicht von vorn kommt.


Grüße aus der Lausitz
Martin
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Re: Dichtung Frontscheibe weglassen?

Beitrag von jo.corzel » 25 Sep 2019 19:14

kein Problem, ich für meine Person bin ein Freund deutlicher Worte. :mrgreen:

Murks ist nun mal Murks, da gibt es nichts schön zu reden.

Gruß
Jo
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Re: Dichtung Frontscheibe weglassen?

Beitrag von Diesel smoke » 26 Sep 2019 10:40

Schnafdolin hat geschrieben:
25 Sep 2019 08:01

@DieselSmoke:
- Ja, mein Tonfall ist manchmal überspitzt. Ich weiß das. 15 Jahre habe ich Fahrzeuglackierer ausgebildet, ein paar Jahre habe ich nebenher die Wohnmobile andere Leute saniert und dabei so viel Un- Heimwerker- und Unsinnwissen kennen gelernt, dass ich ab und zu in einen überheblichen Tonfall gerate. Lernen durch Schmerzen bzw. durch die Schilderung der verpfuschtesten Bausstellen würde ich das nennen. Ich nehme mich aber wohl doch besser in Zukunft zurück, wenn das so rüberkommt.
Schwamm drüber...
Schnafdolin hat geschrieben:
25 Sep 2019 08:01
- Dass der Rost zwischen den Blechen entsteht und nicht ursächlich mit der schubbernden Dichtung zu tun hat, sieht man, wenn diese ausgebaut ist, weil die Scheibe raus musste. Sieht man beginnenden Rost, der eben anfängt, sich unterm Lack auszubreiten, ist dessen erstes sichtbares Auftreten immer zwischen zwei Blechen, an einer Überlappung oder einem Falz zu finden.
Im Fall der Frontscheibe kommt die Dichtung als eventuelle Ursache noch dazu. Bei zu dicker Scheibenkleberraupe liegt die Dichtung nicht komplett straff im Scheibenrahmen an und kann schubbern. Es gibt aber auch reichlich Beispiele, dass der komplette Windlauf verrostet ist und die Dichtung immer noch komplett am Lack anliegt, ohne zu reiben.
Du hast ja nicht unrecht. An der Überlappung habe ich an meinem 902 auch beginnende Korrosion stoppen müssen. Das ist auf jeden Fall ein Rostherd. So richtig musste ich jedoch "mitten" im Rahmen unten ran (keine Blechüberlappung), da hat die Dichtung den Lack weggerieben und auf ca. 40cm Breite schön für kriechende Korrosion gesorgt. Man konnte am Rand des Rostbefalls schön sehen, wie sich wirklich erst die Dichtung durchfrisst. Konnte die verschiedenen Stadien gut sehen. Hab leider keine Bilder gemacht.

Bei meinem T4 war es auch so. Fast auf dem gesamten Rahmen war der Lack weggerieben (an der Auflagefläche des Gummis). Natürlich sind viele Stellen dann schon auf dem nächsten "Level". Damals waren ca. 40% der Klebefläche "unterrostet". Ich habe beim Ausbau einen halben Herzinfarkt bekommen.. :lol:

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Re: Dichtung Frontscheibe weglassen?

Beitrag von Diesel smoke » 26 Sep 2019 10:40

Schnafdolin hat geschrieben:
25 Sep 2019 08:01

@DieselSmoke:
- Ja, mein Tonfall ist manchmal überspitzt. Ich weiß das. 15 Jahre habe ich Fahrzeuglackierer ausgebildet, ein paar Jahre habe ich nebenher die Wohnmobile andere Leute saniert und dabei so viel Un- Heimwerker- und Unsinnwissen kennen gelernt, dass ich ab und zu in einen überheblichen Tonfall gerate. Lernen durch Schmerzen bzw. durch die Schilderung der verpfuschtesten Bausstellen würde ich das nennen. Ich nehme mich aber wohl doch besser in Zukunft zurück, wenn das so rüberkommt.
Schwamm drüber...
Schnafdolin hat geschrieben:
25 Sep 2019 08:01
- Dass der Rost zwischen den Blechen entsteht und nicht ursächlich mit der schubbernden Dichtung zu tun hat, sieht man, wenn diese ausgebaut ist, weil die Scheibe raus musste. Sieht man beginnenden Rost, der eben anfängt, sich unterm Lack auszubreiten, ist dessen erstes sichtbares Auftreten immer zwischen zwei Blechen, an einer Überlappung oder einem Falz zu finden.
Im Fall der Frontscheibe kommt die Dichtung als eventuelle Ursache noch dazu. Bei zu dicker Scheibenkleberraupe liegt die Dichtung nicht komplett straff im Scheibenrahmen an und kann schubbern. Es gibt aber auch reichlich Beispiele, dass der komplette Windlauf verrostet ist und die Dichtung immer noch komplett am Lack anliegt, ohne zu reiben.
Du hast ja nicht unrecht. An der Überlappung habe ich an meinem 902 auch beginnende Korrosion stoppen müssen. Das ist auf jeden Fall ein Rostherd. So richtig musste ich jedoch "mitten" im Rahmen unten ran (keine Blechüberlappung), da hat die Dichtung den Lack weggerieben und auf ca. 40cm Breite schön für kriechende Korrosion gesorgt. Man konnte am Rand des Rostbefalls schön sehen, wie sich wirklich erst die Dichtung durchfrisst. Konnte die verschiedenen Stadien gut sehen. Hab leider keine Bilder gemacht.

