Was man auch daraus lernt ist, dass der Betrieb der diese ganzen Änderungen entgegen der MAN-Anleitungen durchgeführt hat, sich nicht mit Ruhm bekleckert hat.Dr.Oetzi hat geschrieben: 26 Feb 2026 08:14 Leute... wir sind uns schon einig, dass MAN bei einer Kooperation mit einem >80.000 Follover schweren YouTuber, dem eine Drehgenehmigung erteilt wird, etwas mehr an einer Lösung gelegen ist, als bei einem "Otto-Normal-Kunden"?
Wichtig für uns ist doch, dass in dem Video für nicht wenige von uns sehr wichtige Details stecken. Zum Beispiel wird dort auf dem Silbertablett serviert, dass man beim Crafter SY / TGE keine Verbraucher direkt auf die Starterbatterie legen darf, sondern sich bei Änderungen an der Elektronik strikt an die Vorgaben des Herstellers zu halten hat. Auch die (valide!) Begründung wird genannt.
Das ist doch der Mehrwert aus diesem Video und nicht die Erkenntnis, dass die bei einem YouTuber mit Kamera in der Hand eine Extraschicht einlegen.
Anders formuliert:
Wer den Mehrwert erkennt wird selber weiterkommen. Wer sich darüber aufregt, dass MAN dem Kai ne Extrawurst spendiert, ist selber Schuld.
Was den Front-Assist angeht:
Es ist durchaus möglich, dass hier mehrere Fehler vorlagen. Einerseits konnte das ursprüngliche Steuergerät nicht angelernt/kalibriert werden. Das haben sie durch den Tausch in den Griff bekommen. Was jedoch nicht gezeigt wurde ist, ob dieses Steuergerät in dem anderen TGE den gleichen Fehler geworfen hat.
Dazu kommt, dass die Rad-Reifen-Kombination von Kai außergewöhnlich ist. Wer sagt, dass da nicht auch ein Problem besteht? Wir wissen auch nicht, ob eine Tachobox verbaut wurde bzw. die Tachoangleichung durchgeführt wurde. Ich vermute, dass aus dieser Richtung auch der Test mit den Rädern des anderen Fahrzeugs kam.
Anmerkung:
Ich hatte versuchsweise in meinem Tacho die Codierung für den Radumfang geändert und dabei zwei Erkenntnisse:
A) Diese Änderung ist irreversiebel. Die Folge war ein neuer Tacho mit allem was dazugehört. Nicht nachmachen!
B) Die Änderung hat Fehler im ESC-System ausgelöst. Einen Front-Assist habe ich nicht. Aber es wäre nur logisch, wenn der dann aussteigt.
Lange Rede kurzer Sinn:
Wer das Video gesehen hat weiß, dass man die Fehler am Fahrzeug von TCL/Kei dediziert betrachten muss.
MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
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jochem
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Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
Kabe Van 690LB auf Sprinter 416cdi 4x4
Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
Natürlich wurden hier "Fehler" gemacht. Das steht außer Frage. Die Entwicklung eines solchen Fahrzeugs ist doch ein Prozess und da werden selbstverständlich Fehler gemacht. Teilweise Fehler, wo Leute die das Fahrzeug kennen die Hände überm Kopf zusammenschlagen. Versuch macht klug - oder wie war das?
Das ich bei meinem Crafter dahingehend "alles richtig gemacht habe" liegt auch nur daran, das ich das Thema mit viel Geld erschlagen habe und direkt zu den von Volkswagen dafür zertifizierten Spezialisten gegangen bin. Mal ganz davon abgesehen, wie viele Setups die vermurkst haben müssen, bis sie eine Serienreife und die Freigabe von VW erreicht hatten.
Schau doch alleine hier ins Forum in die Threads zum Thema "Umrüstung LiFePO4" oder "Lithium vs. Powerstation" etc. Kaum einer - auch nicht die echten Experten (das meine ich NICHT abwertend; hier ist viel Fachwissen!) - wissen um die Details und Fallstricke beim Crafter/TGE bzw. MQB
Und jetzt, wo ein YouTuber über einen neuen Fahrzeugaufbau mit neuem Stromsetup berichtet und dann Fehler gefunden werden, stellst Du Dich hin und sagst, die hätten sich nicht mit Ruhm bekleckert.
Das ich bei meinem Crafter dahingehend "alles richtig gemacht habe" liegt auch nur daran, das ich das Thema mit viel Geld erschlagen habe und direkt zu den von Volkswagen dafür zertifizierten Spezialisten gegangen bin. Mal ganz davon abgesehen, wie viele Setups die vermurkst haben müssen, bis sie eine Serienreife und die Freigabe von VW erreicht hatten.
Schau doch alleine hier ins Forum in die Threads zum Thema "Umrüstung LiFePO4" oder "Lithium vs. Powerstation" etc. Kaum einer - auch nicht die echten Experten (das meine ich NICHT abwertend; hier ist viel Fachwissen!) - wissen um die Details und Fallstricke beim Crafter/TGE bzw. MQB
Und jetzt, wo ein YouTuber über einen neuen Fahrzeugaufbau mit neuem Stromsetup berichtet und dann Fehler gefunden werden, stellst Du Dich hin und sagst, die hätten sich nicht mit Ruhm bekleckert.
