LiFePo4 als Starterbatterie?

Umbau- und Reparaturanleitungen + Erfahrungsberichte
Antworten
Hulper
Ganz neu hier
Ganz neu hier
Beiträge: 2
Registriert: 29 Mär 2026 10:55

Re: LiFePo4 als Starterbatterie?

#91 

Beitrag von Hulper »

Windy-ZX hat geschrieben: 31 Mär 2026 07:35
Hulper hat geschrieben: 30 Mär 2026 22:52 Die original Varta 105Ah AGM Starterbatterie wiegt 40 (!) Kilogramm. ..........
stimmt leider nicht ! Laut Datenblatt von Varta hat diese Batterie 29.4 Kg. Die große im Sprinter wiegt ~27Kg. Warum diese Übertreibung ?
Das mag sein, dass das im Datenblatt steht. Ich habe meine halt gewogen, und das waren 40kg (inkl. Halterung, Montagematerial, welches nicht mehr erforderlich war).
Mein Modell sieht auch anders aus, wie Modelle die ich unter demselben Produktnamen im Internet finden kann, und sie hat einen Importaufkleber aus Brasilien. Vielleicht unterscheiden sich die OEM-Erstausrüsterbatterien von den Aftermarket-Versionen?
Wenn Du als Fiatfahrer schon im Mercedesforum für Supervolt Werbung machst, kannst Du ja bestimmt erklären warum die LiFePo4 Batterie / Akku von Supervolt seit einiger Zeit nicht mehr als "Starterbatterie" angeboten wird.
Was soll der schroffe Ton?! Das war ein Erfahrungsbericht, mehr nicht.
Als ich meine vor zwei Jahren gekauft habe, wurde sie noch als solche bezeichnet. Dass es nicht mehr so ist, habe ich erst durch Deinen Hinweis mitbekommen.
Mein Tip an Dich. Schreib deine Werbung in ein Fiatforum, denn bei diesem Fahrzeug kannst Du aus der Praxis berichten. Beim Sprinter fehlt Dir offensichtlich das Wissen.
Mein Tip an Dich ist Manieren zu bewahren. Ich habe explizit geschrieben, dass meine Erfahrung nicht auf den Sprinter zu übertragen ist.
Aber keine Bange, ich werde Euch nicht länger behelligen.
der harleyman hat geschrieben: 31 Mär 2026 16:15 der Anlauf- bzw. Kurzschlussstrom des Starters bei einem
Dieselmotor mehrere hundert Ampère betragen und sogar gen 1000 Ampère gehen kann.
Ich nutze für meine eine alternative BMS-App, nennt sich "XiaxoiangBMS". Die speichert einige Werte ab, wie max Ladespannung, max Ladestrom, min Spannung, max Entladestrom.
Da konnte ich bislang noch keinen Wert sehen, der mir grenzwertig erschien. Sowas wie 300A beim Starten / 4000W. Die Supervolt kann laut Datenblatt 900A max für 3s.

Abschliessend möchte ich mich entschuldigen, dass ich es mir erlaubt habe ihn "Euren heiligen Hallen" einen Erfahrungsbericht zu posten.

Macht's gut und bis irgendwann mal vielleicht.

*freundliche* Grüße, Markus.
Zuletzt geändert von Hulper am 31 Mär 2026 23:09, insgesamt 3-mal geändert.
Benutzeravatar
Windy-ZX
Fühlt sich wie zu Hause
Fühlt sich wie zu Hause
Beiträge: 453
Registriert: 23 Jan 2023 10:55
Wohnort: Chiemsee

Re: LiFePo4 als Starterbatterie?

#92 

Beitrag von Windy-ZX »

....
Zuletzt geändert von Windy-ZX am 31 Mär 2026 23:12, insgesamt 1-mal geändert.
W906, 313, L4 H2, 2014 (Mopf), 7G plus, mit GFK Blattfedern hinten !
Benutzeravatar
Windy-ZX
Fühlt sich wie zu Hause
Fühlt sich wie zu Hause
Beiträge: 453
Registriert: 23 Jan 2023 10:55
Wohnort: Chiemsee

Re: LiFePo4 als Starterbatterie?

#93 

Beitrag von Windy-ZX »

Windy-ZX hat geschrieben: 31 Mär 2026 23:07 Zahlen Daten Fakten....
Bild
Dateianhänge
IMG_7170.png
IMG_7171.png
W906, 313, L4 H2, 2014 (Mopf), 7G plus, mit GFK Blattfedern hinten !
Benutzeravatar
Windy-ZX
Fühlt sich wie zu Hause
Fühlt sich wie zu Hause
Beiträge: 453
Registriert: 23 Jan 2023 10:55
Wohnort: Chiemsee

Re: LiFePo4 als Starterbatterie?

#94 

Beitrag von Windy-ZX »

IMG_7169.jpeg
W906, 313, L4 H2, 2014 (Mopf), 7G plus, mit GFK Blattfedern hinten !
Benutzeravatar
Windy-ZX
Fühlt sich wie zu Hause
Fühlt sich wie zu Hause
Beiträge: 453
Registriert: 23 Jan 2023 10:55
Wohnort: Chiemsee

Re: LiFePo4 als Starterbatterie?

