Bremsscheiben hinten beim 4,6Tonner
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taxidriver
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Bremsscheiben hinten beim 4,6Tonner
Hallo Schrauber...
Versuche gerade an unserem 412 die Bremse hinten zu machen (incl. Scheiben) ich hab nu ales ab was abmuss (Bremssattel und den Flansch für den Radanschluss... )krieg aber die Scheibe nicht runter!
Sie hat sich nun nach viel Gewaltanwendung ca. 5 mm von der Nabe entfernt, geht aber immer noch nicht ab...
Die Radnabe lässt sich aber immer noch drehen, d.h. die Bremsbeläge für die Handbremse klemmen nicht!
Hat das irgendwer schonmal gemacht und kann mir den entscheidenden Tipp geben???
Versuche gerade an unserem 412 die Bremse hinten zu machen (incl. Scheiben) ich hab nu ales ab was abmuss (Bremssattel und den Flansch für den Radanschluss... )krieg aber die Scheibe nicht runter!
Sie hat sich nun nach viel Gewaltanwendung ca. 5 mm von der Nabe entfernt, geht aber immer noch nicht ab...
Die Radnabe lässt sich aber immer noch drehen, d.h. die Bremsbeläge für die Handbremse klemmen nicht!
Hat das irgendwer schonmal gemacht und kann mir den entscheidenden Tipp geben???
Sprinter 312 BTW (412 Bus irgendwo im Dschungel der Wiederverkäufer verschollen! )
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kajak-sprinter
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In Kürze:
- Handbremse lösen, Lüftspiel der Bremsbacken durch Drehen des Stellrades des Bremsbackenverstellers vergrößern. (Mit Schraubenzieher durch Radschraubenloch)
- Klemmschraube am Excenter der ÜBersetzereinheit für Breimsseilzüge lösen!
- Bremsscheibe abziehen
- ...
- Nach dem Einbauen Handbremse wieder einstellen.
Details dazu per PM
Gruß
Jesko
- Handbremse lösen, Lüftspiel der Bremsbacken durch Drehen des Stellrades des Bremsbackenverstellers vergrößern. (Mit Schraubenzieher durch Radschraubenloch)
- Klemmschraube am Excenter der ÜBersetzereinheit für Breimsseilzüge lösen!
- Bremsscheibe abziehen
- ...
- Nach dem Einbauen Handbremse wieder einstellen.
Details dazu per PM
Gruß
Jesko
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kajak-sprinter
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viszlat
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muss aber nicht unbedingt ausreichend sein.
haben wir bei mir auch alles gemacht, muss ja so sein.
der rost ansatz ist aber zu hoch und geht nicht über die bremsbacken drüber.
kannste kloppen wie du willst, -> arme bremsbacken extra noch.
nun kommts, die trommel sprengen!
-> mit der flex etwas einschneiden ( vorsicht bremsbacken)
-> dann meisel in den schnitt und sprengen.
geht am schnellsten und effektivsten.
haben wir bei mir auch alles gemacht, muss ja so sein.
der rost ansatz ist aber zu hoch und geht nicht über die bremsbacken drüber.
kannste kloppen wie du willst, -> arme bremsbacken extra noch.
nun kommts, die trommel sprengen!
-> mit der flex etwas einschneiden ( vorsicht bremsbacken)
-> dann meisel in den schnitt und sprengen.
geht am schnellsten und effektivsten.
Erfahrung kann man nicht vermitteln, Erfahrungen muss man machen!
hinterfragt,recherchiert,bildet eure meinung,
wer lesen kann ist klar im vorteil,
verstehen ist allerdings etwas anderes.
hinterfragt,recherchiert,bildet eure meinung,
wer lesen kann ist klar im vorteil,
verstehen ist allerdings etwas anderes.
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taxidriver
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Danke euch beiden... bin Inzwischen fertig und hab das Ding mit dem ganz großen HAMMER runtergekloppt.
War einfach auf der Nabe obermäßig festgegammelt.
Ich hatte nur heut Mittag ein bischen Angst vor der eigenen Courage
Aber eins sag ich euch... Scheiß Arbeit!
Danke für die Tipps
Jörg
War einfach auf der Nabe obermäßig festgegammelt.