Crafter 'PLUS' 130kW 4Motion L4H3 (MJ2020) - Reisemobil Selbstausbau
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jochem
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Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
Nun ja, gerade wenn ich als Wohnmobilhändler eine ungewöhnliche Bordelektrik verbaue, sollte ich mich bei allem, was die Elektrik des Basisfahrzeugs betrifft, sehr eng mit den Technikern des Basisherstellers abstimmen. Gerade weil der Käufer eines solchen Autos, so wie Kai, im Anschluß damit in einsamste Gebiete mit exremen Wetterbedingungen fährt, sollte man da nicht nach eigener Auffassung was einbauen.
Alternativ hätte man dem Kunden vielleicht ein gängigeres Fahrzeug ans Herz legen sollen, mit dessen Bordtechnik bereits mehr Erfahrung da ist.
Alternativ hätte man dem Kunden vielleicht ein gängigeres Fahrzeug ans Herz legen sollen, mit dessen Bordtechnik bereits mehr Erfahrung da ist.
Kabe Van 690LB auf Sprinter 416cdi 4x4
Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
Mein Eindruck ist ehrlich gesagt, dass Du (aus Unwissenheit über das, was Kai zu dem Projekt veröffentlicht hat?) aus einer vollkommen falschen Perspektive da drauf schaust und aus Mutmaßungen Tatsachen ableitest.jochem hat geschrieben: 26 Feb 2026 13:59 Nun ja, gerade wenn ich als Wohnmobilhändler eine ungewöhnliche Bordelektrik verbaue, sollte ich mich bei allem, was die Elektrik des Basisfahrzeugs betrifft, sehr eng mit den Technikern des Basisherstellers abstimmen. Gerade weil der Käufer eines solchen Autos, so wie Kai, im Anschluß damit in einsamste Gebiete mit exremen Wetterbedingungen fährt, sollte man da nicht nach eigener Auffassung was einbauen.
Das Projekt KaiMAN 2.0 entstand oder vielmehr entsteht aus einer Kooperation zwischen MegaMobil (Federführend MegaMobil Campervans AT als Händler), MAN (Basisfahrzeug) und Kai/TCL. Das Layout des Fahrzeugs wurde dabei in Zusammenarbeit mit Kai komplett neu gestaltet. Das Fahrzeug selbst befindet sich nach allem was ich verstanden habe in Kais Besitz (gekauft), soll aber auch als Showcar für Messen fungieren.
Davon unabhängig wurde mit dem Facelift (MJ2025) SFD2 eingeführt, was viele Ausbauer und Händler vor vollkommen neue Herausforderungen stellt. Gleichzeitig wurde mit dem Facelift sehr viele Änderungen an der Bordelektronik vorgenommen (Neue MIB-Generation).
Damit einhergehend wurde das Fahrzeug mit praktisch allem ausgerüstet, was es am Markt gibt und gleichzeitig sehr tiefgreifende Eingriffe in die Elektronik bedeutet:
- Seilwinde -> Auswirkung auf ACC und Front-Assist
- Luftfahrwerk hinten -> Auswirkung auf Elektronik/BMS
- Höherlegung und Rad-Reifen-Kombination -> massive Auswirkung auf die Regelsysteme
- ein riesiges Eco-Flow Setup mit Ladebooster und Rückkanal ohne Anbindung ans KFG! -> Auswirkung auf Elektronik/BMS
- zusätzliche Heizung -> -> Auswirkung auf Elektronik/BMS
Wonach sieht es also aus, wenn MAN einen Techniker aus München nach Innsbruck entsendet (den Kai von vielen früheren Terminen kennt und der auch in Videos schon zu sehen war) um da von früh Morgens bis spät Abends am Fahrzeug zu schrauben, wobei man dann gleich noch einen Kreuztausch mit Bauteilen aus einem (natürlich rein zufällig bereitstehenden) Spenderfahrzeug (was kein Kundenfahrzeug zu sein scheint) macht?
War das ein normaler Kundentermin oder eher eine intensive Analyse an einem experimentellen (Vorserien)Fahrzeug?
Crafter 'PLUS' 130kW 4Motion L4H3 (MJ2020) - Reisemobil Selbstausbau
Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
Ich mag mich täuschen aber ich meine rausgehört zu haben das selbst die Werksmässige Verkabelung der Zweitbatterie ( Fzg nicht Aufbau) nicht richtig war. Die Diesel Zusatzheizung ( nicht die Timberline ) ist auch MAN Zusatzausstattung .
Und der Frontassyst Fehler ist wieder da wie man später im Video hört. Der Fehler ist meines Erachtens TÜV relevant in D , die Schweizer sind da "sicher " lockerer ...... , weil mittlerweile vorgeschriebene Assistenten wohl nicht funktionieren werden.
Und der Frontassyst Fehler ist wieder da wie man später im Video hört. Der Fehler ist meines Erachtens TÜV relevant in D , die Schweizer sind da "sicher " lockerer ...... , weil mittlerweile vorgeschriebene Assistenten wohl nicht funktionieren werden.
Sprinter 419 4x4 2021 Kabe Van 2022
Do what you want but do it with style
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Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
Bei Mercedes lese ich immer von der Ausbaurichtlinie die es seitens des Fahrzeugherstellers für Ausbauer gibt. Sowas sollte es doch bei MAN auch geben und wenn die befolgt worden wäre...
Hymer Grand Canyon S MY25 
Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
Ich glaube, dass Du da etwas falsch verstanden hast. Im Video hat er sich da etwas unglücklich ausgedrückt. Er hat gesagt, bei seinem Fahrzeug würde es einer angepassten Verkabelung bedürfen.Eisbär hat geschrieben: 26 Feb 2026 19:35 Ich mag mich täuschen aber ich meine rausgehört zu haben das [...]
