Zusatzbatterie verlegen/ Austauschen gegen LiFePo4
Zusatzbatterie verlegen/ Austauschen gegen LiFePo4
Hallo, hat schon jemand die werkseitig eingebaute 2Batterie aus dem Motorraum gegen eine Lithiumbatterie ausgetauscht.
Meine Konfiguration:
63OPE Vliesbatterie und Generator mit erhöhter Kapazität
630W8 230-V-Steckdose im linken Sitzgestell
631EA Wegfahrsperre, elektronisch
631FG Mit Batteriehauptschalter
631JD Elektr. Klemmleiste und KFG 1 mit ABH-Programmierung
631ND Drehstromgenerator250A
637QG 2. Batterie (AGM-Batterie) mit Hochstrom-Trennrelais und Batterieüberwachung
639EU 230-V-Außensteckdose, 230-V-lnnensteckdose im ' Laderaum hinten links, Ladegerät
Habe gehört, eine LiFePo4 ist im Motorraum verboten und muss in den Fahrgastraum verlegt werden.
Gruss
Yüksel
Meine Konfiguration:
63OPE Vliesbatterie und Generator mit erhöhter Kapazität
630W8 230-V-Steckdose im linken Sitzgestell
631EA Wegfahrsperre, elektronisch
631FG Mit Batteriehauptschalter
631JD Elektr. Klemmleiste und KFG 1 mit ABH-Programmierung
631ND Drehstromgenerator250A
637QG 2. Batterie (AGM-Batterie) mit Hochstrom-Trennrelais und Batterieüberwachung
639EU 230-V-Außensteckdose, 230-V-lnnensteckdose im ' Laderaum hinten links, Ladegerät
Habe gehört, eine LiFePo4 ist im Motorraum verboten und muss in den Fahrgastraum verlegt werden.
Gruss
Yüksel
Re: Zusatzbatterie verlegen/ Austauschen gegen LiFePo4
Warum das denn? Habe ich noch nie gehört.Ykilic hat geschrieben: 12 Jan 2026 13:55
Habe gehört, eine LiFePo4 ist im Motorraum verboten und muss in den Fahrgastraum verlegt werden.
Gruss
Yüksel
Ich habe in meinem Pickup eine LiFePo4 als Starterbatterie im Motorraum!
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Re: Zusatzbatterie verlegen/ Austauschen gegen LiFePo4
Es gibt von VW keine Freigabe dafür und alle Händler oder Umbaufirmen habe das bisher abgelehnt. Wenn muss man es selbst machen.
Ich überlege noch was ich machen soll und mit welchem Hersteller.
Ich überlege noch was ich machen soll und mit welchem Hersteller.
VW Crafter L3H3, BJ 2020, 177 PS, FWD, Schaltgetriebe
Re: Zusatzbatterie verlegen/ Austauschen gegen LiFePo4
Meine nicht maßgebliche Meinung dazu.
1. Ich kann mir vorstellen, dass die Temperatur im Motorraum der LiFePO zu hoch wird und sie damit Schaden nimmt. Im Winter bei derzeitigen Bedinungen ist sie auch nicht einsetzbar.
2. Der Laderegler der LiMa ist nur für die Ladung von Bleibatterien ausgelegt, also wird es da Schwierigkeiten geben und das wird sich eine Firma nicht einhandeln wollen.
Ich habe LiFePO's im Wohnteil und habe mir dafür eine Lademöglichkeit über einen Booster verbaut, kann sie aber auch über PV vom Dach oder/und ein Schaltnetzteil laden, wenn 230V vorhanden.
1. Ich kann mir vorstellen, dass die Temperatur im Motorraum der LiFePO zu hoch wird und sie damit Schaden nimmt. Im Winter bei derzeitigen Bedinungen ist sie auch nicht einsetzbar.
2. Der Laderegler der LiMa ist nur für die Ladung von Bleibatterien ausgelegt, also wird es da Schwierigkeiten geben und das wird sich eine Firma nicht einhandeln wollen.
Ich habe LiFePO's im Wohnteil und habe mir dafür eine Lademöglichkeit über einen Booster verbaut, kann sie aber auch über PV vom Dach oder/und ein Schaltnetzteil laden, wenn 230V vorhanden.