Ich hatte nur heut Mittag ein bischen Angst vor der eigenen Courage
Aber eins sag ich euch... Scheiß Arbeit!
Danke für die Tipps
Jörg
Sprinter 312 BTW (412 Bus irgendwo im Dschungel der Wiederverkäufer verschollen! )
(sorry, dass ich als Neuling diesen Thread hier hochhole *g*)
Bin gerade daran an einem LT 46 Pritsche, Bj. 1998, (entspricht 4xx Sprinter Modellen) die hinteren Bremscheiben inkl. aller Beläge bzw. Bremsbacken (Hauptbremse und Feststellbremse) zu erneuern...
Das Fahrzeug ist täglich auf Kurzstrecke unterwegs (Getränkelieferdienst) und hat für sein Alter als relativ wenig km, aber schon so einiges erlebt ; )
Entsprechend der "geringen" Laufleistung (225'000km bei einem 11 Jahre altes Fahrzeug) sind die zeitlichen Intervalle für den Wechsel der Verschleissteile der Bremsanlage eher lang.
Beläge sind so ca. alle 1,5 Jahre fällig, Scheiben sind ev. noch die ersten drauf (?), kann das aber so genau nicht sagen, da ich erst seit ca. 5 Jahren aktiv in der Firma mit dabei bin.
Über all die Jahre haben die Bremscheiben durch Oberflächenrost die Optik und Struktur eines Blätterteiggebäcks erhalten; m.M. höchste Zeit, die Dinger zu wechseln.
Die Feststellbremse tut's seit einiger Zeit auch nur noch alibihaft (beim Abstellen des Fz. den Hebel aus reiner Gewohnheit ziehen...Effektivität der Handbremse tendiert jedoch gegen Null), muss auch i.O. gebracht werden.
Also, alle Teile bestellt, heute war alles da (übrigens über meine "German Connection" - zu deutschen Preisen Ersatzteile bestellen macht richtig Spass... dann nur noch kurz über die Grenze ein paar Pakete holen und wieder zurück *hehe*).
Wie auch immer, was ich sagen will:
Heute frisch und fröhlich losgelegt...
um die eine Bremscheibe an der HA wegzubekommen hat es entsprechend obiger Anleitung zahlreiche beherzte Hammerschläge gebraucht...(und etwa 50% der Gesamtzeit der Arbeit)
Grund dafür war, dass sich einerseits die Backen der Fesstellbremse (wurden vermutlich noch nie gewechselt...) im Laufe der Zeit pulversiert haben.
Das ganze Gebrösel hat sich auf der Innenseite der Bremsscheibe (Trommel) als rostiger Belag festgebacken, der den Innendurchmesser der Bremsstrommel verrringert und ein Wegziehen der Scheibe praktisch verunmöglicht.
Für die zweite Scheibe an der Hinterachse bin ich es müde, den selben Drill nochmals durchzuziehen...
(
<geistiges Auge an> Szene: Fz. an Hinterachse aufgebockt, es ist mittlerweilen ca 21h30 Freitagabend, mein anfänglicher Elan ist eine verblassende Erinnerung aus besseren Zeiten; ich quetsche mich unter das Fz. und versuche, mit einem möglichst schweren Hammer von der Innenseite her auf die Bremsscheibe zu hauen...dass mir dabei entweder die Achswelle oder der Bremssattel ständig in der Weg kommen und das Ausholen mit dem Hammer bei wenigen cm. Bodenfreiheit kein leichtes Spiel ist, würde ja noch gehen,...dass mir aber bei jedem Schlag der am Unterboden angetrocknete Schmutz als Krümmel unterschiedlicher Güteklasse in die Augen bröseln, gibt mir schier den Rest...
Auch aus Rücksicht auf die Nachbarn [es ist mittlerweile nach 22 Uhr], entscheide ich mich zu einem temporären Arbeitsunterbruch.
Ich erinnere mich an einen Thread, den ich einmal hier im Forum gesehen habe, und entschliesse mich, Beistand zu holen.
Als optisches Äquivalent eines Commandosoldaten nach einer Woche Überlebenstraining [insbesondere die Drecksprenkel und Schmierstreifen im Gesicht...] setze ich mich vor den PC und logge mich im Sprinter-forum ein...
...hier bin ich also!
</geistiges Auge aus>
)
Meine Frage
(Vislat?)
- Wo/ an welcher Stelle muss ich die Bremscheiben der HA einschneiden (Flex), um die Scheiben mit Hammer und Meissel sprengen zu können?
wenn mir jemand einen Tipp hat, ist gut...
ansonsten werde ich morgen mal nach eigenem Gutdünken ausprobieren
(Scheibe landet eh auf dem Alteisen)
Danke für das Zuhören (-lesen)