Was er damit nach meiner Auffassung meinte ist wohl eher seine Erkenntnis, dass es vom Hersteller vorgeschriebene Punkte gibt, wo der Strom abgenommen werden darf und genau da gibt es Unterschiede je nach Ausstattung des Fahrzeugs, denn bei Fahrzeugen mit Zweitbatterie darf der Strom nur an der Klemmleiste unter dem Fahrersitz (Für kleine Verbraucher wie die Timberline) und direkt an der Zweitbatterie im Motorraum (für große Verbraucher wie die Winde) jedoch ausdrücklich nicht an der Starterbatterie entnommen werden.
Falsch verkabelt war bei ihm ab Werk also wohl nichts - der Fehler lag darin, dass seine nachträglich eingebauten Verbraucher (Timberline, Eco-Flow-Power-Hub und Luftfahrwerk) auf der Starterbatterie lagen, denn das führt zu einem für das BMS unplausiblen SoC und der Rückkanal der Eco-Flow gibt dem dann noch den Rest.
Das Problem ist:
Bei EURO6 versucht das BMS den Ladestand der Batterie(n) stets zwischen 60-80% zu halten (wobei sich schon das Problem ergibt, dass in der Praxis lediglich 20-40% der Batteriekapazität nutzbar sind!). Das funktioniert jedoch nicht nur anhand der Spannung der Batterie, sondern basiert auch auf den Messungen mit einem Shunt direkt an der Batterie, weil das BMS die Lichtmaschine nicht nur nach Spannung, sondern auch nach Last zuschaltet (Schön zu sehen ist das bereits bei den Videos zum KaiMAN 1.0 vor einiger Zeit und man ließt auch immer wieder von Dingen wie "Aufbaubatterie lädt nur bei eingeschalteter Sitzheizung).
Wenn das Fahrzeug jedoch aus ist und man an der Starterbatterie Strom abnimmt, kann der Shunt nichts messen und es kommt zu einer für das BMS unplausiblen Situation zwischen vermeintlich entnommener Energie und Spannung der Batterie.
Und genau deswegen, war die Starterbatterie bei Kai auf dem vergangenen Tripp auch ständig entladen, weswegen er wiederum über den Rück-Kanal des Eco-Flow-Power-Hub die Starterbatterie geladen hat. Das jedoch hat dem BMS dann vermutlich komplett den Rest gegeben (Stichwort Fremdladungserkennung). Erschwerend kommt da wohl hinzu, dass das Trennrelais oder vielmehr dessen Schaltung dafür nicht ausgelegt es und es in der Folge zu massiven Ausgleichsströmen zwischen Starter- und Zweitbatterie kommt.
In der Folge vermutet MAN, dass auch andere Steuergeräte - Zum Beispiel die Sensorik des Front-Assist durch die Unterversorgung Schaden genommen haben könnten. In jedem Fall wird er seine Starterbatterie dabei um einiges an Lebenszeit erleichtert haben.
Das ist die mir bekannte Erklärung des Problems. Ich bin jedoch weder ein KFZ-Mechatroniker, noch ein Elektriker. Seht es mir daher nach und korrigiert meine Aussage bitte, wenn sie falsch ist.
Was den Fehler im Front-Assist angeht, gibt es mehrere mögliche Fehlerquellen, die sich vielleicht sogar gegenseitig bedingen:
1) Die Winde - da schreibt Green Monkey ja selbst, dass eine Kalibrierung des Front-Assist beim Hersteller notwendig ist. Beim Hersteller deswegen, weil SFD2 eine Kalibrierung beim Ausbauer verhindert. Kai hat im neuen Video erwähnt, dass diese Kalibrierung während der Fahrt durchgeführt werden müsse
2) massive Höherlegung
3) Massive Änderung des Radumfangs über das verbreitete Maß 255/70 R16 (7%) hinaus. Im letzten Video Sprach er von 8% (ich weiß nicht genau was er fährt). Er hat nun zwar eine Tachobox verbaut (ich wundere mich, wie er den MFK geschafft hat; in Deutschland hätte er die Räder nie eingetragen bekommen); ggf. hat MAN den Tacho angepasst. Das werden wir nie erfahren. Das war jedoch scheinbar nicht die (alleinige?) Ursache.
4) Möglicherweise die falsche Anmeldung des Emergency-Assist. Wurde wohl diskutiert.
Kai hat im letzten Video gesagt, dass da eine Kalibrierung während der Fahrt vorgenommen werden soll. Das wird noch eine längere Geschichte. Deswegen auch sein ziemlich resignierter Kommentar im letzten Video.
Aber noch mal - das alles ist bei so einem eher experimentellen (im Sinne von sehr aufwendig umgebaut; nicht im Sinne von Bastelbude!) Fahrzeugen normal. Da braucht man sich keiner Illusion hinzugeben.
Kurz zur Standheizung:
Die optionale Luft-Standheizung (Eberspächer) klemmt werksseitig an der Zweitbatterie. Sie ging nur bisher nicht, weil ein der Innenraumfühler gefehlt hat. Normalerweise sitzt der in der Luftansaugung der Standheizung im Türeinstieg Beifahrerseite (so zumindest die Verbauposition laut ETKA in meinem Fahrzeug). Um die Regelung zu verbessern wird er bei Campingausbauten jedoch verlegt. Kai hat auf eine Stelle an der B-Säule gedeutet, was auch Sinn ergibt. Muss das bei mir auch mal noch machen
Selbstverständlich gibt es die auch bei MAN und VW. Aber es sind die kleinen Details auf die es ankommt. Da kann schon mal was untergehen. Das heißt deswegen nicht, dass der Ausbauer dann gepfuscht hat. Manche Sachen sind einfach sehr speziell und das hat man dann ggf. nicht auf dem Schirm.canis hat geschrieben: 27 Feb 2026 06:21 Bei Mercedes lese ich immer von der Ausbaurichtlinie die es seitens des Fahrzeugherstellers für Ausbauer gibt. Sowas sollte es doch bei MAN auch geben und wenn die befolgt worden wäre...
