Ausbau eines Sprinters zu einem wohnmobil. Tipps und Erfahrungen gesucht.

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Johannes Meyer
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Ausbau eines Sprinters zu einem wohnmobil. Tipps und Erfahrungen gesucht.

#1 

Beitrag von Johannes Meyer »

 Themenstarter

Hallo zusammen,

mein Name ist Johannes, ich bin Programmierer und wohne in der Lüneburger Heide. Ich freue mich, Teil dieser Community zu sein!

Ich habe heute meinen neuen Umbau-Kandidaten gekauft: einen Mercedes Sprinter 906 L2H2, Baujahr 2017, mit Klima, Doppelsitzbank und wenig Kilometern – in gutem Zustand. Der Plan ist ein Vollausbau zum Wohnmobil.

====================
Meine bisherigen Eckpunkte:

[UMBAU]
- Zwischenwand wird entfernt
- Möbel & Bodenplatte von Oryx Solutions: Bett, Tisch, Küche, Kleiderschrank ~ 7.000 €
- 2 Fenster (Schiebetür + gegenüberliegende Seite)

[ELEKTRIK]
- Solar
- Ladebooster
- Zweitbatterie
- Kein Landstrom

[SCHLAFEN & WOHNEN]
- Querbett
- Keine feste Dusche/WC, nur mobile Lösung
- 1x Maxxfan über der Küche

====================

KOSTENÜBERSICHT (Kerntechnik)

Belüftung
-> MaxxFan Deluxe Dachhaube (mit FB) 1 Stk ~380 €

Fenster
-> Seitenfenster Schiebetür 1 Stk ~350 €
-> Heckscheiben-Set (getönt) 1 Set ~450 €

Dämmung
-> Armaflex AF 19mm (selbstklebend) 3 Rollen ~240 €
-> Alubutyl (Anti-Dröhn) 2 Rollen ~100 €

Rostschutz
-> Hohlraumwachs / Seilfett Set 6-8 Dosen ~80 €

Sitze
-> Drehkonsole Doppelsitzbank (Kiravans) 1 Stk ~450 €
-> Drehkonsole Fahrersitz (flach) 1 Stk ~200 €

Heizung
-> Standheizung Autoterm Air 2D Set 1 Set ~550 €

Elektrik
-> LiFePO4 Batterie 100Ah (Bluetooth) 1 Stk ~400 €

Solar
-> Solar-Set 150W + Victron MPPT 1 Set ~300 €

------------------------------------
GESAMT Kerntechnik: ca. 3.200 - 3.500 €
+ Oryx Möbel: ca. 7.000 €
= GESAMT AUSBAU: ca. 10.200 - 10.500 €
====================

TODO-REIHENFOLGE
1. Blecharbeiten: Ausschnitte für MaxxFan und Fenster sägen (vor der Dämmung!), Rostschutz an Schnittkanten
2. Vorbereitung: Reinigung und Entfettung des Innenraums
3. Hohlraumschutz: Versiegelung der Holme und Falze
4. Dämmung: Alubutyl und Armaflex verkleben
5. Technik-Einbau: Standheizung, Batterien, Drehkonsolen
6. Elektrik: Solarinstallation und Verkabelung
7. Möbeleinbau: Oryx-Set montieren

====================
Meine konkreten Fragen:
1. Hat jemand Erfahrungen mit Oryx Solutions? Qualität, Passgenauigkeit, Lieferzeit?
2. Reicht ein Maxxfan, oder sollte ich einen zweiten einplanen?
3. Welche Solaranlage / Batteriegröße empfehlt ihr für Zweipersonen-Nutzung ohne Landstrom?
4. Gibt es Dinge, die ich auf meiner Liste noch vergessen habe?

Vielen Dank im Voraus - ich freue mich auf eure Tipps!

Einiges habe ich jetzt sicher vergessen.
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Surfsprinter
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Re: Ausbau eines Sprinters zu einem wohnmobil. Tipps und Erfahrungen gesucht.