[musste das einfach loswerden...*g*]
Bescheid folgt.
Liebe Grüsse aus der Schweiz
Benjamin
Bin gerade daran an einem LT 46 Pritsche, Bj. 1998, (entspricht 4xx Sprinter Modellen) die hinteren Bremscheiben inkl. aller Beläge bzw. Bremsbacken (Hauptbremse und Feststellbremse) zu erneuern...
Das Fahrzeug ist täglich auf Kurzstrecke unterwegs (Getränkelieferdienst) und hat für sein Alter als relativ wenig km, aber schon so einiges erlebt ; )
Entsprechend der "geringen" Laufleistung (225'000km bei einem 11 Jahre altes Fahrzeug) sind die zeitlichen Intervalle für den Wechsel der Verschleissteile der Bremsanlage eher lang.
Beläge sind so ca. alle 1,5 Jahre fällig, Scheiben sind ev. noch die ersten drauf (?), kann das aber so genau nicht sagen, da ich erst seit ca. 5 Jahren aktiv in der Firma mit dabei bin.
Über all die Jahre haben die Bremscheiben durch Oberflächenrost die Optik und Struktur eines Blätterteiggebäcks erhalten; m.M. höchste Zeit, die Dinger zu wechseln.
Die Feststellbremse tut's seit einiger Zeit auch nur noch alibihaft (beim Abstellen des Fz. den Hebel aus reiner Gewohnheit ziehen...Effektivität der Handbremse tendiert jedoch gegen Null), muss auch i.O. gebracht werden.
Also, alle Teile bestellt, heute war alles da (übrigens über meine "German Connection" - zu deutschen Preisen Ersatzteile bestellen macht richtig Spass... dann nur noch kurz über die Grenze ein paar Pakete holen und wieder zurück *hehe*).
Wie auch immer, was ich sagen will:
Heute frisch und fröhlich losgelegt...
um die eine Bremscheibe an der HA wegzubekommen hat es entsprechend obiger Anleitung zahlreiche beherzte Hammerschläge gebraucht...(und etwa 50% der Gesamtzeit der Arbeit)
Grund dafür war, dass sich einerseits die Backen der Fesstellbremse (wurden vermutlich noch nie gewechselt...) im Laufe der Zeit pulversiert haben.
Das ganze Gebrösel hat sich auf der Innenseite der Bremsscheibe (Trommel) als rostiger Belag festgebacken, der den Innendurchmesser der Bremsstrommel verrringert und ein Wegziehen der Scheibe praktisch verunmöglicht.
Für die zweite Scheibe an der Hinterachse bin ich es müde, den selben Drill nochmals durchzuziehen...
(
<geistiges Auge an> Szene: Fz. an Hinterachse aufgebockt, es ist mittlerweilen ca 21h30 Freitagabend, mein anfänglicher Elan ist eine verblassende Erinnerung aus besseren Zeiten; ich quetsche mich unter das Fz. und versuche, mit einem möglichst schweren Hammer von der Innenseite her auf die Bremsscheibe zu hauen...dass mir dabei entweder die Achswelle oder der Bremssattel ständig in der Weg kommen und das Ausholen mit dem Hammer bei wenigen cm. Bodenfreiheit kein leichtes Spiel ist, würde ja noch gehen,...dass mir aber bei jedem Schlag der am Unterboden angetrocknete Schmutz als Krümmel unterschiedlicher Güteklasse in die Augen bröseln, gibt mir schier den Rest...
Auch aus Rücksicht auf die Nachbarn [es ist mittlerweile nach 22 Uhr], entscheide ich mich zu einem temporären Arbeitsunterbruch.
Ich erinnere mich an einen Thread, den ich einmal hier im Forum gesehen habe, und entschliesse mich, Beistand zu holen.
Als optisches Äquivalent eines Commandosoldaten nach einer Woche Überlebenstraining [insbesondere die Drecksprenkel und Schmierstreifen im Gesicht...] setze ich mich vor den PC und logge mich im Sprinter-forum ein...
...hier bin ich also!
</geistiges Auge aus>
)
Meine Frage
(Vislat?)
- Wo/ an welcher Stelle muss ich die Bremscheiben der HA einschneiden (Flex), um die Scheiben mit Hammer und Meissel sprengen zu können?
wenn mir jemand einen Tipp hat, ist gut...
ansonsten werde ich morgen mal nach eigenem Gutdünken ausprobieren
(Scheibe landet eh auf dem Alteisen)
Danke für das Zuhören (-lesen)
[musste das einfach loswerden...*g*]
Bescheid folgt.
Liebe Grüsse aus der Schweiz
Benjamin
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Arne
- Ehrenmitglied

