Was macht ein Reisemobil eigentlich autark?

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MobilLoewe
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Re: Was macht ein Reisemobil eigentlich autark?

#226 

Beitrag von MobilLoewe »

 Themenstarter

dietmardd hat geschrieben: 31 Mär 2026 00:33 Im Gegensatz zu oft minderwertigen Fleisch in Gasstätten, ...

... eines Gerichtes in der Gaststätte mit deren oft minderwertigen Fleisch und Fisch.

Fisch eignet sich auch nicht so gut für Feinfrost, da gefrorener Fisch später beim Braten schnell auseinander fällt.
Du ziehst dich aber ordentlich hoch an deinem Dogma... :wink:

Ich lasse mir z.B. meine Pizza, Paella oder Fritto misto nicht vergraulen. :lol:

Gefrorener Fisch - sollte frischer nicht greifbar sein - kommt bei uns immer wieder mal auf die 230 Volt Kochplatte vor dem Mobil, es kommt klar auf die Sorte an. Z B. ein Stück geforener Lachs lässt sich hervorragend verarbeiten. Dazu gerne Tiefkühlgemüse, oder ein leckerer Salat.

Die kulinarische Autarkie ist ja ein "heißes" Thema geworden. :shock:

Gruß Bernd
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Re: Was macht ein Reisemobil eigentlich autark?

#227 

Beitrag von fOV »

MobilLoewe hat geschrieben: 31 Mär 2026 07:55 ...
Die kulinarische Autarkie ist ja ein "heißes" Thema geworden. :shock:
...
Jetzt sind wir bei der Glamparkie angekommen.
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Schnafdolin
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Re: Was macht ein Reisemobil eigentlich autark?

#228 

Beitrag von Schnafdolin »

fOV hat geschrieben: 31 Mär 2026 08:15 Jetzt sind wir bei der Glamparkie angekommen.
Jeder hat da wohl andere Vorlieben.
Für die einen ist es Camping, die anderen wiederum sprechen von Camping. Und doch meinen beide etwas völlig anderes.

Wir sind von der Fraktion, die sich noch beim Trampen abends mit dem Bergzelt in die Büsche geschlagen hat, den Benzinkocher für den Dosengulasch anfeuerte und nach der Wende froh war, dass es den T2 als Postkutsche mit Hochdach gab. Unser jetziger Sprinter wird wie alle 11 Camper davor liebevoll "Eisenzelt" genannt.

Von Glamping haben wir schon gehört und was man da alles beachten muss, damit die großen Jungs nicht über einen lachen. :lol:

Martin
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Bin ich ölich, bin ich fröhlich :D
mpetrus
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Re: Was macht ein Reisemobil eigentlich autark?

#229 

Beitrag von mpetrus »

dietmardd hat geschrieben: 31 Mär 2026 00:33
Im Gegensatz zu oft minderwertigen Fleisch in Gasstätten, kaufen wir in der Regel Edelfleisch und Edelfisch. Gerade in Spanien gibt es in vielen Kaufhallen sehr lange Fischtheken mit frischen Fisch.

Obwohl wir nur edle Zutaten verwenden, kostet uns ein selbstgekochtes Gericht nur ca. 25 ... 30 % eines Gerichtes in der Gaststätte mit deren oft minderwertigen Fleisch und Fisch.

Übrigens haben wir nichts gegen Feinfrost, nur solche Formen mit hochverarbeitetem Inhalt. Viele Gemüsesorten und -mischungen sind OK. Fisch eignet sich auch nicht so gut für Feinfrost, da gefrorener Fisch später beim Braten schnell auseinander fällt. Unser Tiefkühlfach ist mit 39 l recht üppig.
Du merkst schon das du dich selbst widersprichst.
Ihr braucht für euer Essen ca. 40min. Zubereitungszeit, aber in den Restaurants ist die Wartezeit viel zu lang?
Du verwendest "Feinfrost" aber in den Restaurants ist das "Billigpampe". Obwohl mit hoher Wahrscheinlichkeit bei den gleichen Hersteller produziert und verpackt.
Dein Feinkostfisch bzw. Fleisch wird wo und wie erzeugt? Nur weil das an irgendwelche "Frischetheken" angeboten wird, ist das mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch ein "Industrieprodukt" aus den Zuchtanlagen.
Die Meere sind komplett überfischt und "freie Fische" gibt es kaum noch. Davon abgesehen werden die gefangene Fische schon auf dem Schiff eingefroren, damit dieser noch als "frisch" verkauft werden darf. Die Fischtrailer fahren eben heute nicht mehr früh morgens raus aufs Meer und kommen Mittags wieder in den Hafen. Die sind Tage bzw. Wochen unterwegs.
Oder meinst du die kleinen Fischerboote in den Touristenhafen, die nur noch Touristentouren anbieten aber nicht mehr fischen?
Von der Tierhaltung ganz zu schweigen, da gibt es ja sehr oft Berichte wie das in Deutschland oder auch im Ausland incl. Spanien "Serrano Schinken" aussieht.