Bei meinem T4 war es auch so. Fast auf dem gesamten Rahmen war der Lack weggerieben (an der Auflagefläche des Gummis). Natürlich sind viele Stellen dann schon auf dem nächsten "Level". Damals waren ca. 40% der Klebefläche "unterrostet". Ich habe beim Ausbau einen halben Herzinfarkt bekommen.. :lol:

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Re: Dichtung Frontscheibe weglassen?

Beitrag von jo.corzel » 26 Sep 2019 15:37

Diesel smoke hat geschrieben:
26 Sep 2019 10:40




Du hast ja nicht unrecht. An der Überlappung habe ich an meinem 902 auch beginnende Korrosion stoppen müssen. Das ist auf jeden Fall ein Rostherd. So richtig musste ich jedoch "mitten" im Rahmen unten ran (keine Blechüberlappung),

dito bei mir auch, da schneide ich ein ca. handtellergroßes Stück Blech raus und schweiße neues Blech ein, ca. 10cm links vom linkem Scheibenwischer Durchbruch,
am Wasserablaufblech das Gleiche (15cm tiefer, Komposthaufen nie sauber gemacht :evil: ) links und rechts. Der Innenkotflügel ist seltsamerweise nicht angegammelt.
Die braune Pest hat viele "Gesichter".

Gruß
Jo
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Re: Dichtung Frontscheibe weglassen?

Beitrag von Jeroen_R90S » 27 Sep 2019 18:44

Danke allen für die Info's!
Ich habe mittlerweile auch rundgeschaut für ein Scheibe, bei die Neupreisen und Ihren Rat kauf ich ein Neuen. :)

Gruß, Jeroen
Im Ausbau: VW LT46 // ehem. Werkstattwagen // 2,8 TDI (AUH) // MR-HD // abgelastet 3,5T // Ez. 2003
Bitte entschuldige mein Deutsch -ist nicht mein 1e Sprache! :)

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Re: Dichtung Frontscheibe weglassen?

Beitrag von Gmog421 » 28 Sep 2019 10:59

Das Problem beim T4 ist das zwar Abläufe an den Scheiben vorhanden sind die den größten Teil des Wasser ableiten . Diese Abläufe sind aber nicht so gearbeitet das das ganze Wasser ablaufen kann, also nicht weit genug nach hinten ,so bleibt immer ein Rest Wasser in der unteren Pfalz .Hinter den Gummi und dem blech ist so ein Naht wo auch eine Kapillarwirkung entsteht .Mein T4 steht immer in der Garage und selbst nach längerer Standzeit kann man den Scheibengummi anheben und man findet noch Feuchtigkeit dahinter .
Das ein T4 an Stellen rostet wo von außen sofort Sichtbar sind zweifele ich stark an ,da ich bis jetzt bei JEDEM Auto Roststellen immer an Ecken und Kanten erst festgestellt habe .
Den Gummi habe ich bei meinem T4 unten auch weggeschnitten , ich habe auch bekannte die den Gummi ganz weggemacht haben . Lauter und Windgeräusche ist er deshalb nicht . Das ein Fahrzeughersteller natürlich eine offene Fuge schon aus ästhetischen Gründen an einem neuen Auto lässt ist unwahrscheinlich zudem könnten auch Windgeräusche entstehen .Zudem ist am Scheibenrahmen am T4 auch mit Schaum Ausgeschäumt was aus Sicht des Rostschutzes auch nicht viel Sinn macht .Aber die Fahrzeuge sind nicht für die Ewigkeit gebaut .
Ich werde mir jetzt noch TimeMax Move bestellen .Beim Sprinter wird die Sache nicht viel anders sein, bei meinem habe ich das Problem noch nicht , aber bei Fahrzeugen die auch im Winter unterwegs sind denke ich wird es auch so sein.
Mfg Jürgen

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Re: Dichtung Frontscheibe weglassen?