- Beiträge: 4297
- Registriert: 01 Jan 2006 00:00
- Wohnort: 78315 Radolfzell am Bodensee
- Galerie
@ Benjamin,
wenn du schon das "Spezialwerkzeug" Flex in der Hand hast, würde ich bei Deinen Angaben über die andere Seite, die komplette Bremsscheibe "halbieren".
Dort, wo die Scheibe an der Nabe aufliegt, würde ich nicht ganz durchflexen, sondern ein wenig Material stehen lassen und das dann mit dem Meissel sprengen.
Viel Erfolg und viele Grüsse,
Arne
wenn du schon das "Spezialwerkzeug" Flex in der Hand hast, würde ich bei Deinen Angaben über die andere Seite, die komplette Bremsscheibe "halbieren".
Dort, wo die Scheibe an der Nabe aufliegt, würde ich nicht ganz durchflexen, sondern ein wenig Material stehen lassen und das dann mit dem Meissel sprengen.
Viel Erfolg und viele Grüsse,
Arne
209 aus Überzeugung
(So, Hände gewaschen und zur Berichterstattung vor dem PC)
An erster Stelle möchte ich es nicht unterlassen, mich für die freundliche Aufnahme bei euch im Forum zu bedanken!
Ebenfalls besten Dank an Arne; ich habe mich an seine Anweisungen gehalten und die (hintere) Bremsscheibe quasi halbiert...
Als kleiner Bericht & ev. "Anleitung" für alle, die einmal vor einem ähnlichen Problem stehen werden, erlaube ich mir, meine Erfahrungen bei dieser Arbeit hier zu posten...
Ich denke mir, dass das Zerbröseln der Handbremsbacken und die daraus resultierende Schwierigkeit, die Scheibe von der Radnabe abzuziehen auch bei Modellen mit Einfachbereifung vorkommen kann (?), also bei allen 2xx/3xx und LT28/LT35.
Ich war so frei, und habe mir erlaubt, eine kleine (wirklich minimale) Fotostory meiner Samstagsarbeit zu veröffentlichen
.
Wenn alles klappt, seht Ihr nachfolgend ein paar Bilder (Danke an Opa R. für den Thread betreffend picr.de).
Um das Verständis zu erleichtern, schicke ich die Erläuterungen voraus und beschränke mich bei den Bildern dann auf blosse Beschreibungen/ Kurzkommentare.
An erster Stelle möchte ich es nicht unterlassen, mich für die freundliche Aufnahme bei euch im Forum zu bedanken!
Ebenfalls besten Dank an Arne; ich habe mich an seine Anweisungen gehalten und die (hintere) Bremsscheibe quasi halbiert...
Als kleiner Bericht & ev. "Anleitung" für alle, die einmal vor einem ähnlichen Problem stehen werden, erlaube ich mir, meine Erfahrungen bei dieser Arbeit hier zu posten...
Ich denke mir, dass das Zerbröseln der Handbremsbacken und die daraus resultierende Schwierigkeit, die Scheibe von der Radnabe abzuziehen auch bei Modellen mit Einfachbereifung vorkommen kann (?), also bei allen 2xx/3xx und LT28/LT35.
Ich war so frei, und habe mir erlaubt, eine kleine (wirklich minimale) Fotostory meiner Samstagsarbeit zu veröffentlichen
Wenn alles klappt, seht Ihr nachfolgend ein paar Bilder (Danke an Opa R. für den Thread betreffend picr.de).