Wie gesagt - diese Videos zeigen kein (Groß-)Serienfahrzeug, sondern ein speziell für die Anforderungen des Kunden entworfenes neues Layout mit komplett individueller Zusatzausstattung. Es ist nur logisch, dass es da anfangs Probleme gibt - insbesondere dann, wenn man die offiziell vom Hersteller freigegebenen Wege verlässt (was bei so einem Projekt unumgänglich ist).
Was glaubt ihr, warum solche Fahrzeuge (meist in Kleinserien von Manufakturen gefertigt) so teuer sind wie Eigenheime und warum vermeintlich kleine Extras dann ein Vermögen kosten? Fragt nicht, wie viele Stunden da vorher in Anpassungen und Fehlerbehebung fließen, bis so ein Fahrzeug fehlerfrei beim Kunden steht. Und das ist auch der Grund, weswegen sich Ausbauer dann auf ein Setup einschießen und nicht x beliebige Konstellationen anbieten.
Was hier die Besonderheit ist, ist der Umstand, dass Kai uns auf die Reise dieses (ich nenne es mal) Entwicklungsprozesses mitnimmt. Thats it.
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Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
Moin,Dr.Oetzi hat geschrieben: 27 Feb 2026 09:06
(im Sinne von sehr aufwendig umgebaut; nicht im Sinne von Bastelbude!) Fahrzeugen normal. Da braucht man sich keiner Illusion hinzugeben.
[/b]Thats it.
ich finde den Begriff "Bastelbude" eigentlich ziemlich zutreffend
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Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
Danke für deine freundliche Belehrung.Dr.Oetzi hat geschrieben: 26 Feb 2026 14:51Mein Eindruck ist ehrlich gesagt, dass Du (aus Unwissenheit über das, was Kai zu dem Projekt veröffentlicht hat?) aus einer vollkommen falschen Perspektive da drauf schaust und aus Mutmaßungen Tatsachen ableitest.jochem hat geschrieben: 26 Feb 2026 13:59 Nun ja, gerade wenn ich als Wohnmobilhändler eine ungewöhnliche Bordelektrik verbaue, sollte ich mich bei allem, was die Elektrik des Basisfahrzeugs betrifft, sehr eng mit den Technikern des Basisherstellers abstimmen. Gerade weil der Käufer eines solchen Autos, so wie Kai, im Anschluß damit in einsamste Gebiete mit exremen Wetterbedingungen fährt, sollte man da nicht nach eigener Auffassung was einbauen.
Das Projekt KaiMAN 2.0 entstand oder vielmehr entsteht aus einer Kooperation zwischen MegaMobil (Federführend MegaMobil Campervans AT als Händler), MAN (Basisfahrzeug) und Kai/TCL. Das Layout des Fahrzeugs wurde dabei in Zusammenarbeit mit Kai komplett neu gestaltet. Das Fahrzeug selbst befindet sich nach allem was ich verstanden habe in Kais Besitz (gekauft), soll aber auch als Showcar für Messen fungieren.
...
Wonach sieht es also aus, wenn MAN einen Techniker aus München nach Innsbruck entsendet (den Kai von vielen früheren Terminen kennt und der auch in Videos schon zu sehen war) um da von früh Morgens bis spät Abends am Fahrzeug zu schrauben, wobei man dann gleich noch einen Kreuztausch mit Bauteilen aus einem (natürlich rein zufällig bereitstehenden) Spenderfahrzeug (was kein Kundenfahrzeug zu sein scheint) macht?
War das ein normaler Kundentermin oder eher eine intensive Analyse an einem experimentellen (Vorserien)Fahrzeug?
Kais Videos sind mir durchaus bekannt, auch auch die Veränderung der Serientechnik habe ich, wenn auch nicht vollständig alle Videos, verfolgt. Mir ist also bewußt, dass es sich bei dem Camper um ein sehr individuelles Fahrzeug handelt.
Genau darauf bezieht sich aber der erste Satz in meinem Beitrag, den du freundlicherweise nochmal runtergezogen hast. Wenn man sowas schon als Vertragspartner des Ausbauers, gerade unter diesen Voraussetzungen, durchführt, sollte man umso intensiver im Kontakt mit den Entwicklern von MAN stehen, vielleicht sogar besser direkt mit denen zusammen in deren Halle mit deren Equipment arbeiten.
Dass MAN bei einem solchen Vorfall bei einem quasi Vorführfahrzeug von einem "Kunden" mit dieser Reichweite alles in Bewegung setzt, auch über einen normalen Servicetermin hinaus, versteht sich von selbst. Das ist aber im Nutzfahrzeugbereich bei der Betreuung von Gewerbekunden nicht unüblich. Auch meine Fahrzeuge wurden schon in dringenden Fällen von der Vertragswerkstatt an Feiertagen repariert.
Damit ist diese Kommunikation für mich beendet.