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- Sprinter_213_CDI (13 Jan 2026 05:05)
-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-
1000 Meilen von zu Haus sieht die Welt ganz anders aus..
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Re: Zusatzbatterie verlegen/ Austauschen gegen LiFePo4
Warum ist die im Winter derzeit nicht einsetzbar? Überhaupt kein Problem! Laden bis -20 Grad, Entladen bis -30 Grad.
Die Lichtmaschine nebst Regler macht überhaupt keine Probleme. Was der Regler nicht hinbekommt, macht das BMS.
Im übrigen wird der Motorraum auch nicht zu warm für eine LiFePo4 Batterie (außer bei Belastungen, wie der Rallye Dakar
)
Ich verstehe nicht, warum Leute immer wieder irgendwelche Behauptungen und/oder Vermutungen anstellen und diese dann posten.
Man kann doch erst nachlesen und recherchieren. Das Netz bietet heute so viele Informationen...
Die Lichtmaschine nebst Regler macht überhaupt keine Probleme. Was der Regler nicht hinbekommt, macht das BMS.
Im übrigen wird der Motorraum auch nicht zu warm für eine LiFePo4 Batterie (außer bei Belastungen, wie der Rallye Dakar
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Re: Zusatzbatterie verlegen/ Austauschen gegen LiFePo4
Suzali hat geschrieben: 12 Jan 2026 19:45 Ich verstehe nicht, warum Leute immer wieder irgendwelche Behauptungen und/oder Vermutungen anstellen und diese dann posten.
Man kann doch erst nachlesen und recherchieren. Das Netz bietet heute so viele Informationen...
Moin
Das könnten wir dich auch fragen .... ?
Meines Wissen nach gibt es unterschiedliche LiFePo4 Akku und unterschiedliche BMS. Je nach Ausstattung und Funktion sind Laden und Entladen der Akku bei Minus Temperaturen unterschiedlich ( mit und ohne Heizung ).
Und meines Wissen nach hat die LiMa eine andere Ladekurve für Blei-Akku als die Ladekurve die für LiFePo4 Akku benötigt wird.
Also immer mit der Ruhe ...
Holger
Bj. Juli / 2010, 210.000 km
Rückfahrkamera, C Schienen, 1DIN Radio, 300 Ah LiFePo4, Sitzbank 3-5, Drehsitze, zwei Airbag, AHK, Tempomat mit Limiter, WR 1500 W, Ladebooster 40A D+, Airtronic 3900, 390W Solar mit MPPT, 2. Kupplung
Rückfahrkamera, C Schienen, 1DIN Radio, 300 Ah LiFePo4, Sitzbank 3-5, Drehsitze, zwei Airbag, AHK, Tempomat mit Limiter, WR 1500 W, Ladebooster 40A D+, Airtronic 3900, 390W Solar mit MPPT, 2. Kupplung
Re: Zusatzbatterie verlegen/ Austauschen gegen LiFePo4
Es gibt nur sehr wenige LiFePo4 Akkus, die als Starterbatterien konzipiert sind. Und alle, die ich kenne, sind dafür geeignet in unseren Breiten temperaturtechnisch zu funktionieren. Solche Starterbatterien lassen sich mit modernen Lichtmaschinen bzw. deren Ladereglern problemlos laden.
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Re: Zusatzbatterie verlegen/ Austauschen gegen LiFePo4
Um man kann das sogar einstellen, welchen Akkutyp man nutzt.
Eigentlich bräuchte man das nicht weil das alles das BMS regelt. Deswegen gibt es sogar Überbrückungen für Ladebooster, um z.B. die Temperatur zu verändern.
Eigentlich bräuchte man das nicht weil das alles das BMS regelt. Deswegen gibt es sogar Überbrückungen für Ladebooster, um z.B. die Temperatur zu verändern.
VW Crafter L3H3, BJ 2020, 177 PS, FWD, Schaltgetriebe
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Re: Zusatzbatterie verlegen/ Austauschen gegen LiFePo4
Heute umgebaut.
VW Crafter L3H3, BJ 2020, 177 PS, FWD, Schaltgetriebe
Re: Zusatzbatterie verlegen/ Austauschen gegen LiFePo4
Servus,
ich hab schon seit fast zwei Jahren eine 20Ah LiFePo4 als Ersatz für die originale Aufbaubatterie im Motorraum.
Ohne Probleme.