Um das Verständis zu erleichtern, schicke ich die Erläuterungen voraus und beschränke mich bei den Bildern dann auf blosse Beschreibungen/ Kurzkommentare.
Also, als Einleitung ganz kurz, wie die ganze Aktion von Statten gegangen ist (...ja ich weiss, Ihr wollt Bilder sehen
)
- Fz. auf ebener Fläche abgestellt und Vorderräder l&r beidseitig gesichert (Handbremse wirkt ja nur auf Hinterachse).
- Fz. hinten an der Traverse der Ladebordwand mit unserem Hubstapler angehoben (...ruck-zuck, mit dem Wagenheber hätte ich eine Ewigkeit gehabt).
- 3 Europaletten und ein Kantholz drunter und dann das Fz. sachte wieder abgesenkt.
- alles (Werkzeuge, Strom, Ersatzeile) vorbereitet und ausgelegt (sah später nicht mehr so schön aus, geb's ja zu, war nur fürs Foto
)
- Handbremse angezogen, damit die Scheibe sich nicht bewegen kann, und anschliessend mit der Flex in der Rand der Scheibe und in den Rand der "Trommel" vorsichtig je einen Schnitt gemacht. Beim "Flexen" habe ich darauf geachtet, denn Schnitt dort anzusetzen, wo sich in der Trommel ein Loch befindet...sollte dann einfacher zu "knacken" sein.
- anschliessend mit Meissel und Fäustel (schwerer Hammer) die Scheibe gesprengt. Ging relativ gut, da Scheibe aus Guss, bricht schnell.
- HB gelöst, Scheibe eine halbe Umdrehung gedreht und das ganze Spiel wiederholt...zwei, drei (...vieleicht auch vier) Hammerschläge später bricht die Scheibe brav auseinander und gibt mir ein Gefühl grosser Befriedigung. Was mich gestern eine halbe Stunde Hämmern und Reissen gedauert hat, ist jetzt eine Sache von wenigen Minuten...!
Danke für den Tipp!
- Fz. auf ebener Fläche abgestellt und Vorderräder l&r beidseitig gesichert (Handbremse wirkt ja nur auf Hinterachse).
- Fz. hinten an der Traverse der Ladebordwand mit unserem Hubstapler angehoben (...ruck-zuck, mit dem Wagenheber hätte ich eine Ewigkeit gehabt).
- 3 Europaletten und ein Kantholz drunter und dann das Fz. sachte wieder abgesenkt.
- alles (Werkzeuge, Strom, Ersatzeile) vorbereitet und ausgelegt (sah später nicht mehr so schön aus, geb's ja zu, war nur fürs Foto
- Handbremse angezogen, damit die Scheibe sich nicht bewegen kann, und anschliessend mit der Flex in der Rand der Scheibe und in den Rand der "Trommel" vorsichtig je einen Schnitt gemacht. Beim "Flexen" habe ich darauf geachtet, denn Schnitt dort anzusetzen, wo sich in der Trommel ein Loch befindet...sollte dann einfacher zu "knacken" sein.
- anschliessend mit Meissel und Fäustel (schwerer Hammer) die Scheibe gesprengt. Ging relativ gut, da Scheibe aus Guss, bricht schnell.
- HB gelöst, Scheibe eine halbe Umdrehung gedreht und das ganze Spiel wiederholt...zwei, drei (...vieleicht auch vier) Hammerschläge später bricht die Scheibe brav auseinander und gibt mir ein Gefühl grosser Befriedigung. Was mich gestern eine halbe Stunde Hämmern und Reissen gedauert hat, ist jetzt eine Sache von wenigen Minuten...!
Danke für den Tipp!
alles bereit zum loslegen