#2 

Beitrag von Surfsprinter »

Moin und willkommen im Forum bei den Selbstausbauern!

Du wirst hier viele Anregungen finden, denn es gibt einige bebilderte Ausbautreads. Offenbar hast Du ja auch schon gut rumgestöbert und hast einen veritablen Plan.

Zum Thema Solar kann ich Dir aus meiner Erfahrung sagen, dass ich bei 100Ah Lifepo oder 160 Ah AGM 2.-Batterie immer mit 100Wp Solar ausgekommen bin. Dabei betreibe ich eine 40 l Kompressorkühlbox. Siehe auch meine Ausbauseite: https://www.sprinter-forum.de/viewtopic ... 48#p202648

Allerdings haben wir auch nur einen Mini-TV, das kaum genutzt wird.
Willst Du hier was größeres, ist 150-200Wp Solar bei der 100 Ah-Lifepo sinnvoll.

Beim Lüften gibt es im Sommer nie genug Öffnungen. Im Süden schlafen wir manchmal mit offener Schiebetüre. Sonst reichen meist unsere 3 Dachfenster plus Schiebefenster hinter dem Fahrersitz plus Climair-Windabweiser + offene Fahrer/Beifahrerfenster.
Also besser mehr, als 1 Dachfenster.

Willst Du die Zweiersitzbank behalten? Drehsitze bei Einzelsitzen bringen deutlichen Raumgewinn. Nur so als Anregung...
316 Mixto, Bj 5/18, Womo-Ausbau für 5 Personen, Heckbetten + el. Hubbett, Küche, Bad...
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reisefieber
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Re: Ausbau eines Sprinters zu einem wohnmobil. Tipps und Erfahrungen gesucht.

#3 

Beitrag von reisefieber »

Servus Johannes, herzlich willkommen.

1. Glückwunsch zum Projekt "Selbstausbau". Damit stellst Du sicher, dass Du hinterher mit dem Ergebnis zufrieden bist. Alle Selbstbauer (die fertig werden) halten Ihr Produkt für das Optimum, kein Witz!
2. Willst Du Langzeitreisen in menschenleeren Gegenden machen (womöglich mit 2stellingen Minusgraden) oder in Kroatien am Campingplatz 3 Wochen abhängen? Das wäre zur Beantwortung der Fragen interessant.

Aber, unter Bezug auf 1. will ich mich zuerst mal zu den Fenstern äußern. Ich empfehle die größtmögliche Größe einzubauen. (Es sei denn Du liebst den Belagerungszustand und das Schießscharten Feeling.) Außerdem schützen in der Schiebetüre Schiebefenster vor Selbstverstümmelung. Case: Das Ausstellfenster ist offen, Du stehst vor der Türe und ziehst die schnell zu, weil es Mücken gibt :!:
Die Schiebefenster haben natürlich auch Nachteile, keine Frage, abwägen musst Du selber. :?

Ja, und zur Solaranlage: Ich habe 2x 100W mit 2 Kabelzuleitungen zur Zusatzbatterie mit 2 getrennten Wechselrichtern. Dazu bis vor kurzem 160 Ah Bleibatterien. Ich habe noch nie Landstrom gebraucht. Hat bisher immer gereicht, ich stehe aber relativ selten lange und habe nur Truma Heizung, Kühlschrank und das bisschen Licht & Laptop. Kritisch wird es am ehestens im Spätherbst oder hoch im Norden, wenn die Sonne flach steht und die Befestigung das Aufkippen der Module nicht zulässt. Generell, besser 2 kleine Anlagen als eine Große. Und, ganz wichtig, spare, spare, spare Gewicht. Das Kilo, das Du jetzt zu viel einbaust, wirst Du nicht mehr los. Und die Kilos sammeln sich! Du wirst leichter ein Kilo selbst abnehmen (Bier kannst Du zur Not einfach nicht trinken, die Currywurst weglassen :shock: ), als aus dem fertigen Auto ein Kilo auszubauen. Also: Flexible Solar Pannels sind die leichtesten.
Was das Oryx-Set angeht, keine Ahnung was das wiegt. (Auf einer Reise zählt ganz schnell weniger das Aussehen als die Funktionalität.) Als Bodenplatte braucht es keine wasserfeste Schichtholzplatte, eine Stäbchenpltte reicht. Und ein paar Millimeter Randspalt machen nix! Wie schwer ist das Alubutyl? Dröhnung 8) macht man doch mit Masse weg, lieber langsamer fahren (Stichwort Preisbremse) :D