Ja, ich träume auch noch von dem guten Essen meiner Oma. Die hatte alles im eigenen Garten angebaut, incl. Hühner und Schweine.
Auf den Tisch kam nur was die Saison her gab bzw. was im kühlen Lehmkeller eingelagert war.
Nur hatte meine Oma ein geschätzten 18Std. Arbeitstag.

PS: Was unsere Autarkie anbelangt.
Wir sind noch "Old School Camper".
Wir füllen nur 50l Wasser in den Tank und Strom haben wir viel zu viel (400AH) an Bord.
Wir fahren grundsätzlich nach 2-3 Tage auf einen guten Stellplatz bzw. Campingplatz um unsere Toilette zu entsorgen bzw. mit viel Wasser und ausreichend Platz in den Sanigebäude zu duschen.
Auch muss ja mal Wäsche gewaschen, oder das Womo ein Hausputz bekommen.
Gegessen wird in den Restaurants von "Edel" bis "Dönerbude", wir schauen welches Klientel da essen geht. Also Touris oder Einheimische, dementsprechend wird entschieden "gehen wir da rein, oder lieber nicht".
Wir haben da schon sehr viele gute Erfahrungen und auch lustige Abende in den Kneipen verbracht.
Wir zahlen auch gerne 40€/Nacht für einen Campingplatz, wenn die Leistungen angemessen sind. Vorteil da ist es meist nicht so voll und vor allem ist es da sauber.
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Re: Was macht ein Reisemobil eigentlich autark?

#230 

Beitrag von fOV »

so wie hier, ist für uns der perfekte "Glamping-Platz"
IMG_2198.jpg
Es geht dir niemand auf den S..k, man hat seine Ruhe, kann in der Nacht den Sternenhimmel bei einem Glas Rotwein genießen.
Autark bedeutet für mich, sich ein Stück weit weg von der Masse zu bewegen. Es ist also ein Mittel zum Zweck.
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Re: Was macht ein Reisemobil eigentlich autark?

#231 

Beitrag von mimi »

Schnafdolin hat geschrieben: 31 Mär 2026 11:31
Jeder hat da wohl andere Vorlieben.


Wir sind von der Fraktion, die sich noch beim Trampen abends mit dem Bergzelt in die Büsche geschlagen hat, den Benzinkocher für den Dosengulasch anfeuerte und nach der Wende froh war, dass es den T2 als Postkutsche mit Hochdach gab.

Martin
Hallo,

ja jeder hat so seine Vorlieben :D

Die wirklich tollen Touren haben wir die letzten Jahren wieder mit dem Zelt gemacht, das waren Orte wo kein 4*4 mehr hinkommt.
Auch bei diesen hat sich im Sinn von autark eine Menge getan, mit Dosen braucht man sich da nicht mehr abplacken.


Mirko
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Re: Was macht ein Reisemobil eigentlich autark?