"Spezialwerkzeug Flex" wartet auf den Einsatz

Das Corpus Delicti zwei Schnitte später mir angesetztem Meissel,
ob das wirklich gut kommt...? (*Hammer-in-Hand-wieg*)

...jaah, der hab's ich aber gegeben...was war genau mein Problem?
(Ihr könnt trotz des etwas unscharfen Fotos die Risse sehen, die sich entlang dem Weg des geringsten Widerstands durch die Wand der Scheibe/Trommel gebildet haben )


"Spezialwerkzeug Flex" wartet auf den Einsatz

Das Corpus Delicti zwei Schnitte später mir angesetztem Meissel,
ob das wirklich gut kommt...? (*Hammer-in-Hand-wieg*)

...jaah, der hab's ich aber gegeben...was war genau mein Problem?
(Ihr könnt trotz des etwas unscharfen Fotos die Risse sehen, die sich entlang dem Weg des geringsten Widerstands durch die Wand der Scheibe/Trommel gebildet haben )

Also beim meinem 312D war das genauso.
Die hinteren Bremsscheiben sind so vom Rost aufgequollen, dass sie innen nicht mehr über den Flansch gingen.
Links mit Hammer und der Brachialmethode hat's ne Stunde gedauert die Scheibe runter zu klopfen.
Rechts dann die Erleuchtung. =>Eine "gefühlte" viertel Dose Caramba draufgesprüht. Der viele Rost saugt das Zeugs richtig ein. Dann etwas gewartet, und die Scheibe ging runter wie Butter.
D.h der ganze Rostansatz der aufgequollen war, ist dann beim "Scheibe über den Flansch runterklopfen" einfach abgefallen.
Bei mir 10 Jahre und 244.00km sind hinten schon die 3.ten Scheiben drauf.
Liegt aber eher am "Bis dass der TÜV" Euch scheidet. Runtergebremst war keine der Scheiben. Der Rost ihr wisst schon
.
Gruß Alex
Die hinteren Bremsscheiben sind so vom Rost aufgequollen, dass sie innen nicht mehr über den Flansch gingen.
Links mit Hammer und der Brachialmethode hat's ne Stunde gedauert die Scheibe runter zu klopfen.
Rechts dann die Erleuchtung. =>Eine "gefühlte" viertel Dose Caramba draufgesprüht. Der viele Rost saugt das Zeugs richtig ein. Dann etwas gewartet, und die Scheibe ging runter wie Butter.
D.h der ganze Rostansatz der aufgequollen war, ist dann beim "Scheibe über den Flansch runterklopfen" einfach abgefallen.
Bei mir 10 Jahre und 244.00km sind hinten schon die 3.ten Scheiben drauf.
Liegt aber eher am "Bis dass der TÜV" Euch scheidet. Runtergebremst war keine der Scheiben. Der Rost ihr wisst schon
Gruß Alex
@ Alex
ok, dann wär das Ganze wohl auch weniger drastisch gegangen, einfach Rostlöser drauf und einwirken lassen...
(...*trotz* aber ich wollte doch unbedingt mal wieder die Flex anwerfen und mir von dem vom Lärm angelockten Publikum anerkennendes Kopfnicken angesichts meiner durchgreifenden Persönlichkeit verdienen
)
Ich kann auf jeden Fall bestätigen, dass die Flex/Meisselschlag-Methode sehr effizient (schnell) und effektiv ist (die Scheibe kommt auf jeden Fall runter).
Allenfalls ist das Risiko (Verletzungen, Beschädigungen) etwas höher, dafür kann ein beträchtliches Mass Rostlöser gespart werden.
Für Alle, die wissen (sehen) wollen, wie die Geschichte weiterging:
Scheibe in zwei Teilen

