Eine kurze Frage, die ähnlich sicherlich schon einige Male hier aufgetaucht ist.
Die Handbremse an unserem Sprinter (211 CDI, Bj. 04) ist fest. D.h. wir fahren mit angezogerer Handbremse. Der Hebel läßt sich ohne Widerstand betätigen. Wenn er unten ist hängt der Bowdenzug durch, heißt das er nicht zurück geht.
Ich kann nur am Sonntag mal schnell drunter gucken um eine erste Diagnose zu stellen. Hat von Euch vielleicht jemand eine Vermutung, damit ich in etwa weiß wo und nach was ich gucken muß? Was könnte die Ursache sein?
Finde ich hier im Forum Anleitungen zum Thema?
Ich danke schon mal für die Antworten und hoffe mit diesem Thema nicht ewig alten Kaffee aufzuwärmen
Wird wohl der sogenannte Verteiler/Ausgleich/Exzenter sein.
Reinigen (irgendwie; leicht gesagt, da unter dem Fz. ), gängig machen (von Hand hin und her berwegen), neu schmieren und ausprobieren, ob's was genützt hat.
Kenne das Symptom der "laschen" Handbremse nur zu gut...
...weist m.E. genau auf den festgegangenen Verteiler hin (ein mechanisches Bauteil wo der Seilzug von der HB über einen Mitnehmerschlitten auf zwei Seilzüge wirkt, die zu den Radbremsbacken abgehen).
das ist der VErteiler:
(...falls das schon lange klar war, entschuldige bitte mein Festharren auf Trivialitäten )
Fahrtrichtung bzw. "vorne" ist in beiden Fotos rechts,
von dort her kommt auch das SEil des HAndbremshebels (im oberen Bild noch knapp sichtbar).
Irgendetwas ist da wohl festgefressen,
Feder überprüfen (links im Bild); die sollte nämlich den Mitnehmerschlitten (und somit auch den Seilzug vom Handbremshebel) wieder in Ruhestellung zurückbringen.
Es kann auch sein daß das Handbremsseil auf einer Seite hinten gerissen ist. Dann geht der Hebel auch nicht mehr zurück. Wechseln der Seile hat bei mir damals Abhilfe geschaffen. (Sch****arbeit...)
Viele Grüße,
Matze
413CDI `00/lang/abschlepper/blau/arbeitstier - über 3,5 Million Kilometer
212D`99/kurz/flach/gelb/süß - wird gerade restauriert
1983 Chevrolet Caprice Oldtimer - Spaßauto für den Sommer
1994 Mercedes W168 Avantgarde - Mein Begleiter für alles andere
@ Gerd
Wird wohl am Ausgleich liegen, die rosten öfters fest und dann kommt es zu dem Problem! Raus das Teil , zerlegen und entrosten.Dann so schön Fetten wie Benjamin es gezeigt hat und schon funzt wieder alles
Liebe grüße Renate und Schorsch
Alle Angaben ohne Gewähr
Vita : 307 D Bj 78 , 209 D Bj 88, 312 D Bj 97 , 316 CDI Bj 01, 318 CDI Bj 07, 319 CDI Limited Edition Bj 15 , 316 CDI BJ 19
Danke an alle für die Antworten. Insbesondere Benjamin für die detaillierte Beschreibung und die Photos. Da zeigt sich mal wieder, daß das Forum Gold wert ist.
Werde mich dann gleich mal unter das Auto klemmen. Habe nur leider keine Grube.
Hallo, bin hier absoluter Neuling!
Wir sind Besitzer eines 6 Jahre alten Womo auf Mercedes Sprinter 418 cdi. Immer in Bewegung, Checkheft gepflegt und nun mit Schaden an der Bremsanlage.
Wir haben eine Handbremshebel mit eingebautem Sensor, der uns im Armaturenfeld die angezogene Handbremse mit einer roten Leuchte signalisiert.
Oder besser, sollte. Nun zum Problem: Die Handbremse war laut Signalleuchte gelöst. Durch Korrosion an der Handbremsanlage Seilzüge, Verteilung, Spreizungen, wurde wohl die Handbremse nicht richtig! Es bildes sich dabei wohl ein Bauch am Bremsseil, anstatt ordentlich gerade nach hinten durch zu laufen! Wir sind 250 km gefahren. Der Wagen lief ohne erkennbare Anzeichen problemlos. Wir haben nun eine heiß gelaufene Trommelbremse, Scheibenbremse und Lager. Es geht in die Tausende!
Früheres leichtes quietschen der Bremsanlage wurde in den Werkstätten als bekanntes Sprinterproblem abgetan. Somit normal!?
Ebenso wurde die Korrosion nach 6 Jahren als normal abgetan.
Wir waren vor dem Urlaub in der Werkstatt zu kleinen Wartung.
Nun meine Fragen: Ist dem wirklich so. Und reagiert Mercedes nicht auf die Probleme, obwohl diese bekannt sind?
Besten Dank im Voraus für Eure Rückmeldung.
MfG Bern