#95 

Beitrag von Windy-ZX »

Hulper hat geschrieben: 31 Mär 2026 22:52
Mein Tip an Dich. Schreib deine Werbung in ein Fiatforum, denn bei diesem Fahrzeug kannst Du aus der Praxis berichten. Beim Sprinter fehlt Dir offensichtlich das Wissen.
Mein Tip an Dich ist Manieren zu bewahren. Ich habe explizit geschrieben, dass meine Erfahrung nicht auf den Sprinter zu übertragen ist.
Aber keine Bange, ich werde Euch nicht länger behelligen.
.....Manieren bewahren ?
Tut mir ja leid für Dich, wenn Du so zart besaitetest bist, aber meine Manieren haben damit nichts zu tun.
Ich hab Dich in kleinster Weise beleidigt und daher frag ich mich eher warum Du so empfindlich bist.
Na gut, deine Batterie wiegt 40 Kg und den Schmarrn sollen wir glauben ?
Dass das Thema LiFePo4 als Starterbattrie Diskussionsstoff bietet ist unumstritten. Dein Auftritt hier aber auch.
Gruß
Michael
W906, 313, L4 H2, 2014 (Mopf), 7G plus, mit GFK Blattfedern hinten !
WolfgangK
Wird so langsam nervig
Wird so langsam nervig
Beiträge: 654
Registriert: 17 Mär 2020 07:41

Re: LiFePo4 als Starterbatterie?

#96 

Beitrag von WolfgangK »

@ Markus (Hulper): vielen Dank für die Infos!

Sehr schade, daß dich manche Kollegen hier vergraulen weil du das 'falsche' Fahrzeug fährst und sie es eh besser wissen :roll:
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor WolfgangK für den Beitrag:
Hulper (01 Apr 2026 11:20)
Benutzeravatar
der.harleyman
Wohnt hier
Wohnt hier
Beiträge: 2571
Registriert: 28 Okt 2018 18:53

Re: LiFePo4 als Starterbatterie?

#97 

Beitrag von der.harleyman »

Hulper hat geschrieben: 31 Mär 2026 22:52 ...
der harleyman hat geschrieben: 31 Mär 2026 16:15 der Anlauf- bzw. Kurzschlussstrom des Starters bei einem
Dieselmotor mehrere hundert Ampère betragen und sogar gen 1000 Ampère gehen kann.
Ich nutze für meine eine alternative BMS-App, nennt sich "XiaxoiangBMS". Die speichert einige Werte ab, wie max Ladespannung, max Ladestrom, min Spannung, max Entladestrom.
Da konnte ich bislang noch keinen Wert sehen, der mir grenzwertig erschien. Sowas wie 300A beim Starten / 4000W. Die Supervolt kann laut Datenblatt 900A max für 3s.
...
*freundliche* Grüße, Markus.
Danke für die Info! Werde ich mir demnächst mal genauer ansehen diese App.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor der.harleyman für den Beitrag:
Hulper (01 Apr 2026 11:20)
der harleyman
319CDI, 2016, L3H2, graphitgraumet., 450.000km, na und?! :)
dietmardd
Kennt sich schon aus
Kennt sich schon aus
Beiträge: 55
Registriert: 06 Mär 2026 13:27

Re: LiFePo4 als Starterbatterie?

#98 

Beitrag von dietmardd »

Das ist mit Verlaub teilweise Blödsinn, weil technische Sachen durcheinandergewürfelt.

LFP mögen seit jeher nicht so gerne mit mehr als 1C entladen werden, deswegen ist bei den 100AH Batterien meist bei 100A schluss, bei 200Ah macht man 200A BMS.. etc.

Und dass ein Diesel so viel Ampere zieht beim Starten liegt am Spannungseinbruch, eine LFP ist da wesentlich spannungsstabiler und muss gar nicht so viel Ampere liefern.
Warum haben sich dann LFP-Starterbatterien nicht durchgesetzt und Supervolt hat sein Angebot zurück gezogen? Wenn es sicher und langfristig funktionieren würde, gäbe es sicher einen Bedarf.

Die Parallelschaltung zur Verdopplung der Maximalströme ist Stand der Technink und bewährt. Was soll Deiner Meinung daran Blödsinn sein?

Man liest überall, dass beim Startvorgang kurzfristig höhere Ströme gezogen werden. Warum denkst Du da als Einziger anders?
Benutzeravatar
hljube
Wohnt hier
Wohnt hier
Beiträge: 3318
Registriert: 27 Feb 2017 19:52
Wohnort: Dreieck HL-RZ-OD

Galerie

Re: LiFePo4 als Starterbatterie?

#99 

Beitrag von hljube »

Zu 1: zu teuer, durch BMS und Temperaturreglementierung nicht "sicher" genug.