Auch meine Starterbatterie ist eine 60Ah LiFePo4.
Fahre aber nie unter Null Grad.
Gruß
Michael
ich hab schon seit fast zwei Jahren eine 20Ah LiFePo4 als Ersatz für die originale Aufbaubatterie im Motorraum.
Ohne Probleme.
Auch meine Starterbatterie ist eine 60Ah LiFePo4.
Fahre aber nie unter Null Grad.
Gruß
Michael
W906, 313, L4 H2, 2014 (Mopf), 7G plus, mit GFK Blattfedern hinten !
Re: Zusatzbatterie verlegen/ Austauschen gegen LiFePo4
Hallo Zusammen,
von einem Umbau der Zweitbatterie auf LiFePO4 OHNE weitere Änderungen am Fahrzeug ist beim Crafter/TGE dringend abzuraten!
Ich habe hier relativ ausführlich beschrieben, warum:
https://sprinter-forum.de/viewtopic.php ... 76#p362976
Kurzfassung:
Es "funktioniert" aber das Energiemanagement des Fahrzeugs ist dafür NICHT ausgelegt und aus dem Mischbetrieb ergeben sich weitere Schwierigkeiten
Bitte vergiss auch nicht, dass die Temperatur im Motorraum unter normalen Betriebsbedingungen bei 60-90°C (in ungünstigen Situationen auch darüber) liegen kann. Deine verbaute Supervolt Ultra - 12,8V 150Ah High Power LiFePO4 Starterbatterie stößt dann an ihre Grenzen (Ladetemperatur max 60°C; Abschalttemperatur 90°C). Aber auch wenn sie funktioniert, leidet die Lebensdauer dieser Batterie massiv, was bei dem Anschaffungspreis schon ein Wermutstropfen ist.
Hinzu kommt die Ungleiche Belastung wenn das Trennrelais geschlossen ist und die hohen Ausgleichsströme zur Starterbatterie.
Ist wirklich nicht böse gemeint aber Dein Umbau ist für Nachahmer nicht zu empfehlen.
1) Du sagst selbst, du fährst nie unter 0°C
2) Du hast Starter- UND Zweitbatterie umgestellt.
Davon unbenommen ist jedoch der Umstand, dass das Energiemanagement eines Crafter/TGE nicht mit einer LiFePO4 umgehen kann, weil der SoC nicht bestimmt werden kann.
Funktioniert es? Ja
Funktioniert es richtig? Nein
von einem Umbau der Zweitbatterie auf LiFePO4 OHNE weitere Änderungen am Fahrzeug ist beim Crafter/TGE dringend abzuraten!
Ich habe hier relativ ausführlich beschrieben, warum:
https://sprinter-forum.de/viewtopic.php ... 76#p362976
Kurzfassung:
Es "funktioniert" aber das Energiemanagement des Fahrzeugs ist dafür NICHT ausgelegt und aus dem Mischbetrieb ergeben sich weitere Schwierigkeiten
Stimmt - man kann "Lithium" als Batterietyp einstellen. Verändert aber die Ladekennlinie nicht. Ferner funktioniert die Bestimmung des SoC bei LiFePO4 ohne Datenbus nicht.Hobbyfahrer hat geschrieben: 13 Jan 2026 14:05 Um man kann das sogar einstellen, welchen Akkutyp man nutzt.
Eigentlich bräuchte man das nicht weil das alles das BMS regelt. Deswegen gibt es sogar Überbrückungen für Ladebooster, um z.B. die Temperatur zu verändern.
Bitte vergiss auch nicht, dass die Temperatur im Motorraum unter normalen Betriebsbedingungen bei 60-90°C (in ungünstigen Situationen auch darüber) liegen kann. Deine verbaute Supervolt Ultra - 12,8V 150Ah High Power LiFePO4 Starterbatterie stößt dann an ihre Grenzen (Ladetemperatur max 60°C; Abschalttemperatur 90°C). Aber auch wenn sie funktioniert, leidet die Lebensdauer dieser Batterie massiv, was bei dem Anschaffungspreis schon ein Wermutstropfen ist.
Hinzu kommt die Ungleiche Belastung wenn das Trennrelais geschlossen ist und die hohen Ausgleichsströme zur Starterbatterie.
Ist wirklich nicht böse gemeint aber Dein Umbau ist für Nachahmer nicht zu empfehlen.