Kabe Van 690LB auf Sprinter 416cdi 4x4
Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
Danke an alle, die hier versuchen, aus den von Kai berichteten Erfahrungen sachlich Mehrwert abzuleiten, was wir für unseren Ausbau oder gar Fahrzeugauwahl lernen und beachten sollten …
… und dabei nicht über den Menschen Kai, Megamobil, MAN, Hintergründe, Absichten, Fähigkeiten, etc. spekulieren.
Auch wir sollten uns untereinander wertschätzend austauschen, auch wenn wir etwas anders sehen oder andere Erkenntnisse haben.
Ich weiß nun, dass ich bei meinem TGE-Ausbau, mit meinen rudimentären Kenntnissen bzgl. aktueller Fahrzeugelektrik bei bei der Anbindung meines Setup sehr aufpassen muss und mir deshalb Expertenrat einholen werde. Auch wenn ich eine gute Dokumentation inkl. Aufbaurichtlinien habe.
Mich interessiert nach wie vor das ursprüngliche Thema, welche konkreten Erfahrungen bzgl. Crafter/TGE, am besten Eure eigenen, vorliegen.
Meine Erfahrungen:
- Ich selbst kann weiter nur sagen, mein TGE gefertigt 5/25 hat nach knapp 10.000km keine erkennbaren Elektronikprobleme.
- Verblüfft war ich allerdings, dass nach zwei Tagen Schrauberei die Starter-Batterie komplett leer war. Ich habe in dieser Zeit die Türen meistens offen gehabt, ohne sonstige Verbraucher wie Licht oder Radio eingeschaltet zu haben. Die Elektronik mit seinen Steuergeräten scheint doch einiges an Strom zu verbrauchen.
Kann man selbst oder MAN dieses Verhalten verbessern?
- Die originalen MAN Windabweiser haben das Zufahren der Fenster erheblichg gebremst, sodass die Fenster teilweise beim Hochfahren plötzlich zurückfahren oder nicht mehr komplett schließen konnten. Jetzt habe ich sie gegen Climair getauscht und das Öffnen und Schließen funktioniert wunderbar.
Viele Grüße F
… und dabei nicht über den Menschen Kai, Megamobil, MAN, Hintergründe, Absichten, Fähigkeiten, etc. spekulieren.
Auch wir sollten uns untereinander wertschätzend austauschen, auch wenn wir etwas anders sehen oder andere Erkenntnisse haben.
Ich weiß nun, dass ich bei meinem TGE-Ausbau, mit meinen rudimentären Kenntnissen bzgl. aktueller Fahrzeugelektrik bei bei der Anbindung meines Setup sehr aufpassen muss und mir deshalb Expertenrat einholen werde. Auch wenn ich eine gute Dokumentation inkl. Aufbaurichtlinien habe.
Mich interessiert nach wie vor das ursprüngliche Thema, welche konkreten Erfahrungen bzgl. Crafter/TGE, am besten Eure eigenen, vorliegen.
Meine Erfahrungen:
- Ich selbst kann weiter nur sagen, mein TGE gefertigt 5/25 hat nach knapp 10.000km keine erkennbaren Elektronikprobleme.
- Verblüfft war ich allerdings, dass nach zwei Tagen Schrauberei die Starter-Batterie komplett leer war. Ich habe in dieser Zeit die Türen meistens offen gehabt, ohne sonstige Verbraucher wie Licht oder Radio eingeschaltet zu haben. Die Elektronik mit seinen Steuergeräten scheint doch einiges an Strom zu verbrauchen.
Kann man selbst oder MAN dieses Verhalten verbessern?
- Die originalen MAN Windabweiser haben das Zufahren der Fenster erheblichg gebremst, sodass die Fenster teilweise beim Hochfahren plötzlich zurückfahren oder nicht mehr komplett schließen konnten. Jetzt habe ich sie gegen Climair getauscht und das Öffnen und Schließen funktioniert wunderbar.
Viele Grüße F
2019 VW Caddy Maxi
2025 MAN TGE 4x4 L3H3 (6m/Hochdach)
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Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
Jain...v4e hat geschrieben: 27 Feb 2026 10:55 - Verblüfft war ich allerdings, dass nach zwei Tagen Schrauberei die Starter-Batterie komplett leer war. Ich habe in dieser Zeit die Türen meistens offen gehabt, ohne sonstige Verbraucher wie Licht oder Radio eingeschaltet zu haben. Die Elektronik mit seinen Steuergeräten scheint doch einiges an Strom zu verbrauchen.
Kann man selbst oder MAN dieses Verhalten verbessern?
wie etwas weiter oben beschrieben, versucht das BMS des Fahrzeugs die Batterien auf einem Ziel-SoC zwischen 60 und 80% zu halten. Das bedeutet, unter 60% wird geladen. Zwischen 60-80% wird "optimiert" geladen - zum Beispiel beim Rollen mit aktiver Schubabschaltung. Über 80% wird nicht geladen. Die Technik dafür kommt aus dem PKW Segment und spart tatsächlich fast 1l je 100km. Kann jeder testen - einfach mal den Shunt von der Starterbatterie abziehen.
Das führt dazu, dass in der Praxis nur 20% bis maximal 40% der Batteriekapazität effektiv nutzbar sind. Das ist sehr sehr wenig und effektiv nur so ca. 20-30Ah.
Gleichzeitig weckt das Fahrzeug beim Öffnen der Fahrertüre alle Steuergeräte auf. Das ist eine Automatik, um die Systeme im Alltag schneller für den Fahrtantritt zur Verfügung zu stellen. Aber auch beim Öffnen der anderen Türen, werden einzelne (soweit ich weiß Komfort-)Steuergeräte geweckt.