festgebackener Rost/Belag an der Trommelinnenseite

Bremsbacken der Feststellbremse: "Alt versus neu"
(bei den alten Backen ist der Belag bis aufs Trägerblech runter, kein Wunder ziehn die nicht mehr...)

ok, dann wär das Ganze wohl auch weniger drastisch gegangen, einfach Rostlöser drauf und einwirken lassen...
(...*trotz* aber ich wollte doch unbedingt mal wieder die Flex anwerfen und mir von dem vom Lärm angelockten Publikum anerkennendes Kopfnicken angesichts meiner durchgreifenden Persönlichkeit verdienen
Ich kann auf jeden Fall bestätigen, dass die Flex/Meisselschlag-Methode sehr effizient (schnell) und effektiv ist (die Scheibe kommt auf jeden Fall runter).
Allenfalls ist das Risiko (Verletzungen, Beschädigungen) etwas höher, dafür kann ein beträchtliches Mass Rostlöser gespart werden.
Für Alle, die wissen (sehen) wollen, wie die Geschichte weiterging:
Scheibe in zwei Teilen

festgebackener Rost/Belag an der Trommelinnenseite

Bremsbacken der Feststellbremse: "Alt versus neu"
(bei den alten Backen ist der Belag bis aufs Trägerblech runter, kein Wunder ziehn die nicht mehr...)

- sengpiel-fuhrpark
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- Registriert: 14 Dez 2006 12:12
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benjamin hat geschrieben:<geistiges Auge an> Szene: Fz. an Hinterachse aufgebockt, es ist mittlerweilen ca 21h30 Freitagabend, mein anfänglicher Elan ist eine verblassende Erinnerung aus besseren Zeiten; ich quetsche mich unter das Fz. und versuche, mit einem möglichst schweren Hammer von der Innenseite her auf die Bremsscheibe zu hauen...dass mir dabei entweder die Achswelle oder der Bremssattel ständig in der Weg kommen und das Ausholen mit dem Hammer bei wenigen cm. Bodenfreiheit kein leichtes Spiel ist, würde ja noch gehen,...dass mir aber bei jedem Schlag der am Unterboden angetrocknete Schmutz als Krümmel unterschiedlicher Güteklasse in die Augen bröseln, gibt mir schier den Rest...
Viele Grüße,
Matze
413CDI `00/lang/abschlepper/blau/arbeitstier - über 3,5 Million Kilometer
212D`99/kurz/flach/gelb/süß - wird gerade restauriert
1983 Chevrolet Caprice Oldtimer - Spaßauto für den Sommer
1994 Mercedes W168 Avantgarde - Mein Begleiter für alles andere
212D`99/kurz/flach/gelb/süß - wird gerade restauriert
1983 Chevrolet Caprice Oldtimer - Spaßauto für den Sommer
1994 Mercedes W168 Avantgarde - Mein Begleiter für alles andere
Was Benjamin so schreibt gibt unserem Forum einen ganz neuen literarischen touch. Klasse. Bist Du Schriftsteller?
Das einem Dreck ins Gesicht fällt wenn man unter dem Auto ans heilige Blech klopft wuste ich, aber dass man es so schön beschreiben kann hat mir richtig Spaß gemacht beim Lesen. Weiter so..
Gruß aus Saulheim
adi
Das einem Dreck ins Gesicht fällt wenn man unter dem Auto ans heilige Blech klopft wuste ich, aber dass man es so schön beschreiben kann hat mir richtig Spaß gemacht beim Lesen. Weiter so..
Gruß aus Saulheim
adi
*früher James Cook 312 D, Bj. 1997, der mit dem blauen Streifen*