Hier sind zwei Punkte wichtig:Windy-ZX hat geschrieben: 01 Mär 2026 09:26 Servus,
ich hab schon seit fast zwei Jahren eine 20Ah LiFePo4 als Ersatz für die originale Aufbaubatterie im Motorraum.
Ohne Probleme.
Auch meine Starterbatterie ist eine 60Ah LiFePo4.
Fahre aber nie unter Null Grad.
Gruß
Michael
1) Du sagst selbst, du fährst nie unter 0°C
2) Du hast Starter- UND Zweitbatterie umgestellt.
Davon unbenommen ist jedoch der Umstand, dass das Energiemanagement eines Crafter/TGE nicht mit einer LiFePO4 umgehen kann, weil der SoC nicht bestimmt werden kann.
Funktioniert es? Ja
Funktioniert es richtig? Nein
Bitte entschuldige aber du schreibst (allgemeingültig) von LiFePO4 Batterien. Es gibt bezüglich der Betriebstemperaturen massive Unterschiede. Weiter gehts mit den maximalen Entladeströmen und nicht zuletzt muss das BMS der Batterie für den Betrieb als Starterbatterie ausgelegt sein, um eine Schutzabschaltung während das Fahrbetriebs unbedingt zu verhindern. Aber von all dem unbenommen bleibt, dass auch eine als Starterbatterie auslegelegte LiFePO4 natürlich schneller altert (was mit Blick auf die hohen Anschaffungskosten ein Thema ist) und dass nicht jedes Fahrzeug (insbesondere EUO6) zuverlässig mit LiFePO4 "arbeiten" kann, weil das Fahrzeug den SoC nicht richtig bestimmen kann.Suzali hat geschrieben: 12 Jan 2026 19:45 Warum ist die im Winter derzeit nicht einsetzbar? Überhaupt kein Problem! Laden bis -20 Grad, Entladen bis -30 Grad.
Die Lichtmaschine nebst Regler macht überhaupt keine Probleme. Was der Regler nicht hinbekommt, macht das BMS.
Im übrigen wird der Motorraum auch nicht zu warm für eine LiFePo4 Batterie (außer bei Belastungen, wie der Rallye Dakar)
Ich verstehe nicht, warum Leute immer wieder irgendwelche Behauptungen und/oder Vermutungen anstellen und diese dann posten.
Man kann doch erst nachlesen und recherchieren. Das Netz bietet heute so viele Informationen...
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Re: Zusatzbatterie verlegen/ Austauschen gegen LiFePo4
@Dr.Oetzi
Es geht hier um eine Aufbaubattrie und deswegen meine ich:
Datenbus für SOC Ermittlung nicht notwendig. Dafür gibt es eine Batterie-App die mich informiert.
Durch ein gutes BMS brauchst du nicht zwingend eine Ladekennlinie. Das BMS kann sehr gut mit normalen Lichtmaschinen umgehen.
Ich habe ein Jahr lang die Temperaturen an der AGM-Battterie gemessen und da gab es niemals Temperatur die kritisch gewesen wären.
Ich nutze einen Votronic Ladebooster und damit ist eine Mischung problemlos möglich und ich denke bzw. es sollte jeder der sich damit befasst, mit einem Ladebooster arbeiten. Ohne stimme ich dir absolut zu.
Ich setze auch voraus, dass niemand unwissend an die Materie ran geht und sich damit befasst.
Die Starterbatterie fasse ich nicht an.
Es geht hier um eine Aufbaubattrie und deswegen meine ich:
Datenbus für SOC Ermittlung nicht notwendig. Dafür gibt es eine Batterie-App die mich informiert.
Durch ein gutes BMS brauchst du nicht zwingend eine Ladekennlinie. Das BMS kann sehr gut mit normalen Lichtmaschinen umgehen.
Ich habe ein Jahr lang die Temperaturen an der AGM-Battterie gemessen und da gab es niemals Temperatur die kritisch gewesen wären.
Ich nutze einen Votronic Ladebooster und damit ist eine Mischung problemlos möglich und ich denke bzw. es sollte jeder der sich damit befasst, mit einem Ladebooster arbeiten. Ohne stimme ich dir absolut zu.
Ich setze auch voraus, dass niemand unwissend an die Materie ran geht und sich damit befasst.