Diese beiden Umstände führen in Kombination bei genau dem von Dir beschriebenen Szenario schnell zu einem kritisch niedrigen SoC der Starterbatterie.
Daran "ändern" kannst Du nichts aber Du kannst gegen steuern:
1) Du kannst die Starterbatterie mit einem Ladegerät "fremdladen". Ich habe mir dazu einen Anschluss unter den Fahrersitz gelegt und mir ein kleines 15A Ladegerät besorgt.
2) Es gibt für den Crafter/TGE einen optionalen "Max. Laden-Taster". Dieser hebelt das Energiemanagement des Fahrzeugs aus und bewirkt ein maximales Laden der Batterie(n). Dieser ist bei den Grand California Modellen fester Bestandteil. Wird aber auch bspw. bei Einsatzfahrzeugen etc verbaut. Weiterer - massiver Vorteil ist, dass wenn die Funktion aktiv ist, auch die Leerlaufdrehzahl auf ca. 1.050upm angehoben wird (ähnlich Regeneration). Das entlastet die Lichtmaschine, wenn im Stand geladen wird massiv.
Ich habe die originalen und genau das auch beobachtet. Silikonspray hat wunder gewirkt.v4e hat geschrieben: 27 Feb 2026 10:55 - Die originalen MAN Windabweiser haben das Zufahren der Fenster erheblichg gebremst, sodass die Fenster teilweise beim Hochfahren plötzlich zurückfahren oder nicht mehr komplett schließen konnten. Jetzt habe ich sie gegen Climair getauscht und das Öffnen und Schließen funktioniert wunderbar.
Viele Grüße zurück
Crafter 'PLUS' 130kW 4Motion L4H3 (MJ2020) - Reisemobil Selbstausbau
Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
An alle Besserwisser, die hier schreiben.
Das Modell „Next Level“ ab Baujahr 2025 hat nichts, aber auch gar nichts mehr mit euren alten Modellen zu tun.
Dank der neuen EU-Vorschriften wurden verschiedene Assistenzsysteme Pflicht. Am schlimmsten ist jedoch, dass die Hersteller den Zugang zur Software über das sogenannte „Security Gateway” zu 100 % verschlüsseln müssen.
Das hat aktuell zur Folge, dass alle, die Abänderungen an der Karosserie, Elektronik oder Reifenkombinationen vornehmen, in den allermeisten Fällen Probleme mit den Assistenzsystemen bekommen.
In der Praxis heißt das, dass alle eure Höherlegungen und Reifendimensionen, die ihr anscheinend problemlos an euren alten Kisten umgesetzt habt, ab 2025 nicht mehr funktionieren! Begreift das doch endlich!
Es spielt dabei überhaupt keine Rolle, was Kai gemacht hat, wie er es gemacht hat oder ob er gesponsert ist.
Er bewegt sich wie ich außerhalb der Norm und deshalb haben wir diese Probleme.
Ich habe nun mehrere MAN-Werkstätten abgeklappert. Auch die von Kai. Alle sagen das Gleiche. Im Moment kann niemand helfen. Die von MAN gesetzten Parameter sind für die Wünsche unseres Wohnmobilbauers zu eng. Meine MAN Werkstatt hat nun vorgeschlagen Halterungen aus dem 3D-Drucker herzustellen, um damit die Sensoren an der Karosserie tiefer zu setzen.....
Ein anderes Beispiel? Ich fahre im Juli mit meinem Fahrzeug auf der Panamericana. Im Moment gibt es im Handel KEIN Diagnosegerät für den „Next Level“!
Und warum nicht? Weil alle Hersteller am „Security Gateway” scheitern.
Schöne neue Welt …
Das Modell „Next Level“ ab Baujahr 2025 hat nichts, aber auch gar nichts mehr mit euren alten Modellen zu tun.
Dank der neuen EU-Vorschriften wurden verschiedene Assistenzsysteme Pflicht. Am schlimmsten ist jedoch, dass die Hersteller den Zugang zur Software über das sogenannte „Security Gateway” zu 100 % verschlüsseln müssen.
Das hat aktuell zur Folge, dass alle, die Abänderungen an der Karosserie, Elektronik oder Reifenkombinationen vornehmen, in den allermeisten Fällen Probleme mit den Assistenzsystemen bekommen.
In der Praxis heißt das, dass alle eure Höherlegungen und Reifendimensionen, die ihr anscheinend problemlos an euren alten Kisten umgesetzt habt, ab 2025 nicht mehr funktionieren! Begreift das doch endlich!
Es spielt dabei überhaupt keine Rolle, was Kai gemacht hat, wie er es gemacht hat oder ob er gesponsert ist.
Er bewegt sich wie ich außerhalb der Norm und deshalb haben wir diese Probleme.
Ich habe nun mehrere MAN-Werkstätten abgeklappert. Auch die von Kai. Alle sagen das Gleiche. Im Moment kann niemand helfen. Die von MAN gesetzten Parameter sind für die Wünsche unseres Wohnmobilbauers zu eng. Meine MAN Werkstatt hat nun vorgeschlagen Halterungen aus dem 3D-Drucker herzustellen, um damit die Sensoren an der Karosserie tiefer zu setzen.....
Ein anderes Beispiel? Ich fahre im Juli mit meinem Fahrzeug auf der Panamericana. Im Moment gibt es im Handel KEIN Diagnosegerät für den „Next Level“!
Und warum nicht? Weil alle Hersteller am „Security Gateway” scheitern.