Verzicht auf Nasszelle finde ich richtig.
Wie hältst Du das mit Wasservorrat? Mehrere Kanister sind besser als ein nicht zugänglicher Großtank, den man auch nicht sauber kriegt. Aber da bin ich mit meiner jetzigen Pumplösung nach 10 Jahren immer noch nicht zufrieden.
Viel Spaß
Günter
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Re: Ausbau eines Sprinters zu einem wohnmobil. Tipps und Erfahrungen gesucht.

#4 

Beitrag von Windy-ZX »

Johannes Meyer hat geschrieben: 01 Mai 2026 21:24 Belüftung
-> MaxxFan Deluxe Dachhaube (mit FB) 1 Stk ~380 €
Servus Johannes,
betreib den Maxxfan mit einem 12Volt Gleichrichter . Der verträgt keine Spannungsspitzen und dann verreckt die Platine = 100€. So war es bei mir. Gibt auch berichte hierzu im Netz.
Mit zwei Stück mutiert der Sprinter zum Windkanal. Ich denke einer reicht.
Gruß
Michael
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Re: Ausbau eines Sprinters zu einem wohnmobil. Tipps und Erfahrungen gesucht.

#5 

Beitrag von fOV »

für 12 Volt DC würde ich zwei Stränge planen.
Manche Geräte verlangen nach sauberen 12 Volt und andere laufen mit 11 - 14 Volt.
Mit dem https://www.victronenergy.de/dc-dc-conv ... s-isolated
bekommst du eine saubere 12 Volt Versorgung, an welche du kritische Geräte legen kannst.
Grüßle
Oliver

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419 4x4 7m im Zulauf :D
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Re: Ausbau eines Sprinters zu einem wohnmobil. Tipps und Erfahrungen gesucht.

#6 

Beitrag von hljube »

Und falls du ausschließlich mit Strom kochen willst solltest du über eine 24v Batteriebank nachdenken.

Booster gibt es auch als 12-24v Versionen, beim Solar muss man dann halt 52V Panele nehmen oder in Reihe schalten.

12v Verbraucher dann hinter einem 12v Wandler wie schon geschrieben.

Bodenplatte würde ich ne originale nehmen,
Darunter die Sicken mit Armaflex dämmen, darauf XPS 2cm und dann die Platte.
Dann lassen sich auch Kabelrohre unterflur legen.
An die Original Zurrpunkte längere Schrauben.

Nimmst du möbelbausätze kannst du alle erstmal locker im Auto positionieren, anschraubpunkte an der Platte abzeichnen und vor dem Einbau von unten mit Einschlagmuttern versehen.
MFG
Julian

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Johannes Meyer
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Re: Ausbau eines Sprinters zu einem wohnmobil. Tipps und Erfahrungen gesucht.

#7 

Beitrag von Johannes Meyer »

 Themenstarter

Moin zusammen,

vielen Dank für die herzliche Aufnahme und die wirklich hilfreichen Tipps! Es ist klasse zu sehen, wie viel Erfahrung hier zusammenkommt. Das hat mir schon jetzt geholfen, mein Konzept noch einmal zu schärfen.