#232 

Beitrag von Kurier66 »

mpetrus hat geschrieben: 31 Mär 2026 11:39 und Strom haben wir viel zu viel (400AH) an Bord.
Deine Sorgen möchte ich haben. :mrgreen:
Wir haben eine 300AH Lithium Batterie und 380WP auf dem Dach. Anfang der Woche wäre ich hier in Ungarn froh gewesen wenn ich die doppelte Batterieleistung gehabt hätte. Induktionskochen war erst heute wieder möglich, ansonsten wurde der meiste Strom für die Standheizung und den Kühlschrank gebraucht. Dabei lief die Heizung einige Tage lang Tag und Nacht durch. Wenn man nicht viel fahren will und das wollten wir nicht, dann muss es eben der Kartuschenkocher richten wenn die Sonne keine Lust hat, unser Backup so zu sagen. Campingplätze steuern wir allerdings so gut wie nie an auf unseren oft mehrwöchigen Reisen, nur wenn es sich absolut nicht vermeiden lässt. Bringt mir auch nichts da ich weder einen Landstromanschluss noch ein Ladegerät an Bord habe.
Was ich damit sagen will, uns wird der Strom fast nie zu viel.
fOV hat geschrieben: 31 Mär 2026 12:03 so wie hier, ist für uns der perfekte "Glamping-Platz"

IMG_2198.jpg

Es geht dir niemand auf den S..k, man hat seine Ruhe, kann in der Nacht den Sternenhimmel bei einem Glas Rotwein genießen.
Autark bedeutet für mich, sich ein Stück weit weg von der Masse zu bewegen. Es ist also ein Mittel zum Zweck.
Genau so muss das sein. :mrgreen:
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Viele Grüße, Micha

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Alderan55
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Re: Was macht ein Reisemobil eigentlich autark?

#233 

Beitrag von Alderan55 »

fOV hat geschrieben: 31 Mär 2026 12:03 so wie hier, ist für uns der perfekte "Glamping-Platz"

Es geht dir niemand auf den S..k, man hat seine Ruhe, kann in der Nacht den Sternenhimmel bei einem Glas Rotwein genießen.
Autark bedeutet für mich, sich ein Stück weit weg von der Masse zu bewegen. Es ist also ein Mittel zum Zweck.
Damit erklärst du perfekt was die Marketingstrategie ihren geneigten Kunden vermitteln will.

Der Folgeabsatz ist bewußt etwas provozierend geschrieben und bezieht sich nicht auf dich persönlich. :wink:

Autark kann man auch sein ohne Solarpanel, ohne 180l Wasser, ohne Trenntoilette, ohne LifPos.
Wie z.B. hier in Griechenland vor 40 Jahren mit 20l Wasser und einer Blei Zusatzbatterie für die Wasserpumpe und das eine Deckenlicht. :mrgreen:

Wir hatten sogar eine Waschmaschine an Bord, den sauberen Farbeneimer der während der Fahrt auf dem Dach stand mit der Wäsche drin und an der Heckklappe ein Leifheit Wäscheständer zum Trocknen.

Wir waren so ein Jahr autark unterwegs und standen oft mehrere Wochen am Stück an einem Platz.
1 Griechenland-19 2.jpg
Aber wir hatten keinen Router, kein TV, nicht mal ein Telefon, wenn mich die Viper an diesem Stellplatz gebissen hätte wärs bös ausgegangen.

AUTARK ist heute wohl so definiert:
Gerne weg vom Schuss wo Dir keiner auf den Keks geht in bester Lage für Instagram Selfies jedoch mit vollem Komfort und Internet- und Mobilsignal.

Eigentlich ist das nicht weit weg vom Glamping - denn es wird wenn möglich auf nichts verzichtet von den Autarkies.

Man steht halt nur woanders.

Aber man setzt sich halt ab von den ordinären Campern auf den Stell- oder Campingplätzen.

Das ist jedenfalls mein Eindruck wenn ich YT oder Foreneinträge lese.

Ich kenne bisher keinen der zwei oder drei Wochen in der Wildnis am Stück gestanden hätte und sein hochgerüstetes Autarkiepaket ausgenutzt hätte.

Beste Gruesse Bernd
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walkman
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Re: Was macht ein Reisemobil eigentlich autark?

#234 

Beitrag von walkman »

Nö.

Heute gibt es technisch mehr Möglichkeiten, egal ob zum Campen, oder zur Kommunikation (Social Media und Co.). Wer was für sich braucht oder will kann heute jeder für sich definieren.

Wer Spaß am virtuellen Körperteilvergleich hat, guckt sich aktuelle Videos bei Insta etc. an und vergleicht sie mit seinen Erinnerungen aus einer fernen Vergangenheit und unterstellt am besten noch möglichst negative Intentionen gerade bei denen, die völlig anders unterwegs sind als man selber und regt sich darüber auf, am besten noch geteilt in Kommentaren.