Schöne neue Welt …
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Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
Danke vom "Besserwisser" für die detaillierte Info. Dass die Änderungen von einem Modelljahr zum nächsten so krasse Auswirkungen haben, hätte ich wirklich nicht erwartet.Balordi hat geschrieben: 03 Mär 2026 09:21 An alle Besserwisser, die hier schreiben.
Das Modell „Next Level“ ab Baujahr 2025 hat nichts, aber auch gar nichts mehr mit euren alten Modellen zu tun.
Dank der neuen EU-Vorschriften wurden verschiedene Assistenzsysteme Pflicht. Am schlimmsten ist jedoch, dass die Hersteller den Zugang zur Software über das sogenannte „Security Gateway” zu 100 % verschlüsseln müssen.
Das hat aktuell zur Folge, dass alle, die Abänderungen an der Karosserie, Elektronik oder Reifenkombinationen vornehmen, in den allermeisten Fällen Probleme mit den Assistenzsystemen bekommen.
In der Praxis heißt das, dass alle eure Höherlegungen und Reifendimensionen, die ihr anscheinend problemlos an euren alten Kisten umgesetzt habt, ab 2025 nicht mehr funktionieren! Begreift das doch endlich!
Es spielt dabei überhaupt keine Rolle, was Kai gemacht hat, wie er es gemacht hat oder ob er gesponsert ist.
Er bewegt sich wie ich außerhalb der Norm und deshalb haben wir diese Probleme.
Ich habe nun mehrere MAN-Werkstätten abgeklappert. Auch die von Kai. Alle sagen das Gleiche. Im Moment kann niemand helfen. Die von MAN gesetzten Parameter sind für die Wünsche unseres Wohnmobilbauers zu eng. Meine MAN Werkstatt hat nun vorgeschlagen Halterungen aus dem 3D-Drucker herzustellen, um damit die Sensoren an der Karosserie tiefer zu setzen.....
Ein anderes Beispiel? Ich fahre im Juli mit meinem Fahrzeug auf der Panamericana. Im Moment gibt es im Handel KEIN Diagnosegerät für den „Next Level“!
Und warum nicht? Weil alle Hersteller am „Security Gateway” scheitern.
Schöne neue Welt …
Da die von dir aufgeführten Änderungen am Fahrzeug ja bei Campern weitvertreitet sind und gerade in sozialen etzwerken fast als lebensnotwendig gehypt werden, wäre es jetzt aber eine Überlegung der Ausbauer wert, ob MAN so noch als Basisfahrzeug zu empfehlen ist. Interessant wäre auchzu wissen, ob es vergleichbare Probleme auch bei anderen Basisfahrzeugen gibt.
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Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
Bei allem Verständnis für Deinen Ärger aber sich hier aufzuführen und andere als "Besserwisser" mit "alten Kisten" zu beschimpfen löst Deine Probleme auch nicht.
Das ist - wenn man Dich beim Wort nimmt - schlicht nicht richtig. Die meisten (anteilig) Bestandteile des Fahrzeugs sind exakt genauso wie vorher. Richtig ist, dass u.a. Teile der Sensorik geändert und SFD2 eingeführt wurde. Außerdem gab es massive Änderungen beim Infotainment. Das hat aber mit der hier beschriebenen Thematik nichts zu tun.Balordi hat geschrieben: 03 Mär 2026 09:21 Das Modell „Next Level“ ab Baujahr 2025 hat nichts, aber auch gar nichts mehr mit euren alten Modellen zu tun.
Hier vielleicht zur Differenzierung:Balordi hat geschrieben: 03 Mär 2026 09:21 Dank der neuen EU-Vorschriften wurden verschiedene Assistenzsysteme Pflicht. Am schlimmsten ist jedoch, dass die Hersteller den Zugang zur Software über das sogenannte „Security Gateway” zu 100 % verschlüsseln müssen.
Das Front- und Lane-Assist zum festen Bestandteil der Typgenehmigung wurden (GSR II), das neue Sensorik verbaut wurde und die Einführung des Manipulationsschutzes (bei Volkswagen "SFD2") sind drei vollkommen verschiedene Dinge, die nur zeitgleich eingeführt wurden.
Das Dilemma das sich daraus ergibt ist, dass die Systeme nicht deaktiviert werden dürfen, die Sowftware der neuen Sensorik jedoch stärker limitiert als das bisher der Fall war. Gleichzeitig können die Einbaupartner der Ausrüster (wie SEIKEL, Greenmonkey oder 4x4Project) die Kalibrierung der Systeme nicht mehr selbst vornehmen kann.
Wichtig zu erwähnen ist aber, dass der Hersteller des Fahrzeugs (VW & MAN) diese Kalibrierung sehr wohl durchführen kann. Allerdings macht das der Hersteller offiziell natürlich nur für Fahrzeuge im seriennahen Zustand.
Und genau hier schlägt die Stunde von Herstellern wie Seikel (Partner von Volkswagen), deren Höherlegungskit im Gegensatz zu Lösungen anderer Hersteller weiterhin angeboten wird.
Mit Änderungen an der Karosserie meinst Du die Höherlegung oder bspw. eine Winde? Und ja natürlich kommt es dann zu Fehlermeldungen der Assistenzsysteme. Das war auch schon vorher so. Nur konnte da die Kalibrierung unabhängig von einem offiziellen Servicepartner durchgeführt werden und die Systeme waren bei den Fahrzeugen nicht zwingend verbaut und auch (teilweise) weniger sensibel. Das macht solche Umbauten nicht "unmöglich", sondern komplizierter wenn man so will.Balordi hat geschrieben: 03 Mär 2026 09:21 Das hat aktuell zur Folge, dass alle, die Abänderungen an der Karosserie, Elektronik oder Reifenkombinationen vornehmen, in den allermeisten Fällen Probleme mit den Assistenzsystemen bekommen.