Die Starterbatterie fasse ich nicht an.
VW Crafter L3H3, BJ 2020, 177 PS, FWD, Schaltgetriebe
Re: Zusatzbatterie verlegen/ Austauschen gegen LiFePo4
Es geht nicht darum, dass Du informiert bist wie voll die Batterie ist, sondern es geht darum, dass das Fahrzeug diese Information braucht, damit das Energiemanagement (EURO6) funktioniert bzw. die Aufbaubatterie richtig geladen wird.Hobbyfahrer hat geschrieben: 01 Mär 2026 21:55 @Dr.Oetzi
Es geht hier um eine Aufbaubattrie und deswegen meine ich:
Datenbus für SOC Ermittlung nicht notwendig. Dafür gibt es eine Batterie-App die mich informiert.
Schau Dir mal die YouTube Videos von Kai alias TravelCampingLiving und dem MAN TGE ("KaiMAN") von vorletztem Jahr an, wo er in Island war - da werden genau diese Probleme beschrieben. Weitere Beispiele gibts aus Foren, wo die Leute teilweise mit Blindadaptern einen Anhängerbetrieb vorgaukeln, wodurch das Energiemanagement des Fahrzeugs ausgehebelt wird, damit der Ladebooster zur Aufbaubatterie anspringt. Das hat dann aber einen erhöhten Kraftstoffverbrauch zur Folge.
Wie komplex das Thema ist, wird bei einem Blick in die Aufbaurichtlinie des Crafter/TGE klar. Da steht auf Seite 108 (Stand 11.2023):
Welche Codierungen hast Du denn durchgeführt? Nur den Batterietyp oder auch Fremdladungserkennung (wichtig!) und die Warn- und Abschaltstufen (nicht so wichtig)?6.3.2.6 Umrüstung auf 2. oder 2. und 3. Li-Ionen Batteriesystem
Voraussetzungen für die Umrüstung auf ein Li-Ionen (LiFePo4) * Batteriesystem:
- Überwachte 2. Batterie PR-Nr. 8FE oder 8FH.
- Nur beim KFG ab dem Softwarestand 0503 möglich.
- Austausch des Trennrelais gegen einen passenden DC/DC-Wandler, der für ein Li-Ionen-Batterie-System geeignet ist.
- Deaktivierung der Fremdladungserkennung.
Warnhinweis:
- Anpassungen der Warn- und Abschaltstufen auf Li-Ionen-Technik.
Da es zu einer thermischen Schädigung kommen kann, ist der Einsatz einer Li-Ionen Batterie im Motorraum nicht gestattet.
Sachhinweis:
Die einwandfreie Funktion des Batteriesystems ist nur mit vernetzten Li-Ionen Batterien möglich. Der Anschluss einer unvernetzten Li-Ionen Batterie (ohne Lade-manager), ist nicht zulässig und kann je nach Ladezu-stand zu überhöhten Ladeströmen und damit zur Schädigung der Batterien führen.
Hast du das Trennrelais auscodiert und stillgelegt?1
Sind die Codierungen bei Volkswagen/MAN für dein Fahrzeug hinterlegt, dass sie nicht (aus Versehen) bei einem regulären Update überschrieben werden?
Das ist nicht ganz korrekt. Es stimmt, dass ein LiFePO4 auch mit der Ladekennlinie für eine AGM Batterie lädt.Hobbyfahrer hat geschrieben: 01 Mär 2026 21:55 Durch ein gutes BMS brauchst du nicht zwingend eine Ladekennlinie. Das BMS kann sehr gut mit normalen Lichtmaschinen umgehen.
Aber dabei entstehen Nachteile für die LiFePO4 (zu hohe Ladeschlussspannung (Bis zur Abschaltung des BMS), Zellstress durch Erhaltungsladung, unpassende Ladeschlusserkennung, Falsche Spannungskurve etc), was den Alterungsprozess einer LiFePO4 unnötig beschleunigt.
Bei Dir ist das aber vollkommen irrelevant, weil Du ja ja (wie gleich erwähnt) einen Ladebooster verbaut hast. Damit bekommt deine Aufbaubatterie die (korrekte) Ladekennlinie vom Ladebooster und nicht die (falsche) Ladekennlinie vom Fahrzeug.