Ich persönliche finde Kölsche Leitsätze da hilfreicher wie "Jede Jeck is anders" und "et bliev nix wie et wor". (Nein, ich bin kein Köln-Fan)

Mir persönlich geht auf den S..ck, dass man nirgendwo mehr in der Wildnis Sterne gucken kann, ohne dass dauern irgendeine Starlink-Sch...ße durch´s Bild fliegt.

Ändert aber auch nichts.
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Re: Was macht ein Reisemobil eigentlich autark?

#235 

Beitrag von mpetrus »

Wenn man ehrlich ist, kann man heute max. 5 Tage ohne ein Service "autark" stehen.

Ja, wir haben uns früher beim campen gerne ein Bach/See gesucht. Das Bachwasser wurde zur Kühlung der Vorräte und etwas Flussabwärts zur Körperhygiene und "Toilettenspülung" genutzt.
Dann haben wir ein Loch gegraben unsere Abfälle da rein, Benzin drüber, angesteckt und danach zugeschüttet.

Das funktioniert heute nicht mehr, auch weil es heute mehr "Urlauber" als früher gibt.
Denn die Menschen haben heute mehr TU-Tage als früher und auch mehr Geld für Urlaub.
Dann machen sich "die Camper" noch nicht mal die Mühe des vergraben und alles (Müll und "Schei...e) liegt offen rum.


Von da her, spätestens nach 5 Tagen braucht jeder Camper frisches Wasser und auch der Müllbeutel dürfte nach dringender Entsorgung "müffeln".
Damit ist die Frage doch beantwortet. Autarkie geht max.5 Tage, wenn man sich an die moralische Umweltkriterien halten will.

PS: Meine Erfahrung hat mich auch gelehrt, das es keine einsame Plätze mehr gibt. Denn die "Camper und Livestyler" nutzen alle Google Maps in der Satellitenansicht um entsprechende Plätze mit dem Auto anfahren zu können. Gut da gibt es jetzt noch die Differenzierung "Hardcore Offroader" und "Normalo", aber die meisten (95%) fahren auf Waldwege und die einsame Plätze sind mehr oder weniger offizielle Parkplätze (auch für die mehr werdenden Tagesausflügler). Da bleibt für die Einsamkeit nur noch die Wahl der antizyklischen Reisezeit.

Wenn allerdings die Spritpreise und damit auch andere Preise weiter steigen, könnte sich das mit den Camper mangels Budgetverfügbarkeit wider verbessern. Bzw. erst massiv verschlimmern, weil mehr "frei Steher", dann eben wegen Geldmangel weniger Reisende.
Grüße Michael
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Alderan55
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Re: Was macht ein Reisemobil eigentlich autark?

#236 

Beitrag von Alderan55 »

mpetrus hat geschrieben: 07 Apr 2026 12:05
Von da her, spätestens nach 5 Tagen braucht jeder Camper frisches Wasser und auch der Müllbeutel dürfte nach dringender Entsorgung "müffeln".
Wir haben die Toilette auf dem einen Jahr Reise früher einfach vergraben.
Müll war auch kein Problem da wir wirklich keine Lebensmittel hatten die verpackt waren.
Wir hatten auch keinen Kühlschrank.
An Bord waren Kartoffeln, Zwiebeln und Eier.

ABER frische Lebensmittel braucht der Mensch heutzutage ja auch hin und wieder selbst mit Kühlschrank.

Bei den meisten Autarkern die ich kenne fängt der Fisch aber bereits nach 3 Tagen an zu stinken und es wird weiter gezogen, schliesslich hat man eine Bucket Liste.

Auch da waren wir früher eher bei "slow camping" wir standen wenigstens eine Woche an einer Stelle oft zwei und einmal sogar einen ganzen Monat.

Deswegen haben wir auch keine "Achtsamkeit" geübt.
Wenn du vier Wochen in der Türkei alleine am Meer stehst ohne Internet, Telefon und auch die drei Bücher gelesen hast die mit dabei waren, dann bleibt dir nur die eigene Person und die Natur übrig.

Die schönste Zeit unseres Lebens - als die Seele so leicht war wie eine Feder.

Beste Gruesse Bernd
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MobilLoewe (07 Apr 2026 16:37)
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