Beitrag von jo.corzel » 06 Okt 2019 11:37

habe mir nach dem Input alles noch mal gut überlegt und mich nun entschieden, die neue Scheibe nur mit einem 4mm Kantenschutz zu versehen, diese mit üblichem Scheibenkleber ein zu kleben und die verbleibende Fuge sauber mit Sikkaflex Karosseriekleber 552AT schwarz zu füllen. Die Scheiben in den Hecktüren dito.

Die Mercedes original Scheibendichtung (den Namen Dichtung verdient sie eigentlich nicht) lasse ich weg.

Was hat sich der Hersteller (VW/Mercedes) dabei wohl gedacht so eine (Mist) Dichtung/Rahmen ein zu bauen? :twisted:

1. Es soll materialmäßig möglichst wenig kosten.
2. Es soll beim Einbau in der Großserie möglichst nichts kosten.
3. Es soll nur gut aus sehen.
4. Es soll nicht zu lange halten, wir sollen ja neue Autos kaufen.


Was habe ich mir dabei gedacht?

1. Es soll keine Gammelecke mehr entstehen mit ständiger Feuchtigkeit dahinter.
2. Es soll so lange wie irgend möglich halten, Aufwand und Kosten, egal, alles günstiger als Scheibe raus und Rahmen schweißen/Sanieren.
3. Es soll gut aus sehen.

Jeder muss seinen eigenen Weg finden und damit zufrieden sein.

Gruß
Jo
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Re: Dichtung Frontscheibe weglassen?

Beitrag von Schnafdolin » 06 Okt 2019 13:00

jo.corzel hat geschrieben:
06 Okt 2019 11:37
1. Es soll materialmäßig möglichst wenig kosten.
2. Es soll beim Einbau in der Großserie möglichst nichts kosten.
3. Es soll nur gut aus sehen.
4. Es soll nicht zu lange halten, wir sollen ja neue Autos kaufen.[/b]

5. Der Wechsel einer defekten Scheibe soll schnell realisierbar sein und ohne Ausbau anderer Komponenten vonstatten gehen. Werkstattaufenthalte sind zu minimieren, da sie schweineteuer sind.
6. der Einsatz von Hohlraumversiegelungen wird gemeinhin überbewertet.

...haste noch vergessen 8)

Gruß aus der Lausitz
Martin
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Re: Dichtung Frontscheibe weglassen?

Beitrag von jo.corzel » 06 Okt 2019 18:45

da hast du völlig Recht.

Den Nachteil, das es bei mir dann nicht so schnell geht nehm ich mal in Kauf, ich meine mit dem Scheibe wechseln, das es mit dem Rost dann nicht so schnell geht finde ich ist eher ein Vorteil. :lol:

Gruß
Jo
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Re: Dichtung Frontscheibe weglassen?

Beitrag von nestrac » 09 Okt 2019 10:36

...und die verbleibende Fuge sauber mit Sikkaflex Karosseriekleber 552AT schwarz zu füllen. ...
Moin Jo,

das war am Anfang auch mein Ansatz. Nachdem mein Scheibenmann mir erklärt hat, wie beim Scheibenwechsel der Nylonfaden von innen durchgebohrt wird, würde ich die Fuge einfach offen lassen. Der Faden muss nach dem Durchbohren der alten Kleberraupe um 90° gebogen aus dem Rahmen rauskommen. Wenn der Bereich auch mit Sika gefüllt ist, wird der Glaser wohl (zuerst mächtig fluchen und dann) das Sika draußen wegkratzen müssen, da sonst der Schneidfaden nicht rauskommt.

Da die offene Fuge beim Sprinter meiner Meinung nach etwas größer ist als beim T4, habe ich mich nun doch für die "Dichtung" entschieden. Das Auge fährt halt mit und ohne Dichtung sieht's wahrscheinlich ziemlich blöd aus.

Carsten

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Re: Dichtung Frontscheibe weglassen?

Beitrag von jo.corzel » 09 Okt 2019 18:09

macht nix, mit dem Glaser komme ich schon klar, der bin ich selber.

Die Scheibenrahmendichtung, die keine ist steht zum Verkauf, original Mercedes für 24 EUR mit Rechnungskopie.
Wer sie brauchen kann bitte PN, Versand unversichert 2,20 EUR oder versichert 4,30 EUR. :mrgreen:

Gruß
Jo
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