Ich habe eure Ratschläge mal sortiert und in meine Planung übernommen:

* **Lüftung & MaxxFan:** Den Hinweis von Michael (Windy-ZX) mit dem 12V-Stabilisator für die MaxxFan-Platine nehme ich definitiv mit – das wäre ein ärgerlicher (und teurer) Fehler gewesen!
* **Solar & Gewicht:** ich werde weniger autark stehen. Den Tipp mit den flexiblen Modulen zwecks Gewichtsersparnis schaue ich mir genauer an – Günter (reisefieber), du hast absolut recht: Jedes Kilo zählt am Ende! Welche Module würdet ihr konkret empfehlen?
* **Bodenplatte & Dämmung:** Julian (hljube), dein Ansatz mit dem XPS unter der Bodenplatte ist genial für die Kabelführung. Ich hatte eigentlich vor nur Holzlatten und xps zu benutzen. Wie sehen das die anderen?
Die Möbel von oryx wiegen 200kg. Damit sollte ich bei 3,5t zgG klarkommen?
Kochen wollte ich mit gas.

**Dazu habe ich aber noch drei konkrete Anschlussfragen an euch:**

1. **Doppelsitzbank & Drehen:** Ich möchte die Bank aus Platzgründen (3 Personen) unbedingt behalten. Nutzt jemand die Kiravans-Konsole in Verbindung mit einer gedämmten Bodenplatte?[cite: 1] Muss ich hier beim Aufbau des Bodens auf eine bestimmte Höhe achten, damit beim Drehen nichts schleift?
2. **Fenster-Wahl:** Für die Schiebetür suche ich ein robustes -Schiebefenster (W906). Habt ihr eine Empfehlung für einen bestimmten Hersteller (z.B. Vancation/Carbest), was Passgenauigkeit und Dichtigkeit angeht?[cite: 2, 3]. Macht eine Tönung Sinn, z.T. kommen nur 20% licht durch?



Beste Grüße aus der Heide,
Johannes
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Re: Ausbau eines Sprinters zu einem wohnmobil. Tipps und Erfahrungen gesucht.

#8 

Beitrag von Sprinter_213_CDI »

Wichtig, Sandbleche nicht vergessen.

:mrgreen: :mrgreen:
Bj. Juli / 2010, 210.000 km

Rückfahrkamera, C Schienen, 1DIN Radio, 300 Ah LiFePo4, Sitzbank 3-5, Drehsitze, zwei Airbag, AHK, Tempomat mit Limiter, WR 1500 W, Ladebooster 40A D+, Airtronic 3900, 390W Solar mit MPPT, 2. Kupplung
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reisefieber
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Re: Ausbau eines Sprinters zu einem wohnmobil. Tipps und Erfahrungen gesucht.

#9 

Beitrag von reisefieber »

Johannes Meyer hat geschrieben: 02 Mai 2026 13:47 2. **Fenster-Wahl:** Für die Schiebetür suche ich ein robustes -Schiebefenster (W906). Habt ihr eine Empfehlung für einen bestimmten Hersteller (z.B. Vancation/Carbest), was Passgenauigkeit und Dichtigkeit angeht?[cite: 2, 3]. Macht eine Tönung Sinn, z.T. kommen nur 20% licht durch?
Ich habe das Dometik S4 Schiebefenster (1000x600) in der Türe. Heuer im April, nach 10 Jahren ausgetauscht (zusammen mit einem 2ten Schiebefenster). Die hatten beide Spannungsrisse von den Rändern weg, die sich in die Scheibe gezogen haben (trotz frühzeitiger Entlastungsbohrungen). Sie waren aber auch hohen Temperaturen ausgesetzt (aber das wird künftig ja nicht besser). Es gab seit ein paar Wochen auch eine winzige Leckstelle (nicht wirklich zu lokalisieren). Und das, obwohl ich die Abdeckblende außen, von Anfang an mit, einem Streifen Alublech verlängert habe (sehr zu empfehlen). Sie waren etwas (man könnte auch sagen) ziemlich zerkratzt. Also nach 10 Jahren - das gibt eine 3+.