Zu 2: du sagst Lifepos liefern grundsätzlich 100A, setzt das aber in keinen Zusammenhang, ich habe das mit der Entladerate getan.
Dabei ist es egal ob 2x 100Ah Batterien parallel oder eine 200Ah Batterie verbaut wird, durch die Entladerate ist die Stromabgabe gleich.
Die Zellen können meißt bedeutend mehr, das BMS kurzzeitig auch, aber halt nicht dauerhaft.

Zu 3: ich denke nicht anders, aber die Arbeit beim Anlassen ist die Gleiche, egal ob LFP oder Blei als Starterbatterie verbaut ist.
Nur neigen Bleibatterien bei Abgabe höherer Leistung eher zum einbrechen der Spannung als LFP, damit muss sich nach u × i = p der Strom zur Erbringung der Leistung mehr erhöhen als bei LFP

Und in eigener Sache:
Viele deiner Texte lesen sich wie abgeschriebene KI-Antworten, falls dem so ist, bitte unterlassen, falls nicht, Entschuldigung.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor hljube für den Beitrag:
OM18 (01 Apr 2026 13:30)
MFG
Julian

-1988er T3 1.6TD (RIP)
-2012er W906 313 L2H1
Unbeliebt
Kennt sich schon aus
Kennt sich schon aus
Beiträge: 134
Registriert: 29 Jan 2024 09:53
Wohnort: bei Dresden

Re: LiFePo4 als Starterbatterie?

#100 

Beitrag von Unbeliebt »

Ist nicht Thema aber egal: Guten Morgen an den Kindergarten.....
Blockliste: v-dulli, jense
Benutzeravatar
amigob
Ist öfters hier
Ist öfters hier
Beiträge: 43
Registriert: 06 Feb 2022 13:57
Wohnort: Eindhoven

Re: LiFePo4 als Starterbatterie?

#101 

Beitrag von amigob »

zu3 :Hmm, im Anlasserschaltkreis steckt keine Magie, die den Strom bei Spannungsabfall erhöht. Es ist ganz einfach: Je höher die Spannung, desto höher der Strom. Wenn also der Spannungsabfall eines LFP geringer ist, ist der Anlasserstrom hoch.
906 CDI313 4x4 2010
dietmardd
Kennt sich schon aus
Kennt sich schon aus
Beiträge: 55
Registriert: 06 Mär 2026 13:27

Re: LiFePo4 als Starterbatterie?

#102 

Beitrag von dietmardd »

Dabei ist es egal ob 2x 100Ah Batterien parallel oder eine 200Ah Batterie verbaut wird,
Viele sind aber der Meinung, auch Anbieter von LFP-Batterien, dass das nicht egal ist.

Ich habe z.B. 4 LFP-Batterien im Aufbau und die bringen zusammen tatsächlich 400 A Maximalstrom, obwohl jede der 4 Batterien nur einen max. Entladestrom von 100 A hat.
Diese können zusammen einen 3000 W-Wechselrichter plus dessen Mehrverbrauch und weitere Verbraucher spielend versorgen. Wenn wir kochen, dann zieht unser Doppelinduktionskochfeld ca. 3000 W.

Wenn sich die Maximalentladeströme nicht addieren würden, dann würde das nicht funktionieren.

Das ist keine Meinung einer KI, sondern die Praxis.
dietmardd
Kennt sich schon aus
Kennt sich schon aus
Beiträge: 55
Registriert: 06 Mär 2026 13:27

Re: LiFePo4 als Starterbatterie?

#103 

Beitrag von dietmardd »

Nur neigen Bleibatterien bei Abgabe höherer Leistung eher zum einbrechen der Spannung als LFP, damit muss sich nach u × i = p der Strom zur Erbringung der Leistung mehr erhöhen als bei LFP
Wenn das so wäre, würden eine LFP-Batterie besser als eine Bleibatterie als Starterbatterie sein, aber das Gegenteil ist der Fall, zumindest in der Praxis.
Benutzeravatar
hljube
Wohnt hier
Wohnt hier
Beiträge: 3318
Registriert: 27 Feb 2017 19:52
Wohnort: Dreieck HL-RZ-OD

Galerie

Re: LiFePo4 als Starterbatterie?

#104 

Beitrag von hljube »

In allen Fällen ist das BMS der begrenzende Faktor.

Ich hab ne selbst gebaute LFP mit 314Ah Zellen und nem 250A BMS verbaut...

Und nach deiner "Rechnung" müsste ich da jetzt was raus bekommen?
100A weil es eine Batterie ist, oder 300A weil sie 300Ah hat?
Weder das eine noch das andere ist aber der Fall
MFG
Julian

-1988er T3 1.6TD (RIP)
-2012er W906 313 L2H1
Benutzeravatar
amigob
Ist öfters hier
Ist öfters hier
Beiträge: 43
Registriert: 06 Feb 2022 13:57
Wohnort: Eindhoven

Re: LiFePo4 als Starterbatterie?

#105 

Beitrag von amigob »

Ich habe eine 5s2p 26Ah Lishen LTO-Starterbatterie, Spannung und Stromstärke sind hoch und der Sprinter springt sehr schnell an. Die physikalischen Eigenschaften lassen sich nicht ändern, selbst wenn man es wollte.
906 CDI313 4x4 2010
Antworten