Ich weiß zwar nicht genau, wer hier was begreifen soll, aber dass der Manipulationsschutz und die Kalibrierung das Problem ist, schreibe ich seit zwei Seiten:Balordi hat geschrieben: 03 Mär 2026 09:21 In der Praxis heißt das, dass alle eure Höherlegungen und Reifendimensionen, die ihr anscheinend problemlos an euren alten Kisten umgesetzt habt, ab 2025 nicht mehr funktionieren! Begreift das doch endlich!
Die Kalibrierung muss streng nach Herstellervorgabe durchgeführt werden - und zwar statisch (im Stand) und dynamisch (in Fahrt).
Letzteres wurde bei Kai nicht mehr durchgeführt (ggf. aus Unwissenheit oder Zeitmangel?). Am Ende des Videos erwähnt er jedenfalls, dass die dynamische Kalibrierung nicht durchgeführt wurde.
Was viele auch gerne ausblenden:
Der MAN TGE basiert technisch auf dem MQB von VW. Er ist defacto also ein Golf. Die Techniker von MAN sind sehr häufig nicht mit den Systemen von VW vertraut. Ich habe es auch schon erlebt, dass beim VW Nutzfahrzeuge Partner MAN TGE auf dem Hof standen. Den Rest kann sich jeder selber denken.
Fakt ist jedenfalls, dass der offizielle Partner von VW was Fahrwerke angeht (SEIKEL) seine Lösungen weiterhin ohne Hinweis verkauft. Greenmonkey weißt explizit auf die beim Servicepartner durchzuführende Kalibrierung hin und Project4x4 weißt seine Fahrwerke nur für Fahrzeuge bis 2023 aus.
Außerdem hat SEIKEL die Reifenkombination 255/70 R16 aus dem Programm genommen und bietet "nur" noch 245/70 R16 an mit dem passenden Kalibrier-Kit an.
Könnten wir bitte erstmal über die Änderungen an Deinem Fahrzeug sprechen, bevor hier "alle" Änderungen in einen Topf geworfen werfen?Balordi hat geschrieben: 03 Mär 2026 09:21 Es spielt dabei überhaupt keine Rolle, was Kai gemacht hat, wie er es gemacht hat oder ob er gesponsert ist.
Er bewegt sich wie ich außerhalb der Norm und deshalb haben wir diese Probleme.
Außerhalb welcher Norm bewegt ihr euch denn? Kai fährt in jedem Fall eine Höherlegung, dessen Hersteller diese nicht für sein Fahrzeug freigegeben hat und eine Rad-Reifen-Kombination, die so von anderen Ausrüstern nicht für dieses Fahrzeug angeboten wird.
Und bei Kai wurde (so zumindest im Video dokumentiert) nicht die vollständige, und laut Leitfaden von VW/MAN vorgeschriebene Kalibrierung durchgeführt.
Noch mal - ich verstehe Deinen Ärger. Aber das gibt dir weder das Recht andere zu beschimpfen, noch hilft es weiter dann alle Sachen in einen Topf zu werfen, diesen zu schütteln und dann einfach auszukippen.Balordi hat geschrieben: 03 Mär 2026 09:21 Ich habe nun mehrere MAN-Werkstätten abgeklappert. Auch die von Kai. Alle sagen das Gleiche. Im Moment kann niemand helfen. Die von MAN gesetzten Parameter sind für die Wünsche unseres Wohnmobilbauers zu eng. Meine MAN Werkstatt hat nun vorgeschlagen Halterungen aus dem 3D-Drucker herzustellen, um damit die Sensoren an der Karosserie tiefer zu setzen.....
Ein anderes Beispiel? Ich fahre im Juli mit meinem Fahrzeug auf der Panamericana. Im Moment gibt es im Handel KEIN Diagnosegerät für den „Next Level“!
Und warum nicht? Weil alle Hersteller am „Security Gateway” scheitern.
Schöne neue Welt …
Welche Änderungen hast Du an Deinem Fahrzeug vorgenommen?
Wurde eine Kalibrierung streng nach Vorgabe durchgeführt?
Was den Tester angeht:
Das ist ein echtes Problem für Deine Reise. Habe gestern erst einen Bericht von einer Familie gelesen, die mit einem TGE im Notlauf in Südamerika festhängen, weil ein Testgerät fehlt. Ob das nun schon ein "Next Level" ist weiß ich nicht aber mit einem so neuen Fahrzeug ist das natürlich ein Problem.
Allerdings wusstest Du schon beim Kauf des Fahrzeugs, dass ein "neues" Euro 6 Fahrzeug fernab "westlicher Infrastruktur" massive Probleme bereiten kann.
Das mit SFD2 kommt da nur erschwerend hinzu.
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Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
Da fragen sich die Besserwisser nun bestimmt ob ein alter Karren nicht das geeignetere Fahrzeug für die PanAm wäre, bei dem schlechten Diesel, großen Höhen etc. anstatt so einem Experimentalfahrzeug ...Balordi hat geschrieben: 03 Mär 2026 09:21 Ich fahre im Juli mit meinem Fahrzeug auf der Panamericana. Im Moment gibt es im Handel KEIN Diagnosegerät für den „Next Level“!
Und warum nicht? Weil alle Hersteller am „Security Gateway” scheitern.
Schöne neue Welt …
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