Das ist gut. Kannst Du mehr dazu sagen? Wo, wie und was hast Du denn gemessen? Das ist sehr interessant. Hast Du Unterschiede je nach Fahrsituation festgestellt? Wie ist es bei Stau oder nachdem du das Fahrzeug abstellst? Du hast ja auch den BiTDI oder?Hobbyfahrer hat geschrieben: 01 Mär 2026 21:55 Ich habe ein Jahr lang die Temperaturen an der AGM-Battterie gemessen und da gab es niemals Temperatur die kritisch gewesen wären.
(entschuldige die vielen Fragen aber genau hier wirds sehr interessant)
Das ist ein neues, sehr wichtiges Detail. Das hattest Du bisher glaube ich nicht erwähnt (oder habe ichs einfach übersehen?), weswegen ich davon ausgegangen bin, dass Du wie manch anderer die LiFePO4 einfach so eingebaut hast. Sorry dafür...Hobbyfahrer hat geschrieben: 01 Mär 2026 21:55 Ich nutze einen Votronic Ladebooster und damit ist eine Mischung problemlos möglich und ich denke bzw. es sollte jeder der sich damit befasst, mit einem Ladebooster arbeiten. Ohne stimme ich dir absolut zu.
Deswegen schrieb ich auch im vorherigen Post, dass "so ein Umbau OHNE weitere Anpassungen nicht zu empfehlen" sei. Das Du den Ladebooster hast, verändert die Sache fundamental. Damit bleibt "nur noch" die Problematik mit dem Energiemanagement des Fahrzeugs.
Kannst Du für die anderen etwas mehr dazu sagen? Wo hast Du denn den Ladebooster verbaut und was hast Du denn mit dem Trennrelais gemacht? Wie hast Du das mit dem D+ gelöst oder steuerst Du den Ladebooster manuell? (Bitte entschuldige die vielen Fragen aber genau da verstecken sich ja die wichtigen Details)
Du setzt das voraus, aber in einem Forum, wo verschiedensten Menschen aufeinandertreffen, ist das ja nicht immer (implizit) klar.Hobbyfahrer hat geschrieben: 01 Mär 2026 21:55 Ich setze auch voraus, dass niemand unwissend an die Materie ran geht und sich damit befasst.
Ja - ich denke auch - beim Crafter/TGE sollte man das nicht machen.
Vielleicht noch zwei, drei Gedanken zur LiFePO4 im Motorraum:
(1) Natürlich versucht VW sich mit dem Hinweis, dass das nicht zulässig sei nur abzusichern. Technisch möglich ist es (wenn man die richtige Batterie wählt) aber schon. "Optimal" ist es jedoch definitiv nicht und in Einzelfällen kann das zu Funktionsstörungen führen. Ein solcher Umbau ist also eher "experimentell".
2) Einige hier schreiben, die LiFePO4 hat ja eine Heizung und kann daher auch bei sehr tiefen Temperaturen geladen werden. Stimmt - ABER - je nachdem wie diese Heizung konfiguriert ist, kann das entweder zu einer unkontrollierten Entladung führen (wenn die Batterie auf Temperatur bleibt - das ist mir diesen Winter passiert; habe es zum Glück bemerkt) oder zu einer starken Verzögerung des Ladevorgangs führen (wenn die Heizung vor dem Ladevorgang heizt). Bei einer Aufbaubatterie mag das verschmerzbar sein aber bei einer Starterbatterie kann das zu einer Funktionsstörung des Fahrzeugs führen (es geht hier zwar um die Aufbaubatterie aber der Vollständigkeit halber gehört das dazu).
3) Die Temperaturen sind im Innenraum deutlich gemäßigter als im Motorraum. Das heißt einem muss klar sein, dass die Batterie im Motorraum a) je nach Betriebssituation nicht die volle Leistung bringt (insbesondere im Winter!) und b) die Alterung durch die wesentlich größeren Schwankungen schneller verläuft
Ein kleine Anmerkung:
Auch wenn ich Dich anspreche, ist mein Beitrag eher allgemein formuliert. Hier lesen ja auch andere mit
Wenn ich die eine oder andere Sache etwas erkläre, will ich dir also nichts unterstellen.
Crafter 'PLUS' 130kW 4Motion L4H3 (MJ2020) - Reisemobil Selbstausbau