Tönung würde ich nie machen - zu was soll die gut sein? Wenn ich nicht will das man reinschauen kann, mach ich die Jalousie zu. Auf der Autobahn bei zu viel Sonne auch. Diese, zusammen mit dem Moskitonetz, sind ein Plus.
Johannes Meyer hat geschrieben: 02 Mai 2026 13:47 Die Möbel von oryx wiegen 200kg
Das hört sich erst einmal nicht so viel an, solltest Du aber dringend relativieren. Im Ausbauforum findest Du sicher Angaben über Ausbauten von Leuten, die schlauer waren als ich es war. (Ich habe leider das Leergewicht vor dem Ausbau nicht gewogen.)
Ja, und wenn Du offensichtlich Höhe sparen willst, würde ich Leitungsquerungen oben legen. Das Dach kannst Du mit 4 cm Armaflex isolieren, da ist auch genügend Platz für Kabel. Und oben tut die Isolierung besonders gut. Wenn Du zwischen die Sicken am Boden Leisten klebst, auf denen die Bodenplatte aufliegt (3 od. 4 auf die ganze Breite). Die restliche Freiraüme mit Armaflex füllen. Der Tipp von hijube mit den Einschlagmuttern ist super, habe ich auch verpennt :roll:
Viele Grüße
Günter
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Johannes Meyer (04 Mai 2026 10:23)
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Re: Ausbau eines Sprinters zu einem wohnmobil. Tipps und Erfahrungen gesucht.

#10 

Beitrag von Dieter7 »

Ein Hinweis für die im Fahrzeug fest verbauten Elektrogeräte!
Alle elektrischen Produkte, welche an Kraftfahrzeugen angebracht werden, benötigen die Zulassung nach ECE-R10.

Das siehst Du auf dem Gerät an der E1-Kennzeichnung ("E1" in einem Kreis) und der Zulassungsnummer.

Bei Selbstausbau sollten die fest angeschlossenen elektrischen Komponenten eine Einzelzulassung durch das KBA haben.
https://ib-lenhardt.com/de/wissen/gl/ece-r-10

Wie gesagt, es geht um fest angeschlossene Elektrokomponenten. Nicht bei Geräten, die über Stecker angeschlossen werden!

Ich habe Geräte von Votronic, für die es alle eine vom Kraftfahr-Bundesamt Zertifizierung gibt. Gleiches gilt wohl auch für die anderen namenhaften Hersteller von Elektrokomponenten im Wohnmobil.
Im übrigen, ein Landstromladegerät braucht KEINE Zertifizierung, weil es während der Fahrt nicht möglich ist die Batterien über diesen Weg zu laden.(Von der Logik wäre das Stromkabel auch nicht lang genug, um das Fahrzeug mit Außenstecker sinnvoll zu bewegen, andere Verordnung besagt auch, dass das Stromkabel maximal nur 25m in einem Stück lang sein darf)
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Ackinator (05 Mai 2026 05:51)
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Regent
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Re: Ausbau eines Sprinters zu einem wohnmobil. Tipps und Erfahrungen gesucht.

#11 

Beitrag von Regent »

Habe ich es übersehen oder fehlt in deiner Aufstellung der Kühlschrank / Kühlbox - da würde ich im Wohnmobil definitiv nicht drauf verzichten wollen.

Dann hast du geschrieben, dass du eher nicht autark stehen wirst, oben steht aber kein Landstrom. Ohne Landstrom muß du also den kompletten Strombedarf durch Solar oder "Rumfahren" produzieren.
Oder willst du bei längerer Standzeit auf einem Campingplatz (wenn Solar nicht reicht) ein externes Batterieladegerät benutzen?
W903, 316 mit Sprintshift, 2006
fOV
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Re: Ausbau eines Sprinters zu einem wohnmobil. Tipps und Erfahrungen gesucht.

#12 

Beitrag von fOV »

Alubutyl gehört zu den absolut überschätzen Dingen beim Ausbau.
Schwer und nutzlos. Lieber eine Schicht Armaflex mehr.
Wichtig sind die Radkästen. Von denen kommt eine Menge Radau.
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Surfsprinter (08 Mai 2026 16:26)
Grüßle
Oliver

VW Crafter Kasten 35 MR HD FRONT 0603 CBY
419 4x4 7m im Zulauf :D
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